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	<title>Queer Devils online &#187; Auswärts</title>
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	<description>schwul-lesbischer Fanclub des 1. FCK</description>
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		<title>Abstiegskrimi mit Ernüchterung und fadem Beigeschmack</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 14:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK kommt auch beim Tabellenletzten nur zu einem Unentschieden Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Augsburg. Knapp 2 ½ Stunden Fahrt in die Fuggerstadt, winterlich eingepackt, ausreichend Verpflegung an Bord. Wie so ziemlich alle der rund 4.000 mitgereisten FCK-Fans hatten auch wir neben den üblichen Utensilien bei der Fahrt zu einer Auswärtspartie reichlich Optimismus im Reisegepäck. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK kommt auch beim Tabellenletzten nur zu einem Unentschieden</strong></p>
<div id="attachment_4438" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4438" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg01-a/"><img class="size-medium wp-image-4438" title="Tradition in der Kommerz-Arena" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg01-A-300x177.jpg" alt="Tradition in der Kommerz-Arena" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Rund 4.000 Lauterer Fans waren mit nach Augsburg gereist (©cs2012)</p></div>
<p>Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Augsburg. Knapp 2 ½ Stunden Fahrt in die Fuggerstadt, winterlich eingepackt, ausreichend Verpflegung an Bord. Wie so ziemlich alle der rund 4.000 mitgereisten FCK-Fans hatten auch wir neben den üblichen Utensilien bei der Fahrt zu einer Auswärtspartie reichlich Optimismus im Reisegepäck. Den hatten zuletzt auch alle Akteure aus dem Umfeld der Mannschaft verkündet. Immerhin, es mussten Punkte her im Kampf gegen den Abstieg.</p>
<p>Für uns stand erst einmal der Kampf um einen Parkplatz vorne an. Logistisch zwar ganz akzeptabel gelöst, aber auch bei einer neu geplanten Sportstätte auf der grünen Wiese könnte man ein wenig mehr erwarten, um reibungsloseren Zufluss und auch später Abfluss von Verkehrsströmen zu ermöglichen. Ganz zu schweigen von der unsäglichen Odyssee, die man die Shuttle-Busse zurücklegen lässt, obwohl zwischen Parkplatz und Sportplatz nur knapp tausend Meter Luftlinie liegen. Aber zum Thema FC Augsburg seien am Ende noch ein paar Gedanken gestattet.</p>
<p><span id="more-4432"></span></p>
<p>Hinein in die Begegnung. Marco Kurz hatte seine Mannschaft gegenüber der Vorwochenbegegnung auf zwei Positionen geändert. Für Dorge Kouemaha spielte erstmals die Bremer Leihgabe Sandro Wagner. Für den erkrankten Pierr de Wit stand Oliver Kirch in der Anfangsformation. Vom Anpfiff weg signalisierten allerdings erst einmal nur die Augsburger Liga-Neulinge was hier heute Sache sein sollte. Marco Kurz hatte in den zurückliegenden Wochen mehr als nur einmal mehr Wucht im Spiel, mehr Gier auf den Ball und auf die Marsch-Richtung Tor von seinen Jungs gefordert. Genau das zelebrierten in den Anfangsminuten die Fuggerstädter.</p>
<div id="attachment_4440" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4440" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg03-a/"><img class="size-medium wp-image-4440" title="Gute Stimmung im Lauterer Block" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg03-A-300x178.jpg" alt="Gute Stimmung im Lauterer Block" width="300" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz Rückschlägen im Spiel - toller Support des Fanblocks (©cs2012)</p></div>
<p>Nicht verwunderlich, dass so bereits in der 5. Minute ein Freistoß, dem übrigens eine zweifelhafte Schiri-Entscheidung vorausging, in aussichtsreicher Position für den FC Augsburg dabei raus kam. Die FCK-Mauer machte hier alles andere als einen sattelfesten Eindruck. Viel zu viel Zeit, bis man sich sortiert hatte, viel zu wenig Körpersprache in Richtung Standfestigkeit, viel zu brave Haltung in Richtung Geschlossenheit, viel zu wenig Bestimmtheit gegenüber der in die Mauer gemogelten Augsburger Akteure. Den leicht angetippten Ball drosch de Jong wie an der Schnur gezogen durch die löchrige Wand. Es stand 1:0 für den FCA!</p>
<p>Dem 1.FCK stand der Schock in die Körperglieder geschrieben. Hektik, Unkonzentriertheit, Leichtsinn und Unsicherheit waren minutenlang die steten Begleiter. Schon in der Defensive fehlte es an Ordnung, das spielsichere Umschalten in die Offensivbewegung fand kaum statt. Ballverluste, in allen Mannschaftsteilen. Konstruktiver Aufbau? Fehlanzeige! Zwar war von Beginn an die kämpferische Einstellung der im schwarz-weißen Dress aufgelaufenen Lauterer da, doch auch die  trug nicht dazu bei, die Linie mannschaftlicher Geschlossenheit und spielerischer Überlegenheit zu erlangen oder auch nur ansatzweise den Augsburgern den Schneid abzukaufen. Im Gegenteil. Bis zur 12. Minute handelten sich nacheinander Jakub Swierczok und Sandro Wagner jeweils den gelben Karton ein.</p>
<div id="attachment_4449" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4449" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/samsung-4/"><img class="size-medium wp-image-4449" title="Der FCK im Abstiegsduell in Augsburg" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/A1-A-300x152.jpg" alt="Der FCK im Abstiegsduell in Augsburg" width="300" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht immer stimmte die Ordnung im Lauterer Spiel (© CoH2012)</p></div>
<p>Anders die Augsburger &#8211; schnörkellos, kombinationsschnell, aggressiv, schnell im Aufbau. Allerdings haftet dem Tabellenletzten &#8211; Gott sei Dank &#8211; ähnliches am Stiefel, wie seit Monaten den Akteuren aus dem Lager des FCK. Die Sicherheit im Torabschluss! Mit dem Rückenwind der Führung agierte der FC Augsburg in der Anfangsviertelstunde quirlig und munter Richtung Lauterer Tor. Die beste Chance hierbei bot sich Tobias Werner in der 14. Minute. Oehrl erarbeitete gegen drei Lauterer den Ball und legte das Leder an der Strafraumgrenze quer auf Werner, der frei vor dem Tor stehend das Kunststück fertig brachte die Kugel in die Ränge zu platzieren! Durchatmen war angesagt!</p>
<p>Dem Lauterer Kollektiv fehlte es bis dahin an Ruhe und Abgeklärtheit! Nach fast 20 Minuten Spieldauer hatte sich die Mannschaft noch immer nicht richtig sortiert und gefunden. Lediglich punktuelle Aktionen signalisierten aufkommende mentale Stabilität. Ohne die kriegst Du keine körperliche Dominanz und keine Sicherheit auf den Rasen! In der 25. Minute dann die erste wirkliche Lauterer Duftmarke in Form einer Standardsituation. Aber die hat dann auch gleich gesessen!</p>
<p>Alexander Bugera brachte einen Freistoß vors gegnerische Tor. Jan Simunek platzierte das Leder per Kopf auf den Kasten. Simon Jentzsch zwischen den Augsburger Pfosten reagierte aus kürzester Distanz glänzend. Der Ball war noch nicht aus der Gefahrenzone und kam auf den zweiten Pfosten, wo Florian Dick sich durchsetzte, höher sprang als zwei Augsburger Gegenspieler und zum Ausgleich einnickte. Der Ausgleich verlieh nun dem FCK die nötige Sicherheit und beflügelte.</p>
<div id="attachment_4443" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4443" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/img_2147-a/"><img class="size-medium wp-image-4443" title="FCK bei Standards gefährlich" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2147-A-300x189.jpg" alt="FCK bei Standards gefährlich" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Lauterer Ecken und Freistöße brachten öfter Gefahr</p></div>
<p>Endlich liefen die Kombinationen flüssiger und sicherer und war mehr Zug zum Augsburger Tor drin. Die Partie drehte sich langsam. Fortan hatte der FCA Probleme im Spielaufbau, behauptete der FCK das Übergewicht und ließ dem Gegner nicht viele Möglichkeiten Vorwärtsbewegung zu gestalten. Folgerichtig die nächste Lauterer hochkarätige Chance, wieder durch eine Standardsituation. Erneut durfte sich Florian Dick hierbei in Szene setzen und prüfte Simon Jentzsch mit einem fulminanten Freistoß, den der Keeper des FCA gerade noch zur Ecke klären konnte (27.).</p>
<p>Der FCK hatte das Heft nun in der Hand und zog ein ansehnliches Angriffsspiel auf. Immer wieder Anspielstation in der Spitze war dabei Sandro Wagner. Der Junge macht Freude. Mit der Art seiner Ballbehauptung und Ballverteilung vorne drin und die Art wie er Unruhe in der gegnerischen Abwehr schürt, wirklich eine Bereicherung für das FCK-Spiel. Aber der FCK versäumte es den Gegner klein zu halten und weiter das eigene Spiel aufzuzwingen. So gewannen die Augsburger in der Schlussphase der ersten Halbzeit wieder Oberwasser und kamen zu weiteren glänzenden Möglichkeiten. Doch sowohl Mölders, der freistehend vor dem Kasten von Kevin Trapp zum Schuss kam (40.), als auch Oehrl, der grade noch von Rodnei geblockt werden konnte (41.) und Werner mit einem Distanzschuss über das Tor (43.), vergaben beste Möglichkeiten den FCA wieder in Front zu bringen. So ging es mit dem Unentschieden in die Kabinen.</p>
<p>Nach der Pause ging es ohne Wechsel weiter. Der FCK begann nun aggressiver und spielfreudiger als in Halbzeit eins. Die erste Möglichkeit dann in der 49. Minute. Christian Tiffert brachte einen Freistoß auf den langen Pfosten, wieder Jan Simunek legte das Leder vor dem Kasten quer und wieder war es Florian Dick, der goldrichtig stand und das Leder zum 1:2 ins Netz hämmerte. Überschwänglicher Jubel im Lauterer Block! Der FCK hatte die Partie gedreht und wollte nun mehr. In der 56. Minute versuchte sich Alexander Bugera mit einem satten Freistoß, doch auch diesen satten Schuss konnte Simon Jentzsch gerade noch parieren. Wenig später erarbeitete sich der unermüdliche Olcay Sahan eine gute Schussposition, doch das Leder krachte an die Querlatte (60.). Wieder verhinderte Aluminium einen Lauterer Torerfolg. Zum Haare raufen!</p>
<div id="attachment_4446" class="wp-caption alignright" style="width: 274px"><a rel="attachment wp-att-4446" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg04-a/"><img class="size-medium wp-image-4446" title="Jubel nach der Führung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg04-A-264x300.jpg" alt="Jubel nach der Führung" width="264" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Grade war der FCK mit 2:1 in Führung gegangen</p></div>
<p>So langsam schienen die Augsburger den Rückstand und die Lauterer Spiellaune weggesteckt zu haben und besannen sich nun wieder auf eigene Qualitäten. Was dabei raussprang war eine weitere hundertprozentige Möglichkeit. Kevin Trapp hatte einen gegnerischen Schuss abgewehrt, der Ball sprang Sascha Mölders vor die Füße und der brachte das Kunststück fertig das Leder frei vor dem fast leeren Kasten über die Querlatte zu dreschen (63.). Für ihn kam nach der zweiten glücklosen Chance diese Wertigkeit dann Stephan Hain. Der etatmäßige Stürmer war noch nicht richtig auf dem Rasen, da kombinierte sich die Augsburger Offensivabteilung mit einem bilderbuchmäßigen Angriff durch die lauterer Deckungsreihe. Letzter Baustein in der Vorwärtsbewegung, der blendend frei gespielte Hain, der so nur 20 Sekunden nach seiner Einwechslung mit dem ersten Ballkontakt das Leder an Kevin Trapp vorbei zum Ausgleich im Netz unterbrachte (65.). Lange Gesichter beim FCK! Wie kann man in der Deckung so einen Ritt überhaupt zulassen?</p>
<p>Die Augsburger witterten nun wieder Aufwind und verschafften sich erneut klare Feldvorteile. Doch auch der FCK kam noch zu Möglichkeiten. Gefährlichkeit jedoch eher bei Standards. So verpassten es Jan Simunek und auch Sandro Wagner nach einer Ecke die erneute Führung zu erzwingen (69.). Marco Kurz brachten dann Thanos Petsos für Oliver Kirch und Richard Sukuta-Pasu für Jakub Swierczock. Der FCA blieb weiter gefährlich am Drücker und drängte auf die Führung. Zehn Minuten vor dem Abpfiff noch so eine hundertprozentige Möglichkeit. Hain im Strafraum quer auf den eingewechselten Ndjeng und auch der scheiterte an den eigenen Nerven und ballerte das Leder an Kevin Trapps Kasten vorbei. Nochmal durchatmen.</p>
<p>Der FCK agierte in den Schlussminuten aus einer endlich souverän stabilen Defensive und lauerte auf Konterchancen. In der 88. Minute dann eine ebensolche, doch der glänzend postierte Sandro Wagner scheiterte per Kopf am erneut reaktionsschnellen Simon Jentsch. In der Nachspielzeit dann der Aufreger des Tages. Der in der 85. Minute eingewechselte Nicolai Jörgensen wurde auf links glänzend von Sandro Wagner in die Spitze geschickt, lief auf halblinks zielstrebig Richtung FCA-Tor und war im Begriff zum Schuss anzusetzen als er von seinem Gegenspieler klar zu Fall gebracht wurde. Auch die Augsburger hatten den folgerichtigen Strafstoß wohl schon vor dem geistigen Auge, doch die Pfeife von Schiri Graefe blieb stumm! Ein klarer Elfmeter! Herr Graefe, seien Sie glücklich darüber, dass ein gewisser Wolfram Wuttke nicht mehr in den Reihen des FCK agiert, der hätte Ihnen sicher lautstark kundgetan, dass Sie sich grade vor sich selber in die Hosen geschissen haben! Ganz schwach Ihre Wahrnehmung, ganz schwach Ihre Entscheidung und ganz schwach auch Ihre Zurückhaltung bei der geforderten Kommentierung nach Spielende!</p>
<div id="attachment_4439" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4439" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg02-a/"><img class="size-medium wp-image-4439" title="Wahrnehmung am Rande des Geschehens" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg02-A-300x246.jpg" alt="Wahrnehmung am Rande des Geschehens" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">...ooops, die Tradition war schon vor Euch hier, liebe Augsburger (©cs2012)</p></div>
<p>Es blieb beim Unentschieden, das in der Momentaufnahme zunächst keinem der beiden Kellerkinder etwas nutzt. Doch bleiben wir nicht nur optimistisch sondern auch realistisch. Wir haben gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf auswärts einen Punkt erarbeitet! Vor dem Hintergrund des ausgelobten Ziels hier einen Dreier holen zu wollen, wenn nicht gar zu müssen, zu wenig! Vor dem Hintergrund der Anzahl und vor allem der Wertigkeit der Möglichkeiten des Gegners zum Torabschluss zu kommen, seien wir einfach happy! Wenn die Truppe von Luhukay treffsicherer gewesen wäre, wir dürften uns nicht beklagen, wenn die uns viermal oder fünfmal das Leder ins Netz gelegt hätten! Und noch eine nüchterne Betrachtung, die zeigt was in der verbleibenden Rückrunde noch alles denkbar ist. Trotz zweier heute noch ausstehenden Partien liegen wir mit dem 16. Tabellenplatz und den dürftigen 18 Punkten gerade mal 5 Punkte hinter dem Tabellenachten (TSG Hoffenheim)! Also, Fresse abputzen, weitermachen und mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag gegen die Domstädter gleich mal in der Tabelle an denen vorbeiziehen!</p>
<p>Diese Tabellenkonstellation wird in den kommenden Wochen noch mehrfach durcheinander gewirbelt werden. Der Abstiegsstrudel wird auch noch Mannschaften erfassen, die im Moment noch gar nicht daran denken! Der FCK hat es selbst in der Hand sich da unten Schritt für Schritt herauszuarbeiten. Das wissen auch alle Verantwortlichen und Akteure um Marco Kurz herum. Wenn unsere Quote beim Abschluss verbessert werden kann und die spielerische Leistung nicht wesentlich nachlässt, dann muss man vor dem Ausgang des Projektes Klassenerhalt keine Angst haben. Zumal die Neuverpflichtungen aus der Winterpause viel Hoffnung machen. Am Ende über der Linie, das reicht in dieser Saison. Dafür würden Euch die Fans auf Händen tragen.</p>
<p>Was unseren gestrigen Gegner betrifft. Es würden Euch viele in der Liga keine Träne nachweinen. Ich habe mich in dieser Saison bei meinen Auswärtsfahrten nach Bremen oder Köln, auf Schalke, in Hamburg oder in Dortmund sehr wohl gefühlt. Als Gast eben willkommen geheißen, freundlich behandelt, einigermaßen gut und einem Bundesliga-Spiel angemessen verpflegt. Merkwürdig, dass der Wohlfühlfaktor bei den Ausflügen nach Wolfsburg und Hoffenheim gänzlich fehlte. So wie übrigens bei Euch, liebe Augsburger. Das fängt mit Eurer seelenlosen Funktions-Kiste auf der grünen Wiese an. Kalt, nüchtern, befremdlich, wenig einladend. Gute Architektur sieht anders aus und funktioniert auch anders. So manchem Architekten sollte man nachträglich die Graduierung entziehen. Hauptsache funktional und auf das betuchte Publikum ausgerichtet. Für den einfachen Stadionbesucher nicht besonders einladend.</p>
<p>Eure Gastfreundschaft oder das was Ihr darunter versteht wird aber auch über den Faktor Mensch nicht viel besser. Wortkarg, unfreundlich, misstrauisch, launisch, ablehnend. Wirklich willkommen habe ich mich in Eurer Stadt nicht gefühlt. Man konnte auch den Eindruck gewinnen, dass Eure Logistik darauf ausgelegt ist, dass eine so zahlreiche Gästeschar möglichst wenig Geld ausgibt? Denkt mal bei der Personalplanung Eurer nächsten Heimpartie drüber nach. Auch über den Umgang mit Gästefans und mit Euren unverständlichen Toiletten-Reglungen. Ich wünsch Euch, dass Ihr in Liga zwei dazu viel Zeit haben werdet.</p>
<p>Als Kind war mir Eure Stadt durch die Puppenkiste als Hort einer verträumten Märchenwelt irgendwie vertraut. Als historisch interessierter Mensch rangiert Eure Stadt bei mir mit den vielen Relikten Eurer ehrwürdigen Historie auch ganz weit vorne. Aber stellt bitte Eure Bemühungen ein, Euch zu einem festen Bestandteil der etablierten bundesdeutschen Fußball-Größen aufzuschwingen. Die Zeiten Eures Helmut Haller sind lange vorbei. Was Euch zu wirklicher Größe noch fehlt, könnt Ihr bei den zitierten und gestandenen  Clubs bis ins Detail hinein erahnen. Das kann man aber nicht kaufen, das muss man sich erarbeiten und das muss wachsen. Ein Andreas Rettig hat zweifelsfrei sechs Jahre lang gute Arbeit bei Euch geleistet, aber auch das kann für Euch nur ein Anfang sein. Dass so mancher Augsburger Zuschauer vermutlich noch gar nicht verstanden hat, was gewachsene Fankultur eigentlich bedeutet, das stellte gestern der Sitznachbar meiner Begleiterin unter Beweis. Er kommentierte den ihr ins Gesicht geschriebenen Frust mit, &#8220;nun regen Sie sich doch nicht so auf, das ist doch nur ein Spiel!&#8221; Der Gipfel dann der Schlusskommentar &#8211; &#8220;Das Gute am Abstieg ist doch, man kann auch wieder aufsteigen&#8221;! Charlotte hat ihm dann den Mund verboten! Richtig so! Ich für meinen Teil wäre Euch dankbar, wenn Ihr wenigstens mal mit dem Thema Gästeservice und Freundlichkeit anfangen würdet, damit sich wenigstens andere Gästefans wohler fühlen als wir es gestern durften – außer Hoffenheim und Wolfsburg natürlich!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Mit Tapferkeit und Leidenschaft Teilerfolg eingefahren</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 21:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FC Kaiserslautern erarbeitet sich beim Deutschen Meister ein hochverdientes Remis Nach fünf sieglosen Spielen auf dem Relegationsplatz eingependelt, mit einem Auge in den Abgrund schielen, die wenigsten Treffer in der laufenden Runde erzielt und dann am vorletzten Spieltag der Vorrunde zum amtierenden Deutschen Meister, zu Borussia Dortmund reisen müssen. Wahrlich keine guten Vorzeichen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FC Kaiserslautern erarbeitet sich beim Deutschen Meister ein hochverdientes Remis</strong></p>
<div id="attachment_4171" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4171" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/12/mit-tapferkeit-und-leidenschaft-teilerfolg-eingefahren/img_1801-2/"><img class="size-medium wp-image-4171" title="Tradition gegen Tradition" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/IMG_18011-300x174.jpg" alt="Tradition gegen Tradition" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Tradition gegen Tradition - der 1.FCK beim amtiernden Deutschen Meister</p></div>
<p>Nach fünf sieglosen Spielen auf dem Relegationsplatz eingependelt, mit einem Auge in den Abgrund schielen, die wenigsten Treffer in der laufenden Runde erzielt und dann am vorletzten Spieltag der Vorrunde zum amtierenden Deutschen Meister, zu Borussia Dortmund reisen müssen. Wahrlich keine guten Vorzeichen für die Truppe von Marco Kurz. Im Vorjahr waren die rotzfrech in die Saison gestarteten Lauterer beim BVB mit 5:0 gnadenlos untergegangen. Man fährt eben nicht nach Dortmund im Irrglauben man könne dort sein Repertoire runterspulen und dafür auch noch was mit nach Hause nehmen. Zumal in der letzten Saison just zu dem Zeitpunkt der schwarz-gelbe Express grade richtig ins Rollen zu kommen schien. Der FCK war in jener Partie nicht mehr als ein Sparringspartner. Hier kannst Du nicht Fußball spielen, hier musst Du Fußball arbeiten!<span id="more-4164"></span></p>
<p>Etwas, das Trainer Marco Kurz seinen Schützlingen im Grunde vor jeder Begegnung predigt und abverlangt. Im Vergleich zum Spiel gegen Hertha erhielt in der Startelf Rodnei seit längerer Zeit mal wieder den Vorzug. Der Ex-Dortmunder Martin Amedick nahm auf der Bank Platz. Die Borussen nahmen vor 80.720 Zuschauern im ausverkauften Westfalen-Tempel vom Anpfiff weg das Heft in die Hand und zeigten bereits in den ersten Minuten, dass man heute ganz sicher einen Dreier einfahren wolle. Die Lauterer agierten erwartungsgemäß aus einer konzentrierten Deckung. Was dem BVB jedoch in den ersten Minuten fehlte, war das druckvolle und wuchtige Spiel. Mehr Ballbesitz allein reichte nicht aus für wirkliche Gefahr. Zumal der FCK auch in der ersten Viertelstunde im Ansatz zeigte, dass auch schnelles und sicheres Kombinationsspiel zum Repertoire gehörte. Allerdings auch hier ohne wirklich Gefährlichkeit vor das gegnerische Tor zu tragen. Dafür mussten wieder einmal Standards herhalten. So war es Florian Dick, dessen Freistoß in der 11. Minute für einen ersten Hauch von Gefahr sorgte.</p>
<div id="attachment_4172" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4172" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/12/mit-tapferkeit-und-leidenschaft-teilerfolg-eingefahren/img_1804-2/"><img class="size-medium wp-image-4172" title="Einrucksvolle Auswärtschoreo" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/IMG_18041-300x188.jpg" alt="Einrucksvolle Auswärtschoreo" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Einrucksvolle Auswärtschoreo - Glückwunsch der FY zum fünfjährigen!</p></div>
<p>Dann die erste riesengroße Chance für die Borussia. Nach einem Freistoß von da Silva kam der Ball zu Lewandowski, der aus zentraler Position aus acht Metern Entfernung sehenswert zum Seitfallzieher ansetzte. Das Leder klatschte an die Oberkante der Latte (14.). Durchatmen war angesagt! Bis dahin viel ansehnlicher Spielfluss im Mittelfeld, aber wenig Torraumszenen auf beiden Seiten. Was aus Sicht des FCK eher einen Grad an Normalität widerspiegelte, aus Sicht des BVB indessen eher eine Ausnahmesituation zu provozieren schien. Vieles beim amtierenden Deutschen Meister lief durch die Mitte, zwingendes Angriffsspiel über die Flügel fand kaum statt. Doch gerade durch die Mitte sollte dann die Führung für den BVB fallen. Gündogan konnte unbehelligt von de Witt Richtung Strafraum marschieren, den Steilpass lenkte Großkreutz zu Kagawa und der netzte aus 16 Metern unten links ein. Keine Chance für Kevin Trapp!</p>
<p>Im Lager der schwarzgelben die erwartete Führung. Mit einem Anflug an Überheblichkeit nahm die Klopp-Truppe nun den Fuß vom Gaspedal. Der FCK agierte weiter aus seiner stabilen Defensive. Bis zum Pausenpfiff tat sich nichts mehr, es ging mit der knappen Führung der Borussia in die Kabine. Das gleiche Bild präsentierten beide Teams mit dem Wiederanpfiff. Der 1.FCK blieb geduldig, stellte und stemmte sich energisch gegen Ball und Gegner und setzte selbst immer wieder teils ansehnliche und schnelle Gegenstöße, ohne jedoch das BVB-Tor wirklich in Gefahr zu bringen. Die meisten der mitgereisten rund 5.000 Lauterer auf den Tribünen fragten sich jedoch mehr als einmal, wie das funktionieren soll, trotz sicheren Kombinationen zum Torerfolg zu kommen, wenn keine Torchancen erarbeitet werden. Daran änderte auch Itay Schechter nichts wesentlich, der in der 50. Minute für den blassen und teils unsicheren Oliver Kirch gekommen war. Die Antwort folgte jedoch in der 60. Minute. Christian Tiffert mit einem langen Ball in den Strafraum, Piszczecks Klärungsversuch mutierte zu einer Art Querschläger und brachte auf halblinks Olcay Sahan in Position. Der Ex-Duisburger fackelte nicht lange, zog aus der Drehung mutig ab und drosch den Ball am verdutzten Roman Weidenfeller vorbei ins rechte Eck. Der Ausgleich mit einem sehenswerten Hammer-Tor! Der Lauterer Fanblock brodelte nun.</p>
<div id="attachment_4173" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4173" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/12/mit-tapferkeit-und-leidenschaft-teilerfolg-eingefahren/img_1807-2/"><img class="size-medium wp-image-4173" title="Der FCK auch bei Standards gefährlich" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/IMG_18071-300x172.jpg" alt="Der FCK auch bei Standards gefährlich" width="300" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Der FCK auch bei Standards gefährlich - in Halbzeit 2 nicht nur bei Standards</p></div>
<p>Fortan der BVB mit erheblich Wut im Bauch. Auch Klopp reagierte und brachte Mario Götze für Blaszczykowski (72.). Das Spiel der Borussia nahm nun gewaltig an Fahrt auf. Schwarz-gelb machte mächtig Druck, die Lauterer kämpften aufopferungsvoll und leidenschaftlich um den bis dahin festgehaltenen Punkt. Zahl und Qualität der Dortmunder Möglichkeiten nahmen nun sprunghaft zu. Hummels Kopfball landete am Pfosten, Lewandowski vergab frei vorm Tor (72.), wieder Lewandowski verpasste per Kopf (80.) und Mario Götze semmelte das Leder aus knapp 20 Metern mit einem satten Schuss an die Latte. Wahrlich, der 1.FCK hatte nun auch Glück – aber Glück musst Du Dir auch erarbeiten. Und sie ackerten an diesem späten Nachmittag und stemmten sich mit Leidenschaft dagegen einzubrechen. Aber nicht nur das. Der FCK blieb auch in der Schlussphase der Partie mit schnellen Kontern gefährlich. Streng genommen hatte daher nicht nur der FCK Glück, sondern auch der BVB. Glück, dass der ansonsten umsichtige Schiedsrichter Aytekin das Handspiel von Piszczek im Strafraum nicht als solches gesehen und gewertet hatte. Glück auch, dass Itay Schechter fast frei vorm Tor seinen Kopfball nicht an Weidenfeller vorbei im Netz unterbringen konnte (77.).</p>
<p>Marco Kurz schickte dann in der Schlussphase noch Adam Nemec für Dorge Kouemaha (77.) und Thanos Petsos für Pierre de Witt (83.) aufs Feld. Tempo und Gefährlichkeit blieben auch bis in die drei Minuten Nachspielzeit, die der Schiedsrichter obendrauf legte hoch. Der FCK blieb tapfer und leidenschaftlich standhaft und so reichte es für die Jungs von Marco Kurz. Abpfiff, einen Punkt beim Deutschen Meister eingesackt! Das tut gut!</p>
<div id="attachment_4174" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4174" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/12/mit-tapferkeit-und-leidenschaft-teilerfolg-eingefahren/img_1814-2/"><img class="size-medium wp-image-4174" title="Die Mannschaft nach dem Spiel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/IMG_18141-300x134.jpg" alt="Die Mannschaft nach dem Spiel" width="300" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mannschaft nach dem Spiel - Dank der Jungs an die Fans...und zurück!</p></div>
<p>Der schwarz-gelbe Tempel war nach der Partie dann auch schnell geleert – bis auf den Lauterer Block. Wer nicht gleich zum Bus musste, feierte auch noch lange hinter der Tribüne den hart erkämpften und hochverdienten Auswärtspunkt. Schön, dass sich dem vereinzelt auch Borussen-Fans anschlossen, wenngleich sich im anderen Lager mehr als Ernüchterung breit gemacht hatte. Die hatten uns in Gedanken schon vor der Partie filetiert!</p>
<p>Aber, aber, liebe Borussen! Es ehrt uns, wenn Ihr allenthalben unsere Fankultur hochleben lasst und es auch Euch imponiert, was unsere Treuen in Eurem Tempel an Choreo auffahren und auch sonst auf die Beine stellen. Aber Eure Pfeilspitzen in der <a href="http://www.schwatzgelb.de/2011_12_11_spielbericht_profis_bvb_-_1fc_kaiserslautern.html">Berichterstattung zum gestrigen Spiel</a> Richtung unserer Mannschaft sind inakzeptabel. Was Marco Kurz aus dem Kader mit dem kleinsten Etat der Liga (ca. 18 Millionen Euro) rausholt, ist aller Ehren wert! Ihr selber habt vor knapp sieben Jahren mit rund 122 Millionen Euro Verbindlichkeiten – rechnet man den Stadionrückkauf mit ein rund 180 Millionen Euro – selber schon mal in den schwarzen Abgrund der Zahlungsunfähigkeit geblickt. Namen wie René C. Jäggi, R. Wischemann oder J. Friedrich sind in unserem Lager auf alle Zeiten gebrandmarkt, weil Ursache dafür, dass wir heute mit vermeintlich namenlosen Spielern bei Euch auflaufen. Aber ganz ehrlich – lieber eine Schar Namenloser, die sich für unseren Traditionsverein den Arsch aufreißen, als eine seelenlose Horde überbezahlter internationaler Stars.</p>
<p>Wer weiß, wo Ihr heute stehen würdet, wenn Euer Hasardeur-Spiel mit Euren Finanzierungs-Eskapaden schief gegangen und Eure aktienpaketierten Finanz-Jonglierereien gänzlich in die Grütze gefahren worden wäre. Aus der Position einen mit 49 Millionen Euro gespickten Kader aufs grüne Geviert schicken zu können, lässt es sich trefflich über namenlose Gegner lästern. Aber nicht unsere Jungs haben Eure Tore gestern nicht geschossen, sondern Eure überbezahlten Rotznasen haben das nicht zu Wege gebracht, was Ihr erwartungsgemäß gegen die von Euch titulierte graue Maus der Liga haben wolltet!</p>
<p>Im Vorfeld der gestrigen Partie habe ich mit vielen Borussen gesprochen. Einer meinte treffend – &#8220;heute Abend spielt nicht meisterlich gegen abstiegsgefährdet, sondern Tradition gegen Tradition!&#8221; Applaus! Ich mag Euch, Ihr Borussen – grade weil unsere beiden Vereine aus der Vergangenheit viele Gemeinsamkeiten zieren. Uns deshalb zu attestieren, es würde sich in diesem Jahr keiner in der Liga für uns interessieren, gleicht einer krassen Fehleinschätzung. Oder setzt Ihr zur Gestaltung Eurer Heimspiele künftig doch lieber auf die zahlreichen Gäste aus Wolfsburg, Hoffenheim und Leverkusen? Bedenklich auch Euer Zitat zu Eurem Osttribünenpack! Hey, lasst Euch im Spannungsfeld der Kommerzialisierung des Fußballs nicht auch noch in Eurem Fanlager spalten! Ihr seid eine Borussen-Fangemeinde, ganz gleich ob Süd-, Ost- oder Westtribüne! Eines noch – wir freuen uns auf Euch, wenn Ihr im April wieder bei uns gastiert! Weil dann wieder Tradition gegen Tradition spielt und das findet leider immer weniger in der höchsten deutschen Eliteliga statt.</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Dem Kraichgauer Dorfclub die Show gestohlen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 18:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
		<category><![CDATA[Mannschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK entführt mit spielerisch bester Saisonleistung hochverdient einen Punkt aus Hoffenheim Es war zum Haare raufen. Da brillierten die Roten Teufel mit sicherem, energischem, druckvollem Kombinationsspiel und trugen vor allem in Halbzeit zwei einen auf den anderen Angriff Richtung Hoffenheimer Tor. Doch auf den letzten Metern schien der Ball den Kasten von Tom Starke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK entführt mit spielerisch bester Saisonleistung hochverdient einen Punkt aus Hoffenheim</strong></p>
<div id="attachment_4108" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4108" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_team_004-a/"><img class="size-medium wp-image-4108 " title="Willensstärke -  die Mannschaft auf dem Weg zum Anstoss" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Team_004-A-300x184.jpg" alt="Willensstärke -  die Mannschaft auf dem Weg zum Anstoss" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Der 1.FCK entführt zurecht einen Punkt aus dem Kraichgau (© thof2011)</p></div>
<p>Es war zum Haare raufen. Da brillierten die Roten Teufel mit sicherem, energischem, druckvollem Kombinationsspiel und trugen vor allem in Halbzeit zwei einen auf den anderen Angriff Richtung Hoffenheimer Tor. Doch auf den letzten Metern schien der Ball den Kasten von Tom Starke einfach nicht mehr entscheidend gefährden zu wollen. In der 73. Minute dann die Lösung der Aufgabenstellung. Tiffert mit einem langen Ball auf den eingewechselten Richard Sukatu-Pasu. Der lässt den halbhohen Ball gekonnt und gefühlvoll mit der Brust abtropfen. Der bei ihm postierte Dorge Kouemaha visiert das Leder an und drischt die Kugel aus 20 Metern mit einem fulminanten Schuss Richtung Hoffenheimer Tor. Dort schlägt der Ball rechts oben im Netz ein. Ausgleich! Mehr als 5.000 Lauterer Kehlen brüllen ihre Erleichterung explosionsartig in den Kraichgauer Abendhimmel!<span id="more-4098"></span></p>
<div id="attachment_4102" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4102" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_bugera_005-a/"><img class="size-medium wp-image-4102" title="Spielsicherheit - Alexander Bugera (fast) wieder der Alte" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Bugera_005-A-300x200.jpg" alt="Spielsicherheit - Alexander Bugera (fast) wieder der Alte" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Im Moment ein verlässlicher Eckpfeiler - Alexander Bugera am Samstag wieder ganz stark (© thof2011)</p></div>
<p>Mit dem Treffer kurz vor der Schlussviertelstunde hatte sich der 1.FCK für seine Dominanz auf dem Feld belohnt. Eine spielerische Dominanz, die man vor der Partie sicher eher von der millionenschweren Truppe aus Hoffenheim erwartet hätte. Marco Kurz hatte auf die gleichen elf Spieler gebaut, die auch in Hamburg die Anfangsformation bildeten und von Anfang an versteckte sich der FCK nicht. Schon in den Anfangsminuten zeigten die Roten Teufel, dass sie hier etwas holen wollten und konnten. So boten sich Konstantinos Fortounis (3.) und Olcay Sahan (10.) erste gute Möglichkeiten. Auch wenn in der ersten halben Stunde keine wirklich zwingenden Möglichkeiten zustande kamen, die Lauterer Mannschaft diktierte das Spiel und hatte die Partie im Griff.</p>
<p>Bezeichnend, dass die TSG erst in der 26. Minute eine erste gefährlichen Situation kreierte. Durch eine Standardsituation. Bei einem Freistoß von Salihovicic aus gut 25 Metern bewahrte die Latte den FCK vor einem Rückstand. Postwendend dann wieder der 1.FCK. Konstantions Fortounis, der am heutigen Tag eine brillante Partie ablieferte, setzte einen strammen Schuss Richtung Kasten von Tom Starke, doch der Ball strich knapp an selbigem vorbei. Der Grieche in Diensten der Pfälzer scheint zu wachsen und von Spieltag zu Spieltag aufzuzeigen, welcher Rohdiamant in ihm steckt. Der Junge wird uns noch sehr viel Freude machen, das zeichnet sich ab! In Minute 30 dann die beste FCK-Chance bis dahin. Dorge Kouemaha mit einem tollen Zuspiel auf Christian Tiffert. Doch die Kugel kam etwas zu unpräzise und ging knapp links am Tor vorbei.</p>
<div id="attachment_4107" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4107" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_amedick_004-a/"><img class="size-medium wp-image-4107" title="Zuverlässigkeit - Martin Amedick im Luftkampf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Amedick_004-A-300x225.jpg" alt="Zuverlässigkeit - Martin Amedick im Luftkampf" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Martin Amedick trotz eines Patzers mit einer soliden blitzsauberen Leistung (© thof2011)</p></div>
<p>Dann wie aus dem Nichts, die Führung für die Hoffenheimer. Einmal in der Defensive etwas zu nachlässig, der so überlassene Ball landet auf der Außenbahn bei Braafheid, der durch die Lauterer Deckung hindurch scharf in die Mitte spielt. Dorthin tankte sich Ibisevic. Eben dorthin, wo ein Stürmer sich hin zu orientieren hat. Der Hoffenheimer netzt aus kurzer Distanz ein, Führung für die Kraichgauer Millionentruppe! Schmeichelhaft! Doch auch in der Folge ließ sich der FCK nicht durch den Rückstand beeindrucken und zog weiter sein eigenes Spiel auf. Immer begleitet von den nimmermüden Gesängen der mitgereisten rot-weißen Karavane!</p>
<p>Wieder Konstantin Fortounis in der 38. Minute mit der Chance zum Ausgleich. Doch sein beherzter Schuss aus knapp 18 Metern ging knapp am Tor vorbei. Die Hoffenheimer kamen vor dem Halbzeitpfiff doch noch einmal zu einer nennenswerten Chance. Wieder nur durch einen Freistoß. Den leicht abgefälschten Ball lenkte Kevin Trapp mit einer tollen Parade noch am Pfosten vorbei. Guter Kevin Trapp!  Noch vor dem Pausentee zwei bezeichnende Szenen. Der umsichtige Schiedsrichter Günter Perl aus München ermahnte den Hoffenheimer Keeper nicht auf Zeit zu spielen! Ja, die vermeintlich so heimstarken Kraichgauer wollten ihre knappe Führung mit in die Kabine nehmen! Ey, Ihr hattet Heimspiel, Ihr Millionarios!</p>
<div id="attachment_4110" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4110" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_sahan_010-a/"><img class="size-medium wp-image-4110" title="Schnelligkeit - Olcay Sahan im Laufduell" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Sahan_010-A-300x200.jpg" alt="Schnelligkeit - Olcay Sahan im Laufduell" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Olcay Sahan findet mehr und mehr zu der von ihm erwarteten Qualität (© thof2011)</p></div>
<p>Nach dem Wechsel, unverändertes Bild. Der 1.FCK diktierte das Geschehen auf dem Rasen, ohne dass den Kraichgauern gestattet wurde sich filigran zu entfalten. Konnten die heute nicht oder wollten die nicht? Oder hatten die Roten Teufel einfach nur fest das Heft in der Hand und nahmen den Badenern so wirklich die Lust am Spielen? Zumindest hatte sich das Team um Kapitän Christian Tiffert sichtlich selber nahezu in einen Lust-Rausch hineingespielt. Immer wieder den Spielaufbau des Gegners zerstört, um postwendend den an diesem Spieltag sprühenden eigenen Spielwitz nach vorne zu tragen. Einzig die Sicherheit im Abschluss wird in den kommenden Wochen den Trainingsplan von Marco Kurz weiter mitbestimmen, aber auch das ist trainier- und lernbar. Wäre das junge Team hier schon weiter, so hätten Pierre de Witt (47.), Dorge Kouemaha (52.) und Konstantinos Fortounis (55.) bereits mit Beginn von Halbzeit zwei mit ihren aussichtsreichen Möglichkeiten Fakten schaffen können. Stattdessen wie aus dem Nichts fast der zweite Hoffenheimer Treffer. Martin Amedick im Stellungsspiel einmal nicht richtig aufgepasst, Ibisevic läuft auf Kevin Trapp zu, doch der Lauterer Keeper macht im Herauslaufen mit einer bärenstarken Aktion die Chance für die Hoffenheimer zunichte.</p>
<div id="attachment_4109" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4109" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_kouemaha_014-a/"><img class="size-medium wp-image-4109 " title="Durchschlagskraft - Dorge Kouemaha mit tollem Spiel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Kouemaha_014-A-300x216.jpg" alt="Durchschlagskraft - Dorge Kouemaha mit tollem Spiel" width="300" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Dorge Kouemaha direkt nach seinem fulminanten Hammer-Tor (© thof2011)</p></div>
<p>Marco Kurz brachte Richard Sikuta-Pasu und Itay Schechter. Zusätzlicher Wind für das Lauterer Offensivspiel. Hoffenheim hatte nun immer mehr Mühe so etwas wie Offensive aufzubauen. Den Lauterern fehlte trotz spielerischer Überlegenheit die Abgebrühtheit mit einer zündenden Idee die vielbeinige Abwehr der blau-weißen auszuhebeln. Bis eben zu dieser 73. Minute – rumms! Wer nun von Hoffenheimer Seite eine Schlussoffensive erwartet hätte, der dem Wert dieses Kaders oder dem Etat dieses Vereins würdig und angemessen gewesen wäre, sah sich getäuscht. Ihr verwöhnten Luschen! Stattdessen hagelte es gerade in der Schlussphase gelbe Karten für die Schäfchen von Stanislawski. Lagen da schon die Nerven blank? Dennoch kam auch Hoffenheim vor dem Abpfiff noch zu Spielanteilen und mit mehr mannschaftlicher Geschlossenheit nach dem Vorbild des 1.FCK hätte die Truppe vielleicht noch was stemmen können. Hat sie aber nicht, Punkt!</p>
<p>Der letzte Aufreger gehörte dann noch einmal dem 1.FCK. Mit einer hohen Hereingabe tankt sich Itay Schechter in zentraler Position in den Strafraum. Im Kampf um den Raum hält ihn sein Gegenspieler Braafheid eindeutig fest und nötigt ihn auf den Boden. Schade, weder der Mann an der Linie noch der sonst gute Schiedsrichter Perl hatten die Situation im Bewegungsgedränge von FCK-Offensive und TSG-Defensive richtig gesehen und interpretiert. So mancher Schiri hätte hier auf den Punkt gezeigt. In Nürnberg zumindest, der hat!</p>
<div id="attachment_4103" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4103" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_fans_002/"><img class="size-medium wp-image-4103" title="Leidenschaft - die treuen Fans des 1.FCK" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Fans_002-300x200.jpg" alt="Leidenschaft - die treuen Fans des 1.FCK" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz Verbots von Fan-Utensilien, die Fans des Traditionsvereins 90 Minuten engagiert (© thof2011)</p></div>
<p>Sei’s drum, der FCK darf mit stolz geschwellter Brust den einen Punkt aus dem Kraichgau mitnehmen. Jungs, packt auf jeden Fall das Gefühl ein, das an dieser geschlossenen und überragenden Mannschaftsleistung hängt und konserviert Euch das mit der Bitte um Wiederholung! Es hat saumäßig Spaß gemacht Euch gestern beim Fußballspielen zuzuschauen! Darüber waren sich die meisten der mitgereisten Fans auf allen Tribünen in der &#8220;Grüne-Wiese-Sport-Arena&#8221; einig. Auch die hatten alles gegeben. Leider ist es in Hoffenheim scheinbar neuerdings verboten die in der gesamten Republik in der Fanszene üblichen Accessoires mit zu bringen. Zumindest für uns als Gäste. Die Gefährlichkeit von Spruchbändern, Megaphonen und insbesondere Fahnenstangen wird aber auch der Grund sein, warum Ihr Euren schniegel-nagel-neuen Krempel in geordneter, akkurater Manier vor dem Anpfiff auf dem Rasen spazieren tragt? Schön Abstand halten, damit dem Nachbarn nicht ne Fahnenstange auf den Kopf fällt. Aber der FCK-Tross kam auch ganz ohne die ach so gefährlichen Hilfsmittel aus. Der rot-weiße Anhang hat über 90 Minuten Radau und Rabbatz gemacht und dem Retorten-Club sichtbar vor Augen und hörbar vor Ohren geführt, wie das geht, wenn Fan-Dasein aus dem Herzen kommt. Allerdings – das auf dem Rasen, das kann man trainieren, das auf der Tribüne nicht! Das muss wachsen!</p>
<p>Übrigens, liebe Hoffenheimer, bis Ihr es schafft in einem fremden Stadion mal 5.000 Fans aus Eurem überschaubaren Lager aufzubieten, werden noch lange Jahre ins Land ziehen. Wenn Ihr es überhaupt hinkriegt. So geht Fankultur, nicht anders! Ach ja, noch eins – stampft bitte, bitte Eure blauen Weihnachtsmänner wieder ein, die Ihr im Fanshop und im Stadionumfeld zum Verkauf angeboten habt! Bevor sich Heerscharen von Kindern Augenkrebs holen und ihren Glauben an tradierte Werte verlieren. Es gibt nun mal kulturhistorische Ecken in unserer Gesellschaft, die sind und bleiben rot, nicht blau! Daran wird auch Euer vieles Geld nichts ändern, bzw. das viele Geld Eures Mäzens!</p>
<p>Für den FCK-Anhang gab es noch lange nach dem Abpfiff viel zu feiern und viel zu diskutieren und das Schöne daran, das meiste nur positiv! Die Mannschaft zeigt im Moment die ersten fußballerischen Früchte des viel beschworenen Lernprozesses! Wir sollten weiter Geduld haben, dann werden wir noch viel mehr Freude am FCK-Spiel haben. Fast schade, dass nun Länderspielpause ansteht, es läuft grad. Aber an darf sich sicher sein, Marco Kurz wird auch diese Zwangspause nutzen. Trotz aller Euphorie, es gibt ja noch einiges zu trainieren und zu lernen. Wir freuen uns auf die nächsten Prüfungen dazu!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Goldenen Oktober leider nur mit Silberstreifen verziert</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 23:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK schafft in der Hansestadt trotz Überzahl leider nur ein Remis beim Bundesliga-Dino HSV Beim späten Sonntagsspiel zwischen dem Hamburger SV und dem 1.FC Kaiserslautern war etwa eine Stunde gespielt. Es lief die Phase in der ein altgedienter Fan-Veteran aus dem Lager des 1.FCK neben mir an der Balustrade des Oberrangs im durchgestylten Volksparkstadion (neuerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK schafft in der Hansestadt trotz Überzahl leider nur ein Remis beim Bundesliga-Dino HSV</strong></p>
<div id="attachment_4064" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4064" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/01/goldenen-oktober-leider-nur-mit-silberstreifen-verziert/img_1756/"><img class="size-medium wp-image-4064" title="Tolle Lauterer Choreo" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1756-300x224.jpg" alt="Tolle Lauterer Choreo" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Wenig Platz für bunte Spiele - kleine Choreo im engen Fan-Käfig (© mg)</p></div>
<p>Beim späten Sonntagsspiel zwischen dem Hamburger SV und dem 1.FC Kaiserslautern war etwa eine Stunde gespielt. Es lief die Phase in der ein altgedienter Fan-Veteran aus dem Lager des 1.FCK neben mir an der Balustrade des Oberrangs im durchgestylten Volksparkstadion (neuerdings Imtech-Arena) lautstark vor sich hin sinnierte &#8211; &#8220;die betteln um den Ausgleich, die betteln da unten einfach um den Ausgleich – Matthias, sag doch mal was!&#8221; Die Hilflosigkeit in den Worten des Leidensgenossen neben mir, spiegelte das wieder, was sich dem geneigten Betrachter des Geschehens seit Beginn der zweiten Halbzeit offenbarte. Der 1.FCK führte bis zum Pausentee hochverdient (nur) mit 1:0 und schickte sich nun an, den Gegner zum Frühlingserwachen im Herbst quasi einzuladen. Einzig die Hanseaten schienen die Nachlässigkeiten der Lauterer Mannschaft nicht in Zählbares wandeln zu wollen, oder nicht zu können. Doch in der 65. Minute war es dann so weit – der athletische und immer emsige Gökhan Töre kam bei einem schnell vorgetragenen Angriff von der rechten Seite zur Flanke und fand punktgenau den Kopf von Guerrero. Martin Amedick konnte nicht mehr entscheidend eingreifen und stören, der Ball landete unhaltbar für Kevin Trapp im Lauterer Netz – Ausgleich, 1:1!</p>
<p><span id="more-4057"></span>Dabei hatte die Auswärtspartie an der Elbe nach dem schweren Pokal-Fight am Main vom vergangenen Mittwoch für den 1.FCK so vielversprechend begonnen. Die Lauterer signalisierten trotz Ein-Mann-Sturm von Beginn an, sich hier nicht verstecken zu wollen. So zog Pierre de Witt schon nach 3 Minuten aufs Hamburger Tor ab, das Leder pfiff nur ganz knapp am Kasten der Hamburger vorbei. Erste Duftmarke in Richtung Waterkant. Marco Kurz hatte erneut umgestellt. Itay Schechter blieb draußen, für ihn stand Konstantinos Fortounis in der Startelf. In der Defensive tauschten Rodnei und Mathias Abel wieder die Auftakt-Rolle. Der FCK kontrollierte Spiel und Gegner. Die Hamburger hatten eine klare Zielvorgabe, heute solle ein Dreier eingefahren werden! Doch in den ersten 20 Minuten tat sich das Liga-Gründungsmitglied mit der Raute auf der Brust eher schwer. Zu ideenlos die vorgetragenen Kombinationen, zu harmlos die Spielideen – aber auch zu kompakt und konzentriert die Lauterer Deckung. Matze Abel lieferte dabei eine überragende Partie und zwar über die gesamte Spielzeit. Leidenschaftlich überhaupt die gesamte Deckungsreihe, mitsamt den Kollegen aus den vorderen Reihen. Einzig Martin Amedick hatte am gestrigen Abend die ein oder andere Unsicherheit oder Unkonzentriertheit. Komm, Junge, nicht schlapp machen, die Runde ist noch lang! Übrigens auch die Spieleröffnung und das Umschalten in die Offensive löst das junge Team von Marco Kurz von Spieltag zu Spieltag ansehnlicher. Es hat vor allem in Halbzeit eins höllisch Spaß gemacht der jungen Truppe zuzuschauen!</p>
<p>In der 22. Minute dann gellendes Pfeifkonzert des Hamburger Publikums. Schiedsrichter Markus Schmidt hatte dem Hamburger Slobodan Rajkovic gerade den roten Karton vor die Nase gehalten. Der Hamburger Defensivmann hatte Sekunden zuvor im Laufduell mit Christian Tiffert den Ellbogen ausgefahren und mit diesem den Ex-Duisburger ausgeknockt. Tiffi musste außerhalb des Spielfeldes mit blutender Augenbraue behandelt und genäht werden. Fortan der HSV also nur noch mit 10 Mann. Das hatten wir diese Saison doch schon mal? Dennoch blieb der FCK überlegen und bestimmte das Geschehen in allen Bewegungsrichtungen des eigenen und des Hamburger Spiels. In der 38. Minute dann der verdiente Lohn der Mühen. Olcay Sahan setzte sich energisch und genial auf der rechten Seite gegen Aogo durch. Mit einer präzisen Flanke dann im Rücken der HSV-Abwehr der Wechsel auf die linke Seite. Fortounis legte von dort quer in die Mitte, wo Pierre de Witt die Keule auspackte und mit einem wuchtigen Schuss das Leder rechts oben ins Hamburger Gehäuse donnerte. Der Hammer hat das Zeug zum Tor des Monats!</p>
<div id="attachment_4065" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4065" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/01/goldenen-oktober-leider-nur-mit-silberstreifen-verziert/img_1764/"><img class="size-medium wp-image-4065 " title="Dank an die Fans" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1764-300x224.jpg" alt="Dank an die Fans" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Abpfiff, der Kader bedankt sich bei den rund 3.000 mitgereisten Fans (© mg)</p></div>
<p>Die Hamburger nun genötigt energischer aufzutreten, wollte man gegen diese spielfreudige und kompakte Lauterer Elf nicht vollends den Kürzeren ziehen. Eine erste Antwort kam postwendend. Marcell Jansen kam auf der Gegenseite zum Schuss Das Leder klatschte gegen die Unterkante der Latte, flog aber zurück ins Spielfeld. Der glänzend aufgelegte Kevin Trapp wäre hier absolut machtlos gewesen! Doch die Roten Teufel ließen sich dadurch nicht verunsichern und blieben selber am Drücker. Kurz vor dem Pausentee kam erneut Fortounis zum Schuss, doch Drobny konnte den leicht abgefälschten Ball grade noch über die Latte lenken.</p>
<p>Nach dem Wechsel war eines zu erwarten – der HSV würde giftiger aus der Kabine kommen, griffiger, direkter, aggressiver, willensstärker, fordernder, gefährlicher, auch mit nur 10 Mann! Doch was mit dem Wiederanpfiff zunächst passierte, war – nichts! Der 1.FCK verharrte in Passivität und schien mit viel Ballgeschiebe den knappen Vorsprung verwalten zu wollen. Der HSV witterte seine Chance und wurde zaghaft nicht nur mutiger sondern auch spielsicherer und gefährlicher. In der 59. Minute dann Schrecksekunde für den Anhang aus der Pfalz. Guerrero kam zum Kopfball, der zwar im Netz landete, doch das Schiedsrichtergespann hatte ein Handspiel gesehen. Glück für den 1.FCK! Dann in der 65. Minute doch der Ausgleich durch Guerrero nach glänzender Vorarbeit von Töre. Nun war Feuer unterm Dach. Der Hamburger Anhang wollte mehr und die mittlerweile leidenschaftlich agierenden Norddeutschen machten dem FCK das Leben nun zusehends schwerer. Dennoch steckten die Roten Teufel nicht auf. Schon kurz nach dem Ausgleich hatte Kouemaha nach glänzendem Zuspiel von Sahan die Chance erneut die Führung herauszuschießen. Doch die Hamburger Deckung einen Tick schneller, Chance vertan.</p>
<p>Olcay Sahan musste nun dem Pokal-Joker Sukuta-Pasu weichen, später kam Itay Schechter für Pierre de Witt, der einmal mehr – nicht zuletzt wegen dem Führungstreffer – eine glänzende Partie abgeliefert hatte. Doch zunächst blieb der HSV noch am Drücker. Wieder Guerrero, der aus spitzem Winkel einfach draufhielt. Kevin Trapp parierte bravourös! Der HSV brachte mit nur 10 Mann nun mehr Druck auf den Rasen, als die Roten Teufel. Doch auch der 1.FCK fand noch einmal zu druckvollem Spiel zurück. Nach einer Ecke kam Matze Abel zum Kopfball, traf jedoch nur das Lattenkreuz. Dann letzter Wechsel auf Lauterer Seite, Thanos Petsos kam für Kostas Fortounis. Die Spannung sollte bis zum Schlußpfiff bleiben, der mit 2 Minuten Nachspielzeit noch einige Momente auf sich warten ließ. So kam auch Christian Tiffert noch einmal zu einer Schussmöglichkeit, verfehlte jedoch knapp. Es blieb beim Unentschieden, das letztlich auch verdient war. Der 1.FCK hatte eine engagierte und souveräne 1. Halbzeit geliefert, der HSV hat sich in Unterzahl in Halbzeit zwei heran gekämpft. Sicher auch bedingt durch die augenscheinliche Passivität der Lauterer Protagonisten. Aber sei’s drum, nehmen wir den Punkt mit und unterstreichen wir für die nächsten anstehenden schweren Aufgaben das Positive, das wir aus dem Gastspiel in Hamburg mitnehmen können.</p>
<div id="attachment_4063" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4063" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/01/goldenen-oktober-leider-nur-mit-silberstreifen-verziert/img_1743/"><img class="size-medium wp-image-4063" title="Besuch im HSV-Museum" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1743-300x224.jpg" alt="Besuch im HSV-Museum" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Lauterer Fangruppen wurden von den HSV-Museums-Machern durch die HSV-Gechichte geführt (© mg)</p></div>
<p>Übrigens, immerhin waren fast 3.000 Fans dem FCK in den hohen Norden gefolgt. Das an einem Sonntagabend (…hoch leben die Anstoßzeiten der DFL…)! Wer solche Paarungen auf einen Sonntagabend legt, denkt an alles und jeden, aber ganz sicher nicht an die Fans, am allerwenigsten an die Gästefans! Ihr hochbezahlten Rechenschieber-Fetischisten und Organisations-Pfeifen könnt Euch auch nach Abpfiff und anschließendem Sekt-Umtrunk natürlich in Euren Flieger mit Business-Class-Reservierung hocken oder Eure fröstelnden Ärsche in irgendwelchen warmen Fünf-Sterne-Hotel-Betten ablegen. Schon mal drüber nachgedacht, dass es Fans gibt, die am Montag früh morgens am Arbeitsplatz erscheinen müssen, um ihren Verpflichtungen zu ihrem 1.200,-€-Brutto-Einkommen nachkommen zu können? Warum legt man eigentlich nicht vorzugsweise auf den Sonntagabend die Partien, bei denen Gäste-Fans realistische Chancen haben sich zahlreicher am Austragungsort einzufinden. Bei so wenig Weitsicht in der Planung, drückt Ihr mit solchen Spielansetzungen auch die Zuschauerzahlen nach unten. Schon mal drüber nachgedacht?</p>
<p>Alle die in Hamburg dabei sein konnten werden zustimmen, es war ein erlebnisreicher Ausflug. Nicht nur wegen der spannenden Partie. An dieser Stelle gilt den engagierten Mitarbeitern des HSV-Museums – allen voran Dirk Mansen &#8211; gebührender Dank für die Betreuung der FCK-Fans. Man hatte zu einer Führung zu Sonderkonditionen eingeladen und rund 50 FCK-Fans hatten gerne die Einladung angenommen, sich den Museumstrakt des Traditionsvereins genauer anzuschauen. Leider war die Zeit viel zu knapp, um das mehr als lebendige und facettenreiche HSV-Museum bis in den letzten Winkel zu sehen und bis ins letzte Detail zu sichten. Aber vor allem die Delegation der Museums-Initiative des 1.FCK dürfte sich eine Fülle von Anregungen und Ideen mitgenommen haben, die in den kommenden Wochen in den Aufbau der Museums-Idee am Betzenberg fließen können. Der HSV hat vorgemacht wie so etwas aussehen kann und beide Seiten waren sich einig, dass man in Kaiserslautern von den Erfahrungen der Hanseaten durchaus profitieren kann. Tolle Idee, tolle Initiative!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Dreckiger Last-Minute-Triumph bietet Platz für Pokal-Träume</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 09:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK bezwingt die Frankfurter Adler in der Nachspielzeit und blickt nun mit Spannung auf die nächste Runde im DFB-Pokal Es war die 119. Minute. Gedanklich hatte sich nahezu jeder im weiten Rund der Frankfurter Commerzbank Arena bereits drauf eingestellt, dass die beiden Tams sich nun gleich vor einem der beiden Tore versammeln würden, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK bezwingt die Frankfurter Adler in der Nachspielzeit und blickt nun mit Spannung auf die nächste Runde im DFB-Pokal</strong></p>
<div id="attachment_4042" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4042" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_tiffert_005-a/"><img class="size-medium wp-image-4042" title="Verbissen - dreckige Zweikämpfe" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Tiffert_005-A-300x223.jpg" alt="Verbissen - dreckige Zweikämpfe" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Spielerisches Bonbon aber viel Kampf - Christian Tiffert im Luftkampf (© thof2011)</p></div>
<p>Es war die 119. Minute. Gedanklich hatte sich nahezu jeder im weiten Rund der Frankfurter Commerzbank Arena bereits drauf eingestellt, dass die beiden Tams sich nun gleich vor einem der beiden Tore versammeln würden, um das alles entscheidende Duell aus 11 Metern Entfernung zur Torlinie auszutragen. Dorge Kouemaha schlägt den Ball eher unkontrolliert in den Frankfurter Strafraum, Richard Sukuta-Pasu unterläuft den Ball, setzt sich geschickt gegen seinen direkten Gegenspieler durch, steht plötzlich frei vor Nikolov und schiebt an diesem vorbei den Ball ins Netz. 1:0 für den 1.FC Kaiserslautern. In der Gästekurve entlädt sich die Spannung der zurückliegenden 119 Minuten in einer Explosion aus Emotion und Lautstärke!<span id="more-4039"></span></p>
<p>Es war über weite Strecken von beiden Mannschaften ein Grottenkick, bei dem die Frankfurter Eintracht zumindest in Halbzeit eins deutlich mehr vom Spiel hatte. Allein der ehemalige und immer noch stets gefährliche ehemalige Lauterer Erwin „Jimmy“ Hoffer hätte die Hessen mehrfach in Front ballern können. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn die Eintracht bei einer Führung von 2:0 oder gar 3:0 den Pausentee hätte schlürfen können? Spekulativ und unzulässig, denn auch wenn die Flüssigkeit des FCK-Spiels über weite Strecken fehlte, wenn eine nicht zu leugnende Unsicherheit in den Abläufen (wieder mal) zu erkennen war, die Defensive stand. Ja, sie wackelte bisweilen, aber sie stand! Hinten wird der Grundstein für Siege und für Meisterschaften zementiert – alte und dreckige Fußballerweisheit, die immer noch stimmt.</p>
<div id="attachment_4044" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4044" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_shechter_015-a/"><img class="size-medium wp-image-4044" title="Mangelware - dreckige Einschußmöglichkeiten" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Shechter_015-A-300x188.jpg" alt="Mangelware - dreckige Einschußmöglichkeiten" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Itay Schechter bei einer seiner wenigen Chancen vor dem Frankfurter Tor (© thof2011)</p></div>
<p>Marco Kurz hatte eben diese Defensive zu Beginn der Partie geändert. Der nach Rotsperre wieder spielberechtigte Rodnei kam für Mathias Abel. Noch gegen den SC Freiburg eine blitzsaubere Leistung und solide Arbeit mit Übersicht abgeliefert, nun wieder auf der Bank. Das tut weh, Matze, aber Du hast den Ehrgeiz weiter zu ackern. Damit und mit Deiner Grundsolidität wirst Du irgendwann belohnt werden. Aber auch Rodnei machte seine Sache gut. Trotz einiger Unsicherheiten, über die man sich als geneigter Zuschauer manchmal die Haare rauft (…wenn man welche hat!). Es mutet halt auch zuweilen drollig an, wenn dieses zu Muskeln und Fleisch mutierte Dauergrinsen mit den kurzgeschorenen Stoppelhaaren seine ganz individuellen Bewegungsabläufe in der Defensivarbeit zelebriert. Athletik mag man ihm ja gerne attestieren, aber es hat halt auch etwas von „groovig“ wenn er sich Ball und Gegner zurechtlegt. Aber auch er wird noch zu dem Punkt kommen, an dem er sagen darf, „entweder der Ball kommt an mir vorbei, oder der Gegenspieler, aber nie beide!“</p>
<p>Wie bereits bemerkt, die erste Halbzeit und dort vor allem die erste halbe Stunde gehörten der Eintracht. Erwin Hoffer wäre in Minute 6 beinahe durch gewesen, aber Martin Amedick hatte aufgepasst. In der 15. Minute lag den Fans der Eintracht der Torschrei gar auf der Zunge. Aber der Ball lag zu Unrecht im Netz, Hoffer stand im Abseits. In der 28. Minute scheiterte der Österreicher an dem glänzend aufgelegten Kevin Trapp. Durchatmen. Die Lauterer Mannschaft hatte bis dahin nicht wirklich und nicht richtig ins Spiel gefunden. Einzige nennenswerte Möglichkeit der Roten Teufel in Halbzeit 1, nach einer Ecke zieht Olcay Sahan beherzt ab, verfehlt aber das Tor um einige Meter.</p>
<div id="attachment_4045" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4045" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_sukuta_pasu_019-a/"><img class="size-medium wp-image-4045" title="Schlusspunkt - dreckige Verwertung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Sukuta_Pasu_019-A-300x198.jpg" alt="Schlusspunkt - dreckige Verwertung" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Richard Sukuta Pasu setzt sich durch und netzt in der 119. Minute ein (© thof2011)</p></div>
<p>In Halbzeit zwei dann zunächst unverändertes Bild. Die Hessen bestimmten die Partie, erarbeiteten sich aber nicht wirklich zwingende Möglichkeiten. Erst nach etwas mehr als einer Stunde dann auch mal der 1.FCK. Nach feinem Bugera-Pass in die Mitte kam Itay Schechter zu einem Drehschuss, verpasste jedoch das Tor (64.). Ab der 65. Minute stand dann Richard Sukuta-Pasu für den enttäuschenden Pierre de Witt in der Partie. Der prüfte nach feiner Einzelleistung dann auch gleich Nikolov (73.) Bis zum Ende der regulären Spielzeit passierte indessen nicht mehr viel. Es ging in die Verlängerung.</p>
<p>Der 1.FCK wurde in der Sonderschicht stärker und erarbeitete sich Möglichkeiten durch Dick (95.), Kouemaha (104.) und Schechter (105.)- Es blieb weiter beim Remis! Im letzten Abschnitt hätte auch die Frankfurter nochmal zuschlagen können (107. und 108.), doch auf Kevin Trapp war an diesem Abend Verlass! In der 109. Minute hatte Richard Sukuta-Pasu den Frankfurter Keeper bereits rausgezogen. Sein nach innen gegebener Ball erreicht Itay Schechter, der abzieht. Ein Frankfurter Abwehrspieler klärt auf der Linie. Spannend! Und dann in Minute 119 fiel das alles entscheidende Tor! Ausgerechnet der viel gescholtene Richard Sukuta-Pasu erzwingt die Entscheidung zugunsten der Pfälzer. Die dann doch noch einmal in Gefahr geriet. Sekunden nach der Führung klärt Rodnei auf der Linie. Die letzte Frankfurter Chance im Spiel. Aus! Eine Runde weiter. Welche spielerische Qualität so einem dreckigen Sieg zugrunde liegt, das interessiert schon nach wenigen Tagen keinen mehr.</p>
<div id="attachment_4046" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4046" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_sukuta_pasu_023-a/"><img class="size-medium wp-image-4046" title="Leidenschaft - dreckiger Torjubel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Sukuta_Pasu_023-A-300x193.jpg" alt="Leidenschaft - dreckiger Torjubel" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Sukuta-Pasu schreit die Erleichterung raus, er hat den 1.FCK in Front geschossen (© thof2011)</p></div>
<p>Bliebe in der Rückschau noch ein Blick auf die Fanszene. Auf jene Unverbesserlichen Hirnakrobaten, die noch immer nicht verstanden haben, dass es derzeit schlichtweg verboten ist Pyrotechnik in Stadien abzubrennen. Basta! Unstrittig bleibt für jeden, dass es zwar schön anzuschauen ist, aber es ist eben verboten! Wird’s trotzdem praktiziert, kostet es Geld. Viel Geld! Zahlen muss (mal wieder) der Verein. Den Schaden hat selbiger plus die Fanszene im Kollektiv. Da wird Geld verbrannt, das vor allem der 1.FCK dringend bräuchte und sinnvoller woanders einsetzen könnte. Ihr lernt es nie, Jungs!</p>
<p>Über den Rest der Vorkommnisse und Ereignisse jenseits des Spielfeldrandes an jenem Abend, hüllt man besser erst mal den Mantel des Schweigens. Niemand war überall dabei oder vor Ort, um sich ein objektives Urteil zu erlauben. Bei den vielen widersprüchlichen und von gegenseitigen Vorwürfen geprägten miesen Berichterstattungen fällt es schwer zwischen wahr und unwahr, übertrieben und verharmlost, falsch und richtig zu unterscheiden. Doch eines sollte nun endlich von den Verantwortlichen aller, auf Seiten von Organisation und Durchführung von Sportveranstaltungen dieser Art, angegangen werden. Wer Gewalt will, soll sich im Wald an einem Ster Holz abreagieren, aber bitte aus dem Stadion draußen bleiben. Wer das nicht freiwillig will, gehört dazu genötigt. Die überwiegende Mehrheit der Fan-Community ist friedlich und freut sich am Fußball. Egal ob ein dreckiger Grottenkick gewonnen wurde, oder man Zeuge einer denkwürdigen Partie war. Gewalt – gegen wen und was auch immer – haben im Stadion nichts verloren!</p>
<div id="attachment_4047" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4047" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_sukuta_pasu_063-a/"><img class="size-medium wp-image-4047" title="Erleichterung - dreckige Feierfreude" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Sukuta_Pasu_063-A-300x240.jpg" alt="Erleichterung - dreckige Feierfreude" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Matchwinner Sukuta-Pasu wird von Schechter beglückwünscht (© thof2011)</p></div>
<p>Der 1.FCK steht nun also in der Runde der letzten 16 Mannschaften, aber der DFB-Pokal ist nun wieder weit weg. Doch bei aller Nüchternheit und der auferlegten professionellen Haltung von Spiel zu Spiel denken zu wollen, zumindest die Fans dürfen durchaus träumen. Vor allem bei Betrachtung der Besetzung des restlichen Feldes.</p>
<p>Nun gut, dann träumen wir mal&#8230;! Manchmal offerieren das Leben und das Schicksal zuweilen Wege, die durchaus geeignet wären, der Geschichte einen Hauch von später Genugtuung zu verleihen. Folglich wäre im Achtelfinale kein Los (historisch) passender als den FSV Mainz 05 zuhause zu kriegen! Dann wäre es bei der gegebenen Terminierung möglich auf den Tag exakt 6 Jahre nach der Achtelfinal-Schmach von 2005 mit dem nicht gegebenen &#8220;Wembley&#8221;-Tor, dass wir die Mainzer wieder auf dem Tablett haben! 5:4 nach Elfmeterscheißen verloren wir damals am heimischen Betzenberg&#8230;! Es wäre nicht nur für den Autor ein Anliegen der besonderen Art dieses Mal die Karnevals-Truppe mit ihrem Seitenlinien-Kasper mit gleichem Ergebnis aus dem Stadion zu jagen! Man darf ja träumen.</p>
<div id="attachment_4043" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4043" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_fans_007-a/"><img class="size-medium wp-image-4043" title="Unnötig - dreckige Geldstrafe" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Fans_007-A-300x186.jpg" alt="Unnötig - dreckige Geldstrafe" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Schön anzuschauen doch verboten - die Pyrotechniker werden den FCK wieder eine fette Stange Geld kosten (© thof2011)</p></div>
<p>Damit genug geträumt? Nein, weiter geht’s &#8211; im Viertelfinale wäre ein Auswärtsspiel bei der Hertha BSC wünschenswert! Dort mit knappem Vorsprung bestehen. Wir wären damit dann der erste Verein, der bis zum Finale gleich drei Mal in die Bundeshauptstadt reist &#8211; inklusive Finale! Klar, die Hertha putzen wir dann 2:3!!!</p>
<p>Im Halbfinale? Wurscht&#8230;.am liebsten ein Heimspiel! Nur nicht gegen Bayern. Vielleicht Schalke, die wir dann mit einem dezenten 5:0 nach Hause schicken&#8230;? Da war doch mal was? Tja&#8230;.und im Finale dann die Bayern. Da wäre dann noch eine Pokal-Rechnung aus 2003 offen! Der Schlusspunkt einer Genugtuungs-Reise durch die Pokal-Saison 2011/2012! Zugegeben – so gesehen birgt das Pokaljahr für den 1.FCK derzeit wahrlich brillante Chancen zu einem historischen Event zu werden. Aber das Leben ist bekanntlich kein Wunschkonzert. Ergo, Fresse abputzen und ab nach Hamburg. Dort wartet erst mal das nächste Spiel!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Leidenschaftliche Maloche siegt über individuelle Klasse</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 12:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK erarbeitet sich hochverdient drei Punkte beim Auswärtsspiel auf Schalke Mit einer engagierten und konzentrierten Leistung sicherte sich der 1.FC Kaiserslautern am 9. Spieltag in der Auswärtspartie beim FC Schalke 04 durch einen 2:1 Sieg drei wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. In der mit 61.673 Zuschauern ausverkauften Veltins-Arena verließen beide Teams nach 90 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK erarbeitet sich hochverdient drei Punkte beim Auswärtsspiel auf Schalke</strong></p>
<div id="attachment_3994" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3994" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/16/leidenschaftliche-maloche-siegt-uber-individuelle-klasse/schalke-fck-08-a/"><img class="size-medium wp-image-3994" title="Schalke-1.FCK - die Mannschaften vor dem Anpfiff" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/Schalke-FCK-08-A-300x179.jpg" alt="Schalke-1.FCK - die Mannschaften vor dem Anpfiff" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Schalke-1.FCK - die Mannschaften vor dem Anpfiff</p></div>
<p>Mit einer engagierten und konzentrierten Leistung sicherte sich der 1.FC Kaiserslautern am 9. Spieltag in der Auswärtspartie beim FC Schalke 04 durch einen 2:1 Sieg drei wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. In der mit 61.673 Zuschauern ausverkauften Veltins-Arena verließen beide Teams nach 90 Minuten mit jeweils nur noch 10 Spielern das Feld. Schiedsrichter Sippel aus München hatte nach einer halben Stunde den Schalker Torhüter Ralf Fährmann nach Foul an Dorge Kouemaha ebenso des Feldes verwiesen, wie in der 62. Minute den Lauterer Rodnei nach einer höchst zweifelhaften Konzessionsentscheidung.</p>
<p>Es war kurz vor 20.30 Uhr. Der Lauterer Tross hatte nach dem Abpfiff seinen am Mittelkreis obligatorischen Team-Kreis gerade aufgelöst, da stapfte Marco Kurz dem Team vorweg zielstrebig auf die Kurve zu. Seine Hände zum Applaus erhoben und mit Vehemenz drei oder vier Schläge mit der flachen Hand auf die linke Brust. Eine Geste für Sekunden von der er sofort wieder abließ, um direkt vor dem Lauterer Fan-Lager zur Seite zu treten und mit einer einfachen Handbewegung Platz zu machen für das hinter ihm folgende Orchester. Seht her, hier sind die Helden! Nicht das erste Mal, dass dieser bescheidene Mann nach seinem kurzen Dank an die Fans dann demonstrativ für seine Protagonisten auf der Bühne zur Seite tritt und die Ovationen weiterreicht an diejenigen, die neunzig Minuten lang das Geschehen sowohl im Orchestergraben als auch auf dem grünen Parkett mit Leben und erlebenswerter Unterhaltung gefüllt haben!<span id="more-3988"></span></p>
<div id="attachment_3995" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3995" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/16/leidenschaftliche-maloche-siegt-uber-individuelle-klasse/schalke-fck-13-a/"><img class="size-medium wp-image-3995" title="Gut gefüllter Gästeblock" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/Schalke-FCK-13-A-300x165.jpg" alt="Gut gefüllter Gästeblock" width="300" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Gut gefüllter Gästeblock - rund 3.000 Fans des FCK waren in den Ruhrpott gereist</p></div>
<p>Die Partie auf Schalke begann lebendig. Der 1.FCK gegenüber dem verlorenen Heimspiel gegen Stuttgart auf gleich drei Positionen verändert. Für Richard Sukatu-Pasu, den angeschlagenen Leon Jessen und für Thanos Petsos rückten Pierre de Wit, Olcay Sahan und Alexander Bugera in die Anfangsformation. Mit Itay Schechter und Dorge Kouemaha signalisierte Marco Kurz in der Grundaufstellung den Willen sich auch hier auf Schalke offensiv präsentieren zu wollen.</p>
<p>Die Roten Teufel fanden schnell ins Spiel, erstickten die Offensivbemühungen der königsblauen Heimmannschaft in den ersten Minuten mit konzentrierter Defensivarbeit bereits im Keim. Im Gegenzug dann bereits in der Anfangsphase feines und ballsicheres Konterspiel. Der rot-weiße Anhang auf den Tribünen durfte sich leicht erstaunt die Augen reiben. So gehörten auch die ersten realen Torchancen dem 1.FCK. Doch Rodnei mit einem Kopfball nach einer Ecke (5.), Itay Schechter nach Zuspiel von Olcay Sahan und im Anschluss Dorge Kouemaha (9.) scheiterten am bis dahin sicheren Schalker Keeper.</p>
<div id="attachment_3996" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a rel="attachment wp-att-3996" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/16/leidenschaftliche-maloche-siegt-uber-individuelle-klasse/schalke-fck-14-a/"><img class="size-full wp-image-3996" title="Eine von vielen Lauterer Chancen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/Schalke-FCK-14-A.jpg" alt="Eine von vielen Lauterer Chancen" width="175" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Martin Amedick kommt bei einer Standardsituation zum Kopfball, leider ohne Erfolg</p></div>
<p>In dieser Phase des Spiels von den hochdotierten Stars der Knappen noch nicht sonderlich viel zu sehen. Aber die Abwehrarbeit der Lauterer Hintermannschaft stimmte an diesem Abend auch. Nicht nur in der Hinsicht, dass die Schalker Stars ein ums andre Mal in der gedankenschnellen und vielbeinigen Abwehr des FCK hängen blieben. Nein, die Defensivabteilung zeigte sich auch dafür verantwortlich, dass mit schnellen und kombinationssicheren Stafetten aus den hinteren Reihen  das Mittelfeld mit schnellem Spiel in Szene gesetzt wurde und über die Mitte oder die  Außenpositionen Gefahr Richtung Schalker Strafraum geschickt wurde. Hut ab, Jungs, viel geübt und hart gearbeitet in den letzten Wochen!Bezeichnend, dass Königsblau erst in Minute 20 zu seiner ersten nennenswerten Chance kam. Klaas-Jan Huntelaar tauchte nach einem sehenswert kombinierten Spielzug vor Kevin Trapp auf. Der Schalker kam zwar noch am Lauterer Keeper vorbei, legte sich den Ball aber zu weit vor den Fuß und verpasste so letztlich den erfolgreichen Abschluss.</p>
<p>Bei einem der zahlreichen Konterangriffe des 1.FCK passte Itay Schechter aus halbrechter Position klug in den Lauf von Dorge Kouemaha, der so frei vor dem Schalker Torhüter auftauchte. Ralf Fährmann warf sich dem Pärchen &#8220;Ball+Dorge&#8221; entgegen, Kouemaha legte den Ball am Keeper vorbei und kam zu Fall. Klare Entscheidung von Schiedsrichter Sippel – Foulelfmeter! Die wenige Sekunden nach dem Foulspiel gezückte Rote Karte jedoch, kann man zwar durchaus regelkonform auslegen, doch hart mutet die Entscheidung allemal an. Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl auch mal gegen die Regeln, stünde so manchem Schiedsrichter in den deutschen Profi-Ligen auch ganz gut zu Gesicht. Schalkes Trainer Huub Steevens schickte den 21-jährigen Lars Unnerstall zwischen die Pfosten und nahm dafür Julian Draxler vom Feld. Christian Tiffert ließ dem Debütanten im Tor des FC Schalke 04 jedoch keine Chance. Der Lauterer Kapitän verwandelte spaßfrei, trocken und hart zum hoch verdienten 1:0 für den 1.FCK!</p>
<div id="attachment_3997" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3997" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/16/leidenschaftliche-maloche-siegt-uber-individuelle-klasse/schalke-fck-16-a/"><img class="size-medium wp-image-3997" title="Platzverweis für Schalker Keeper" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/Schalke-FCK-16-A-300x173.jpg" alt="Platzverweis für Schalker Keeper" width="300" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Platzverweis für Schalker Keeper - Ralf Fährmann diskutiert mit Schiri Sippel</p></div>
<p>Die Schalker Millionentruppe legte nun ein paar Schippen Kohle mehr aufs Feuer und drängte mit Tempo und mächtig viel Wut im Bauch auf den Ausgleich. Doch auch fortan blieb die Lauterer Deckung solide. Da wurde gerackert, geschrien, geordnet, nachgestellt, reingebissen, geblockt was das Zeug hielt, um dann pfeilschnell umzuschalten, wenn sich wieder einer der königsblauen &#8220;Wut-Spieler&#8221; hinter einem Lauterer Abwehrbein wiederfand. Jedoch ohne Ball, der dann schon in die andre Richtung unterwegs schien. So bemerkte auch ein hinter mir sitzender Fan aus dem Lager der Blauen treffend zu seinem Sitznachbarn, &#8220;kuck Dich dat an…dat is Maloche, wat die da machen….nich wie unsre!&#8221; Recht hatte er! Die Lauterer agierten hochkonzentriert und auch rotzfrech. So hätten mit der Spielweise auch noch in Halbzeit eins die Lauterer Dorge Kouemaha, (41.), Olcay Sahan (43.), Oliver Kirch (44.) und Pierre de Witt (45.) das Ergebnis deutlich verbessern können. Allein die in der einen oder anderen Situation fehlende Kaltschnäuzigkeit und Abgebrühtheit der Akteure in rot-weiß, verhinderten einen höheren Schalker Rückstand. Doch der Autor wird nicht müde es weiter zu predigen, auch das lernen die Jungs noch! Die vielleicht beste erste Halbzeit der bisher laufenden Saison! Chapeau!</p>
<p>Der FCK kam in gleicher Besetzung aus der Kabine. Steevens brachte Jermaine Jones und nahm Luis Holtby vom Feld. Jetzt sollte mit noch mehr Biss die Unterzahl kompensiert werden. Jones war es dann auch, der in der 50. Minute mit einem satten Distanzschuss Kevin Trapp zu einer glänzenden Reaktion zwang. Grade noch die Finger dran! Bravo Kevin, aber das war’s an dem Abend eben. Unsre Nummer eins mit der 29 auf dem Rücken war ja auch noch da!</p>
<div id="attachment_3998" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3998" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/16/leidenschaftliche-maloche-siegt-uber-individuelle-klasse/schalke-fck-17-a/"><img class="size-medium wp-image-3998" title="Die FCK Führung ist unterwegs" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/Schalke-FCK-17-A-300x167.jpg" alt="Die FCK Führung ist unterwegs" width="300" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Die FCK Führung ist unterwegs - scheiss iPhone Qualität</p></div>
<p>Der 1.FCK ließ sich dennoch nun leider auch etwas in die Defensive zwingen, die Schalker kamen folgerichtig zu mehr gefährlichen Situationen. Ein unnötiger Flüchtigkeitsfehler von Rodnei nach einer Stunde schien dann zunächst so etwas wie eine Wende einzuläuten. Rodnei bemüht sich den von ihm verstolperten Ball zurückzuholen, mit Körpereinsatz gegen Jurado, der Schalker fällt im Strafraum, Schiri Sippel pfeift wieder Strafstoß. Eine lächerliche Konzessionsentscheidung. Hier ein Foulspiel rein zu interpretieren müsste zur Folge haben, dass wir den Fußballsport an den Nagel hängen! Ein Körpereinsatz von beiden beim Fight um den Ball, wie er Spieltag für Spieltag dutzende Male vorkommt. Dafür dann auch noch den Roten Karton über der Pobacke aus der Tasche zu zücken war für’n Arsch, Herr Sippel! Sich dann auch später vor laufenden Kameras hinzustellen und dies als &#8220;zwingend&#8221; zu bezeichnen geradezu lächerlich. Sei’s drum. Kurz wechselte Schechter aus und schloss mit Matze Abel die Lücke in der Abwehr. Doch Klaas-Jan Huntelaar ließ sich die Chance nicht entgehen und verwertete den Strafstoß sicher gegen Kevin Trapp (62.). Torstand und Personalstand waren egalisiert.</p>
<p>Die Partie avancierte nun auf beiden Seiten zu einem hochklassigen Duell, in dem vor allem der 1.FCK alle Kritiker der letzten Wochen Lügen strafte. Die Mannschaft trat weiter couragiert und selbstbewußt auf und zwang mit gefährlichem Konterspiel auch in der Schlussphase die vor allem in der Defensive erschreckend schwachen Schalker zum Rückwärtsgang. In der 70. Minute bediente Pierre de Wit mit einer feinen Flanke Kouemeha im Strafraum, doch Unnerstall kann parieren. Nur eine Minute danach. Olcay Sahan legte an der Strafraumecke zurück auf Pierre de Witt, der tankte sich an drei Schalkern vorbei fast bis auf die Höhe der Toraus-Linie, flankte gefühlvoll in die Mitte vor den hinteren Pfosten, wo Dorge Kouemaha mit einem feinen Kopfball über Torhüter Unnerstall den Ball gegen dessen Laufrichtung ins Netz legte. Der FCK führte 2:1!</p>
<div id="attachment_3993" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3993" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/16/leidenschaftliche-maloche-siegt-uber-individuelle-klasse/schalke-fck-22-a/"><img class="size-medium wp-image-3993" title="Dank an die Fans" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/Schalke-FCK-22-A-300x155.jpg" alt="Dank an die Fans" width="300" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Dank an die Fans - die Mannschaft des 1.FCK feiert vor dem Gästeblock</p></div>
<p>Die Schalker drängten nun erneut auf den Ausgleich und kamen mit Raul (80.) und Höwedes (83., 84.) noch zu guten Einschuss-Möglichkeiten, während der 1.FCK trotz der vielen Defensivarbeit noch Gelegenheiten zum Kontern fand. Die besten davon vergaben Olcay Sahan und Dorge Kouemaha. Doch der 1.FCK brachte den knappen Vorsprung trotz dreiminütiger Nachspielzeit sicher über die Zeit. Ein hoch verdienter Auswärtssieg zur rechten Zeit. Es könnte ein goldener Oktober werden, wenn die junge Truppe nicht nachlässt an ihrer Entwicklung zu arbeiten. Dafür wird Marco Kurz, dessen Kontrakt zu Wochenbeginn offiziell verlängert wurde, auch weiter sorgen.</p>
<p>Ein Wort noch zu eben diesem Marco Kurz. Es war unterm Strich seine Woche. Die verdiente Vertragsverlängerung und im Ruhrpott endlich die verdiente Ernte für wochenlange harte Arbeit. Dieser akribische Green-Worker, dieser Workaholic im Sportdress, der sonst coole Leisetreter, der an der Seitenlinie auch zum Vulkan mutieren kann, gehört für den Verfasser schon jetzt zu den herausragenden Trainerpersönlichkeiten beim 1.FCK. Hoffen wir, dass ihm das Umfeld noch lange die nötige Ruhe und den Raum lässt der jungen Truppe seine persönliche Vorstellung von gutem und erfolgreichem Fußball einzuhauchen.</p>
<p>Gestern auf Schalke war mit ausschlaggebend, dass sich die Mannschaft den Sieg &#8211; mit der für Ruhrpott-Kenner üblichen Maloche – erarbeitet hatte. Diese Form der Einstellung, das lebt der Trainer vor! Da mutet die ehrgeizige aber stets bescheidene Trainerpersönlichkeit Marco Kurz viel überzeugender und sympathischer an, als ein gewisser Herr T.T. aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt mit seiner parlierenden Philosophie zu einem Fußball-Plan in seinem Plan-Fußball, dessen Dünnhäutigkeit in den kommenden Wochen bei so manchem Interview mehr als nur einmal auf dem Prüfstand stehen dürfte.</p>
<p>Die Mannschaft des 1.FCK im Ganzen hat sich gestern das Erfolgserlebnis erarbeitet. Bei den einzelnen Akteuren freut es, dass dabei zum Beispiel Olcay Sahan mehr und mehr sichtbare Schritte nach vorne macht. Gestern eine ganz starke Partie, Junge! Alexander Bugera, der sich seit Wochen im Training reinhängt hat sich überzeugend zurückgemeldet. Pierre de Witt, Florian Dick und auch Dorge Kouemaha haben gestern eine Riesenpartie geliefert. Und dann ist da auch noch Martin Amedick. Er besticht seit Wochen mit zunehmender Solidität, Sicherheit, Souveränität, Übersicht, Präzision, Härte und Willensstärke und auch wieder zunehmender Gefährlichkeit nach vorne. Grade er, ein Vorbild an Eifer und Fleiß, in den letzten Wochen fast immer der letzte auf dem Trainingsgelände – ein Malocher eben! So wie gestern das ganze Team! Weiter so, Jungs, gemeinsam schaffen wir das!</p>
<p>(mg)/(Bilder: © mg)</p>
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		<title>Im Westen nichts Neues&#8230;!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 21:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Serie des 1.FCK gegen die Kölner Geißböcke hält, die Suche nach der Idealform geht weiter Egal zu welchem Zeitpunkt einer Spielzeit der Liga-Fahrplan das Gastspiel des 1.FCK in der Domstadt am Rhein ankündigt, die Pfälzer Fangemeinde reist gern nach Köln! Man hat auch allen Grund dazu. 22 Jahre ist es her, dass eine Geißbock-Elf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Serie des 1.FCK gegen die Kölner Geißböcke hält, die Suche nach der Idealform geht weiter</strong></p>
<div id="attachment_3836" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3836" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/21/im-westen-nichts-neues/samsung-3/"><img class="size-medium wp-image-3836" title="Einstimmung im Rhein-Energie-Stadion" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/2011-08-20-18-CH-300x190.jpg" alt="Einstimmung im Rhein-Energie-Stadion" width="300" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Einstimmung im Rhein-Energie-Stadion, rund 5.000 Fans begleiteten den 1.FCK (© ch)</p></div>
<p>Egal zu welchem Zeitpunkt einer Spielzeit der Liga-Fahrplan das Gastspiel des 1.FCK in der Domstadt am Rhein ankündigt, die Pfälzer Fangemeinde reist gern nach Köln! Man hat auch allen Grund dazu. 22 Jahre ist es her, dass eine Geißbock-Elf eine Lauterer Mannschaft in der ersten Bundesliga zum letzten Mal schlagen konnte. Daher machten sich auch an diesem Spieltag der Saison mehr als 5.000 Fans des 1.FCK auf, um die Fortsetzung dieser Serie mitzuerleben. Am liebsten natürlich, um in der Domstadt den ersten Sieg der noch jungen Saison zu feiern.</p>
<p>Natürlich war auch unser Fanclub entsprechend zahlreich vertreten. Allen voran unsere Exilanten aus Düsseldorf und Köln.</p>
<p><span id="more-3828"></span>Wenn ein FCK-Fan mit wahrer Hingabe zu seinem Verein steht, dann lässt er sich durch nichts aufhalten &#8211; grade wenn man in der Fremde wohnt und nun endlich der Herzensverein schon mal zu einer Auswärtspartie in der eigenen Stadt gastiert. So hat sich unser Kölner Queer-Devil – obwohl seit Tagen in der Klinik in stationärer Behandlung &#8211; in allerbester Manier aus dem Krankenbett, dem Krankenzimmer und dem Klinikum gestohlen und unter gütiger Mithilfe diverser subversiver Kräfte zunächst mal heil das Rhein-Energie-Stadion erreicht. Was ein Glück, Christoph, dass Du seit Wochen ne Einladung in den VIP-Bereich in der Tasche hattest. So eine Tortur dann noch mit 90 Minuten auf den Stehrängen zu toppen, hätte Dich nach Deiner Rückkehr in die Klinik wahrscheinlich auf direktem Weg in die Intensivstation gebracht! Böser Junge! &#8220;Et hätt joo nochmol jot jejange!&#8221;</p>
<p>Der verstreute Rest des Fanclubs reiste dann in ganz üblicher Manier bereits Freitag und über den Samstag verteilt mit mehreren Autos an. Vor der Geißbock-Arena dann noch ein paar Fachlichkeiten tauschen, bevor es in die einzelnen Blöcke ging. Halt – noch’n bier und ne Wurst zur Stärkung mitnehmen. Kommt doch nahe dem Versorgungspavillon ein sichtbar als solcher gekennzeichneter Köln Fan in leichter Erregung auf den Verfasser des Artikels zu und meint unverhohlen – &#8220;Jong, bei Dir wolld’sch misch moo beschwere! Immer wann doo med Deine anjemoolde Visage här offtauchst, jeht dat bei oons schief! Jannste net mol dehäm bliewe?&#8221; Kurze Denkpause &#8220;äääh……..nö!&#8221; Trotzdem schönes Kompliment. Aberglaube gehört bei Fans aller Lager offensichtlich zum gefühlten Ritual. Ach ja – und danke für das Kompliment – Junge hat auch schon lang keiner mehr zu mir gesagt!</p>
<div id="attachment_3834" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3834" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/21/im-westen-nichts-neues/samsung/"><img class="size-medium wp-image-3834" title="Andrang vor der Nordtribüne" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/2011-08-20-17-CH-300x215.jpg" alt="Andrang vor der Nordtribüne" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Andrang vor der Nordtribüne - das Einlassprozedere in Köln etwas schleppend (© ch)</p></div>
<p>Schon eine Stunde vor Anpfiff der Partie in der Lauterer Fan-Ecke  des Stadions beste Stimmung. Trotz des tröpfchenweisen (sehr schikanös anmutenden) Einlass-Rituals. Frühzeitige Unterstützung für das eigene Team, Duftmarken beim Setzen der Kulisse, Umstände, die für die Kölner Fangemeinde nicht ganz so bedeutsam zu sein schienen. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn waren die Stufen der Südtribüne noch ziemlich dünn besiedelt. Wart Ihr alle noch beim Kölsch-Saufen, Jungs? Seltsame Gepflogenheiten!</p>
<p>Es war also angerichtet. Marco Kurz schickte eine auf gleich drei Positionen veränderte Mannschaft gegenüber der Augsburg-Partie aufs Feld. Martin Amedick löste Matthias Abel in der Abwehrkette ab, Oliver Kirch kam für Thanos Petsos und Kostas Fortounis debütierte für Olcay Sahan in der Startelf. Auf Kölner Seite war – überraschend oder nicht – Publikumsliebling Lukas Podolski nicht im Kader, wurde jedoch auf der Tribüne im Stadion gesichtet. Außerdem musste Solbacken auf seinen Torhüter Rensing verletzungsbedingt verzichten. Dafür stand Miro Varvodic zwischen den Pfosten.</p>
<p>Der 1.FCK nahm zwar in den ersten Minuten das spielerische Heft in die Hand, doch die Emotionen schlugen mit anderen Vorkommnissen hoch. Martin Amedick sah bereits in Minute zwei nach einem Foulspiel den Gelben Karton. Wenige Minuten später musste auf Kölner Seite Eichner nach einem Zusammenprall mit Fortounis blutüberströmt ausgewechselt werden. Doch trotz Aufregung, die spielerische Oberhand behielt in dieser Phase des Spiels der 1.FCK. In der 17. Minute dann die erste wirkliche Duftmarke. Nach Einwurf auf der rechten Seite konnte Florian Dick ungehindert von rechts flanken. Ivo Illicevic fackelte nicht lange und drosch aus 17 Metern drauf. Das Leder schlug links unten im Kölner Kasten ein, 1:0 für den 1.FCK. Geht doch, Jungs!</p>
<div id="attachment_3835" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3835" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/21/im-westen-nichts-neues/samsung-2/"><img class="size-medium wp-image-3835" title="Die Fans des 1.FCK" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/2011-08-20-18-2-CH-300x200.jpg" alt="Die Fans des 1.FCK" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fans des 1.FCK; Stimmung schon lange vor Spielbeginn (© ch)</p></div>
<p>Doch die Kölner Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später passte Lanig auf halbrechts auf den abseitsverdächtigen Peszko. Dessen Flanke von der Grundlinie konnte Martin Amedick nicht richtig aus der Gefahrenzone schlagen. Die Kopfballabwehr mutete indessen eher wie eine Verlängerung an. Im Rückraum stand Jajalo, der ausreichend Zeit hatte sich das Leder zurechtzulegen und aus spitzem Winkel trocken abzuziehen. Kevin Tapp hatte keine Chance, es hieß 1:1! Nun war auch die Kölner Kulisse mal wacher. Doch der 1.FCK zeigte sich davon wenig beeindruckt. So hatten Martin Amedick und Rodnei in Minute 24 und 28 jeweils glänzende Möglichkeiten das Leder per Kopf im Geißbock-Gehäuse unterzubringen. Mit zunehmender Spieldauer verloren die Roten Teufel jedoch ihre Spiellaune und die Kölner kamen immer öfter gefährlich in Strafraumnähe und hatten mit Novakovic und Chihi ebenfalls glänzende Einschuss-Möglichkeiten. Im Lager der Roten Teufel hätte sich beim Pausenpfiff niemand beschweren dürfen, hätte man zurückgelegen. Die besseren und höherwertigen Chancen hatten die Domstädter!</p>
<p>Die zweite Halbzeit gehörte dann eindeutig dem FC Köln. Dem Lauterer Spiel fehlte es zusehends an Unentschlossenheit, an Schnelligkeit, an Spielwitz. Die Einstellung stimmte, aber die Nachlässigkeiten und die Pomadigkeit im Spielaufbau muss Marco Kurz schnellstens bei seinen Jungs abstellen. Emsig und überall zu finden – Itay Schechter. Der Junge ist eine echte Bereicherung für das Lauterer Spiel. Er hat Biss, ist laufbereit, sich auch für lange Wege nicht zu schade. Er erfasst Spielsituationen schneller als der Gegner (und leider auch Kollegen aus den eigenen Reihen), bietet sich an, kämpft, ackert. Brillant seine Ballführung auch bei Bedrängnis. Natürlich fehlt auch bei ihm noch einiges zur Hundertprozentmarke. Aber an ihm dürften wir noch viel Freude haben. Leider wenig für’s Auge und nicht besonders förderlich für das eigene Nervenkostüm, das Debüt von Kostas Fortounis. Auch Richard Sukatu-Pasu fehlt noch viel Spielpraxis. Zu viele Ballverluste, zu ungenaue Zuspiele, zu unsicherer Umgagng mit dem Gegenspieler. Zu wenig für eine offensiv ausgerichtete Kraft. Er arbeitet viel, aber es ehlt auch hier einfach die Sicherheit und die Bindung ans Spiel.</p>
<div id="attachment_3833" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3833" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/21/im-westen-nichts-neues/2011-08-20-mg/"><img class="size-medium wp-image-3833" title="Viel Geschehen im Mittelfeld" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/2011-08-20-MG-300x199.jpg" alt="Viel Geschehen im Mittelfeld" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Szene aus der zweiten Halbzeit, viel Geschehen im Mittelfeld (© mg)</p></div>
<p>Alles in allem durfte sich die Mannschaft nach Ende der 90 Minuten vor allem bei Kevin Trapp bedanken, der mit seinen mutigen Paraden die sicher besten Chancen der Kölner mit Bravour neutralisierte. In der zweiten Halbzeit taten die Kölner selbst auch ihren Teil dazu bei, trotz Überlegenheit den entscheidenden Treffer nicht zu markieren. So versemmelten Jajalo (52.) und auch Novakovic (73.) noch beste Chancen. Auf der Gegenseite lediglich noch einmal der Ansatz von Gefahr durch einen Schuss von Fortounis (55.) und in der letzten Minute der Nachspielzeit noch einmal Jessen (90.+2). Doch Zählbares kam bei den Bemühungen nicht mehr heraus.</p>
<p>Spielerisch bleiben die Roten Teufel seit Beginn der neuen Saison noch vieles schuldig. Es wartet in den kommenden Wochen mächtig viel Arbeit auf den Trainerstab. Aber machen wir uns nichts vor. Es war nie ein Geheimnis und nur diejenigen, die es nicht hören wollten, murren im Moment laut hörbar. Die Losung hieß vom ersten Spieltag an, wir kämpfen von Anfang an gegen den Abstieg. Jungs, aber auch dafür mitunter ein Quentchen mehr Leidenschaft bitte. Eure treuen Fans und dieser Verein haben das verdient.</p>
<p>So begann die durchaus kritische Nacharbeit der Partie direkt im Stadion-Vorfeld. Schön, dass man sich dabei inmitten einer bunten Mischung aus Teufeln und Geißböcken wiederfinden konnte. Erst spät verließ auch der letzte Queer Devil den Ort des Geschehens – um sich für den Rest des noch langen Abends dem Kölner Nachtleben zuzuwenden. Aber auch hier galt unterm Strich &#8211; &#8220;et hätt joo nochmol jot jejange!&#8221;</p>
<p>Bleibt also alles beim Alten &#8211; im Westen nichts Neues&#8230;! Der rheinische FC müht sich mental um ein neues Spielsystem, das nach eigenem Bekunden dort nicht alle verstehen, der 1.FCK stolpert noch mühsam seiner Form und einer erfolgreicheren Stammformation hinterher und die Serie, die seit 22 Jahren Bestand hat, hält. Am kommenden Samstag gastiert der Rekordmeister FC Bayern München auf dem Betzenberg. Hoffen wir, dass wir am Ende dieser Partie dann auch einstimmen können - &#8221;et hätt joo nochmol jot jejange!&#8221;</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Nudelsalat, Heckscheibe und drei Punkte in der Fremde gelassen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit den Queer Devils unterwegs dem FCK hinterher&#8230;und beste Unterhaltung ist garantiert Die Saison 2011/2012 ist noch jung. Der 1.FCK hat bereits ein Heimspiel absolviert, aber schickt sich an just zu dem bevorstehenden Wochenende sein drittes Pflichtspiel in der Fremde in der neuen Spielzeit in Angriff zu nehmen. Fußball Bundesliga und DFB-Pokal machen es möglich. Saisonplanung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit den Queer Devils unterwegs dem FCK hinterher&#8230;und beste Unterhaltung ist garantiert</strong></p>
<div id="attachment_3805" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3805" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/19/nudelsalat-heckscheibe-und-drei-punkte-in-der-fremde-gelassen/svw-fck-004a/"><img class="size-medium wp-image-3805" title="Auch an der Weser mit dabei - Queer Devils on tour " src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/SVW-FCK-004A-300x183.jpg" alt="Auch an der Weser mit dabei - Queer Devils on tour" width="300" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Choreographie der Werder-Kurve vor der Partie in Bremen - Oeer Deviuls on tour (© mg)</p></div>
<p>Die Saison 2011/2012 ist noch jung. Der 1.FCK hat bereits ein Heimspiel absolviert, aber schickt sich an just zu dem bevorstehenden Wochenende sein drittes Pflichtspiel in der Fremde in der neuen Spielzeit in Angriff zu nehmen. Fußball Bundesliga und DFB-Pokal machen es möglich. Saisonplanung für den Fanclub heißt auch Auswärtsfahrten! So werden wir auch an diesem Wochenende in Köln wieder dabei sein. Mit immerhin rund 10 Mitgliedern. Hoffen wir, dass uns nicht nur ein amüsantes Wochenende in Deutschlands schwulster Stadt bevorsteht, sondern dass wir auch nach der Partie sportlich betrachtet Grund zum Feiern haben werden. Die beiden vorangegangenen Auswärtsfahrten waren zum Thema Spaß-Faktor ja doch recht unterschiedlich.</p>
<p>Mit seinem Fanclub auf große Fahrt zu gehen ist für viele Fußballfans aus ganz unterschiedlichen Gründen ein Höhepunkt einer Woche! Fanclubs, die nicht die Mitgliederzahlen wie eine Generation Luzifer aufweisen, tun sich indessen teilweise recht schwer hier im Kollektiv organisatorisch dem Ziel entgegen zu streben. Sei’s drum, auch die Fanbetreuung des FCK bietet ja zu nahezu jedem Auswärtstermin eine Alternative zum Beispiel mit einem Sonderzug. Dazu gesellen sich bisweilen nicht wenige Busunternehmen, die zu akzeptablen Preisen Fahrten in die Fremde organisieren. Selbst auf den letzten Drücker lässt sich für so manchen Auswärtsfahrer noch etwas finden.<span id="more-3743"></span></p>
<div id="attachment_3808" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3808" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/19/nudelsalat-heckscheibe-und-drei-punkte-in-der-fremde-gelassen/svw-fck-001a-2/"><img class="size-medium wp-image-3808" title="Auswärtsfahrt - Klamotten fertig machen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/SVW-FCK-001A1-300x221.jpg" alt="Auswärtsfahrt - Klamotten fertig machen" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Vorbereitung für jede Auswärtsfahrt, Klamotten fertig haben (© mg)</p></div>
<p>Fanclubs wie die Queer Devils, mit immerhin mehr als 40 Mitgliedern, kranken indessen daran, dass die Mehrzahl der Mitglieder gar nicht alle an einem Ort kumuliert sind, sondern aus allen Ecken der Republik kommen. So wohnen nur fünf unserer Mitstreiter in Kaiserslautern direkt. Die am weitesten Entfernten in  Berlin, Hamburg und München! Da ist auch das Angebot einer Auswärtsfahrt nicht immer für jeden interessant, wird die Organisation einer solchen mitunter zu einer mühseligen Angelegenheit.</p>
<p>Das war bei der Fahrt nach Bremen vor Wochenfrist nicht viel anders! Umso schöner, wenn das Angebot, ein wackerer Queer Devil würde die weite Fahrt auf sich nehmen, auch auf den letzten Drücker noch dazu führt, dass sich zahlreich FCK-Fans melden, die sich dem Wochenend-Trip dann sogar gänzlich anschließen. So auch für die Fahrt in Bremen. Denn eines ist für Mitfahrer, die sich den Queer Devils anschließen mitunter immer drin. Durch unser Engagement bei den QFF (Queer Football Fanclubs) gibt es gute Kontakte zu anderen schwulen und schwul-lesbischen Fanclubs in allen möglichen Bundesliga-Städten. Ergo – Übernachtungsmöglichkeit und facettenreiche Freizeitgestaltung bei der Auswärtsfahrt inbegriffen.</p>
<div id="attachment_3807" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3807" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/19/nudelsalat-heckscheibe-und-drei-punkte-in-der-fremde-gelassen/svw-fck-002a/"><img class="size-medium wp-image-3807" title="FCK-Block in Bestlaune" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/SVW-FCK-002A-300x195.jpg" alt="FCK-Block in Bestlaune" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz mäßiger Mannschaftsleistung, der FCK-Block auch in Bremen in Bestlaune (© mg)</p></div>
<p>Gleich vier Fans der Roten Teufel aus ganz unterschiedlichen Ecken hatten sich auf den Aufruf von Matthias auf der Seite für Mitfahrgelegenheiten bei DBB für die Fahrt gemeldet. Einmal Mike aus Worms, Manuel aus Limburgerhof, Katja aus Frankfurt und – last, but not least - Ralf aus Steinalben. Aus Steinalben? Aus Schdääääalwe….??? Schdeeiniiiiieeeeee! &#8230;*krrrreeeeiiiisch*….ach Gooood, de Schdeiniiiieeee…..ei, des kann was werre uff dere Fahrd!</p>
<p>Mit zum Organisationsumfang gehörte noch in der Vorwoche bei den Green Hot Spots sich artig für die Einladung zum Grillfest am Samstag-Abend zu bedanken. Dazu das Thema Schlaf-Plätze noch klären. Der Bedarf stieg ja binnen einer Woche von einem Schlafplatz (Montag) bis zu fünf Schlafplätzen (Freitag). Nicht ganz einfach, wenn die Organisationsspitze des befreundeten Fanclubs des Gegners aktuell seine beruflichen Service-Leistungen in einem Hotel auf Helgoland absolviert! Helgoland??? Lars…Du bist auf Helgoland??? Kein Problem, dann wird die Betten-Aquise für das FCK-Auswärtsspiel in Bremen eben von Mannheim aus über Helgoland abgewickelt … *ungläubigmitdemkopfschüttelundmit derflachenhandaufdiestirnpatsch*…! Ich würde meinen A… oder sonst was drauf verwetten, dass es noch nie ein Auswärtsspiel des FCK gab, bei dem für die Fahrt zu selbigem, ein Fanclub in der Vorwoche für die letzten Organisationsdetails auf Helgoland hat anrufen müssen! So was gibt’s halt bloß bei uns…*totlach*!</p>
<div id="attachment_3810" class="wp-caption alignright" style="width: 232px"><a rel="attachment wp-att-3810" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/19/nudelsalat-heckscheibe-und-drei-punkte-in-der-fremde-gelassen/bremen009a/"><img class="size-medium wp-image-3810" title="Nudelsalat als Mitbringsel für Bremer Freunde" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/Bremen009A-222x300.jpg" alt="Nudelsalat als Mitbringsel für Bremer Freunde" width="222" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nudelsalat als Mitbringsel für Bremer Freunde (© mg)</p></div>
<p>Egal wie, das Auto war voll! Samstagfrüh…….äääh,  Samstag sehr früh…..hieß es, Hinterteil aus dem Bett! Das übliche Zeremoniell. Glatze rasieren, Haut cremen und – akustisch begleitet von Freddy Mercury – pinseln! Dann ab zum Bahnhof Mannheim. Dort hieß es erst mal warten. Manuel und Mike waren schon da…eijjooo….de Schdeiniee is nadierlich werrer se schbeed…!!! Endlich war unser FCK-Soul- Jazz-Unikat da. Auf ging‘s nach Frankfurt, dort saß Katja schon ganz hibbelig rum. Auch dort eine erste kurze Pause, Zigarettchen und…..eiijjjoo….de Schdeiniiieee mit de Konfirmandeblooos! Hoffentlich muss der net alle fuchzich Kilomeder e Bach mache!</p>
<p>Die Fahrt verging von Frankfurt ab eigentlich wie im Fluge – warum auch nicht, bei so viel geballtem Fußball-Sachverstand in einem Auto. Außerdem tat die Power unter der Motorhaube der Limousine auch ihren Teil dazu bei, dass es flott voran ging. Doch kurz vor Münster erst mal jäh ausgebremst. Warum müssen eigentlich immer in der Ferienzeit solche Mega-Baustellen entlang von Verkehrs-Magistralen aus dem Boden gestampft werden? …*grmlbrml*…</p>
<p>Doch alle Aufregung umsonst, wir waren noch sehr zeitig im Bremer Bürgerviertel nahe der Spielstätte gelandet. Wir wurden auch freudig von Kathi, unserer Gastgeberin empfangen. Schlafgemächer zuweisen, erst mal mit nötigen Erfrischungen ausgestattet und dann erstes Kurzpalaver zweier gänzlich gegensätzlichen Sprachwelten, die hier rabiat aufeinander prallten. Awwer de Schdeiniee hat glei Indruck gemach und aa wann sich bei de Nordlichter die Ohre verboo han, egal, mir babblen wie uns de Schnawwel gewachs is! Auf zum Weser-Stadion! Irgendwie alles sehr relaxed und locker im Vergleich zu dem Spießrutenlauf in Berlin in der Vorwoche! Die Spannung stieg, aber das ein oder andre Bier sollte die innere Nervosität doch schnell wieder auf ein Normalmaß zurückholen. Über den sportlichen Ausgang jener Saison-auftaktpartie war an unterschiedlichsten Stellen ja bereits berichtet worden. Daher sparen wir uns hier ausführliche Schilderungen des Geschehens. Der FCK agierte sicher zu zaghaft, zu wenig aggressiv. Alles in allem war der Sieg der Werderaner okay. Schön wäre ein Treffer der Roten Teufel gewesen, aber man hat auch gesehen und gemerkt, dass es dem Spielsystem und den Individualisten durchaus noch an Torgefährlichkeit fehlte. Viel Arbeit noch für Marco Kurz und seine Jungs.</p>
<div id="attachment_3809" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3809" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/19/nudelsalat-heckscheibe-und-drei-punkte-in-der-fremde-gelassen/bremen-005a/"><img class="size-medium wp-image-3809" title="Schock am Sonntagmorgen - Heckscheibe defekt" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/Bremen-005A-300x223.jpg" alt="Schock am Sonntagmorgen - Heckscheibe defekt" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Schock am Sonntagmorgen - Heckscheibe defekt (© mg)</p></div>
<p>Die Zeit nach dem Spiel durften und wollten wir in einer bunten Mixtur aus rot-weiß und grün-weiß zelebrieren. Länger als bei vielen, vielen Auswärtsbegegnungen zuvor. Erst 2 Stunden nach Abpfiff setzte sich der kleine Tross zu seiner 800 Meter vom Geschehen entfernten Bleibe in Bewegung. Ach Goddd Mike, wie laaf’sch ‚n Du doo rum! Du hebsch jo die Fiees ganz schäbb! Die Geschwindigkeit beim Rückmarsch war merklich gemächlicher als auf dem Weg zum Stadion. Aber auch die kurze Wegstrecke wurde verletzungsfrei überstanden. Wir waren ja schließlich nicht in Berlin! Bei Kathi noch ein gemütlicher Ausklang des Abenteuers Bundesliga-Auftakt und dann der letzte Akt des Abends – ab zur Grillfete der Green Hot Spots ins schwul-lesbische Beratungszentrum Rat&amp;Tat. Ach Goooood….de Nudelsalaaad is jo noch gar ned ganz ferdisch. Also noch kurz die Küche verunstalten (…rorry Kathi…), Deckel drauf und ab durch die Mitte. Wobei Mike unseren ersten Ausfall zelebrierte – horizontal liegend, im Tiefschlaf! Buuu, schloof Disch erschdemol aus!</p>
<p>Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Es waren lediglich noch Gunnar und ein paar Unverwüstliche an der Stätte des Geschehens, was der illustren Fortführung der Veranstaltung jedoch keinen Abbruch tat. Doch irgendwann ist so ein Tag dann einfach mal zu Ende, so wurde knapp eine Stunde nach Mitternacht der Entschluss gefasst, den Rückzug anzutreten. Immerhin musste nach nun 16 Stunden endlich die Schminke runter. Ab unter die Dusche. Der Standhafteste blieb Steinie, der so manche Kostprobe mundartlichen Sprachgebrauchs lieferte. Sehr zur Freude der Protagonisten aus dem hohen Norden. Gute Nacht.</p>
<div id="attachment_3812" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3812" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/19/nudelsalat-heckscheibe-und-drei-punkte-in-der-fremde-gelassen/bremen-003a/"><img class="size-medium wp-image-3812" title="Nicht das einzige Opfer" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/Bremen-003A-300x219.jpg" alt="Nicht das einzige Opfer" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht das einzige Opfer, andere hat es mitunter härter getroffen (© mg)</p></div>
<p>Der Sonntagmorgen sollte eigentlich zum Wachwerden dienen, um dann zeitig die Rückreise anzutreten. Bewaffnet mit der obligatorischen Tasse Kaffee wurden die gemächlichen Sonntagmorgen-Bewegungen von Matthias jedoch binnen Sekunden von null auf hundert katapultiert. Was war denn mit unserem Auto passiert??? Wir hatten doch gar keine überstehende Ladung an Bord??? Schon gar keine, die durch die Heckscheibe reichte??? Neeeeeiiiiiiiiiiiiin…!!! Es hatten tatsächlich irgendwelche geistig minderbemittelte Chaoten in der Nacht die Auffassung vertreten, ein nagelneuer BMW macht sich dekorationstechnisch besser, wenn man in der Heckscheibe ein Baustellenschild unterbringt! Nach dem ersten Schock, das übliche Programm ablaufen lassen. Polizei, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk, Verfassungsschutz, Militär! Naja, nicht ganz so, aber zumute danach war einem schon. Es wurde nach Eintreffen der Staatsmacht in Uniform indessen schnell klar, wir waren nicht das einzige Opfer. Weitere vier (höherwertige) Wagen, die in der gleichen Straße abgestellt waren, wurden Opfer der sinnlosen Zerstörungswut von irgendwelchen frustrierten Komplett-Versagern! Sorry Leute, null Verständnis dafür. Aussage des freundlichen Polizisten – in Berlin fackeln se die Dinger ab, hier machen se höchstens was kaputt dran. Wenig tröstlich, Herr Wachtelmeister!</p>
<p>Dennoch,  ein opulentes und außerordentlich schmackhaftes Frühstück entschädigte für das morgendliche Schock-Erlebnis. So ging es erst viel später mit notrepariertem Automobil auf die lange Strecke gen Heimat. Die bunt gemischten Recken waren auch müde und erschöpft von den vielen bunten (rot-weißen, grün-weißen, rosa-farben, dunkel-blauen) Erlebnissen dieses Fußball-Wochenendes. Aber einig waren sich in zweierlei alle…gerne wieder mal zusammen fahren….und der FCK wird auch wieder in der Fremde punkten. Hoffentlich sind wir dann alle dabei, vielleicht ja gleich beim zweiten Anlauf? Köln, wir kommen….</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>An einem Wochenende zu Gast beim BFC Dynamo</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 21:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FC Kaiserslautern erreicht die zweite Runde im DFB-Pokal Das Losglück wollte es so, die Anhänger des 1.FC Kaiserslautern durften bereits in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokal den Evegreen anstimmen &#8211; „Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin&#8230;“. Mehr als 2.000 Fans machten sich teilweise am Vortag der Partie in bester Laune auf den Weg in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FC Kaiserslautern erreicht die zweite Runde im DFB-Pokal</strong></p>
<div id="attachment_3704" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3704" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/01/an-einem-wochenende-zu-gast-beim-bfc-dynamo/bfc-fck-002a/"><img class="size-medium wp-image-3704" title="Einstimmung vor der Fanclub-Kneipe der Berliner Bagaasch" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/BFC-FCK-002a-300x203.jpg" alt="Einstimmung vor der Fanclub-Kneipe der Berliner Bagaasch" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Einstimmung vor der Fanclub-Kneipe der Berliner Bagaasch</p></div>
<p>Das Losglück wollte es so, die Anhänger des 1.FC Kaiserslautern durften bereits in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokal den Evegreen anstimmen &#8211; „Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin&#8230;“. Mehr als 2.000 Fans machten sich teilweise am Vortag der Partie in bester Laune auf den Weg in die Bundeshauptstadt, um ihre Elf zu unterstützen. Darunter auch ein kleiner Trupp der Queer Devils. Neben den guten Kontakten zu den bekannten Fanclubs in Berlin und den vielen Highlights, die Berlin zu bieten hat, gab es Gründe genug, nicht nur zum Spiel anzureisen sondern einen Kurzurlaub in der Hauptstadt unseres wieder vereinten Landes zu verbringen.</p>
<p>Gesagt, getan! So waren auch wir bereits am Freitag auf dem Weg an die Spree und durften schon einen Abend vor dem Match illustre Stunden im Nachtleben am Prenzlauer Berg verleben. Die Stimmung ließen wir uns selbst durch das anhaltende regnerische Wetter in keinster Weise verhageln. Auch nicht als am Spieltag selbst Petrus bereits seit dem frühen Morgen seine Schleusen geöffnet hatte. Die Tristesse an jendem Morgen schien sich kaum überbieten zu lassen. Eine trügerische Einschätzung! </p>
<p><span id="more-3682"></span></p>
<div id="attachment_3705" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3705" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/01/an-einem-wochenende-zu-gast-beim-bfc-dynamo/bfc-fck-006a/"><img class="size-medium wp-image-3705" title="Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark - regnerische Tristesse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/BFC-FCK-006a-300x251.jpg" alt="Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark - regnerische Tristesse" width="300" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark - regnerische Tristesse</p></div>
<p>Nach ausgiebigem Frühstück und ausführlicher Vorbereitung auf den ersten Schritt Richtung Finale ging es dann zur &#8220;Berliner Bagaasch&#8221;. Jenem FCK-Fanclub, der im Parade-Bezirk der einstigen Metropole des ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaates und heutigen Kult-Kiez seine Heimat gefunden hat. Vor dem Gun Club, der offiziellen Club-Kneipe des größten Berliner FCK-Fanclubs hatten sich bereits Stunden vor dem Spiel einige hundert Fans der Roten Teufel eingefunden. Alte Geschichten auspacken (&#8220;ey, wäsch noch, wie mer die domols gepackt hän?&#8221;), neue Bekanntschaften knüpfen (&#8220;wu kumm&#8217;schen Du her un wie lang bisch&#8217;n Du schun doo?&#8221;). Skurrile Szenerei inmitten einer trügerischen Ruhe.</p>
<p>Nach ein paar Bierchen dann Abmarsch zum Stadion. Quer durch den Kiez! Nicht minder skurril, da uns auf dem Weg dorthin mehrfach seltsam gekleidete und noch seltsamer blickende Gestalten herzlich und lautstark zur &#8220;Dritten Halbzeit&#8221; eingeladen hatten. Dennoch war auch auf dem Weg zum Stadion von einem &#8220;Hochsicherheitsspiel&#8221; wenig wahrzunehmen. Polizei war kaum mehr erkennbar als beim Saar-Pfalz-Cup in Homburg!  Oder waren die nach dem Prinzip der Deeskalation eher im Hintergrund geblieben? Für ein Spiel unter diesen Vorzeichen vielleicht sogar etwas gewagt, wenn es so gewesen wäre. Fantrennung auf dem Weg zum Stadion? Nach den Wahrnehmungen derjenigen, die aus östlicher Richtung eintrafen, gab es keine! So konnte man sich seinen Weg selbst &#8220;wählen&#8221;. War nur die Frage ob man ab der Eberswalder Straße nach der U-Bahn-Station nun einen Weg links oder rechts vorbei an den sympathischen kahlköpfigen Dynamo-Fanhaufen suchen sollte.</p>
<div id="attachment_3706" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3706" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/01/an-einem-wochenende-zu-gast-beim-bfc-dynamo/bfc-fck-008a/"><img class="size-medium wp-image-3706 " title="Der Lauterer Anhang schon vor der Partie trotz Regen guter Stimmung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/BFC-FCK-008a-300x204.jpg" alt="Der Lauterer Anhang schon vor der Partie trotz Regen guter Stimmung" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Der Lauterer Anhang schon vor der Partie trotz Regen guter Stimmung</p></div>
<p>Immerhin, zur Vermeidung möglicher Ausschreitungen stand ein kleines Häuflein Polizisten auf der besagten Kreuzung gegenüber parat. Aber die hätten sicher sofort eingegriffen, wenn das grüne Ampelmännchen ihnen das Überqueren der stark befahrenen Kreuzung erlaubt hätte.</p>
<p>Trotz mulmiger Gefühle &#8211; geschafft. Der altehrwürdige Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark war erreicht. Aber auch die Einlasskontrollen  am Stadion gingen kaum über das übliche Maß dessen hinaus, was man von Spielen einer Standard-Sicherheitsstufe gewohnt war oder ist. Vielleicht mit ein Grund, warum dann doch so viele aus dem Lager der Pfälzer ihre gefährlichen Tempotaschentücher ins Stadion schmuggeln konnten? Hätten sie uns die doch nur mal abgenommen, vielleicht wäre an jenem Nachmittag damit vieles ungeschehen geblieben. Die Kommentare in der späteren ARD-Sportschau ließen den Rückschluß jedenfalls zu!</p>
<div id="attachment_3707" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3707" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/01/an-einem-wochenende-zu-gast-beim-bfc-dynamo/bfc-fck-009a/"><img class="size-medium wp-image-3707" title="Kurz vorm Anpfiff - los gehts" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/BFC-FCK-009a-300x169.jpg" alt="Kurz vorm Anpfiff - los gehts" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz vorm Anpfiff - los gehts</p></div>
<p>Hinein ins Vergnügen. Der BFC Dynamo ist in einer Spielstätte der alten Schule zuhause. Unüberdachte Kurven, lang gezogenes Oval. Verpflegung abseits jedes Business-Caterings. Hier gibts noch Steak von der Holzkohle, Würste vom Fleischer, wenngleich die Brötchen eher an Sparta, denn an blühende Landschaften erinnerten. Wenigstens das hat beeindruckt. Anhaltendes Fritz-Walter-Wetter jedenfalls macht hungrig und durstig und tat auch der Stimmung keinen Abbruch. Die Lauterer Fankurve unterstützte ihre Teufel während der 90 Minuten pausenlos und unermüdlich &#8211; kreativ und friedlich.</p>
<p>Über die Partie selber wurde bereits an anderen Stellen ausführlich berichtet. Die Roten Teufel ließen nichts anbrennen. Trotz &#8211; oder gerade wegen des &#8211; Fritz-Walter-Wetters, erspielten sich die Jungs von Marco Kurz von Anfang an eine Feldüberlegenheit, die sie während der gesamten Partie nicht für einen Moment wieder hergaben. Stark das Flügelspiel, vor allem über links. Stabil die Abwehr, Matthias Abel und vor allem Rodnei, eine bärenstarke Partie. So sorgten Ivo Illisevic (18.) und Kapitän Christian Tiffert (23.) bereits für die beruhigende 2:0 Pausenführung. Nach dem Wechsel erhöhte der agile Thanos Petsos per Kopf gar auf 3:0 (49.). Trotz der weiter anhaltenden wiedrigen Wetterverhältnisse gelang dem FCK keine Ergebnisverbesserung mehr, obwohl vor allem de Witt und Sukuta-Pasu noch glänzende Einschussmöglichkeiten hatten.</p>
<div id="attachment_3708" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3708" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/01/an-einem-wochenende-zu-gast-beim-bfc-dynamo/bfc-fck-015a/"><img class="size-medium wp-image-3708" title="Kurz vor Spielende - bei 0:3 alles geritzt" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/BFC-FCK-015a-300x202.jpg" alt="Kurz vor Spielende - bei 0:3 alles geritzt" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz vor Spielende - bei 0:3 alles geritzt</p></div>
<p>Etwa 10 Minuten vor dem Ende gaben die Dynamo Fans einen ersten Vorgeschmack auf das, was noch folgen sollte. Eine Reihe von Böllern, die von der Gegengerade und der Kurve der Heim-Fans in den Innenraum flogen, veranlassten Schiedsrichter Rafati die Partie für 3 Minuten zu unterbrechen. Was sich dann ab dem Zeitpunkt der Spielunterbrechung abspielte war zunächst kaum wahrnehmbar. Die ursprünglich zwischen dem Gästebereich und der überdachten Fantribüne von Dynamo postierte Polizeigruppewar jedenfalls schon kurz vor dem Ende der Partie plötzlich verschwunden. Direkt nach dem Abpfiff feierte zunächst der Lauterer Anhang gebührend seine Mannschaft und die Jungs kamen zum Abklatschen auch brav zum Zaun.</p>
<div id="attachment_3703" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3703" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/01/an-einem-wochenende-zu-gast-beim-bfc-dynamo/bfc-dynamo-1-fc-kaiserslautern/"><img class="size-medium wp-image-3703" title="Die Fans des FCK realisieren die Gefahr- fluchtartige Panik (© DPA/Spiegel Online)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/BFC-FCK-026a-300x194.jpg" alt="Die Fans des FCK realisieren die Gefahr- fluchtartige Panik (© DPA/Spiegel Online)" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fans des FCK realisieren die Gefahr- fluchtartige Panik (Peter Strauss/dapd)</p></div>
<p>Die Spieler waren kaum in Richtung Kabine verschwunden kippte die Stimmung im weiten Rund, begann der Lauterer Anhang das drohende Unheil zu ahnen. Die Gewitterwolken, die sich da näherten, waren wegen der ausgelassenen Feierlaune zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so ralisierbar. Gleich zwei Sicherheitstore, die den Tribünenbereich zwischen Dynamo-Fans und Gästefans trennten, waren plötzlich offen. Eventuell von Ordnern geöffnet? Ein Versehen? Jedenfalls fielen die Dynamoschläger-Trupps durch geanu diese Tore in den Gästebereich ein. Nun wurde auch dem letzten Lauterer Fan klar, was vor dem Spiel etliche der Kahlköpfigen vom Straßenrand aus angekündigt hatten. Eine spontane Eskalation nach einem Fußballspiel sieht jedenfalls anders aus! Einigen späteren Medienberichten zufolge hat die Polizei den Ordnungsdienst stark kritisiert, weil der angeblich die Hooligans durch die Tore lies, aber vor der nachrückenden Polizei die Tore wieder verschloss. An anderer Stelle, wo sich Fluchtmöglichkeiten für die verängstigten FCK-Anhänger offenbarten, wurden Ordner von Zuschauern aus dem Berliner Lager daran gehindert Barrieren zu den Ausgängen im Gästebereich zu entfernen!</p>
<div id="attachment_3709" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3709" href="http://www.queer-devils.org/2011/08/01/an-einem-wochenende-zu-gast-beim-bfc-dynamo/dfb-pokal-bfc-dynamo-berlin-1-fc-kaiserslautern/"><img class="size-medium wp-image-3709" title="Mitten im Polizeischutz-Kessel - Fans mit Stefan Kuntz (dpa)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/08/BFC-FCK-024a-300x207.jpg" alt="Mitten im Polizeischutz-Kessel - Fans mit Stefan Kuntz (dpa)" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Mitten im Polizeischutz-Kessel - Fans mit Stefan Kuntz (dpa)</p></div>
<p>Es waren Fans auf der Haupttribüne, die mit hämischen Grinsen und erhobenen Fäusten zu verhindern suchten, dass Eltern ihre Kinder aus der Gefahrenzone bringen konnten. Das Verhalten der FCK-Fans hat sicher mit dazu beigetragen Schlimmeres zu verhindern. Zum einen warfen sich etliche Mutige den Attacken der des Berliner Mobs selbstlos entgegen, so dass diese nicht weiter in die Reihen des FCK-Anhangs einbrechen konnten. Danke für Eure Courage, Jungs! Zum anderen gab der FCK-Anhang den Polizeikräften auch Zeit die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Auch Stefan Kuntz, Marco Haber und die Lauterer Fanbetreuung waren zur Stelle und halfen die eigenen Fans zu beruhigen und mit der Polizei weiteres Vorgehen zu koordinieren. Danke auch Euch für Euren Einsatz. Es darf spekuliert werden, wie viele Liga-Präsidenten das gleiche getan hätten! Auch den wenigen Ordnern von Dynamo die ansatzweise Herz gezeigt haben und Eltern mit Kindern aus dem Gästeblock über den Innenraum des Stadions gerade noch rechtzeitig entließen, sei Dank gesagt!</p>
<p>Zumindest nachdem die Polizei die Gesamtsituation unter Kontrolle hatte, haben die Kräfte vor Ort alles erdenkliche getan uns weiter zu schützen. Wir wurden ab dem Gäste-Bus-Parkplatz sogar in kleinen Gruppen zu Bahn-Haltestellen und einzelnen Taxen eskortiert. Wir selber sind sicher mit dem Schrecken davon gekommen. Unsere besten Genesungswünsche gelten allen FCK-Fans, die Blessuren oder Verletzungen davon getragen haben. In gleichem Maße natürlich auch gute Besserung an alle Polizisten und Ordnungskräfte, die während des Einsatzes in Mitleidenschaft gezogen wurden. Über die noch zurückgebliebenen offenen Fragen und zum Ablauf der Vorfälle wird jedoch noch an anderen Stellen zu berichten und zu diskutieren sein. Auch der deutsche Fußball hat (wieder einmal) Schaden genommen, weil vermeintlich ein paar Deppen eine Bühne gebraucht, um für ihre ideologische Verblendung eine Öffentlichkeit zu bekommen. Wehret den Anfängen!</p>
<p>(gk/mg)</p>
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		<title>Abstiegsangst an der Aller &#8211; Genugtuung am Betzenberg</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 11:31:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK gewinnt 2:1 beim VfL Wolfsburg und kickt die Wölfe zurück in die Abstiegszone Rund 9.000 FCK-Anhänger waren an jenem 13. Mai nach Niedersachsen gepilgert. Sie alle hatten nur ein Ziel, den 1.FCK in der Autobauer-Stadt zu unterstützen und den drohenden Abstieg in Liga 2 zu vermeiden. Unzählige Fans, die damals keine Karte ergattern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK gewinnt 2:1 beim VfL Wolfsburg und kickt die Wölfe zurück in die Abstiegszone</strong></p>
<div id="attachment_3564" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3564" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-01/"><img class="size-medium wp-image-3564" title="Queer Devils on Tour - reichlich bepackt nach Wolfsburg" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-01-300x197.jpg" alt="Queer Devils on Tour - reichlich bepackt nach Wolfsburg" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Queer Devils on Tour - reichlich bepackt nach Wolfsburg</p></div>
<p>Rund 9.000 FCK-Anhänger waren an jenem 13. Mai nach Niedersachsen gepilgert. Sie alle hatten nur ein Ziel, den 1.FCK in der Autobauer-Stadt zu unterstützen und den drohenden Abstieg in Liga 2 zu vermeiden. Unzählige Fans, die damals keine Karte ergattern konnten, saßen an jenem sonnigen Mai-Tag zuhause vor TV-Geräten, versammelten sich auf &#8220;public viewing&#8221; Plätzen oder hingen gebannt an Rundfunkgeräten. Es sollte damals nicht sein. 2:2 &#8220;verlor&#8221; der 1.FCK das Abstiegsfinale und trat den bitteren Gang in die zweite Liga an! Vier bittere Jahre mühte sich der traditionsreiche Club in den Niederungen des deutschen Profifußballs.</p>
<p>Mit der Rückkehr in Liga 1 sollte es nun zum Ende der Saison 2010/2011 zu einer Neuauflage der Partie VfL Wolfsburg-1.FC Kaiserslautern kommen! Die Ausgangssituation im Vorfeld hätte für Bedeutung und Dramaturgie nicht besser sein können. Fast eine Wiederholung des Abstiegs-Krimis von 2006. Wir stehen auf der Zielgeraden der Saison 2010/2011, der VfL Wolfsburg steckt mit einem Bein noch im Abstiegssumpf, der 1.FCK hat sich aus selbigem jedoch schon fast vollständig gerettet. Ein Punkt fehlte noch. Es hieß also wieder- auf nach Wolfsburg! Und in diesem Jahr folgten rund 5.000 FCK-Fans dem Aufruf. Sie sollten ihren Entschluss nicht bereut haben.<span id="more-3561"></span></p>
<div id="attachment_3565" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3565" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-02/"><img class="size-medium wp-image-3565" title="Gut gelaunt - FCK-Fans auch zahlreich an den Raststätten" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-02-300x180.jpg" alt="Gut gelaunt - FCK-Fans auch zahlreich an den Raststätten" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Gut gelaunt - FCK-Fans auch zahlreich an den Raststätten</p></div>
<p>&#8220;Wenn es sein muss, laufe ich dieses Jahr nach Wolfsburg, aber ich bleibe nicht wieder daheim!&#8221; In den Reihen der Queer Devils hatte sich bereits vor Wochen trotzige Entschlossenheit breit gemacht. Auswärtsspiel in Wolfsburg – wir sind dabei! In den letzten Tagen wurde noch ausgiebig an der Fahrtorganisation gebastelt und einen Tag zuvor hatten sich noch zwei weitere FCK-Fans aus Ludwigshafen angeschlossen. Eine Reise nach Wolfsburg ist keine Spazierfahrt. Daher beendete der Wecker auch bereits um 6.00 Uhr jäh alle Ausschlaf-Ambitionen! Erst mal reichlich Kaffee rein schütten, die Sinne einigermaßen sortieren, rein in die Asphalt-Rakete und ab ging‘s. Mit allerlei Reiseproviant im Kofferraum dann in Alzey letzter Treffpunkt um unseren rasenden Reporter Thomas mit an Bord zu nehmen. Das Wetter und die entspannten Verkehrsverhältnisse taten ihr übriges, dass der heutige Ausflug eher eine lockere Fahrt bescheren sollte.</p>
<div id="attachment_3566" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3566" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-03/"><img class="size-medium wp-image-3566" title="Nicht gastfreundlich - Eingangsschleusen vor dem Wolfsburger Stadion" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-03-300x168.jpg" alt="Nicht gastfreundlich - Eingangsschleusen vor dem Wolfsburger Stadion" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht gastfreundlich - Eingangsschleusen vor dem Wolfsburger Stadion</p></div>
<p>Schon kurz hinter Frankfurt war auch auf der Autobahn klar, wir würden viele sein im fernen Niedersachsen. Zunächst nur vereinzelt und je näher es Richtung der niedersächsische Landesgrenze ging, dann immer zahlreicher, rot-weiß beflaggte Fahrzeuge in Richtung Norden. In Wolfsburg noch schnell zum Leistungszentrum, die Akkreditierungsunterlagen für Thomas abholen, dann zum Stadion. Ein echter Schicki-Micki Kasten. Bereits die Umfeld-Flächen durchgestylt, alles pedantisch durchorganisiert! Parken nahe dem Medienzentrum, kurze Entspannungs-Kippe und dann muss noch die Farbe ins Gesicht.</p>
<p>Auf dem Vorfeld zur Gästekurve herrscht bereits rege Betriebsamkeit. Das Einlass-Prozedere wirkt professionell, scheint aber nur so! Besonders gastfreundlich sind die engen Schleusen und das überhebliche Gebaren der &#8220;Körper-Abtaster&#8221; jedenfalls nicht. Nächste Ernüchterung dann beim Thema Verpflegung. Wieder einer dieser Anbieter aus der Rubrik Generalisten, die lediglich Fabrik-Ware anbieten. Noch nicht einmal ein Hauch von Ahnung davon, wie man eine gute Curry-Wurst wirklich zubereitet und serviert! Und das in einer Zeit, in der auf jedem TV-Kanal täglich ganze Horden von preisgekrönten Sterne Köchen an einer Runderneuerung der hiesigen Koch- und Esskultur arbeiten. Das scheint aber in der Auto-Bauer-Stadt Wolfsburg so noch nicht angekommen zu sein. Armes Deutschland!</p>
<div id="attachment_3567" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3567" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-04/"><img class="size-medium wp-image-3567" title="Gut gelaunt - die FCK-Kurve schon vor dem Anpfiff in der Volkswagen-Arena schon in bester Stimmung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-04-300x210.jpg" alt="Gut gelaunt - die FCK-Kurve schon vor dem Anpfiff in der Volkswagen-Arena schon in bester Stimmung" width="300" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Gut gelaunt - die FCK-Kurve schon vor dem Anpfiff in der Volkswagen-Arena schon in bester Stimmung</p></div>
<p>Erste bekannte Gesichter, ein paar aufschlussreiche und Mut machende Fachgespräche zwischen (alkoholfreiem&#8230;!!!) Bier und der bereits zitierten (erbärmlichen) Curry-Wurst. Dann ab in den Block! Die Stimmung des FCK Anhangs war dem Wetter gemäß! Sonnig und gut gelaunt. Die ersten Fan-Gesänge sorgten dann auch bereits vor der Partie für interpretierbare akustische Klarheit. Hier Tradition, dort der organisierte Kommerz. Teure Spieler kann man kaufen, Emotionen und Identifikation nicht! Macht sie platt!</p>
<p>Der 1.FCK lief auf drei Positionen mit veränderter Besetzung in der Volkswagen-Arena auf. Für den grippekranken Mathias Abel durfte endlich mal wieder Martin Amedick ran. Für Pierre de Wit kam Clemens Walch und &#8220;Jimmy&#8221; Hoffer begann zunächst auf der Bank. Für ihn war Jan Moravek wieder in der Startformation zurück. Die Partie begann erwartungsgemäß. Die Wölfe waren vom Anstoß weg aggressiv, schnell, kombinationssicher, bissig, gefährlich. Man ließ keinen Zweifel daran, heute hier drei Punkte einsacken zu wollen, um das Abstiegsgespenst endgültig aus der Konzern-Arena zu vertreiben!</p>
<div id="attachment_3568" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3568" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-05/"><img class="size-medium wp-image-3568" title="Hoch, höher, am höchsten - Kevin Trapp war über 90 Minuten starker Rückhalt des 1.FCK auch in Wolfsburg (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-05-300x203.jpg" alt="Hoch, höher, am höchsten - Kevin Trapp war über 90 Minuten starker Rückhalt des 1.FCK auch in Wolfsburg (© thof 2011)" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Hoch, höher, am höchsten - Kevin Trapp war über 90 Minuten starker Rückhalt des 1.FCK auch in Wolfsburg (© thof 2011)</p></div>
<p>Der 1.FCK rannte in den ersten Minuten auch eher hinterher und agierte in allen Mannschaftsteilen zumeist ideenlos und äußerst unsicher. In der 6. Minute dann die logische Folge. Ein schneller Angriff über rechts, Jessen bekam seinen Gegenspieler Dejagah nicht in den Griff, die scharfe Hereingabe von der Grundlinie wurde abgefälscht, fiel Mandzukic vor die Füße und der drosch den Ball unhaltbar für Kevin Trapp halbhoch links in die Maschen!</p>
<p>Der VfL Wolfsburg drückte weiter aufs Gas und war insgesamt in den ersten 20 Minuten die klar spielbestimmende Mannschaft. Das Team um Felix Magath hatte auch durch Freistöße, die meist vom quirligen Diego serviert wurden, immer wieder gute Chancen (9., 17.). Beim ersten wirklichen Angriff des 1.FCK dann gleich Aufregung bei den mitgereisten Fans und den Mannen von Marco Kurz. Kjaer und VfL-Keeper Diego Benaglio behinderten sich gegenseitig, Adam Hlousek bemüht in Bedrängnis den Ball zu sortieren kam zu Fall. Benaglio hatte auf dem Boden liegend klar nach seinem Bein gegriffen und den Tschechen zu Fall gebracht. Aber Schiedsrichter Knut Kirchers Pfeife blieb stumm. Ein fälliger Straßstoß! Nicht gegeben? Fehlentscheidung!</p>
<div id="attachment_3569" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3569" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-06/"><img class="size-medium wp-image-3569" title="Verhaltener Jubel - Srdjan Lakic traf zum 1:1 (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-06-300x219.jpg" alt="Verhaltener Jubel - Srdjan Lakic traf zum 1:1 (© thof 2011)" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Verhaltener Jubel - Srdjan Lakic traf zum 1:1 (© thof 2011)</p></div>
<p>Der VfL blieb trotz des Aufregers gefährlich. Immer wieder war es Kevin Trapp, der sich auszeichnete und unter anderem erneut gegen Mandzukic rettete (14. und 17.). Glück auch in der 20. Minute als Innenverteidiger Kjaer die 2:0 Führung auf dem Fuß hatte, aber die vielbeinige FCK-Abwehr im letzten Moment klären konnte. Der 1.FCK kam einfach nicht in Tritt. Das eigene Spiel wollte sich nicht aufziehen lassen. Nun gut, dann müssen eben Standards her! In der 25. Minute trat Christian Tiffert eine seiner gefürchteten Eckstöße von rechts gefährlich vor den Kasten der Wolfsburger. Srdjan Lakic wuchtete sich energisch zur Flugbahn des Balls und köpfte zum 1:1 ein. Der Ausgleich in einer Partie von der die Roten Teufel noch nicht viel hatten. Auch das ist Fußball!</p>
<div id="attachment_3570" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3570" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-07/"><img class="size-medium wp-image-3570" title="Genugtuung für die mitgereisten Fans - &quot;schönen Gruß....&quot;" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-07-300x200.jpg" alt="Genugtuung für die mitgereisten Fans - &quot;schönen Gruß....&quot;" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Genugtuung für die mitgereisten Fans - &quot;schönen Gruß....&quot;</p></div>
<p>Man merkte nun plötzlich den Wölfen eine spürbare Verunsicherung an. Bis hinauf unters Tribünendach und das tat gut im Lager der FCK-Fans! Die Wolfsburger kamen nun ihrerseits in ihren Angriffsbemühungen nicht mehr in Tritt. Der FCK machte nun mit mutigeren und sichereren Aktionen das Spiel. Vor allem Tiffert über rechts sowie Leon  Jessen und Adam Hlousek über links sorgten nun für mehr Gefahr vor dem VfL-Kasten. In der 44. Minute dann erneut eine Standard-Situation. Christian Tiffert flankt aus halbrechter Position einen langen Ball Richtung hinteres Strafraum-Eck. Martin Amedick findet den freien Raum und drischt per Seitfallschuss das Leder zum 2:1 für den FCK in die Maschen! Der FCK-Anhang feiert frenetisch!</p>
<div id="attachment_3571" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3571" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-08/"><img class="size-medium wp-image-3571" title="Genugtuung für die mitgereisten Fans - &quot;....und auf Wiedersehen!&quot; (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-08-300x198.jpg" alt="Genugtuung für die mitgereisten Fans - &quot;....und auf Wiedersehen!&quot; (© thof 2011)" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Genugtuung für die mitgereisten Fans - &quot;....und auf Wiedersehen!&quot; (© thof 2011)</p></div>
<p>Mit dem Wiederanpfiff kam auf Seiten des 1.FCK Adam Nemec für Jan Moravek. Der Wechsel sorgte zunächst für Belebung. Nemec jagte gleich zu Beginn von Halbzeit zwei einen satten Distanzschuss aus 20 Metern knapp über die Querlatte des Wolfsburger Kastens. Doch der VfL kam nun erwartungsgemäß und machte enorm Druck. Entlastungsangriffe der in schwarz gekleideten Roten Teufel wurden zusehends Mangelware. Der 1.FCK wurde eher in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Aber die Moral hielt dagegen. Immer wieder warfen sich Martin Amedick und seine Defensivkollegen in die Angriffsbemühungen der Wolfsburger.</p>
<div id="attachment_3572" class="wp-caption alignright" style="width: 296px"><a rel="attachment wp-att-3572" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-09/"><img class="size-medium wp-image-3572" title="&quot;Jaaa, geschafft&quot; - Gerry Ehrmann feiert mit seinem Schützling Kevin Trapp (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-09-286x300.jpg" alt="&quot;Jaaa, geschafft&quot; - Gerry Ehrmann feiert mit seinem Schützling Kevin Trapp (© thof 2011)" width="286" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Jaaa, geschafft&quot; - Gerry Ehrmann feiert mit seinem Schützling Kevin Trapp (© thof 2011)</p></div>
<p>Der FCK stellenweise in höchster Not. So rettete Jessen per Kopf vor Mandzukic (48.), Koo vergab aus halbrechts (56.), Helmes konnte erst im letzten Moment am Ausgleich gehindert werden (63.) und vergab dann binnen weniger Augenblicke zwei Großchancen zum 2:2 (69.). Weitere Torchancen der Wolfsburger wurden entweder von Kevin Trapp souverän geklärt oder flogen am Kasten vorbei! Mit zunehmender Spieldauer wurden die Wolfsburger nervöser. Das tat so gut!</p>
<p>Es blieb dann auch dabei. Die Wolfsburger liefen erfolglos bis in die 92. Minute hinein und nahmen dann konsterniert den Schlusspfiff von Referee Kirch in Empfang. Grenzenloser Jubel auf der Seite des 1.FCK! Die Mannschaft wurde nach dem Ende der Partie noch minutenlang vor der Kurve gefeiert. Kaum ein FCK-Fan hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Stadion verlassen, während die grün-weiße Zuschauer-Phalanx in Scharen nach Hause strömte. Vielen Wolfsburger Fans, die man nach der Partie im Stadion-Umfeld noch gesehen hat, standen die Angst und der Frust ins Gesicht geschrieben.</p>
<div id="attachment_3573" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3573" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-10/"><img class="size-medium wp-image-3573" title="&quot;Nie mehr, zweite Liga&quot; - die Mannschaft feiert vor der Kurve ausgelassen den Klassenerhalt (© thof 2011)" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-10-300x180.jpg" alt="&quot;Nie mehr, zweite Liga&quot; - die Mannschaft feiert vor der Kurve ausgelassen den Klassenerhalt (© thof 2011)" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nie mehr, zweite Liga&quot; - die Mannschaft feiert vor der Kurve ausgelassen den Klassenerhalt (© thof 2011)</p></div>
<p>Auch das tat so gut! Zugegeben, wir haben das ausgekostet, alle haben wir das ausgekostet und diese späte Genugtuung war Balsam auf die in den letzten Jahren geschundene FCK-Seele. Die Millionäre von der Aller werden es verkraften. Immerhin haben sie es am kommenden Samstag noch selbst in der Hand, den Abstieg zu vermeiden. Sollten sie es nicht schaffen, wird kaum ein FCK-Fan dem Konzern-Club auch nur eine Träne nachweinen! Für den Fall der Fälle, liebe Wölfe, falls es sportlich in die Grütze geht, die Bilanz-Erfolge Eures Konzerns sind doch auch schöne Erfolge! Reibt Euch dran und seid stolz drauf!</p>
<div id="attachment_3563" class="wp-caption alignright" style="width: 247px"><a rel="attachment wp-att-3563" href="http://www.queer-devils.org/2011/05/09/abstiegsangst-an-der-aller-genugtuung-am-betzenberg/wob-fck-11/"><img class="size-medium wp-image-3563" title="Queer Devils on Tour - auch auf der Heimfahrt nur zufriedene Gesichter" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/05/WOB-FCK-11-237x300.jpg" alt="Queer Devils on Tour - auch auf der Heimfahrt nur zufriedene Gesichter" width="237" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Queer Devils on Tour - auch auf der Heimfahrt nur zufriedene Gesichter</p></div>
<p>Der Rest dieses sonnigen Ausflug-Tages war dann Kür. Es sollte eine entspannte Heimfahrt werden! Überall nur zufriedene und entspannte Gesichter und mit Stolz getragene rot-weiße Liebesbekundungen. Selten hat die Heimfahrt von einem Auswärtsspiel so viel Spaß gemacht. Auch wenn an diesem Wochenende von Marco Haber auf der Autobahn weit und breit nichts zu sehen war (…kleiner Insider…!).</p>
<p>(mg) / Bilder thof 2011/mg</p>
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