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	<title>Queer Devils online &#187; Heimspiel</title>
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	<description>schwul-lesbischer Fanclub des 1. FCK</description>
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		<title>Der Fanfreundschaft wieder Leben einhauchen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fans aus Lautern und Bremen pflegen vereinzelt immer noch und immer wieder tolle Kontakte Am vergangenen Samstag waren unter den etwas mehr als 40.000 Besuchern zur Partie des 1.FCK gegen den SV Werder Bremen auch rund 1.500 Gästefans von der Weser. Vielen FCK-Fans ist sicher noch die langjährige Freundschaft zu der grün-weißen Fanschar aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fans aus Lautern und Bremen pflegen vereinzelt immer noch und immer wieder tolle Kontakte</strong></p>
<div id="attachment_4416" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4416" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012953-a/"><img class="size-medium wp-image-4416" title="Einträchtige Fans - FCK-Werder Bremen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012953-A-270x300.jpg" alt="Einträchtige Fans - FCK-Werder Bremen" width="270" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hatten vor dem Spiel viel zu besprechen, FCK-Fans und Werder-Fans (© no2012)</p></div>
<p>Am vergangenen Samstag waren unter den etwas mehr als 40.000 Besuchern zur Partie des 1.FCK gegen den SV Werder Bremen auch rund 1.500 Gästefans von der Weser. Vielen FCK-Fans ist sicher noch die langjährige Freundschaft zu der grün-weißen Fanschar aus dem hohen Norden in bester Erinnerung. Zugegeben, im Vergleich zu den Gepflogenheiten von vor 30 Jahren, hat diese Verbindung viel an Intensität verloren.</p>
<p>Es waren am Samstag aber auch auf Bremer Seite nicht wenige Fans da, die diese Erinnerungen auch mit im Reisegepäck trugen. So war es in der Vergangenheit üblich, dass die Anhänger aus den Lagern der Roten-Teufel und der Grün-Weißen auch viel gemeinsam unternommen hatten und langjährige Bekanntschaften oder gar Freundschaften entstanden waren, die bis heute anhielten. Aber warum eigentlich nur in der Erinnerungen leben lassen?</p>
<p><span id="more-4408"></span></p>
<div id="attachment_4418" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4418" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012965-a/"><img class="size-medium wp-image-4418" title="FCK-Historie zum Bestaunen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012965-A-300x201.jpg" alt="FCK-Historie zum Bestaunen" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Besuch mit Bremer Gästen im FCK-Museum (© no2012)</p></div>
<p>Bereits zum Saisonauftakt reisten die Queer Devils an die Weser und verbrachten im Rahmen eines sommerlichen Auswärtsausflugs das komplette Wochenende in Bremen. Dort gab es trotz der schmerzlichen Niederlage des FCK beim SV Werder einige sehr freundliche und herzliche Begegnungen mit Bremern der alten Schule und der jüngeren Generation. Beschlossenes Fazit – der Gegenbesuch war gesetzt! So fanden sich Norman, Werder-Fan der alten Schule seit den 70er Jahren, Sohn Dennis, dessen Herz in zarten Kinderjahren sogar für den 1.FCK schlug und den der Papa erst ins Werder-Lager hinein erzogen hatte sowie Begleiter Andre, der ebenfalls über viele grün-weiße Jahre zu berichten wusste am vergangenen Samstag zeitig am höchsten Fußballberg Deutschlands ein.</p>
<div id="attachment_4417" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4417" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012955-a/"><img class="size-medium wp-image-4417" title="Gegenbesuch in Kaiserslautern in der Rückrunde" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012955-A-300x215.jpg" alt="Gegenbesuch in Kaiserslautern in der Rückrunde" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer toller Kontakt mit Perspektive - (vl.) Andre, Matze, Dennis (© no2012)</p></div>
<p>Die Jungs aus Bremen wurden dort vom Queer-Devils-Boss höchst selbst in Empfang genommen. Der herzlichen Begrüßung folgte gleich ein seit Wochen geplantes Zeremoniell. Trikottausch. Ein grünes Dress von Claudio Pizarro wanderte in den Besitzstand der Queer Devils, während von unserer Seite ein Trikot mit den Unterschriften aller Spieler überreicht wurde, das fortan sein Dasein in grün-weißer Umgebung fristen soll. Danach ging es dann ins neue FCK-Museum.</p>
<p>Auch wenn der SV Werder bereits über eine vergleichbare Stätte verfügt (das so genannte &#8220;Wuseum&#8221;), waren die Bremer Gäste vom Stand der noch im Wachsen befindlichen Lauterer Ausstellung und den bereits präsentierten Exponaten sehr angetan. Grün-weiße Tupfer in den Vitrinen und Kisten waren beim Gang durch die Räume auch sehr schnell gefunden.</p>
<p>Die Collage zum Pokalfinale 1990 (der 1.FCK schlug als Außenseiter den SV Werder Bremen mit 3:2) wurde intensiv und lange &#8211; auch ein wenig wehmütig &#8211; betrachtet und bestaunt. Gefallen fanden die Gäste auch an allen Exponaten zum großen Thema Fritz-Walter und verschlangen ehrfurchtsvoll so manche gelieferte Erläuterung. Danke an dieser Stelle auch an Charlotte Steinhübl für die investierte Zeit sowie die fachliche Begleitung und Kommentierung!</p>
<div id="attachment_4419" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4419" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012966-a/"><img class="size-medium wp-image-4419" title="Ehrfurcht beim Blick in die Vergangenheit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012966-A-300x230.jpg" alt="Ehrfurcht beim Blick in die Vergangenheit" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Davon waren auch die Bremer Jungs angetan (© no2012)</p></div>
<p>Anschließend ging es auf nicht alltäglichen und nicht ganz offiziellen Pfaden in den Logenturm Ost, wo die Jungs aus Bremen einen ersten Blick ins Stadioninnere wagen durften. Direkt über dem Werder-Block. Hat ihnen schon irgendwie imponiert den Jungs von der Weser!</p>
<p>Nun aber hurtig noch die eine oder andere Stärkung zu Gemüte führen. Vor allem Flüssiges war angesagt, denn so viel quatschen macht durstig. Auch für die Umtrunk-Etappe gab es von Seiten der rot-weißen Fraktion keine Scheu sich im inneren Tribünenbereich mitten unter die Bremer Fans zu mischen und auch dort weitere Bekanntschaften zu schließen. Viele lebendige und tolle Gespräche wurden geführt und zahlreiche Erinnerungen an alte Zeiten hochgehalten, die auch vielen FCK-Fans vielleicht gar nicht mehr so sehr im Gedächtnis sind.</p>
<div id="attachment_4420" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a rel="attachment wp-att-4420" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012971-a/"><img class="size-medium wp-image-4420" title="1990 gemeinsam in Berlin" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012971-A-232x300.jpg" alt="1990 gemeinsam in Berlin" width="232" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sorry, Jungs, da hatten wir die Nase vorne (© no2012)</p></div>
<p>Leider war an diesem Tag viel mehr nicht mehr drin. Zum Anpfiff der Partie war jeder rechtzeitig in seinem angestammten Block und nach Ende der Partie mussten die Jungs aus Bremen dann doch hurtig zu ihrem Bus. Aber eines ist gewiss – beim nächsten Besuch auf Deutschlands höchstem Fußballberg werden die drei (…und vielleicht der eine oder andere mehr…) auch ein ganzes Wochenende in der Pfalz verbringen. Ideen die gemeinsame Zeit zu gestalten sind bereits reichlich in den Köpfen aller vorhanden. Einzige Vorbedingung, dass der FCK der Liga erhalten bleibt. Aber auch dieser Wunsch wurde uns von Seiten der Anhängerschar von der Weser für die verbleibenden Partien der Rückrunde mehr als dutzendfach mit auf den Weg gegeben. Eines jedenfalls ist sicher, wenn der Klassenerhalt gelingt, sind auch wir in Bremen wieder dabei!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Die ungestillte Sehnsucht nach dem Torschrei</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK mit toller Partie nur torlos gegen Werder Bremen Die kurze Winterpause der Fußball Bundesliga war Vergangenheit. Es ging in die Rückrunde der Saison 2011/2012, zu deren Auftakt am vergangenen Samstag der SV Werder Bremen auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gastierte. Flutlichtatmosphäre bei nasskaltem Wetter vor 40.381 Zuschauern. Darunter auch rund 1.500 Werder-Fans, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK mit toller Partie nur torlos gegen Werder Bremen</strong></p>
<div id="attachment_4386" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4386" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_fans_008-a/"><img class="size-medium wp-image-4386" title="Stimmungsvolle Kulisse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Fans_008-A-300x208.jpg" alt="Stimmungsvolle Kulisse" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Die gut gefüllte Westtribüne vor der Partie (© thof2012)</p></div>
<p>Die kurze Winterpause der Fußball Bundesliga war Vergangenheit. Es ging in die Rückrunde der Saison 2011/2012, zu deren Auftakt am vergangenen Samstag der SV Werder Bremen auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gastierte. Flutlichtatmosphäre bei nasskaltem Wetter vor 40.381 Zuschauern. Darunter auch rund 1.500 Werder-Fans, die den weiten Weg in die Pfalz auf sich genommen hatten.</p>
<p>Nach dem anstrengenden Trainingslager in Spanien sowie den unsäglichen und inakzeptablen Verwirrungen um den Wechsel von Gary Kagelmacher war die Mannschaft heiß! Es war angerichtet, auf in die Rückrunde, auf in das Projekt Klassenerhalt! Marco Kurz bot in der Startformation erstmals für eine Bundesliga-Partie in der Verteidigung Jan Simunek auf, der sich bereits im Trainingslager in Spanien mit exzellenten Leistungen aufdrängte. Damit scheint der lange Leidensweg des Tschechen zu Ende zu sein. Alle im Lager der Roten Teufel wünschen Dir auf jeden Fall fortan eine verletzungsfreie Zeit beim 1.FCK! Ebenfalls in der Startformation, Jakub Swierczok, die erst 19-jährige Neuverpflichtung aus Polen. Auch er deutete bereits während der Vorbereitung an, dass er eine echte Verstärkung für den FCK sein kann.</p>
<p><span id="more-4384"></span></p>
<div id="attachment_4391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4391" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_simunek_001-a/"><img class="size-medium wp-image-4391" title="Aktivposten Jan Simunek" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Simunek_001-A-300x206.jpg" alt="Aktivposten Jan Simunek" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder zurück im der Mannschaft - Jan Simunek (© thof2012)</p></div>
<p>Die beiden anderen Neuverpflichtungen des 1.FCK nahmen zunächst Plätze außerhalb der Seitenlinie ein. Nicolai Jörgensen war wegen seinem lädierten Sprunggelenk noch keine Option für die Startelf, er nahm wenigstens auf der Bank Platz. Stürmer Sandro Wagner, der für 18 Monate vom heutigen Gegner ausgeliehen wurde, musste sich das Spiel noch von der Tribüne aus ansehen. Bedingung des SV Werder beim Wechsel des 24-jährigen war, dass er am heutigen Tag gegen seinen bisherigen Club nicht eingesetzt würde. Sei’s drum. Marco Kurz musste außerdem auf Mathias Abel und Itay Schechter verzichten.</p>
<p>Die Bremer plagt nach wie vor eine lange Verletzten-Liste. Zwar traten die Hanseaten nicht unbedingt mit einer Rumpfmannschaft an, doch Trainer Schaaf musste immerhin auf so namhafte Akteure wie Naldo, Marin und Hunt (Rotsperre) verzichten. Dazu fehlten Mielitz und Wolf. Aber der FCK sah sich einer ebenso klangvollen Offensivformation gegenüber. Marcus Rosenberg, der in der Vorrundenpartie den FCK im Alleingang abgeschossen hatte und Claudio Pizarro, der allerdings auf dem Betzenberg noch nie zum Torerfolg kam. Nicht zuletzt Mehmet Ekici, dessen Qualitäten im Spielerischen und in der Offensive hinreichend bekannt sind.</p>
<div id="attachment_4387" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4387" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_jakub_swierczok_004-a/"><img class="size-medium wp-image-4387 " title="Stürmer Jakub Swierczok" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Jakub_Swierczok_004-A-300x252.jpg" alt="Stürmer Jakub Swierczok" width="300" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer Wind im FCK-Dress - Jakub Swierczok (© thof2012)</p></div>
<p>Der 1.FCK ging mit hohem Tempo in die Partie. Die Hausherren ließen von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass man gewillt war, diese Partie für sich zu entscheiden. Konsequente und konzentrierte Arbeitsleistung in der Deckungsreihe, druckvolles und sicheres Spiel aus dem Mittelfeld, akzentuiertes Tempo über die Außenbahnen. Die Offensivkräfte provozierten ebenfalls schnell Aufmerksamkeit. Schon in der zweiten Minute tauchte Dorge Kouemaha nach einer feinen Flanke von Alexander Bugera vor Tim Wiese auf und setzte sich im Luftkampf um den Ball erfolgreich gegen den Bremer Keeper durch. Sein Kopfstoß strich leider über den Bremer Kasten!</p>
<p>Es waren erneut die etatmäßigen Stürmer, die weitere Akzente setzten, doch Dorge Kouemaha (6.) und auch Jakub Swierczok (10.) verpassten jeweils nur knapp. Der FCK das aktivere und spielsicherere Team. Das Trainingslager hinterließ seine Spuren im positiven Sinne. In der 19. Minute konnte sich dann erneut der junge Jakub Swierczok in Szene setzen. Doch sein satter Schuss aus etwa 20 Metern konnte Tim Wiese entschärfen.</p>
<div id="attachment_4389" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a rel="attachment wp-att-4389" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_kouemaha_011-a/"><img class="size-medium wp-image-4389 " title="Dorge Kouemaha im Luftkampf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Kouemaha_011-A-217x300.jpg" alt="Dorge Kouemaha im Luftkampf" width="217" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Starkes Spiel aber glücklos - Dorge Kouemaha (© thof2012)</p></div>
<p>Von der Offensive des Gegners bis dahin so gut wie nichts zu sehen. Erst in der 23. Minute kamen die Bremer erstmals gefährlich vor das Lauterer Tor. Der Kopfball von Rosenberg nach Ekici-Flanke klatschte an den rechten Pfosten zurück ins Feld. Im Nachschuss blieben die Bremer erneut glücklos. Dorge Kouemaha war es, der den Ball mit einem Fallrückzieher aus der Gefahrenzone klatschte. Leider klatschte sein Stiefel dabei jedoch auch Sebastian Prödel, der zum Kopfball angesetzt hatte, mitten ins Gesicht. Der Bremer blieb schmerzverzerrt minutenlang am Boden. Die spätere Diagnose, Bruch von Nasenbein und Oberkiefer sowie Gehirnerschütterung. Auch von dieser Stelle hiermit die herzlichsten Wünsche für eine baldige Genesung. Auch Dorge Kouemaha hat tags drauf mit dem Kollegen Kontakt aufgenommen und den Vorfall zutiefst bedauert.</p>
<p>Der Spielfluss der Partie nahm etwas gehemmtere Züge an, die Atmosphäre wurde hektischer und nicht mehr so schön anzuschauen. Die Bremer schienen jetzt jedoch präsenter und kamen zumindest zu Torschüssen. Aber auch Ekici, Rosenberg und Pizarro blieben mit ihren Möglichkeiten aus der Distanz erfolglos.</p>
<p>Gegen Ende der ersten Halbzeit dann erneut glänzende Möglichkeiten für die Roten Teufel. Vor allem Dorge Kouemaha und Jakub Swierczok sorgten im gegnerischen Strafraum ständig für Aufregung und hätten beinahe den Führungstreffer markieren können (41./43.). Die dickste Möglichkeit bot sich jedoch Florian Dick. Nach Freistoß von Christian Tiffert verlängerte er den Ball aus der Drehung. Das Leder klatschte an den Innenpfosten und sprang von dort zurück in die Arme von Tim Wiese. Der Torschrei blieb den Fans im FCK-Lager im Halse stecken! Mit 0:0 ging es in die Pause.</p>
<div id="attachment_4390" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4390" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_nicolai_joergensen_003-a/"><img class="size-medium wp-image-4390" title="Neuer Wind mit Nicolai Jörgensen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Nicolai_Joergensen_003-A-300x251.jpg" alt="Neuer Wind mit Nicolai Jörgensen" width="300" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Verstärkung im Sturm mit Nicolai Jörgensen (© thof2012)</p></div>
<p>Die Partie blieb nach der Halbzeit weiter spannend, der FCK weiter am Drücker. Doch auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung eine schwere Prüfung für die Fans, die den Torschrei mehrfach leider nur auf den Lippen zu spüren bekamen. Die ersten Möglichkeiten boten sich Jan Simunek (51.) und erneut dem ungemein fleißigen und stets gefährlichen Jakub Swierczok (53.). Nur sechs Minuten später dann wieder der Beinahe-Torjubel im FCK-Lager. Ein Schuss von Pierre De Wit von der Strafraumgrenze aus donnerte vehement an die Latte. Es war zum Haare raufen. Warum will diese verfluchte Kugel nicht ins gegnerische Netz? Gleiches Bild  in der 61. Minute. Alexander Bugera brachte eine Flanke in den Lauf von Dorge Kouemaha. Doch der konnte sich mit den letzten beiden Schritten noch so sehr strecken und erreichte das Leder nicht mehr. Marco Kurz brachte dann in der 63. Minute mit Nicolai Jörgensen einen weiteren Stürmer. Der am heutigen Tag etwas weniger auffällige Konstantinos Fortounis musste weichen.</p>
<p>Doch auch die Bremer konnten noch Akzente setzen und bleiben mit ihren Offensivleuten stets gefährlich. So konnte Kevin Trapp in der 69. Minute gegen den von Pizarro glänzend frei gespielten Rosenberg parieren. Schrecksekunde dann auch in der 79. Minute, als Claudio Pizarro nach einer Werder-Ecke das leder quasi vor die Füße fiel. Doch seinen Schuss aus kurzer Distanz konnte Kevin Trapp mit Bravour entschärfen. Das hätte jetzt noch gefehlt!</p>
<p>Schlussoffensive im Fritz-Walter-Stadion, auch wenn die Partie Kraft gekostet hatte. Pierre de Wit prüfte in der 87. Minute mit einem satten Schuss noch einmal Tim Wiese und Jakub Swierczok hätte sich in der Nachspielzeit seinen Einstand noch vergolden können. Der rotznäsig und quirlig aufspielende Jung-Stürmer behauptete nach Zuspiel gekonnt den Ball und schickte aus der Drehung einen scharf geschossenen Ball Richtung Bremer Tor. Die Kugel zischte nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.</p>
<div id="attachment_4388" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4388" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_jakub_swierczok_027-a/"><img class="size-medium wp-image-4388" title="Jakub Swierczok neue Hoffnung im Sturm" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Jakub_Swierczok_027-A-300x279.jpg" alt="Jakub Swierczok neue Hoffnung im Sturm" width="300" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Hatte die letzte Möglichkeit im Spiel - Jakub Swierczok (© thof2012)</p></div>
<p>Wieder verstummte der tausendfache Torschrei, der so gern in den schwarzen Himmel über Kaiserslautern gestiegen wäre. So wie es in der Vergangenheit doch schon so oft war, wenn die leidenschaftlichen Mühen einer umkämpften Partie den FCK noch auf den letzten Drücker belohnt wurden. Wenn eine akustische Welle aus zigtausend Kehlen über die Stadiondächer hinauswuchs, um von dort hinunter zu kippen und einer Lawine gleich in die Stadt hinein zu fegen und dort auch dem letzten Zweifler noch zu signalisieren – geschafft! Die Roten Teufel haben die Partie für sich entschieden.</p>
<p>Aber auch am Samstag blieb nach der letzten Aktion des hoffnungsvollen Neulings aus Polen dieser letzte Akt versagt. Doch es lag eben einfach nur Pech in Form von wenigen Zentimetern in der Luft. Die Kugel wollte einfach nicht rein!</p>
<p>Dennoch bleibt ein Gefühl zurück. Wenn diese spielerischen Leistungen nicht nachlassen, dann ist das Projekt Klassenerhalt alles andere als eine Illusion. Der Lohn für die Fans wird kommen, dessen ist sich der Autor sicher. Vielleicht schon am nächsten Samstag beim Mitkonkurrenten in Augsburg. Lasst es uns angehen und unsere Jungs unterstützen. Dann wird auch der Torschrei wieder zum Repertoire unserer gewohnten Fangesänge gehören &#8211; tausendfach in der Fremde und zigtausendfach in der Heimat! Und vor allem immer einmal mehr als bei unserem Gegner…!</p>
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		<title>Viel Energie, hoher Aufwand, wenig Ertrag</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 11:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK kommt auch in seinem 7. Heimspiel trotz Überlegenheit nicht über ein Remis hinaus Zu der miserablen und inakzeptablen Leistung der Vorwoche in Nürnberg hatten sich alle Beteiligten bekannt. So geht Fußball nicht! Trainier Marco Kurz hatte mit Blick auf die Begegnung gegen Hertha eine deutliche Reaktion gefordert. Zumindest spielerisch, läuferisch und kämpferisch folgte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK kommt auch in seinem 7. Heimspiel trotz Überlegenheit nicht über ein Remis hinaus</strong></p>
<div id="attachment_4149" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4149" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_fans_012a/"><img class="size-medium wp-image-4149 " title="Vor dem Anpfiff - Mannschaften vor der Kulisse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Fans_012A-300x138.jpg" alt="Vor dem Anpfiff - Mannschaften vor der Kulisse" width="300" height="138" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz Minus-Kulisse - die Westrribüne gut gefüllt und engagiert (© thof2011)</p></div>
<p>Zu der miserablen und inakzeptablen Leistung der Vorwoche in Nürnberg hatten sich alle Beteiligten bekannt. So geht Fußball nicht! Trainier Marco Kurz hatte mit Blick auf die Begegnung gegen Hertha eine deutliche Reaktion gefordert. Zumindest spielerisch, läuferisch und kämpferisch folgte die Mannschaft der scharfen Forderung des Trainers. Davon hatten sich lediglich 36.856 Zuschauer überzeugt, die bei regnerischem und trübem November-Herbstwetter den Weg ins Fritz-Walter-Stadion fanden. In der laufenden Saison ein echter Minusrekord!</p>
<p>Dennoch sahen die Besucher einen hellwachen 1.FCK, der von Beginn an das Heft in die Hand nahm und mit druckvollem Spiel dem Gegner den Schneid abkaufen und ihn zu Fehlern zwingen wollte. Eine erste Gelegenheit ergab sich folglich schon in der Anfangsphase, als Olcay Sahan aus günstiger Position draufhalten konnte (3.). In der 6. Minute war es dann auch der erzwungene Fehler, der die Roten Teufel jubeln ließ. Mit dem druckvollen Spiel servierte Christian Tiffert eine Flanke von der rechten Seite. Der Herthaner Abwehrspieler Roman Hubnik kam mit dem Kopf an den Ball, der dann unhaltbar für den Berliner Keeper im Netz einschlug.<span id="more-4145"></span></p>
<div id="attachment_4152" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4152" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_sahan_004a/"><img class="size-medium wp-image-4152 " title="Olcay Sahan, den Ball fest im Blick" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Sahan_004A-300x211.jpg" alt="Olcay Sahan, den Ball fest im Blick" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Olcay Sahan blieb trotz solider Leistung ohne Erfolg (© thof2011)</p></div>
<p>Das Tor gab Auftrieb, der FCK spielte weiter druckvoll, ließ die Berliner zwar kaum noch effektiv über die Mittellinie treten, doch wirkliche Torgefahr ging von den Mühen nicht aus. Die Berliner wurden in der Folge wacher und setzten Signale, dass zumindest kombinationssichere Konter zu ihren Stärken gehören. In der 14. Minute war es dann so weit. Ein Angriff über Olcay Sahan und Konstantinos Fortounis  wurde am Berliner Sechzehner geblockt. Die Hertha kam im Gegenzug über Christian Lell von rechts in den Lauterer Strafraum, Lell legte klug auf Raffael zurück und der Brasilianer schoss den Ball kompromisslos an Kevin Trapp vorbei ins lange Eck. Unentschieden, trotz deutlicher FCK-Überlegenheit. Ernüchternd!</p>
<p>Der 1.FCK war leicht geschockt. Die Flüssigkeit des Spiels ging verloren, der Spielaufbau war nicht mehr von der Rotznäsigkeit und der Sicherheit getragen wie zu Beginn der Partie. Glück, dass in dieser Phase sowohl Peter Niemeyer (17.) als auch Adrian Ramos (18.) die sich nun bietenden Möglichkeiten nicht verwerten konnten. Doch ab der 20. Minute spielten die Jungs von Marco Kurz wieder sicherer und bestimmender. Der FCK hatte die Partie in der Hand, verteilte Ball und Spiel sowohl über das zentrale Mittelfeld als auch über die Außenpositionen. Phasenweise alles sehr ansehnlich, aber es blieb wie in den Partien zuvor. Es fehlt an Durchschlagskraft die Kugel in das Viereck zu wuchten, drücken, knallen. Es fehlt auch in aussichtsreichen Positionen die Selbstsicherheit mal abzuziehen, mal was zu riskieren und den Erfolg zu erzwingen. Bezeichnend, dass bis zum Halbzeitpfiff, die sich bietenden Chancen absolute Hochkaräter waren – die allerdings jeden Weg fanden, nur nicht den ins Tor! Es ist zum Haare raufen (…wenn man welche hat), wie Florian Dick (31.) nach Tiffert Freistoß, Christian Tiffert (34.) per Kopf nach Bugera-Flanke, Dorge Kouemaha und Oliver Kirch (38.) nach Zuspiel von De Witt oder auch Konstantinos Fortounis (45.) mit einem Distanzschuss beste Chancen nicht verwerten konnten bzw. liegen ließen.</p>
<div id="attachment_4153" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4153" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_thomas_kraft_001a/"><img class="size-medium wp-image-4153" title="Thomas Kraft im Tor der Herthaner" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Thomas_Kraft_001A-300x199.jpg" alt="Thomas Kraft im Tor der Herthaner" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Rückhalt für die Berliner - Thomas Kraft im Berliner Tor (© thof2011)</p></div>
<p>Halbzeitpause, erst mal durchatmen. Marco Kurz ließ in der zweiten Hälfte Oliver Kirch &#8211; zu Recht &#8211; in der Kabine und brachte dafür mit Itay Schechter einen zweiten Stürmer.  Der FCK knüpfte da an, wo er in Halbzeit eins aufgehört hatte. Feldüberlegenheit, bissiges Spiel Vorwärtsbewegung. Einzig die Gefahr für das Tor des Gegners hielt sich in Grenzen und auch hier das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Alexander Bugera (48.), Christian Tiffert (55.), Konstantinos Fortounis (68.), Dorge Kouemaha (70.), Olcay Sahan (78.) oder Martin Amedick (87.) fehlten in aussichtsreichen Positionen und Situationen die Abgebrühtheit, die Ruhe, die Abgeklärtheit und der Killer-Instinkt aus den sich bietenden Möglichkeiten Zählbares zu machen. Ein Umstand, der schnellstens in der Quote verbessert werden muss.</p>
<p>Eine Erkenntnis, die aber seit Wochen schon über dem Kader schwebt. Angst essen Seele auf? Jungs, die Zuschauer haben Euch gestern in den druckvollen Minuten lautstark mitgetragen, von allen Tribünen. Die Fangemeinde ist gar nicht so anspruchsvoll. Kämpft, zeigt Leidenschaft, setzt Euch ein und Ihr werdet echte akustische Betze-Atmosphäre ernten – so wie gestern. Ballert, drückt, kämpft, semmelt dem Gegner einmal mehr die Pille rein (…und das muss gar nicht besonders gekonnt aussehen…) als der Euch, dann werden Euch die Leute auf den Händen aus dem Stadion tragen. Nehmt Euch das Gute von gestern als Motivation mit – und trefft endlich!</p>
<div id="attachment_4150" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4150" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_kouemaha_004a/"><img class="size-medium wp-image-4150" title="Dorge Kouemaha - kein Durchkommen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Kouemaha_004A-300x207.jpg" alt="Dorge Kouemaha - kein Durchkommen" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Dorge Kouemaha muss an der Chancenverwertung arbeiten (© thof2011)</p></div>
<p>Die Zeit lief dann gestern einfach runter und bei aller spielerischen Dominanz bis zum Schluss, irgendwann war es das dann auch. Schluss! Schiedsrichter Weiner pfiff exakt nach 90 Minuten ab! Auch zum Unmut und zum Verdruss vieler Zuschauer. Wir waren doch grad dran! Nicht vergessen bitte, Schiedsrichter Weiner hatte in Halbzeit eins nach Ablauf der zwei Minuten Nachspielzeit bereits die Pfeife am Mund, als er einen sich anbahnenden Angriff der Lauterer auch weiterlaufen ließ. Auch hier hatte Pierre de Witt dann erst umständlich wieder auf die rechte Außenbahn gelegt, anstatt den riskanten direkten Weg zum Tor zu suchen. Aus 2 Minuten Nachspielzeit wurden fast drei. Und dann ist halt auch einfach irgendwann mal Schluss!</p>
<p>Der 1.FCK steht nun nach 15 Spieltagen auf dem Relegationsplatz, was sich trotz der Sonntagspartie des Tabellenletzten FC Augsburg wohl auch nicht mehr ändern dürfte. Aber der 1.FCK blickt vor den schweren Aufgaben in Dortmund (11.12., 15.30 Uhr) und beim letzten Heimspiel des Jahres gegen Hannover 96 (18.12., 15.30 Uhr) nicht gerade rosigen Zeiten entgegen. Die Mannschaft spielt einen für ihre Verhältnisse echt ansehnlichen guten Fußball, aber sie trifft nicht! Das ist das einzige Manko!</p>
<div id="attachment_4148" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4148" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_tiffert_008a/"><img class="size-medium wp-image-4148" title="Christian Tiffert mit Tempo" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Tiffert_008A-300x197.jpg" alt="Christian Tiffert mit Tempo" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Christian Tiffert blieb heute ohne Erfolg (© thof2011)</p></div>
<p>Dies aber allein und ausschließlich am Trainer festzumachen ist mir zu billig und zu einfach. Die Schreihälse, die das gestern einmal mehr lauthals bekundet haben, sollten vor Inbetriebnahme des Sprechapparates erst einmal den Denkapparat bemühen. Marco Kurz selbst hat nach dem Abpfiff den (lautstarken) Dialog mit einem Fan auf der Südtribüne gesucht. Es schreit sich halt leicht Kritik in das Weite des Stadions. Blöd nur, wenn der so Gescholtene den Dialog annimmt und auf einen zugeht? Unangenehm, lieber Besucher? Ich hoffe zumindest lehrreich.</p>
<p>Ähnlich geistreich haben sich auch die drei oder vier Störenfriede gezeigt, die in der Halle der Nordtribüne während der Übertragung der Pressekonferenz den Redebeitrag von Marco Kurz mit lautstarken „Trainer raus“ Rufen zu untermalen versuchten. Ich habe kein Problem damit in solchen Situationen gleich das direkte Gespräch von Angesicht zu Angesicht zu suchen. Bedauerlich, dass man sich gleich in Gefahr begibt, wenn man versucht so unflätigem Verhalten Einhalt zu gebieten. Mein lautstark vorgetragener Einwand, dass die Zwischenrufe aus mehreren Gründen hier und jetzt nicht angebracht sind verpuffte! Das Ganze mündete eher in die Situation, dass mir gleich mehrere der umstehenden selbsternannten Freizeit-Trainer Prügel angedroht haben. Wie billig!</p>
<div id="attachment_4151" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4151" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_kurz_008a/"><img class="size-medium wp-image-4151" title="Marco Kurz emotional" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Kurz_008A-300x220.jpg" alt="Marco Kurz emotional" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">An Marco Kurz liegt es nicht - Engagement und Emotion bis nach dem Schlusspfiff (© thof2011)</p></div>
<p>Leute, wenn Ihr Euer Alkohol-Level wieder auf ein Niveau runter gedrückt habt, das eine sachliche Diskussion erlaubt, dann könnt Ihr Euch gern bei mir melden. Wir können uns dann gern auch gleich am Trainingsgelände treffen, vielleicht diskutiert Marco Kurz ja mit. Aber ich vermute, wenn Ihr wieder nüchtern seid, dann scheißt Ihr Euch wahrscheinlich vor Euch selber in die Hose (…frei nach Wolfram Wuttke…)! Wie armselig!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Es ist schon ein Kreuz mit dem Bayer-Kreuz</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 23:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[Niederlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Ballack und Sidney Sam besiegeln FCK-Heimniederlage gegen Leverkusen Freitagabend, Flutlichtspiel, immerhin 42.245 Besucher, die den Weg ins Fritz-Walter-Stadion gefunden hatten. Dazu ein Gegner, dessen Aufgebot mit klangvollen Namen gespickt ist, dessen Kader-Etat den der Roten Teufel um ein Vielfaches übersteigt. Mit dem 13. Spieltag stand die  Heimpartie des 1.FCK gegen Bayer 04 Leverkusen an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Ballack und Sidney Sam besiegeln FCK-Heimniederlage gegen Leverkusen</strong></p>
<div id="attachment_4131" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4131" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_amedick_001-a/"><img class="size-medium wp-image-4131" title="Martin Amedick mit solider Leistung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Amedick_001-A-300x263.jpg" alt="Martin Amedick mit solider Leistung" width="300" height="263" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Amedicks Kopfballstärke konnte Leverkusen nicht in Gefahr bringen (© thof2011)</p></div>
<p>Freitagabend, Flutlichtspiel, immerhin 42.245 Besucher, die den Weg ins Fritz-Walter-Stadion gefunden hatten. Dazu ein Gegner, dessen Aufgebot mit klangvollen Namen gespickt ist, dessen Kader-Etat den der Roten Teufel um ein Vielfaches übersteigt. Mit dem 13. Spieltag stand die  Heimpartie des 1.FCK gegen Bayer 04 Leverkusen an. Es ging für beide Teams um viel. Die Werkself vom Rhein schickte sich an dem gesteckten Saisonziel hinterher zu hinken und seine Tabellensituation verbessern zu wollen. Der FCK hatte sich zum Ziel gesetzt seinen goldenen Oktober in den November hineinzutragen und den Abstand zum Abstiegsgespenst weiter zu vergrößern. Es war also angerichtet. FCK-Herz, was willst Du mehr!</p>
<p>Beide Teams starteten auch forsch und lebendig in die Partie. Es waren jedoch die Gäste, die in Person von Michael Ballack zu den ersten aussichtsreichen Einschussmöglichkeiten kamen. Doch einmal hatte Kevin Trapp aufgepasst (5.), einmal blieb der Ball in der Lauterer Abwehr hängen (6.). Aber auch der FCK begann mit Zug Richtung Tor. So ergaben sich gute Gelegenheiten für Dorge Kouemaha, der sich gegen immerhin vier Leverkusener durchsetzen konnte (8.) und auch für Kostas Fortounis, dessen Kopfball nur auf dem Tornetz landete (9.).<span id="more-4126"></span></p>
<div id="attachment_4132" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4132" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_fortounis_003-a/"><img class="size-medium wp-image-4132" title="Auch Kostas Fortounis heute glücklos" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Fortounis_003-A-300x210.jpg" alt="Auch Kostas Fortounis heute glücklos" width="300" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Hatte etliche gute Möglichkeiten ohne Torerfolg - Kostas Fortounis (© thof2011)</p></div>
<p>Die erste Halbzeit war fortan geprägt von temporeichem Spiel. Was die Leverkusener spielerisch an Vorteilen verbuchen konnten, dem setzte die junge Lauterer Truppe engagiertes, teils schnelles und ansehnliches Kombinationsspiel entgegen, dem in der Regel leidenschaftliche Balleroberung vorausging. Wirklich kurzweilig anzuschauen, wie sich die Roten Teufel mittlerweile ihr eigenes Spiel erarbeiten. Kein zähes Ballgeschiebe, nein, erfrischendes Umschalten von Defensive in Offensive. Ergo, der Zug zum Tor findet seine Richtung. Einzig die letzten Meter leiden noch immer unter vehementer Ladehemmung und Zielsicherheit. Unterm Strich sprach auch am Freitag die Statistik für den 1.FCK. Mehr Torschüsse, mehr Chancen, mehr Standard-Situationen, mehr Ecken! Die meisten Vorteile auch in Halbzeit eins erarbeitet, in der die Roten Teufel vor dem Pausenpfiff noch einmal ordentlich Dampf machten. Vor allem erneut Dorge Kouemaha und Kostas Fortounis erarbeiteten sich noch gute Möglichkeiten ehe Schiedsrichter Kinhöfer zum Pausentee bat.</p>
<p>Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine, der FCK war weiterhin bemüht, aber es fehlte einfach die Durchschlagskraft. Die demonstrierte im Leverkusener Spiel einmal mehr Michael Ballack, der in der 54. Minute nach Zuspiel von Sidney Sam in zentraler Position aus 20 Metern Entfernung einen satten Schuss Richtung Lauterer Tor schickte. Kevin Trapp dabei einmal nicht mit der gewohnten hundertprozentigen Konzentration. Kein beherztes Zupacken, aber auch kein energisches Wegfausten – und der Abwehrversuch geriet zur Farce. Der Ball rutschte dem Lauterer Keeper über die Hände und schlug im langen Eck ins Netz ein. Leverkusen führte, Kevin Trapp war bedient! Nicht liegen bleiben, nicht hängen lassen, Grosser – auf, weiter geht’s!</p>
<div id="attachment_4133" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4133" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_kouemaha_015-a/"><img class="size-medium wp-image-4133" title="Dorge Kouemaha gefährlicher Aktivposten" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Kouemaha_015-A-300x237.jpg" alt="Dorge Kouemaha gefährlicher Aktivposten" width="300" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Dorge Kouemaha konnte den Ball nicht im Bayer-Tor unterbringen (© thof2011)</p></div>
<p>Die junge Truppe von Marco Kurz war zwar nicht verunsichert, aber dennoch geschockt. Die Aktionen waren erst einmal von mehr Sicherheit geprägt, die Kombinationen nicht mehr mit der bislang gezeigten Geschwindigkeit und Zielstrebigkeit vorgetragen. Leverkusen hatte nun mehr vom Spiel, auch wenn sich erneut für Kouemaha (61.) und für Fortounis (62.) Gelegenheiten auf Seiten des FCK ergaben. Doch blieb den Lauterer Offensivbemühungen die Wucht und der tödlicher Erfolg versagt. Letzteren wiederum erarbeitete sich Bayer Leverkusen staubtrocken. Sidney Sam wurde in der 70. im Strafraum mit einem quer gelegten Ball in aussichtsreiche Position gebracht. Der frühere Lauterer fackelte nicht lange und schoss den Ball an Kevin Trapp vorbei flach ins linke untere Eck. Leverkusen führte 0:2!</p>
<p>Obwohl Marco Kurz für die Schlussoffensive mit Itay Schechter ab der 62. Minute und Adam Nemec sowie Richard Sukuta-Pasu nun gleich fünf gelernte Offensivkräfte auf dem Rasen hatte, es reichte nicht, sich noch zwingende und hochkarätige Torchancen herauszuarbeiten, die noch einmal die Wende bedeutet hätten. Martin Amedick hat Recht mit seiner neulich geäußerten Interview-Aussage, dass der Funke immer vom Feld auf die Tribünen überspringen muss. Das war es, was den 1.FCK bei Heimspielen in den erfolgreichen Dekaden oft auszeichnete. Diese bedingungslose und manchmal erdrückende Gier in den Schlussminuten den Ball wenigstens noch zu einem Unentschieden über die gegnerische Torlinie zu kotzen. Oder wenn ein knapper Vorsprung eisern und verbissen gegen einen drängenden Gegner verteidigt wurde, bis zur (fast) völligen Erschöpfung. Eine Körpersprache der meist rot gekleideten Protagonisten, die jedem Zuschauer auf den Tribünen das Gefühl durch die Adern trieb, dass dies doch noch zu schaffen sein könnte. Schlussviertelstunde auf dem Betzenberg, das war (manchmal) ein Atmosphärenwechselspiel vor dem so mancher Gegner auch einen riesengroßen Respekt hatte und bei dem so mancher Gegner sicher geglaubte Punkte noch in der Pfalz zurück ließ, ja lassen musste!</p>
<div id="attachment_4129" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4129" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_shechter_005-a/"><img class="size-medium wp-image-4129" title="Itay Schechter kam für die Schlussoffensive" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Shechter_005-A-300x211.jpg" alt="Itay Schechter kam für die Schlussoffensive" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Nach seiner Einwechslung ohne Durchschlagskraft - Itay Schechter (© thof2011)</p></div>
<p>Leider nicht so am vergangenen Freitag. Nicht weil die Mannschaft unzulänglich gespielt hätte. Nein, spielerisch besticht das junge Team von Marco Kurz mittlerweile mannigfaltig und straft in vielen fußballerischen Belangen zahlreiche Kritiker Lügen. Nicht jedoch in punkto Torausbeute. Nur 10 Treffer in 13 Partien. Daran müsst Ihr arbeiten, Jungs. Aber tun wir nicht so, als wüssten Mannschaft und Trainerstab das nicht. Leider wieder ein Heimspiel verloren, leider gegen Bayer 04 Leverkusen, gegen die der 1.FCK lange keinen Sieg einfahren konnte. Lediglich der Heimsieg im DFB-Pokal im Aufstiegsjahr im Herbst 2009 steht hier zu Buche. Damals eine Partie mit ähnlichen Vorzeichen. David gegen Goliath und der vermeintlich Kleinere hatte den Sieg davon getragen. Auch weil man schon früh das verbuchen konnte, was nunmehr verwehrt blieb, ein Tor zu erzielen. Ohne geht es halt leider nicht!</p>
<p>Dennoch hat die Mannschaft des 1.FCK dann noch Akzente gesetzt. Nicht während der regulären Spielzeit. Vielmehr nach dem Abpfiff. Heimspiel verloren und dennoch kam das komplette Team vor den Zaun der Westtribüne, um sich bei den treuesten der Treuen zu bedanken. Auch kein häufiges Bild in der höchsten deutschen Spielklasse, dass ein im Heimspiel unterlegenes Team die Nähe zu den Fans sucht! Diese gaben es zurück, auch wenn sich am Freitagabend das Stadion im Gesamten – verständlicherweise  &#8211; viel schneller leerte als sonst. Aber auch diese Schlussbeobachtung zeigt, dass hier zwischen Mannschaft und Fankultur etwas zusammenwächst. Räumen wir dem Zeit und Kredit ein, auf dass die Verbindung nachhaltig Rendite bringen möge. Wenn Ihr in den künftigen Partien auch wieder schneller und vor allem häufiger trefft, Jungs, dann wird das der Klebstoff für Beständigkeit in vielfältiger Weise.</p>
<div id="attachment_4130" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4130" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_abel_003-a/"><img class="size-medium wp-image-4130" title="Gezeichneter Mathias Abel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Abel_003-A-300x200.jpg" alt="Gezeichneter Mathias Abel" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Leider auch persönlich nicht mit einem blauen Auge davon gekommen - Mathias Abel bedankt sich bei den Fans (© thof2011)</p></div>
<p>Die bescheidene und peinliche Zahl von lediglich rund 1.000 Gästefans hatte sich übrigens zu dem Zeitpunkt, als die Roten Teufel noch ihre Runde drehten längst aus ihrem Block im Osten des Fritz-Walter-Stadions verflüchtigt. Auch weil sich ihr siegreiches Team zu dem Zeitpunkt bereits auf dem Weg zur Dusche befand. Wollten die einfach nur schnell heim zu ihrem Bayer-Kreuz? Kennen die nach Auswärtssiegen keine Rituale, die sie mit ihren Anhängern zelebrieren? Schon irgendwie ein Kreuz mit dem (synthetischen) Werks-Club. Aber schön zu spüren, dass es scheinbar doch feine Unterschiede gibt zur Fankultur bei einem Traditionsverein und so manchem andern Club in der Eliteklasse des deutschen Fußballs. Am kommenden Samstag steht uns zumindest in punkto Tradition ein ebenbürtiger Gegner gegenüber. Betrachtet man den Tabellenstand, dann trifft das in sportlicher Hinsicht nicht minder zu. Auf nach Nürnberg und einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Trockener Arbeitssieg im Kellerduell</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 10:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK fährt im Erntemonat Oktober drei wichtige Punkte in die Scheune ein Bei strahlendem Sonnenschein gewann gestern der 1.FC Kaiserslautern vor 40.748 Zuschauern sein Heimspiel gegen den SC Freiburg. Itay Schechter markierte per Kopf in der 75. Minute bei einem trockenen Arbeitssieg das Tor des Tages. Keine 2 Minuten danach hatte Christian Tiffert nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK fährt im Erntemonat Oktober drei wichtige Punkte in die Scheune ein</strong></p>
<div id="attachment_4016" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4016" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/23/trockener-arbeitssieg-im-kellerduell/thof_fck_freiburg_fans_015-a/"><img class="size-medium wp-image-4016 " title="Teuflischer und himmlischer Rückhalt" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_Freiburg_Fans_015-A-300x169.jpg" alt="Teuflischer und himmlischer Rückhalt" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Rückhalt des 1.FCK - teuflische Fans auf der Westtribüne unter himmlisch anmutendem Sonnen-Spot (© thof2011)</p></div>
<p>Bei strahlendem Sonnenschein gewann gestern der 1.FC Kaiserslautern vor 40.748 Zuschauern sein Heimspiel gegen den SC Freiburg. Itay Schechter markierte per Kopf in der 75. Minute bei einem trockenen Arbeitssieg das Tor des Tages. Keine 2 Minuten danach hatte Christian Tiffert nach einem Foulelfmeter die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber an Torhüter Oliver Baumann. Die Roten Teufel belegen nun mit 11 Punkten Platz 14 in der Tabelle. Übrigens genau einen Punkt mehr, als nach dem Abschluss des 10. Spieltages in der vorherigen Sasion! Mit dem DFB-Pokalspiel in Frankfurt und den beiden Partien in Hamburg und Hoffenheim stehen die Lauterer vor drei schwierigen aufeinander folgenden Auswärtspartien.</p>
<p><span id="more-4014"></span>Zweifellos, eine Kulisse von knapp 40.000 Besuchern ist für eine Mannschaft, die noch in der roten Kellerzone der Ligatabelle steht, durchaus beachtlich. Schade trotzdem, dass aus der Region nicht ein paar tausend mehr den Weg ins Fritz-Walter-Stadion gefunden haben. Gerade nach der glanzvollen Partie aus der Vorwoche auf Schalke, gerade weil Gewichtung und Bedeutung der Heim-Partie &#8211; im Vorfeld an verschiedensten Stellen als Sechs-Punkte-Spiel proklamiert – allen Herzblut-Fans klar war. Immerhin spielte auch das Wetter mit, immerhin stand mit dem SC Freiburg ein Süd-West-Duell auf dem Spielplan, immerhin dauert es nun ganze vier Wochen bis der FCK wieder zuhause ran darf. Bei der nächsten Heimpartie gegen Leverkusen wird es unweigerlich und ungemütlicher auf den Winter zugehen.</p>
<div id="attachment_4017" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4017" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/23/trockener-arbeitssieg-im-kellerduell/thof_fck_freiburg_shechter_005-a/"><img class="size-medium wp-image-4017" title="Engagierter Rückhalt" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_Freiburg_Shechter_005-A-300x217.jpg" alt="Engagierter Rückhalt" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Bissig in jeder Spiel- und Körperlage - Itay Schechter beim Kampf um den Ball (© thof2011)</p></div>
<p>Sei’s drum, die Daheimgebliebenen haben immerhin einen Heimsieg verpasst. Selber schuld! Marco Kurz änderte sein Team auf nur einer Position. Nach seiner Roten Karte auf Schalke wurde Rodnei in der Woche vom Sportgericht des DFB mit einem Spiel Sperre belegt. Dem Profi-Fußball stünden zuweilen auch unkonventionelle und nicht regeltreue Auslegungen und Entscheidungen ganz gut zu Gesicht. Für Rodnei stand Mathias Abel in der Anfangsformation und bildete mit Martin Amedick die Innenverteidigung.</p>
<p>Beide Mannschaften begannen eher verhalten und kamen nur schleppend ins Spiel. Der SC Freiburg agierte dabei jedoch durchaus gefälliger, ballsicherer und präsentierte schönen Kombinationsfußball. Der 1.FCK fand in den Anfangsminuten nicht zu der Aggressivität und Schnörkellosigkeit, die vor Wochenfrist noch mit Garant für den erfolgreichen Auftritt in Gelsenkirchen waren. Dennoch gehörte den Kurz-Schützlingen der erste Aufreger und Schmunzler zugleich. Nach Einwurf von Florian Dick verlängerte Martin Amedick per Kopf. Itay Schechter drängt Richtung Gehäuse, der Ball landet vor seinen Füßen und in der Vorwärtsbewegung auf Hüfthöhe findet sich das Leder zwischen seinen Händen wieder. Schöne Handballszene – aber leider abgepfiffen. Hat schon mal jemand untersucht, ob eine solche Reaktion, die vielen Fußballern schon mal unterlaufen ist, ein Rest instinktiv evolutionär-kindlicher Reflexe ist, das Spielgerät einfach zu greifen? Huch ein Ball!</p>
<div id="attachment_4018" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4018" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/23/trockener-arbeitssieg-im-kellerduell/thof_fck_freiburg_shechter_033-a/"><img class="size-medium wp-image-4018" title="Athletischer Rückhalt" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_Freiburg_Shechter_033-A-300x215.jpg" alt="Athletischer Rückhalt" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Klein aber hoch - Itay Schechter steigt hoch und köpft das 1:0 (© thof2011)</p></div>
<p>Die Breisgauer verloren dennoch ihre Linie nicht. Ansehnliche und schnelle Kombinationen. Der 1.FCK dagegen stand sicher und stabil in der eigenen Hälfte. In der 9. Minute war es allerdings knapp. Bei einem schnellen Angriff hatte Anton Putsilla die Freiburger Führung nach feiner Vorarbeit von Cisse und Makiadi auf dem Fuß, vergab aber aus knapp 10 Metern kläglich. Durchatmen! Doch es sollte hüben wie drüben der erst einmal letzte Aufreger bleiben. Das Spiel plätscherte eher zäh dahin. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit vereinzelt wieder aufblitzende Momente. Nach einer Ecke kommt Mathias Abel zum Kopfball und zwingt die Freiburger Abwehr zu einer Rettungstat auf der Linie (39.) Die größte Chance bekam dann Itay Schechter. Nach einem schnellen Angriff über Olcay Sahan, Dorge Kouemaha und Christian Tiffert brachte Alexander Bugera von links eine präzise Flanke in Itay Shechters Laufrichtung. Doch der stand leider ganz knapp im Abseits. Tolle Kombination, schöner Angriff! Mit dem Remis ging es in die Pause.</p>
<p>Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild in Halbzeit zwei. Nun auch mit einer höheren Fehlerquote auf beiden Seiten. Erst nach etwa einer Stunde besannen sich die Protagonisten auf beiden Seiten auf ansehnlichere Tugenden, wobei sich der 1.FCK nun eindeutige Vorteile erarbeitete. So brachte Itay Schechter in der 63. Minute den Breisgauer Keeper mit einem satten Schuss in Verlegenheit. Bei der folgenden Ecke wieder Itay Shechter, der im Fallen den Ball lediglich an die Unterkante der Latte schicken konnte. Die Zuschauer im Lauterer Lager hatten bereits den Torschrei auf die Lippen, doch der Ball klatschte lediglich auf die Torlinie, die Freiburger Abwehr konnte den Ball aus der Gefahrenzone bringen.</p>
<div id="attachment_4019" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4019" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/23/trockener-arbeitssieg-im-kellerduell/thof_fck_freiburg_shechter_037-a/"><img class="size-medium wp-image-4019" title="Euphorischer Rückhalt" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_Freiburg_Shechter_037-A-300x256.jpg" alt="Euphorischer Rückhalt" width="300" height="256" /></a><p class="wp-caption-text">Lass es raus - Christian Tiffert und Itay Schechter heben nach dem Kopfballtreffer ab (© thof2011)</p></div>
<p>Doch in der 75. Minute war es dann so weit. Florian Dick mit einem seiner weiten Einwürfe aus halbrechter Position, vor dem Kasten der Freiburger stieg ausgerechnet der wahrlich nicht groß gewachsene Itay Schechter am höchsten und drückte das Leder an Baumann vorbei zur Führung ins Netz! Bravo Itay! Nur zwei Minuten nach der Führung beinahe der Doppelschlag. Itay Schechter tankt sich nach einem Angriff über Olcay Sahan in den Strafraum, Baumann hechtet sich in den Ball und trifft den Lauterer Stürmer. Foulelfmeter. Christian Tiffert schnappt sich das Leder, aber seine Interpretation der Ausführung des Strafstoßes für Baumann zu schwach geschossen. Es bleibt bei der knappen Führung. Dennoch haben die Lauterer das Spiel nun im Griff. Mittelfeld und Abwehr halten die Freiburger Angriffsbemühungen weitestgehend vom Strafraum fern. Die Deckung der Roten Teufel steht. Auch an diesem Tag souveräne Arbeit.</p>
<p>Auf der Gegenseite immer noch und immer wieder auch Lauterer Druck Richtung Freiburger Tor. Auch Pierre de Witt scheiterte in aussichtsreicher Position gegen Baumann (82.). In der 86. Minute dann doch noch einmal Hektik im Lauterer Strafraum. Aber Kevin Trapp kann sich den Ball vor den hoch gewachsenen Freiburgern sicher pflücken. Auch die drei Minuten Nachspielzeit überstand die ruhig agierende Lauterer Mannschaft dann unterstützt vom Wechselspiel von Trainer Marco Kurz (89. &#8211; Richard Sukuta-Pasu kam für Itay Schechter, 93. &#8211; Thanos Petsos kam für Pierre de Witt). Erntemonat Oktober &#8211; der zweite Heimsieg der Saison war eingefahren, drei Punkte in der Scheune untergebracht!</p>
<div id="attachment_4020" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4020" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/23/trockener-arbeitssieg-im-kellerduell/thof_fck_freiburg_shechter_063-a/"><img class="size-medium wp-image-4020" title="Kontaktfreudiger Rückhalt" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_Freiburg_Shechter_063-A-300x269.jpg" alt="Kontaktfreudiger Rückhalt" width="300" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">Itay Schechter zum Anfassen - Feiern mit den Fans nach dem Abpfiff (© thof2011)</p></div>
<p>Die Nach-Spiel-Zeit verbrachten viele Fans wie üblich in den Katakomben des Fritz-Walter-Stadions oder in den umliegenden Gerstensaft-Tankstellen. Durchatmen war zu spüren, Entspannung, lockere Atmosphäre, bei der die freudige oder kritische Rückschau auf die gesehenen 90 Minuten viel weniger Gesprächsstoff war als in den bisherigen Partien. Marco Kurz wird in Ruhe weiterarbeiten können. Ruhe, die er braucht, denn die folgenden Aufgaben haben es in sich. Schade übrigens, dass viele der Internet-Schreihälse der vergangenen Wochen auch zu denen gehörten, die gestern mit Abwesenheit glänzten. Bereits 11 Minuten nach dem Abpfiff ging das unwürdige Gezeter auf den einschlägigen Internetseiten schon wieder los. Leute, Ihr lernt nie, worum es wirklich geht. Eure geistige Haltung gepaart mit Eurer orthographischen Virtuosität erzeugt dem geneigten Leser eher Augenkrebs. Kommt ins Stadion und setzt Euch dort mit den Fakten auseinander. Damit nutzt Ihr dem 1.FCK mehr als in der anonymen Distanz eines Internet-Forums. Ganz zu schweigen davon, dass sich im Gespräch danach ganz anders Meinung und Haltung austauschen lassen. Sachliche Kritik in der &#8220;face-to-face&#8221; Kommunikation ist eben menschengerechter. Viele hatten gestern in der Halle Nord bei dem Thema den Wunsch geäußert, dass all den Nörglern beim Schreiben die Finger abfaulen sollten. Wär schade wenn sowas in Erfüllung ginge, sieht nämlich scheisse aus!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Wenn der Funke vor dem Tor des Gegners erlischt</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 09:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaiserslautern verliert seine Heimpartie gegen den VfB Stuttgart mit 0:2 Der 1.FCK absolvierte am vergangenen Freitagabend im Fritz-Walter-Stadion vor der stattlichen Kulisse von 46.186 Besuchern sein drittes Heimspiel der Saison. Darunter rund 4.500 Gäste aus dem Schwabenland. Es war bereits die zweite Partie unter Flutlicht. Die Fans des 1.FCK hatten sich Besonderes einfallen lassen, um dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaiserslautern verliert seine Heimpartie gegen den VfB Stuttgart mit 0:2</strong></p>
<div id="attachment_3909" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3909" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/03/wenn-der-funke-vor-dem-tor-des-gegners-erlischt/thof_fck_vfb_stuttgart_fans_0091-a/"><img class="size-medium wp-image-3909" title="Stimmungsvolle Westtribüne" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_VFB_Stuttgart_Fans_0091-A-300x168.jpg" alt="Stimmungsvolle Westtribüne" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Stimmungsvolle Westtribüne - &quot;Das Feuer fängt vom Funken an&quot; (© thof2011)</p></div>
<p>Der 1.FCK absolvierte am vergangenen Freitagabend im Fritz-Walter-Stadion vor der stattlichen Kulisse von 46.186 Besuchern sein drittes Heimspiel der Saison. Darunter rund 4.500 Gäste aus dem Schwabenland. Es war bereits die zweite Partie unter Flutlicht. Die Fans des 1.FCK hatten sich Besonderes einfallen lassen, um dem Abend Feuer einzuhauchen. Westtribüne, Südtribüne und Teile von Ost- und Nordtribüne wurden zum Einlauf der beiden Teams in ein Meer aus Funken getaucht. Begleitet vom Motto &#8220;Das Feuer fängt vom Funken an&#8221; wurde bereits vor der Partie ein Highlight gesetzt, das unmissverständlich forderte, der Betze solle heute brennen.</p>
<p>Doch zunächst war Chaos rund um Kaiserslautern zu vermelden. Auf allen Autobahnen machten die in Konjunkturpakete verpackten obligatorischen Spätsommerbaustellen den Fußballfans die Anfahrt schon quasi zur Hölle! Die Partie wurde mit 10 minütiger Verspätung angepfiffen.<span id="more-3905"></span></p>
<div id="attachment_3911" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3911" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/03/wenn-der-funke-vor-dem-tor-des-gegners-erlischt/thof_fck_vfb_stuttgart_kurz_002-a/"><img class="size-medium wp-image-3911" title="Marco Kurz an der Außenlinie" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_VFB_Stuttgart_Kurz_002-A-300x213.jpg" alt="Marco Kurz an der Außenlinie" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Marco Kurz an der Außenlinie - immer Feuer und Flamme (© thof2011)</p></div>
<p>Bruno Labadia schickte seine Mannschaft erstmals mit 2 echten Sturmspitzen (Pogrebnyak und Cacau) in der Anfangsformation aufs Feld. Die Schwaben hatten sich nach der unerwarteten Heimniederlage gegen den bis vor Wochenfrist sieglosen – und harmlosen – Hamburger SV viel vorgenommen auf dem Betzenberg. Marco Kurz änderte seine Startformation gegenüber der ernüchternden Partie beim VfL Wolfsburg in der Vorwoche auf nur einer Position. Christian Walch nahm auf der Bank Platz, dafür stand Richard Sukuta-Pasu in der Aufstellung und mit Itay Schechter und Dorge Kouemaha somit drei echte Stürmer beim FCK in der Startelf.</p>
<p>Beide Mannschaften tasteten sich in den Anfangsminuten erst einmal ab. Die Lauterer Deckung um Martin Amedick und Rodnei lieferte von Anfang an konzentrierte, effektive und blitzsaubere Arbeit ab. Während der gesamten ersten Halbzeit durften sich die Stuttgarter lediglich einmal gefährlich in der Nähe von Kevin Trapps Kasten wähnen. In der 9. Minute zog Okazaki nach einer Hajnal Ecke trocken ab, verfehlte jedoch das Tor. Der FCK spielte in Halbzeit eins konzentriert mit Drang nach vorne, erarbeitete sich Vorteile &#8211; und kam zu Chancen! Die beste in der ersten Halbzeit sicher bereits in der 14. Minute, als Christian Tiffert auf halbrechter Position von Oliver Kirch glänzend freigespielt zum Schuss kam. Der aufmerksame Ulreich im Stuttgarter Kasten indessen warf sich ihm mutig entgegen, verkürzte den Winkel. Tiffert zog satt ab, doch der Ball landete auf dem Oberkörper des schwäbischen Keepers. Schon jetzt eine Schlüsselszene?</p>
<div id="attachment_3908" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3908" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/03/wenn-der-funke-vor-dem-tor-des-gegners-erlischt/thof_fck_vfb_stuttgart_dick_003-a/"><img class="size-medium wp-image-3908" title="Feurige Duelle" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_VFB_Stuttgart_Dick_003-A-300x200.jpg" alt="Feurige Duelle" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Feurige Duelle - Florian Dick im Luftkampf um den Ball (© thof2011)</p></div>
<p>Der 1.FCK scheint in dieser Spielzeit das Gestänge mit dem Netz am Ende des Spielfeldes nicht mehr zu treffen! Doch nur wer dort im Kasten des Gegners Zählbares unterbringt und zwar mindestens einmal mehr als der Gegner selbst, gewinnt die Partie. Logische wie banale Erkenntnis. Die Roten Teufel waren auch am Freitag bemüht mit konzentriertem Spiel das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Das gelang binnen 90 Minuten immerhin rund 23 Mal! Aber im Lauterer Spiel fehlt noch Elementares. Bereits beim Aufbau des Spiels fehlt Geschwindigkeit. Jeder Gegner hat sich häufig längst sortiert und organisiert, wenn der Ball aus der Lauterer Abwehr über das Mittelfeld nach vorne getragen wird. Selten, dass überraschende Momente eine gegnerische Deckung mal aushebeln oder zum Stolpern bringen. Kaum ein Angriff, bei dem mal mit kreuzenden Rochaden und dem Ball in die Tiefe ein Überraschungsmoment kreiert wird, bei der ein Gegner schon konzentriert auf die Laufwege von Ball und Spieler achten muss und sich auch mal vertun kann, nein, vertun wird!</p>
<div id="attachment_3912" class="wp-caption alignleft" style="width: 259px"><a rel="attachment wp-att-3912" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/03/wenn-der-funke-vor-dem-tor-des-gegners-erlischt/thof_fck_vfb_stuttgart_shechter_021-a/"><img class="size-medium wp-image-3912" title="Der VfB obenauf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_VFB_Stuttgart_Shechter_021-A-249x300.jpg" alt="Der VfB obenauf" width="249" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der VfB obenauf - Itay Schechter hat das Nachsehen (© thof2011)</p></div>
<p>Phasenweise waren am Freitag durchaus sehenswerte Spielzüge zu sehen. Vor allem schnelleres Spiel über die Flügel, obwohl wir in unseren Reihen keinen echten Flügelstürmer wissen. Leider fehlt es dem Lauterer Spiel dann auch hier (noch) an Präzision. Das gedankliche Spiel mit dem freien Raum, die Genauigkeit beim Servieren auf den Fuß des Kollegen, allzu oft in dieser Spielzeit – auch am letzten Freitag – zu durchschaubar. Doch diese Form von Sicherheit lässt sich trainieren – und sie wird auch trainiert! In so manchem Forum, das man dieser Tage durchstöbert, hat es den Anschein, dass man dem Trainier-Team und dem ein oder anderen Spieler von Seiten der Fans die Zeit nicht mehr geben mag, die es braucht oder brauchen könnte sich hier mehr Sicherheit anzueignen! Ach…soso&#8230;und wenn die Vereinsführung das Trainergespann auf die Straße setzt und dann irgend ein dahergelaufener &#8220;Heilsbringer&#8221; auftaucht, dann können die Spieler das alle plötzlich was ihnen im Moment an Sicherheit und Präzision noch fehlt? Manchmal sehne ich mich zurück in die Zeit als es noch kein Internet gab. Deppen! Ich habe bei den beobachteten Trainingseinheiten in den letzten Wochen am Zaun des Trainingsgeländes nicht zwingend das Gefühl gehabt, dass von all den &#8220;Internet-Schreihälsen&#8221;, den selbsternannten &#8220;Journalistik-Trainern&#8221; und &#8220;Möchtegern-Präsidialen&#8221; irgend einer anwesend war!</p>
<div id="attachment_3910" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3910" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/03/wenn-der-funke-vor-dem-tor-des-gegners-erlischt/thof_fck_vfb_stuttgart_fortounis_011-a/"><img class="size-medium wp-image-3910 " title="Fortounis ohne Fortune" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_VFB_Stuttgart_Fortounis_011-A-300x204.jpg" alt="Fortounis ohne Fortune" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Fortounis ohne Fortune - kein Durchkommen in der Stuttgarter Abwehr (© thof2011)</p></div>
<p>Doch zurück zur Partie am vergangenen Freitag. Der VfB ging mit etwas mehr Biss in Halbzeit zwei. Nach einer glücklosen Hajnal-Ecke sichern die Schwaben den Ball, der FCK vor dem eigenen Sechzehner nicht energisch genug auf Stören aus. Oliver Kirch verliert das Laufduell mit Hajnal und dessen scharfe Hereingabe nutzt Cacau völlig freistehend zum Treffer. Stuttgart nutzte seine zweite echte Chance, es steht 0:1! Der FCK antwortet nun mit energischem Spiel und erarbeitet sich weiter Chancen. Die besten davon durfte Itay Schechter für sich verbuchen (64./67.). Aber was den 1.FCK in einigen Spielzeiten der letzten Jahrzehnte fast legendär gemacht hat, das fehlt eben im Moment (noch). Wenn eine Heim-Mannschaft auf dem Betzenberg in so einer Situation den Gegner dann nicht an die Wand spielt, dass selbigem die Beinkleider überzulaufen scheinen, dann kommt es eben meist anders. Der VfB nutzte die nächste sich bietende Chance den Vorsprung auszubauen. Leon Jessen ließ auf der linken Seite Boulahrouz zu viele Freiheiten, der zog ab. Der Ball wurde von Jessen unglücklich abgefälscht und schlug über Kevin Trapp im Lauterer Gehäuse ein. 0:2!</p>
<div id="attachment_3913" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3913" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/03/wenn-der-funke-vor-dem-tor-des-gegners-erlischt/thof_fck_vfb_stuttgart_shechter_030-a/"><img class="size-medium wp-image-3913" title="Wieder nicht ins Tor" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_VFB_Stuttgart_Shechter_030-A-300x181.jpg" alt="Wieder nicht ins Tor" width="300" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder nicht ins Tor - Itay Schechter hätte dreimal treffen können (© thof2011)</p></div>
<p>Eines darf man den Lauterer Spielern in der Partie am vergangenen Freitag jedoch nicht attestieren – dass sie aufgegeben hätten! Es ging es weiter nach vorne. Natürlich nicht immer glücklich und sicher auch immer noch ohne das, was Marco Kurz nach der Darbietung in der Volkswagen-Stadt in der Vorwoche bereits gefordert hatte – mehr Wucht und Gier!</p>
<p>Doch auch so ergaben sich glänzende Möglichkeiten. Die tausendprozentige Chance dann in der 74. Minute. Christian Tiffert leitet mit schnellem Spiel einen Angriff ein, passt genial auf den glänzend postierten Schechter, der mit einem quer gelegten Ball vor dem Stuttgarter Gehäuse den eingewechselten Konstantinos Fortounis in Szene setzt. Bereits jetzt war Ulreich mit seinem Latein am Ende, die beiden Stuttgarter Abwehrspieler warteten auf den finalen Schuss. Doch anstatt das Leder im Gehäuse unterzubringen passt Fortounis erneut zu Schechter, der die Kugel nicht gescheit unter Kontrolle bringt. Der aufgewühlte Stuttgarter Hühnerhaufen wird Herr der Lage, Chance vorbei! Wäre es nicht so bitter, hätte genau diese Szene etwas von Monthy-Python-Slapstick – ooch, mach Du ihn (*rüberschieb*)…nöö, lieber Du (*rüberschieb*)…oder doch lieber Du (*rüberschieb*)…ich hab’s mir überlegt (*rüberschieb*)…….to be continued!</p>
<div id="attachment_3907" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3907" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/03/wenn-der-funke-vor-dem-tor-des-gegners-erlischt/thof_fck_vfb_stuttgart_team_002-a/"><img class="size-medium wp-image-3907" title="Ernüchterung nach dem Abpfiff" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_FCK_VFB_Stuttgart_Team_002-A-300x205.jpg" alt="Ernüchterung nach dem Abpfiff" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Ernüchterung nach dem Abpfiff - erneut steht der FCK mit leeren Händen da (© thof2011)</p></div>
<p>Noch einmal das Marco-Kurz-Zitat – es fehlt an Wucht und Gier! Der leidende Fan auf der Tribüne empfindet das nicht anders und raufte sich spätestens in jener 74. Minute die Haare (…ein Umstand, der dem Autor mittlerweile verwehrt bleibt). Im letzten Kampf-Abschnitt des grünen Gevierts, vor dem Tor des Gegners, fehlt es dennoch nicht nur an Wucht und Gier. Die braucht es schon beim Aufbau des Spiels von hinten heraus. Vor dem Kasten der gegnerischen Truppe scheint es den etatmäßigen Leuten vor allem an intuitivem Instinkt zu fehlen auch zusätzlich im richtigen Moment draufzuhalten. Mensch, rotzt das Ding doch rein!</p>
<p>An irgendeiner Stelle war zu lesen, die Lauterer Spieler hätten in wichtigen Schlüsselszenen die falschen Entscheidungen getroffen? Entscheidungen? So etwas wie Entscheidung bedingt immer auch Abwägung, Überlegung! Wer vor dem Kasten des Gegners so die Pille auf den Löffel kriegt, der hat seine Denkzentrale zu dem Zeitpunkt am Besten schon auf Sparflamme stehen. In so einem Moment darf man nicht nachdenken oder überlegen, da sind die elementaren Triebe des Stammhirns gefragt. Druff un dewedder, wie man in den Reihen der Pfälzer Landbevölkerung allzu gern bemerkt, Instinkt eben! Aber auch das scheint den Jungs (noch) zu fehlen. Doch eines stimmt hoffnungsfroh – all das ist trainierbar!</p>
<p>Natürlich ist es bitter, dass wir nach acht Spieltagen mit nur 5 Punkten im Tabellenkeller stehen. Es gilt auch nichts schön zu reden, wenn die Klasse gehalten werden soll. Aber genauso wenig nutzt es, den Sand in den Kopf zu stecken. Wir wussten alle bereits in der Sommerpause, was in dieser Saison auf uns zukommt, doch die meisten (Kritiker) scheinen das schon wieder vergessen zu haben. Also Leute – warm anziehen, weiterarbeiten und wir als Fans stehen auch beim nächsten Auswärts- und beim nächsten Heimspiel hinter unserer Truppe…mit Wucht, Gier und Instinkten &#8211; wenn auch nur beim Schreien!</p>
<p>(mg)/ (Bilder: © thof2011)</p>
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		<title>Rheinland-Pfalz Rivalen mit Leidenschaft den Schneid abgekauft</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 17:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK schlägt Mainz 05 mit 3:1 und fährt ersten Dreier ein Nach dem fünften Spieltag einer Saison mit nur zwei Punkten auf der Haben-Seite auf dem vorletzten Tabellenplatz zu rangieren, ist eine schwere Hypothek. Mit dieser Ausgangssituation empfing der 1.FC Kaiserslautern am Spieltag sechs den FSV Mainz 05. 43.952 Besucher pilgerten am Samstagabend auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK schlägt Mainz 05 mit 3:1 und fährt ersten Dreier ein</strong></p>
<div id="attachment_3894" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3894" href="http://www.queer-devils.org/2011/09/18/rheinland-pfalz-rivalen-mit-leidenschaft-den-schneid-abgekauft/thof_fck_mainz_fans_038a/"><img class="size-medium wp-image-3894" title="Bild mit Symbolcharakter" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/09/thof_FCK_Mainz_Fans_038A-300x156.jpg" alt="Bild mit Symbolcharakter - Geschlossene Einheit gegen den Rivalen" width="300" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">Bild mit Symbolcharakter - Geschlossene Einheit gegen den Rivalen (© thof2011)</p></div>
<p>Nach dem fünften Spieltag einer Saison mit nur zwei Punkten auf der Haben-Seite auf dem vorletzten Tabellenplatz zu rangieren, ist eine schwere Hypothek. Mit dieser Ausgangssituation empfing der 1.FC Kaiserslautern am Spieltag sechs den FSV Mainz 05. 43.952 Besucher pilgerten am Samstagabend auf den Betzenberg. Soweit sie dem Fan-Lager der Roten Teufel angehörten, dürften sie es nicht bereut haben. Eher unter der Rubrik peinlich ablegen, dürfte man den Umstand, dass aus der knapp 80 Kilometer entfernten Landeshauptstadt noch nicht mal 2.000 FSV-Anhänger den Weg nach Kaiserslautern angetreten haben. Tradition und Fankultur kennen da andere Maßstäbe.<span id="more-3891"></span></p>
<p>Marco Kurz nahm gegenüber der Niederlage in Mönchengladbach lediglich eine Änderung vor. Clemens Walch rückte für Kostas Fortounis in die Startformation. Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine Partie mit Tempo und Feuer. Die Roten Teufel ließen klar durchblicken, wir werden hier heute um jeden Meter Boden und jeden Ball kämpfen! Die Anfangsminuten gehörten dem 1.FCK. Mit guten Standards kam auch bereits in der Anfangsphase Gefahr für das Mainzer Tor auf (3. und 7. Minute). Aber beide von Tiffert getretenen Freistoßflanken konnten nicht verwertet werden. In der 13. Minute war es dann Itay Schechter, der die Führung auf dem Fuß hatte. Sukuta-Pasu hatte sich gegen Svensson den Ball erlaufen und leicht abgedrängt von halb rechts klug zurückgelegt. Schechters Schuss ging knapp über’s Tor.</p>
<div id="attachment_3895" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3895" href="http://www.queer-devils.org/2011/09/18/rheinland-pfalz-rivalen-mit-leidenschaft-den-schneid-abgekauft/thof_fck_mainz_shechter_016a/"><img class="size-medium wp-image-3895" title="Schechter - mit Macht in Richtung Mainzer Tor" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/09/thof_FCK_Mainz_Shechter_016A-300x196.jpg" alt="Schechter - mit Macht in Richtung Mainzer Tor" width="300" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Itay Schechter war am Samstag einer der Besten - kämpferisch und mit Macht in Richtung Mainzer Tor (© thof2011)</p></div>
<p>Der Spielverlauf der ersten Viertelstunde wurde dann in der 15 Minute auf den Kopf gestellt. Nach einem Ausrutscher verlor Rodnei den Ball. Die Mainzer gingen mit Tempo über rechts. Eine weite Flanke auf die linke Strafraumkante, Risse köpft vor den rechten Pfosten, Amedick und Rodnei kommen zu spät und Choupo-Moting markiert per Kopf das 0:1. Der 1.FCK brauchte ein paar Minuten, um den Rückschlag zu verdauen, wirkte jedoch keineswegs verunsichert. Angetrieben von der Kulisse ging der FCK nach wie vor bissig und aggressiv in die Zweikämpfe, erarbeitete sich Minute um Minute wieder bessere Feldvorteile. Die Abgebrühtheit in solchen Situationen dann auch mit mehr Präzision zu Werke zu gehen, die werdet Ihr Euch auch noch erarbeiten, Jungs, da bin ich sicher!</p>
<p>Der FCK drängte nun auf den Ausgleich und in der 25.Minute war es dann so weit. Florian Dick zog eine weite Flanke in den Strafraum, Richard Sukuta-Pasu kam zum Kopfball, den sein Gegenspieler Svensson mit dem Kopf verlängerte und über den weit vor dem Kasten stehenden Mainzer Keeper hinweg zum Ausgleich im Netz versenkte. Nun war der Teufel los! Jetzt war die Kulisse erst richtig da, doch vor den Toren sollte sich bis zum Pausentee nicht mehr viel tun.</p>
<div id="attachment_3897" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3897" href="http://www.queer-devils.org/2011/09/18/rheinland-pfalz-rivalen-mit-leidenschaft-den-schneid-abgekauft/thof_fck_mainz_sukuta_pasu_004a/"><img class="size-medium wp-image-3897" title="Sukatu-Pasu - der Ausgleich" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/09/thof_FCK_Mainz_Sukuta_Pasu_004A-300x202.jpg" alt="Sukatu-Pasu - der Ausgleich" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Richard Sukatu-Pasu - seht her, ich kann es doch! Der Ausgleich in der 25. Minute (© thof2011)</p></div>
<p>In Halbzeit zwei kamen die Mainzer zunächst etwas besser ins Spiel, aber gegen die Übermacht des Willens konnte die Tuchel-Truppe nicht standhalten. Folgerichtig fiel die verdiente Führung. Christian Tiffert brachte eine Ecke von rechts, die Mainzer brachten gegen die vielbeinigen Bemühungen des dichten Lauterer Spieler-Pulks vor Müllers Tor den Ball nicht weg. Erst Rodnei, dann Amedick, dann Sukuta-Pasu, ehe der richtig stehende Itay Schechter das Leder aus kurzer Distanz beherzt ins Netz drosch. Der Betzenberg bebte nun! Es war wie in alten Zeiten. Mit Leidenschaft, Kampfgeist, mit Emotion, Aggressivität und einem unvergleichlichen Publikum im Rücken hatte der 1.FCK das Spiel gedreht!</p>
<p>Marco Kurz wird auch deshalb am gestrigen Abend stolz auf seine Truppe sein dürfen, weil sie auch nach der 2:1 Führung nie das Gefühl aufkommen ließen nun nachzulassen. Auch daher folgerichtig dann knapp 20 Minuten später der Ausbau der Führung. Leon Jessen zog einfach von der linken Seite ab. Sein Schuss wurde abgefälscht, mutierte zur Flanke und Christian Tiffert versenkte mit einem sehenswerten Kopfball aus der Drehung heraus den Ball im Mainzer Tor. Das Stadion schien zu explodieren!</p>
<div id="attachment_3893" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3893" href="http://www.queer-devils.org/2011/09/18/rheinland-pfalz-rivalen-mit-leidenschaft-den-schneid-abgekauft/thof_fck_mainz_tiffert_005a/"><img class="size-medium wp-image-3893" title="Christian Tiffert - riesige Leistung gegen Mainz" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/09/thof_FCK_Mainz_Tiffert_005A-300x226.jpg" alt="Christian Tiffert - riesige Leistung gegen Mainz" width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Auch ein Bild mit Symbolcharakter - Christian Tiffert am Samstag mit einer riesigen Leistung und jederzeit dem unbedingten Willen immer wieder aufzustehen (© thof2011)</p></div>
<p>Die Roten Teufel blieben weiter am Ball und am Drücker und ließen nicht nach die Karnevals-Truppe aus der Landeshauptstadt in Bedrängnis zu bringen. So hatte Kouemaha mit einem Kopfball noch einmal den Mainzer Keeper geprüft, der glänzend parierte (80.). Zudem hätten sich die Mainzer nicht beklagen dürfen, wenn Schiri Stark bei einem Zweikampf zwischen Schechter und Svensson auf Strafstoß entschieden hätte. Die letzten Minuten bis zum Abpfiff gehörten dann der Kulisse, die den Mainzer Anhang mit dem mittlerweile lieb gewonnenen Ritual den unterlegenen Gast mit einem Meer an weißen Taschentüchern zu verabschieden. Schönen Gruß und auf Wiedersehen.</p>
<p>Aus der Ecke des Mainzer Anhangs war spätestens nach dem 3:1 ohnehin endgültig Funkstille! An dieser Stelle für Euch, liebe Mainzer, noch folgende Anmerkung. Nein, Ihr habt keine Fankultur! Zumindest keine, die Euch auch auswärts eine numerische Unterstützung sichern würde, die Euren eigenen oft vorgetragenen Ansprüchen gerecht würde. An Peinlichkeit kaum zu überbieten ist übrigens die Begründung Eures Karnevals-Verein-Lizenzspielerabteilungs-Managers Christian Heidel, der dem SWR gegenüber auf die Frage nach der dürftigen Fan-Unterstützung in Kaiserslautern in etwa geantwortet hat, die beschwerliche Anfahrt! Immerhin wäre es dort mühselig bei der Suche nach Parklätzen fündig zu werden, dazu der beschwerliche Fußweg zum Stadion. Wenn dem so ist, dass diese Fühlwelt bei Euch Entscheidungsgrundlage für eine Auswärtsfahrt ist, dann erklärt das auch, warum Ihr Eure Architektur-Sport-Kompakt-Kiste mitten auf den flachen Acker gepflanzt habt!</p>
<div id="attachment_3896" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3896" href="http://www.queer-devils.org/2011/09/18/rheinland-pfalz-rivalen-mit-leidenschaft-den-schneid-abgekauft/thof_fck_mainz_shechter_057a/"><img class="size-medium wp-image-3896" title="Partytime - ausgelassene Lauterer feiern vor der Westtribüne" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/09/thof_FCK_Mainz_Shechter_057A-300x223.jpg" alt="Partytime - ausgelassene Lauterer feiern vor der Westtribüne" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Partytime - nach dem Spiel feiert die junge Truppe ausgelassen vor der Westtribüne (© thof2011)</p></div>
<p>Schwamm drüber, die verklärte Welt und die Prinzipien der sinnlichen Wahrnehmung des empor gekommenen Landeshauptstadt-Vereins werden sich dem Autor nie erschließen. Für den 1.FCK waren das Spiel und die neuerliche Begegnung mit dem Bundesland-Rivalen mehr denn je ein Ereignis, das einmal mehr den Unterschied aufgezeigt hat. Leidenschaft, Emotion, Kampfgeist, Moral, Charakter und viele Tugenden, die hier noch eingereiht werden dürften. Das alles an einem Ort, dessen Aura etwas ausstrahlt, was über 100 Jahre wachsen konnte. Hoffen und glauben wir fest daran, dass die über 90 Minuten am Samstag zur Schau getragener Tugenden – wohlgemerkt von Mannschaft und vom Publikum – nunmehr ein Wendepunkt sind. Dann lasst uns am kommenden Samstag zum nächsten empor gekommen Club fahren und auch denen zeigen, was uns ausmacht. Laki, zieht Euch warm an, wir kommen!</p>
<p>(mg)/Bilder: (© thof2011)</p>
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		<title>Talfahrt vom höchsten Fußballberg geht weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 22:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fanclub]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 1.FC Kaiserslautern verliert fast chancenlos gegen übermächtige Münchner Bayern Mit Muschmunken war es nix in diesem Jahr! Insgeheim hat jeder der am vergangenen Samstag anwesenden 49:780 Besucher im Fritz-Walter-Stadion – so sein Herz für den 1.FCK schlägt &#8211; zwar inständig gehofft Zeuge einer Wiederholung der wundersamen Auferstehung aus dem Vorjahr zu werden. Binnen 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FC Kaiserslautern verliert fast chancenlos gegen übermächtige Münchner Bayern</strong></p>
<div id="attachment_3862" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3862" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/31/talfahrt-vom-hochsten-fusballberg-geht-weiter/fck-fcbayern3/"><img class="size-medium wp-image-3862" title="Choreographie der Westtribüne vor dem Anpfiff" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/FCK-FCBayern3-300x180.jpg" alt="Choreographie der Westtribüne vor dem Anpfiff" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Choreographie der Westtribüne vor dem Anpfiff - &quot;Und schon wieder denke ich nur an Dich&quot; - Grandios! (© mg) </p></div>
<p>Mit Muschmunken war es nix in diesem Jahr! Insgeheim hat jeder der am vergangenen Samstag anwesenden 49:780 Besucher im Fritz-Walter-Stadion – so sein Herz für den 1.FCK schlägt &#8211; zwar inständig gehofft Zeuge einer Wiederholung der wundersamen Auferstehung aus dem Vorjahr zu werden. Binnen 2 Minuten schossen damals Ivo Illicevic und Srdjan Lakic den haushohen Favoriten ab. 2:0 hieß es am Ende. Die junge Truppe hatte vorne zwei Dinger rein gemacht und hinten – wenn auch mit etwas Glück – den Kasten sauber gehalten. 0:3 hieß es heuer, am vergangenen Samstag, auf den Tag ein Jahr nach dem Sensationserfolg. Das Ergebnis letztlich geht in Ordnung. Besorgniserregend, wie sich der 1.FCK in der noch jungen Saison bislang präsentierte, auch und gerade gegen den großen FC Bayern.</p>
<p>Über 90 Minuten leider kein großer Kampf. Vieles blieb gegen die allerdings auch bärenstarken Bayern nur Stückwerk. Einzig die Kulisse darf sich selbst überdurchschnittliche Erstklassigkeit attestieren, obwohl es aus Lauterer Sicht ja nun nicht wirklich viel zu bejubeln gab. Allem voran setzte natürlich die Westtribüne von Beginn an von außerhalb des Spielfeldes Duftmarken, die in der Liga ihresgleichen suchen. Eine wunderschöne Choreographie zum Einlauf der Mannschaften. Ein Motivbild mit dem Untertitel „Und schon wieder denk ich nur an Dich“, das sicher jedem FCK-Fan, der auch die gesamte Vorwoche über der Partie entgegenfieberte,  aus der Seele sprach! Während übrigens fleißige Hände in zig Arbeitsstunden entstehen ließen, was der bewundernde Betrachter am Samstag im Stadion sehen durfte. Einsame Spitze Jungs! Danke dafür!<span id="more-3856"></span></p>
<div id="attachment_3861" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3861" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/31/talfahrt-vom-hochsten-fusballberg-geht-weiter/fck-fcbayern2/"><img class="size-medium wp-image-3861" title="Große Kulisse gegen den FC Bayern" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/FCK-FCBayern2-300x187.jpg" alt="Große Kulisse gegen den FC Bayern" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Große Kulisse gegen den FC Bayern - der FCK hätte doppelt so viele Karten absetzen können (© mg)</p></div>
<p>Die Mannschaft war engagiert und war bemüht, das wollen wir nicht außer acht lassen. Aber die Bayern haben dieses Spiel mit überragender Taktik und fußballerischer Brillanz einfach zu keinem Zeitpunkt aus der Hand gegeben oder den Anschein erweckt, das Spiel würde ihnen noch entgleiten. Ob Schnelligkeit, Ball- und Kombinationssicherheit, Kopfballstärke, Lauffreude, Entschlossenheit, es könnten sich noch einige Qualitäten und Tugenden fußballerischer Handwerkskunst hier anreihen lassen. Die Bayern waren in allem überlegen.</p>
<p>Was den geneigten Betrachter von außen ein wenig nachdenklich stimmt, ist das was der Lauterer Elf im Vergleich zu vielen legendären Partien aus früheren Jahrzehnten – auch der vom Vorjahr – sichtbar gefehlt hat. Diese Willenskraft sich gegen die fußballerischen Qualitäten des Gegners zu stemmen, Gras zu fressen, bissig, giftig, aggressiv zu sein um sich so – über die Mängel der eigenen fußballerischen Qualitäten hinweg – in einen Rausch zu spielen. Gipfel der Hilflosigkeit indessen dann in der 90. Minute die Aktion von Ivo Illicevic, vor Jahresfrist noch gefeierter Held. Ohne Chance wirklich effektiv an den Ball zu kommen, von hinten dem Gegenspieler in die Beine treten, oder sagen wir hacken? Das war nicht gemeint mit bissig, Ivo! Nicht in Minute 90, nicht beim Stand von 0:3! Vier Spiele Sperre. Danke!</p>
<p>Aber machen wir uns eines nicht vor! Die Partie vom vergangenen Samstag darf nicht Maßstab für den Rest der Saison sein. Nicht Maßstab unsere Mannschaft wirklich einzuschätzen. Da muten die verlorenen beiden Pünktchen aus der Heimpartie gegen Augsburg – immerhin Mitbewerber um eihen der ausgelobten Abstiegsplätze – schon schmerzlicher an. Es macht auch keinen Sinn, dauernd nach rückwärts zu schauen und sich nach Charakter-Spielern wie Stefan Kuntz zurückzusehnen, die Dribbelkünste eines Sergio Allievi zu verklären (der hat mich auch genervt, wenn er nie abgespielt hat und hängen blieb) oder die Wucht eines Hans-Peter Briegel hochzuhalten. Wir wissen seit dem Abpfiff der letzten Saison, dass die Aufgabe Jahr zwei in Bundesliga eins zu überstehen, ungleich schwerer wird, als die vergangene Saison. Wir wissen auch, dass wir nur über bescheidenes Spielerpotential verfügen. Aber über einen hervorragenden Trainer und Trainerstab. Alle um die Mannschaft herum wissen um die aktuellen Defizite. Soll doch keiner glauben dass daran nicht gearbeitet wird!</p>
<p>Der erste Dreier wird kommen, früher oder später. Wir als Fans sind in der aktuellen Saison mehr gefragt als im vergangenen Jahr. Vor allem wenn es darum geht Ruhe zu bewahren. Wie tief verwurzelt wir hinter alledem stehen, das hat das Publikum am vergangenen Samstag einmal mehr gezeigt.</p>
<div id="attachment_3860" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px"><a rel="attachment wp-att-3860" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/31/talfahrt-vom-hochsten-fusballberg-geht-weiter/fck-fcbayern1/"><img class="size-medium wp-image-3860" title="...knapp links am Pfosten vorbei!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/FCK-FCBayern1-231x300.jpg" alt="...knapp links am Pfosten vorbei!" width="231" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...knapp links am Pfosten vorbei! Hähnchengenuss mit Hindernissen (© mg)</p></div>
<p>Schöne Gepflogenheit übrigens, dass sich die Queer Devils neuerdings vor den Heimpartien zum fröhlichen Hähnchen-Verzehr im Waldschlößchen zusammenfinden. Schade nur, dass die Freiluftsaison bald ein Ende haben wird. Aber dann würde Martin vermutlich ohne beschirmtes Hindernis seine Delikatesse viel einfacher verköstigen können! Was willst Du aber auch mit nem halben Hähnchen – das fällt ja dauernd um!</p>
<p>Jetzt nach der ernüchternden Partie gegen die Bayern kehrt ohnehin erst mal Ruhe ein. Länderspielpause. Der 1.FCK nutzt das Wochenende für einen Test gegen den SV Wehen Wiesbaden. Eine Woche später geht es nach Mönchengladbach zu einer in dieser Saison überraschend starken Fohlen-Elf. Bis dahin heißt es Kräfte sammeln! Auch wir auf Fan-Seite. Aber dabei sein werden wir dann auch wieder, ob mit oder ohne halbes Hähnchen, auf jeden Fall mit der Zuversicht, wir schaffen das!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>1.FCK in der neuen Saison noch nicht ganz in der Spur</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 19:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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		<description><![CDATA[  Nur Remis zum Heimauftakt der neuen Saison Itay Schechter trifft bei seinem ersten Heimspiel Im ersten Heimspiel der Spielzeit 2011/2012 kam der 1.FC Kaiserslautern nicht über ein 1:1 Unentschieden gegen den Aufsteiger und Bundesliga-Neuling FC Augsburg hinaus. Vor 40.248 Besuchern gingen die Fuggerstädter in der 9. Minute durch den vom FSV Frankfurt gekommenen Sascha Mölders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
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<div id="attachment_3751" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3751" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/15/1-fck-in-der-neuen-saison-noch-nicht-ganz-in-der-spur/fck-fca-008a/"><img class="size-medium wp-image-3751" title="West-Tribüne vor Spielbeginn" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/FCK-FCA-008A-300x205.jpg" alt="Stimmungsvoll - West-Tribüne vor der Partie gegen Augsburg (© mg)" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Stimmungsvoll - West-Tribüne vor der Partie gegen Augsburg (© mg)</p></div>
<p><strong>Nur Remis zum Heimauftakt der neuen Saison<br />
Itay Schechter trifft bei seinem ersten Heimspiel</strong></p>
<p>Im ersten Heimspiel der Spielzeit 2011/2012 kam der 1.FC Kaiserslautern nicht über ein 1:1 Unentschieden gegen den Aufsteiger und Bundesliga-Neuling FC Augsburg hinaus. Vor 40.248 Besuchern gingen die Fuggerstädter in der 9. Minute durch den vom FSV Frankfurt gekommenen Sascha Mölders in Führung. Der 1.FCK glich erst in der 80. Minute durch seinen Neuzugang Itay Schechter aus. Das Remis ist alles in allem leistungsgerecht und bot im Verlauf der 90 Minuten facettenreiche Stimmung unterschiedlichster Art.</p>
<p>Ein Heimspiel am Sonntag. Irgendwie wurden da Erinnerungen an die bitteren Jahre in Liga zwei wach. Dann auch noch Augsburg! Eine Paarung, die noch im letzten Kalenderjahr den Geruch der Zweitklassigkeit repräsentierte! Nun begegnen sich also beide Mannschaften und Vereine zum ersten Mal in Liga eins. Sei’s drum! Es ist wieder Bundesliga-Heimspiel. Nach der ärgerlichen Pleite von der Weser eine Woche zuvor sollte der Tag einfach ein Festtag werden mit fest eingeplanten drei Punkten. Besonders früh aufstehen – trotz Sonntag – besonders früh losfahren und dann erst mal ab zum Mittagessen. Diverse halbe Hähnchen warteten im Waldschlösschen auf ihren Verzehr! Lecker! Guten Appetit!</p>
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</div>
<p><span id="more-3748"></span></p>
<div id="attachment_3752" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3752" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/15/1-fck-in-der-neuen-saison-noch-nicht-ganz-in-der-spur/rp_thof_fck_augsburg_fans_001a/"><img class="size-medium wp-image-3752" title="Erwartungsfrohe Fans und Teufel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/RP_thof_FCK_Augsburg_Fans_001A-300x194.jpg" alt="Teuflisch! Es ist angerichtet - erwartungsfrohe Fans und Teufel (© thof 2011)" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Teuflisch! Es ist angerichtet - erwartungsfrohe Fans und Teufel (© thof 2011)</p></div>
<p>Von dort ging es dann auch für die Queer Devils hinauf auf den Berg. Ein erhebendes Gefühl nach 92 Tagen Sommerpause in einem Sommer, der bislang kein Sommer war, wieder zu einem Punkt-Pflicht-Spiel vor dem Eingang zur Westtribüne zu stehen. Noch den obligatorischen Umtrunk in der Halle der Nordtribüne, ehe an angestammter Stelle nach der kurzen Sommerpause alles und jeder begrüßt wurden, die in Berlin und Bremen nicht dabei waren. Es war angerichtet, der Feiertag durfte seinen Lauf nehmen.</p>
<p>Marco Kurz hatte sein Team lediglich auf einer Position verändert. Gegenüber der Partie an der Weser  durfte Itay Schechter erstmals von Beginn an auflaufen. Er hatte kurzfristig den Vorzug vor Pierre de Witt erhalten. Zweite Offensiv-Säule neben Schechter war Richard Sukuta-Pasu. Die Marschrichtung war klar, heute sollte ein offensiverer FCK als noch vor Wochenfrist in Bremen den Rasen beackern. Nicht zuletzt durch die einschwörenden Worte von Stefan Kuntz aus der Vorwoche sollte auch jedem Profi in den Reihen der Roten Teufel klar sein, wir spielen vom ersten Tag an gegen den Abstieg! Klare Erwartung auch vom Vorstandsvorsitzenden. Jeder auf dem Rasen muss von der ersten Minute einer Partie an sichtbar zeigen, dass der unbedingte Wille ist da, sich genau gegen den Abstieg zu stemmen! Der FCK begann in den ersten Minuten auch mit viel Zug zur gegnerischen Hälfte. Deutliche Signale und die richtige Sprache!</p>
<div id="attachment_3756" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3756" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/15/1-fck-in-der-neuen-saison-noch-nicht-ganz-in-der-spur/rp_thof_fck_augsburg_rodnei_002a/"><img class="size-medium wp-image-3756" title="Energisch - Rodnei" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/RP_thof_FCK_Augsburg_Rodnei_002A-300x193.jpg" alt="Rodnei mit Körpereinsatz - im Abstiegskampf ist Biss gefragt! (© thof 2011)" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Rodnei mit Körpereinsatz - im Abstiegskampf ist Biss gefragt! (© thof 2011)</p></div>
<p>Doch die Augsburger überstanden die lebhaften Anfangsminuten, aus denen in Tor-Richtung lediglich ein Drehschuss von Itay Schechter heraussprang, den Simon Jentzsch jedoch problemlos parierte (7.). Doch in der neunten 9. Minute dann eine bis dahin unerwartete Wende. Der ballführende Rodnei rutschte im Mittelfeld unbedrängt aus.  Die hellwachen Augsburger eroberten sich den Ball. Baier schickte Mölders. Der arbeitete sich in den Strafraum, ließ Matze Abel mit einer Körperdrehung stehen und brachte das Leder mit einem feinen Bogenschuss an Kevin Trapp vorbei zum 0:1 im Kasten unter. Da konnte sich der Lauterer Keeper im Flug strecken wie er wollte, der war platziert und unhaltbar!</p>
<p>Der FCK war geschockt und man merkte so manchem Akteur nun wachsende Verunsicherung an. Die Augsburger für ihren Teil hatten schnell erkannt, dass man sich mit aggressivem Forechecking und bissiger Spielweise diesen FCK heute ganz gut vom eigenen Gehäuse fern halten konnte. Dazu kamen von den bayrischen Schwaben immer wieder auch gefährliche Attacken von außen. Emsig dabei stets der Ex-Lauterer Axel Bellinghausen. Viel zu oft allerdings fehlte den Jungs im weinroten Dress der nötige Biss, diese Bemühungen konsequent im Keim zu ersticken.</p>
<div id="attachment_3750" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3750" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/15/1-fck-in-der-neuen-saison-noch-nicht-ganz-in-der-spur/rp_thof_fck_augsburg_tiffert_007a/"><img class="size-medium wp-image-3750" title="Tiffert obenauf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/RP_thof_FCK_Augsburg_Tiffert_007A-300x199.jpg" alt="Christian Tiffert auch gegen Augsburg engagiert (© thof 2011)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Tiffert auch gegen Augsburg engagiert (© thof 2011)</p></div>
<p>Das Team von Marco Kurz schien in dieser Phase des Spiels nicht in der Lage zu sein zur eigenen Linie zurückzufinden. Ideenlos, unsicher im Zweikampfverhalten, ungenau im Pass-Spiel, unkonzentriert im Spielaufbau. Die Mängelliste vor dem Pausentee wuchs, der Unmut der Fans auf den Rängen auch. Erste Pfiffe bereits nach 20 Minuten als Ndjeng, der Trapp bereits ausgespielt hatte an Florian Dick scheiterte. Grade nochmal gut gegangen! Erstmals ein regelrechtes Pfeifkonzert, nachdem Bellinghausen unbedrängt nur um Zentimeter das Lauterer Gehäuse verfehlte! Wahrlich, die Abwehrreihe agierte heute mitunter höchst unglücklich. Die Emotionen nun längst so launisch wie das Wetter. Der Unparteiische nahm sich selbst davon nicht aus und muss sich auch bis Ende der Partie so manche Entscheidung als fragwürdig in seine Statistik schreiben lassen. Doch der FCK mühte sich weiter. Tiffert hatte mit einem beherzten Distanzschuss den Ausgleich ebenso auf dem Fuß (32.), wie Itay Schechter (35.) nach feiner Kombination über halb rechts. Doch in beiden Fällen war Simon Jentzsch hellwach. Es blieb bis zum Halbzeitpfiff allerdings beim 0:1 für die Gäste. Verdiente Führung für den Bundesliga-Neuling!</p>
<div id="attachment_3754" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3754" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/15/1-fck-in-der-neuen-saison-noch-nicht-ganz-in-der-spur/rp_thof_fck_augsburg_jessen_011a/"><img class="size-medium wp-image-3754" title="Duell um den Ball" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/RP_thof_FCK_Augsburg_Jessen_011A-300x204.jpg" alt="Leon Jessen meist bedrängt - Duell um den Ball (© thof 2011)" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Leon Jessen meist bedrängt - Duell um den Ball (© thof 2011)</p></div>
<p>Nach dem Wechsel kam der 1.FCK zwar in punkto Mannschaftsaufstellung unverändert aus der Kabine, doch nicht in punkto Mannschaftseinstellung. Die Roten Teufel zeigten vom Anpfiff weg, dass sie hier nun anders zu Werke gehen wollten. So kam Olcay Sahan kurz nach Wiederanpfiff schon zur ersten Kopfball-Chance (46.), den die Augsburger knapp vor der Linie entschärften. Nur etwa eine Minute später hatte Florian Dick den Ausgleich auf dem Fuß (47.). Sein Schuss streicht knapp über den Kasten. In der 56. Minute dann erneut Rettungstat der Augsburger Defensive auf der Linie. Richard Sukuta-Pasu nimmt aus spitzem Winkel den Augsburger Kasten ins Visier. Die Augsburger retten auf der Linie. Auf der Gegenseite dann wieder ein Angriff der Augsburger, Ndjeng mit einem Distanzschuss, aber Trapp parierte (64.).</p>
<div id="attachment_3757" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3757" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/15/1-fck-in-der-neuen-saison-noch-nicht-ganz-in-der-spur/rp_thof_fck_augsburg_shechter_019a/"><img class="size-medium wp-image-3757" title="Schechter erzielt das 1:1" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/RP_thof_FCK_Augsburg_Shechter_019A-300x171.jpg" alt="Endlich der Ausgleich - in der 80. Minute zeiht Itay Schechter ab! (© thof 2011)" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich der Ausgleich - in der 80. Minute zeiht Itay Schechter ab! (© thof 2011)</p></div>
<p>Die Roten Teufel verstärkten nun zusehends den Druck und drängten verstärkt auf den Ausgleich. Es stimmte zwar die Chancenerarbeitung, doch die Chancenverwertung blieb weiter mager. Nacheinander scheiterten Rodnei (70.), der eingewechselte Dorge Kouemaha (74.) und Richard Sukuta-Pasu (76.) an Augsburgs Keeper Simon Jentzsch. Dann endlich in der 80. Minute wurden die Bemühungen der jungen Lauterer Truppe belohnt. Kouehama  passt in die Mitte zu Itay Shechter, der schüttelte gleich zwei Augsburger Abwehrspieler ab, tankte sich mit der Kugel in den Strafraum, zog trocken mit links ab und platzierte das Leder in der rechten unteren Ecke. Ausgleich!</p>
<p>Der Betzenberg bebte! Es war der erste Bundesligatreffer des israelischen Stürmers, der sich spätestens jetzt in die Herzen der Fans geschossen hatte. In den letzten zehn Minuten war nun auch die Kulisse wieder da, quittierte jede Entscheidung des Unparteiischen, jede Nickligkeit der Augsburger mit gellenden Pfiffen und peitschte das eigene Team nach vorne. Der FCK wollte nun auch mehr, aber auch die Augsburger hätten durchaus die Partie noch für sich entscheiden können.</p>
<div id="attachment_3758" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3758" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/15/1-fck-in-der-neuen-saison-noch-nicht-ganz-in-der-spur/rp_thof_fck_augsburg_shechter_026a/"><img class="size-medium wp-image-3758" title="Toller Einstand!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/RP_thof_FCK_Augsburg_Shechter_026A-300x212.jpg" alt="Tore verleihen Flügel, Jubel erleichtert - Itay Schechter dreht nach seinem Treffer mit Ivo Illicevic ab (© thof 2011)" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Tore verleihen Flügel, Jubel erleichtert - Itay Schechter dreht nach seinem Treffer mit Ivo Illicevic ab (© thof 2011)</p></div>
<p>So donnerte der eingewechselten Gogia einen Freistoß sehenswert noch an den Pfosten (87.), Glück für den FCK! Auch Kevin Trapp musste mit beherztem Herauslaufen gar in der Nachspielzeit noch einmal in höchster Not vor Sascha Mölders retten (90.+2).  Die emsigen Bemühungen der Roten Teufel reichten indessen nicht mehr, das Tor von Jentzsch noch einmal nennenswert in Gefahr zu bringen. So blieb es letztlich leistungsgerecht beim 1:1 Unentschieden.</p>
<p>Durchaus ernüchternd für den Anhang des 1.FCK. Hatten doch die meisten eben für die heutige Partie den ersten Dreier auf der Rechnung. So wurde in den Katakomben des Fritz-Walter-Stadions noch lange und hitzig diskutiert, über vergebene Chancen, Mannschaftsaufstellung, Wechseltaktik und den ein oder anderen Protagonisten im Dress der Roten Teufel.</p>
<div id="attachment_3755" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3755" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/15/1-fck-in-der-neuen-saison-noch-nicht-ganz-in-der-spur/rp_thof_fck_augsburg_kouemaha_006a/"><img class="size-medium wp-image-3755" title="Kouemaha im Luftkampf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/RP_thof_FCK_Augsburg_Kouemaha_006A-300x188.jpg" alt="Der eingewechselte Dorge Kouemaha im Kopfballduell (© thof 2011)" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Der eingewechselte Dorge Kouemaha im Kopfballduell (© thof 2011)</p></div>
<p>Einig war man sich indessen überall, diese Saison wird kein Spaziergang! Eine Botschaft, die alle Verantwortlichen schon mit Ende der letzten Saison gebetsmühlenartig predigten und auch weiter predigen werden. Das sollten wir am kommenden Wochenende auch gleich mit in die Domstadt am Rhein nehmen, wenn es um den Lieblingsgegner in der Liga geht. Aber genauso wenig wie man im Geiste einen Aufsteiger und Bundesliga-Neuling schlagen kann, sollte man einen angeschlagenen Gegner auf die leichte Schulter nehmen, der auch weit unter seinen bisherigen Erwartungen geblieben ist. Auch das Spiel am kommenden Samstag wird sich nicht im Spaziergang gewinnen lassen. Auf nach Köln…!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>&#8220;&#8230;der FCK, der FCK, der FCK ist wieder daaaaa&#8230;!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 16:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Party in der Pfalz nach spannendem Heimsieg gegen Bremen &#8211; der 1.FCK landet zum Saisonende auf Platz 7 der Bundesliga Letzter Spieltag in der ersten Fußball-Bundesliga! Heimspiel für den 1.FCK. Der Gegner hieß SV Werder Bremen. Die Ausgangssituation für beide Mannschaften vor der Partie hätte unterschiedlicher nicht sein können. Wer hätte zu Beginn dieser Spielzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Party in der Pfalz nach spannendem Heimsieg gegen Bremen &#8211; der 1.FCK landet zum Saisonende auf Platz 7 der Bundesliga</strong></p>
<div id="attachment_3606" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3606" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/15/der-fck-der-fck-der-fck-ist-wieder-daaaaa/thof_fck_bremen_rodnei_018-b/"><img class="size-medium wp-image-3606" title="FCK-Werder - Rodnei im Zweikampf, de Witt (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/thof_FCK_Bremen_Rodnei_018-B-300x210.jpg" alt="FCK-Werder - Rodnei im Zweikampf, de Witt (© thof 2011)" width="300" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">FCK-Werder - Rodnei im Zweikampf, de Witt (© thof 2011)</p></div>
<p>Letzter Spieltag in der ersten Fußball-Bundesliga! Heimspiel für den 1.FCK. Der Gegner hieß SV Werder Bremen. Die Ausgangssituation für beide Mannschaften vor der Partie hätte unterschiedlicher nicht sein können. Wer hätte zu Beginn dieser Spielzeit auf die Prognose gewettet, dass der 1.FCK am letzten Spieltag würde befreit aufspielen können, weil bereits 43 Punkte auf der Haben-Seite standen und der Klassenerhalt gesichert war? Wer hätte außerdem vor dem 1. Spieltag auf die Prognose gewettet, dass auch der SV Werder Bremen erst in der vorletzten Runde den Klassenerhalt gesichert hätte? Wohl eher nur ganz wenige!</p>
<p>Es war also trotz aller viel früher prognostizierten Weisheiten alles anders gekommen. Dieser schöne Mai-Tag sollte eher dazu dienen den 49.780 Besuchern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion einen entspannten Fußballnachmittag zu bescheren. Darunter natürlich auch viele Queer Devils. Der Fanclub zum Saisonabschluss dann auch erwartungsgemäß in Rekordbesetzung im Stadion. Immerhin 11 Mitglieder aus unseren Reihen &#8211; zuzüglich Anhang und Freunde &#8211; hatten sich lange vor dem Anpfiff bereits in der Halle Nord zum &#8220;warm-machen&#8221; an unserem Treffpunkt eingefunden. Nein, nicht was der ein oder andre Leser hier denken mag. Auch wir zelebrieren das Fanclub-Ritual vor einer Heim-Partie schon mal in illustrer Runde die letzten fußballfachlichen Gedanken auszutauschen. So auch bei der letzten Partie der Spielzeit 2010/2011.<span id="more-3598"></span></p>
<div id="attachment_3609" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3609" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/15/der-fck-der-fck-der-fck-ist-wieder-daaaaa/thof_fck_bremen_fans_026-b/"><img class="size-medium wp-image-3609" title="Bunte Saison, bunte Fans - 2 Queer Devils schon vor der Partie gut gelaunt (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/thof_FCK_Bremen_Fans_026-B-300x220.jpg" alt="Bunte Saison, bunte Fans - 2 Queer Devils schon vor der Partie gut gelaunt (© thof 2011)" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Bunte Saison, bunte Fans - 2 Queer Devils schon vor der Partie gut gelaunt (© thof 2011)</p></div>
<p>Der Morgen hatte für den ein oder anderen Queer Devil leicht verkatert begonnen, stieg doch am Vorabend das jährliche Grill-Fest der Queer Devils (ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen). Da machte es Sinn, ein wenig früher den Weg aus dem Bett zu finden, da bei der Vorbereitung doch nicht alles so koordiniert und routiniert laufen könnte. Außerdem hatte der Verfasser auch erstmals zum Stadionbesuch seine bessere Hälfte im Schlepptau! Ein wenig Nervosität hatte sich beim Fußball-Neuling dann schon auch breit gemacht. Ergo gilt es hier ebenfalls ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu investieren. Nicht dass &#8220;Klein-Peter&#8221; bei all den neuen Eindrücken und dem Menschen-Getümmel noch verloren geht. Von wegen entspannter Fußball-Samstag. Was hab ich mir da vorgenommen heute?</p>
<p>Doch wie alle anderen, die live im Stadion dabei sein sollten, es sollte sich in jeder Hinsicht lohnen den entspannten Fußball-Nachmittag ins Visier zu nehmen. Nach einer &#8220;Crash-Einführung&#8221; in Sachen Stadion-Architektur und Stadion-Historie für den &#8220;Liebsten&#8221; ging es dann zu Bier und Pizza an unseren Fanclub-Treffpunkt. Gut gestärkt im Hinblick auf feste und flüssige Nahrung – dem Himmel und Stefan Kuntz seien Dank für die &#8220;Gastro-Vielfalt&#8221; im Fritz-Walter-Stadion &#8211;  dann ab auf die Tribüne. Auch hier ein paar &#8220;warme&#8221; Worte zu allen Geschehnissen vor und auf den Rängen noch lange bevor der Ball rollen sollte. Aber der &#8220;Liebste&#8221; ließ die verwunderten Äuglein auch völlig ohne Anleitung wandern und holte sich seine erste Portion Betze-Fieber ganz in Eigenregie!</p>
<div id="attachment_3612" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3612" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/15/der-fck-der-fck-der-fck-ist-wieder-daaaaa/thof_fck_bremen_nemec_017-b/"><img class="size-medium wp-image-3612" title="Kollektiver Jubel - Adam Nemec hat das 1:0 für den FCK erzielt (© thof 2011) " src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/thof_FCK_Bremen_Nemec_017-B-300x224.jpg" alt="Kollektiver Jubel - Adam Nemec hat das 1:0 für den FCK erzielt (© thof 2011)" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Kollektiver Jubel - Adam Nemec hat das 1:0 für den FCK erzielt (© thof 2011)</p></div>
<p>Vor dem Anpfiff galt es allerdings noch einige Aufgaben ganz anderer Art zu lösen. Saisonende, das bedeutet meist auch Abschied und Ehrung von Spielern, die den Verein verlassen, oder Würdigung von Leistung ganz gleich ob geblieben oder gegangen wird. Christian Tiffert wurde in dieser Spielzeit zum FCK-Spieler der Saison gekürt. Bravo Tiffi – ein Titel auf den Du stolz sein darfst. Auf dem grünen Geviert ein loyaler und ehrgeiziger Sportsmann, ein Kämpferherz, das in allen Belangen zum 1.FCK passt – und obendrein noch einen wirklich feinen Menschen ziert! Dann gab es auch Blumen für einen echten Leisetreter, für unseren &#8220;Oldie&#8221; Danny Fuchs, der mit Ende dieser Saison auch seine Karriere beendet. Und zum Schluss natürlich die Verabschiedung von Srdjan Lakic, der den FCK definitiv Richtung VfL Wolfsburg verlässt! Es war an diesem Tag der erste tosende Beifall, der von allen Rängen Richtung Rasen gesandt wurde. Beifall und Emotionen für einen Ausnahmesportler wie es ihn beim 1.FCK nur selten zuvor gab. Es sollten für ihn nicht die letzten Huldigungen an diesem Tag bleiben.</p>
<p>Dann konnte es endlich los gehen. Auf gleich vier Positionen liefen die Roten Teufel in anderer Besetzung gegenüber dem Match in der Vorwoche auf. Mathias Abel stand für Martin Amedick wieder in der Anfangsformation, Pierre de Wit kam für Clemens Walch. Außerdem durfte heute mit gleich drei etatmäßigen Stürmern &#8220;gearbeitet&#8221; werden. Neben Srdjan Lakic standen noch Adam Nemec und &#8220;Jimmy&#8221; Hoffer in der Startelf. Jan Moravek und Adam Hlousek mussten angeschlagen passen! Schon die ersten Minuten verhießen ein munteres Spiel in dem keine der beiden Mannschaften sich in taktischer Zurückhaltung zu üben schien. So setzte dann auch schon in der 6. Minute der ehemalige Gladbacher Dribbelkünstler Marko Marin die erste Duftmarke. Doch auch am heutigen Samstag war Kevin Trapp im FCK-Gehäuse glänzend aufgelegt. Marin scheiterte am aufmerksamen blau gekleideten Hünen im Lauterer Kasten.</p>
<div id="attachment_3613" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3613" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/15/der-fck-der-fck-der-fck-ist-wieder-daaaaa/thof_fck_bremen_rodnei_003-b/"><img class="size-medium wp-image-3613" title="Schon in der neunten Spielminute trifft Rodnei zum 2:0 (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/thof_FCK_Bremen_Rodnei_003-B-300x225.jpg" alt="Schon in der neunten Spielminute trifft Rodnei zum 2:0 (© thof 2011)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Schon in der neunten Spielminute trifft Rodnei zum 2:0 (© thof 2011)</p></div>
<p>Es ging gleich munter weiter. Im Gegenzug ein Angriff über links. Leon Jessen brachte eine lang gezogene Flanke blitzsauber vor das Bremer Tor und Adam Nemes köpfte wuchtig aus 5 Metern zum 1:0 ein (7.). Knapp 120 Sekunden später hatten sich die Roten Teufel dann so richtig warm geköpft. Christian Tiffert mit einem Freistoß von halb rechts brachte den Ball erneut zielgenau in den Fünf-Meter-Raum, Rodnei war zur Stelle, ein wuchtiger Kopfstoß aus unbedrängter Position heraus, Tor! 9. Minute, es stand 2:0 – das Stadion stand Kopf!</p>
<p>Die Anfangsaufregung sollte sich langsam legen. Die Bremer Bemühungen um ein temporeiches Spiel blitzten lediglich in Person von Marko Marin hin und wieder auf. In Minute 18. schon hätte Oliver Kirch gar auf 3:0 erhöhen können. Doch Tim Wiese klärte gekonnt zur Ecke. Aber auf den dritten Lauterer Treffer mussten Mannschaft, Betreuer und Fans nur bis zur 30. Minute warten. Ein feiner und schneller Spielzug des 1.FCK, Pierre De Wit bediente Srdjan Lakic zuckerweich in den Lauf. Lakic tauchte allein vor Tim Wiese auf und der Stürmerstar ließ dem Bremer Keeper mit einem überlegten Spitzler keine Chance.</p>
<div id="attachment_3611" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3611" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/15/der-fck-der-fck-der-fck-ist-wieder-daaaaa/thof_fck_bremen_lakic_048-b/"><img class="size-medium wp-image-3611" title="Der Mann mit Torriecher - 3:0 für den 1.FCK, Srdjan Lakic (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/thof_FCK_Bremen_Lakic_048-B-300x203.jpg" alt="Der Mann mit Torriecher - 3:0 für den 1.FCK, Srdjan Lakic (© thof 2011)" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Der Mann mit Torriecher - 3:0 für den 1.FCK, Srdjan Lakic (© thof 2011)</p></div>
<p>Es stand 3:0 für den 1.FCK! Bis dahin eine grandiose Mannschaftsleistung. Doch zwei Minuten vor dem Pausentee sollten auch die Angriffs-Bemühungen der Bremer belohnt werden. Wieder Marko Marin, nicht energisch genug gestellt, servierte auf Torsten Frings, der an Kevin Trapp vorbei den Anschlusstreffer markierte (43.). Mit 3:1 ging es dann auch in die Halbzeitpause.</p>
<p>Mit dem Wiederanpfiff zeigten die Bremer, dass sie hier noch was reißen wollten! Der ansonsten eher unauffällige Schiedsrichter Robert Hartmann deutete in der 51. Minute auf den Elfmeter-Punkt. In einem Zweikampf kam Clemens Fitz zu Fall nachdem Kevin Trapp im Strafraum zugelangt hatte. Doch Jubel gab es dann auf Seiten des Lauterer Anhangs. Thorsten Frings trat zum Strafstoß an, Kevin Trapp parierte! Chance vertan! Doch die Bremer steckten nicht auf und kamen in den 55. Minute dann doch zum Anschlusstreffer. Es war wieder Marko Marin, der mit einem langen Ball Arnautovic bediente, der einen Schritt schneller am Ball war als Kevin Trapp. Nur noch 3:2. Die Partie schien nun wieder völlig offen, zumal der FCK kaum Gefährliches und Konstruktives nach vorne zuwege brachte und sich nun immer weniger befreien konnte. Aber die Bremer standen lange in der Saison auch nicht zu Unrecht im Tabellensumpf. In punkto Ballbesitz und Spielanteile wogte in dieser Phase der Partie das Pendel zwar deutlich Richtung Bremen, aber es mangelte den Hanseaten auch an der nötigen Bissigkeit, der Kaltschnäuzigkeit und der Zielstrebigkeit, um erarbeitete Anteile auch in Erfolge zu wandeln. Eine Viertelstunde vor dem Ende dann noch einmal eine Schrecksekunde auf Seiten des Lauterer Anhangs. Eine Unsicherheit bei Kevin Trapp bei einem hohen Ball, doch die Bremer waren nicht wach genug, um aus dieser unverhofften Chance etwas Verwertbares zu machen.</p>
<div id="attachment_3610" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3610" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/15/der-fck-der-fck-der-fck-ist-wieder-daaaaa/thof_fck_bremen_lakic_034-b/"><img class="size-medium wp-image-3610" title="Emotionaler Abschied - Srdjan Lakic mit Söhnchen Raffael, Dank an die Fans (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/thof_FCK_Bremen_Lakic_034-B-300x234.jpg" alt="Emotionaler Abschied - Srdjan Lakic mit Söhnchen Raffael, Dank an die Fans (© thof 2011)" width="300" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Emotionaler Abschied - Srdjan Lakic mit Söhnchen Raffael, Dank an die Fans (© thof 2011)</p></div>
<p>So waren es in den Schlussminuten die Roten Teufel, die eigentlich den Sack hätten zumachen können oder gar müssen. Clemens Walch alleine zweimal. Zunächst vergab er frei vor Wiese (80.) und wenige Minuten später konnte Srdjan Lakic einen Querpass vor dem Bremer Kasten nicht verwerten, den Walch wohl auch besser alleine ins Netz geschoben hätte anstatt quer zu legen (83.). Die letzten Minuten dann das gleiche Bild. Die Bremer im Mittelfeld agil aber wenig durchschlagend, der 1.FCK mehr bedacht das Ergebnis über die Zeit zu schaukeln. Nach absolvierten 2 Minuten on top war es dann auch so weit. Der 1.FCK hatte seinen vierten Sieg in Folge in der Tasche! Verdient aber nach der beruhigenden Führung aus Halbzeit eins unnötig spannend. Sei’s drum! Der 1.FC Kaiserslautern kletterte mit somit 46 Punkten in der Abschlusstabelle noch auf Rang 7 der Tabelle, der SV Werder Bremen rutschte durch die Niederlage gar noch auf Tabellenplatz 13 ab!</p>
<div id="attachment_3607" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3607" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/15/der-fck-der-fck-der-fck-ist-wieder-daaaaa/mg-fck-svw-007-b/"><img class="size-medium wp-image-3607" title="Queer Devils feiern mit den Green Hot spots, dem schwulen Fanclub aus Bremen (© mg)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/mg-FCK-SVW-007-B-300x179.jpg" alt="Queer Devils feiern mit den Green Hot spots, dem schwulen Fanclub aus Bremen (© mg)" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Queer Devils feiern mit den Green Hot spots, dem schwulen Fanclub aus Bremen (© mg)</p></div>
<p>Nach dem Schlusspfiff war im Lager der Roten Teufel jeder nur noch auf eines aus – Party und Feiern! Die Mannschaft bedankte sich mit einer ausgiebigen Ehrenrunde bei den Fans. Doch einer stand in den Wogen der Ovationen des Publikums eindeutig im Mittelpunkt. Srdjan Lakic, der auch über Stadionmikrofon noch einige Worte des Dankes an die Fangemeinde richtete, die man getrost als ehrlich und aufrichtig werten darf. Srdjan, das gleiche an Dich zurück. Hier wird Dich niemand vergessen! Eine harte Saison ist nun zu Ende.</p>
<p>Eine Saison, die bei Mannschaft und Fans zuweilen an die Nerven und unter die Haut ging. Einen Rückblick auf alle 34 Partien werden wir an dieser Stelle in einem vierteiligen Saisonrückblick unseren Lesern in den kommenden zwei Wochen bieten. Aber bis dahin ist wie gesagt auch erst mal feiern angesagt, für alte Hasen und für Betze-Neulinge, die mit großen Augen den Ort der gestrigen Geschehnisse verlassen haben. </p>
<div id="attachment_3608" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3608" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/15/der-fck-der-fck-der-fck-ist-wieder-daaaaa/mg-fck-svw-021-b/"><img class="size-medium wp-image-3608" title="&quot;Olaf, wie spät isses?&quot; - &quot;Du Ratinho, 'sch gloob mör gehn besser heeme, sonschd gübts Ärscher!&quot;" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/mg-FCK-SVW-021-B-300x217.jpg" alt="&quot;Olaf, wie spät isses?&quot; - &quot;Du Ratinho, 'sch gloob mör gehn besser heeme, sonschd gübts Ärscher!&quot;" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Olaf, wie spät isses?&quot; - &quot;Du Ratinho, &#39;sch gloob mör gehn besser heeme, sonschd gübts Ärscher!&quot;</p></div>
<p>Doch bis es so weit war, hatten sich die Queer Devils – übrigens zusammen mit ihrem Fanclub-Pendant aus Bremen &#8211; in die Fan-Katakomben des Fritz-Walter-Stadions zurückgezogen, wo noch lange Bier und Sekt flossen. Bei Fans und bei so manchem bekannten Gesicht, das den Abschluss der Saison zum Anlass nahm, zusammen mit den Fans zu feiern. Ratinho und Olaf – tolles Ding!</p>
<p>Text: (mg)<br />
Bilder (© thof 2011/mg/cb/pb)</p>
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