Gedanken
Gedanken zum Jahresausklang 2009 by Matze
Wieder geht ein Jahr seinem Ende zu. Wir verbringen heute zum dritten Mal an gleicher Stätte gemeinsam einen vorweihnachtlichen Abend. Auch dieses nun ablaufende Jahr, bzw. die Zeit seit unserer letzten Weihnachtsfeier, haben uns im Zusammenhang mit unserem 1.FCK viele Erlebnisse und Ereignisse ganz unterschiedlicher Art beschert. Ich erinnere an unsere Sammelaktion im vergangenen Dezember, bei der wir im Stadion für die Kaiserslauterer AIDS-Hilfe einen stattlichen Spendenbeitrag zusammengetragen hatten. Ich erinnere an die Aktionswoche gegen Homophobie, die wir mit dem 1. FCK zusammen auf die Beine gestellt haben, die Pressekonferenz mit der Unterzeichnung der Leipziger Erklärung durch Stefan Kuntz, dem Aktionstag im Stadion mit ganz facettenreichen Erlebnissen…positiver wie negativer Natur. Ich erinnere an unseren wieder gelungenen Auftritt beim Stadionfest im Sommer mit dem großartigen Erlös für das Projekt, das sich um die Kinder krebskranker Eltern kümmert. Ich erinnere an unser erstes Gespräch mit Vertretern der Lauterer Ultras, nach dem faux pas während des Spiels gegen den Karlsruher SC. Ich erinnere an die Austragung der diesjährigen Herbsttagung der Queer Football Fanclubs in den VIP Räumen des Fritz-Walter-Stadions. Ich erinnere an die bis zum letzten Saisonende andauernde Arbeit mit unserem Filmemacher Marc Litz. Das Ergebnis des Projektes kommt übrigens nun tatsächlich im Januar oder Februar 2010 in etliche Pfälzer Kinos! Ich erinnere auch an unseren Einsatz zum diesjährigen Welt-AIDS Tag zu der Aktion des FCK-Ärzte-Fanclubs….und ich erinnere an die zahllosen Gespräche mit Offiziellen des 1.FCK, an die vielen Heim- und Auswärtsspiele, an unzählige Begegnungen und Momente mit Fans des 1.FCK und anderer Clubs, bei denen eines immer irgendwie sichtbar war … unser Fan-Club, die Queer Devils.
In der Tat, wir haben viel in die Hand genommen, haben viel auf die Beine gestellt, haben viel Publicity gehabt. Wirklich erreicht haben wir vermutlich noch nicht sonderlich viel. Da teile ich die Haltung vieler unserer Mitstreiter und auch einiger Offizieller des 1. FCK. So meinte jüngst auch Christian Gruber, Pressesprecher des 1. FCK: „Ja, das war ein guter Anfang, aber eben erst einmal ein Anfang!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.
Die jüngsten Ereignisse insbesondere am angestammten Platz in Block 9 auf der Westtribüne, wo sich die Mehrheit unserer Fanclubmitglieder trifft, unterstreicht dies auch. Eine kleine Gruppe jüngerer „Rotznasen“ (…man möge mir diese Bezeichnung verzeihen…) macht sich in den zurückliegenden Monaten mehr und mehr einen Spaß daraus dort oben in Block 9 unsere Fanclub Mitglieder anzufeinden. Ein Zustand der untragbar ist und dem es sich anzunehmen gilt. Wir haben dies bereits im Vorstand besprochen und werden dies im neuen Jahr ganz oben auf die Liste setzen!
Die Fankultur und die Fans sind und bleiben eines unserer Aufgabenfelder für die so wichtige Arbeit um Aufklärung zum Thema Homophobie. Viele Erlebnisse in der Vergangenheit zeigen, dass der direkte Dialog ein hilfreiches Mittel ist, zumindest zum Nachdenken anzuregen, wenn wieder einmal eine unflätige Bemerkung gefallen war. Dialog ist nicht immer und überall möglich.
Wir werden es auch nicht schaffen die Fankultur hier gänzlich zu ändern. Wir wollen auch eines in der Fußball-Fankultur erhalten – Emotionen! Der moderne Fußball, so wie wir ihn seit nunmehr fast 40 Jahren kennen, emotional und das soll er auch bleiben. Jeder von uns, der regelmäßig ins Stadion geht hat sich gewiss als Tribünengast schon öfter selbst dabei erwischt eine Spielsituation in höchst emotionalem Zustand zu kommentieren und seinen Unmut über einen nicht gegebenen Strafstoß, eine vermeintliche Abseitssituation dann Richtung Schieds- oder Linienrichter oder ein rüdes Foul Richtung gegnerischen Spieler, oder einen verstolperten Ball Richtung Mitspieler im eigenen Team mit mehr oder weniger deftigen oder markigen Worten kommentiert zu haben.
Wer schon mal das Vergnügen hatte am Betzenberg in Block F direkt neben mir zu sitzen oder auswärts im Fanblock direkt neben mir zu stehen, wird wissen, was Emotionalität in heiklen Spielsituationen bei einem Fan auslösen kann.
Aber ich gebe zu, dass ich in Unmutssituationen – bezogen auf eine Person – im Stadion schon auch meine Kraftausdrücke Richtung grünes Geviert skandiere. Bei einem der letzten Heimspiele hatte der Schiedsrichter meinen Unmut auf sich gezogen, was ich auch unverhohlen in der mir eigenen Lautstärke mit „Du Dachkannel Du babbischer“ kommentiert habe. Gleiche Situation beim gestrigen Spiel gegen TuS Koblenz. Spätestens nach der zweiten – in den Augen des gemeinen Fans – getroffenen Fehlentscheidung des in Gelb gekleideten Mannes an der Seitenauslinie war es mit meiner innere Ruhe vorbei „ey, Du gählie Bachquall Du bleedie!“ Übrigens - der durchschnittliche Pfälzer neigt dazu Schimpfworte selten allein und isoliert zur Anwendung zu bringen. In der Regel werden daraus Schimpftiraden. Ein Pfälzer würde niemals das Fehlverhalten eines mehr oder weniger angenehmen Zeitgenossen lediglich mit der Begrifflichkeit „Jochnachl“ kommentieren, sondern würde den so gescholtenen vermutlich eher mit „Du bleeder Jochnachl Du bleeder“ überschütten. Das unterstreicht die wahrgenommene Unfähigkeit des Gegenüber doch deutlich und wertet die eigene Position um ein Vielfaches auf.
Zurück zur Bachqualle! Ich habe mir natürlich auch zu meinem eigenen Tun auf der Tribüne Gedanken gemacht. Ich bleibe zwar dabei, Emotionen gehören zum Fußball wie der grüne Rasen und der Ball aus Leder. Wie weit darf Emotion dann aber gehen? Nu, ich komme zur Erkenntnis, dass ich die Benutzung der gemeinen Süßwasser-Bachqualle als Schimpfwort für einen DFB-Linienrichter, der in meinen Augen während eines Punktspiels seinen Job zu oft zu nachlässig und fehlerhaft ausübt, als legitim bezeichne! Schon deshalb, weil die gemeine Süßwasser-Bachqualle als Teil der heimischen Fauna gar nicht existiert, sondern dem Fundus meiner zuweilen allzu lebhaften Phantasie entspringt. Achja…und die vorhin zitierte Dachrinne wird mir mein Verhalten sie als Schimpfwort missbraucht zu haben sicher verzeihen! Punkt.
Die Frage ist in diesem Zusammenhang eher – muss es dann gleich ein Schimpfwort aus den Bereichen unter der Gürtellinie sein? Warum sollte ich einen Linienrichter als Wichser bezeichnen? Das kann doch ohnehin eigentlich kein Schimpfwort sein…oder? Mal ehrlich…wir machen es uns doch auch alle selber…oder? Schon gar nicht würde ich auf die Idee kommen aufgekommenen Unmut etwa mit homophoben Sprüchen zu unterstreichen. Hier liegt eines der eigentlichen Probleme in der Fankultur. Allzu oft fallen unbedacht Äußerungen. Es wird nicht erkannt oder gesehen, ob und wie solche Unmutsäußerungen auch Dinge auslösen, deren Tragweite wir nicht ein- oder abschätzen können. Ein heikles Feld, das uns in diesem Jahr im Zusammenhang mit unserer Fanclubarbeit oft facettenreich begegnet war.
Stimmt…da war in diesem Jahr ja noch ein Ereignis, das emotional viele Menschen in unserem Land aufgewühlt und beschäftigt hat – der Freitod von Robert Enke! Zugegeben, einer von jährlich rund 10.000 begangenen Selbstmorden. Bei einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens natürlich in einem ganz anderen Licht. Was aber war so tragisch am selbst gewählten Tod von Robert Enke? Vermeintlich schien der Nationaltorhüter alles zu haben, was zum Glücklich sein reichen sollte. Eben! Vermeintlich. Was ihn in seine ganz persönliche Sackgasse getrieben hatte, war Angst. Robert Enke war krank. Man sagt er hatte Depressionen. Zugegeben, eine weit verbreitete Krankheit? Mittlerweile sogar Volkskrankheit? Es spielt im Grunde keine Rolle, welche Krankheit er hatte. Tatsache ist, dass er offensichtlich Angst davor hatte mit etwas an die Öffentlichkeit zu gehen, das ihn womöglich in ein anderes Licht gerückt hätte? Sind wir da nicht ganz schnell wieder bei „unserem“ Thema? Dürfen wir es zulassen, dass Menschen sich selbst in eine Sackgasse manövrieren, nur aus Angst sich zu einem Teil ihrer Persönlichkeit zu bekennen? Mich hat der Tod von Robert Enke sehr mitgenommen, weil ich plötzlich Zweifel hatte, ob ich selbst genug dafür tue wachsam zu sein. Wachsam für die Befindlichkeiten und das Wohlergehen der Menschen um mich herum, die mir wichtig sind. Wachsam dafür, ob und wann jemand Hilfe braucht…und wenn es nur ein Moment wäre jemand zuzuhören, für jemand ein kleiner Fels in der Brandung zu sein? Wachsam und aufmerksam genug, bei meinem Handeln und Tun darauf zu achten niemand weh zu tun oder jemand zu verletzen? Aufmerksam genug, dafür aufzubegehren, wenn jemand Unrecht widerfährt? Der Tod von Robert Enke – oder besser der Umstand der dazu führte – hat sehr viel in mir bewegt. Ich war froh eine Woche danach selbst zu meinen Gedanken ein paar Zuhörer zu haben. Etwas, das geholfen hat Fragen stellen zu können und sich selbst ein paar Antworten zu geben oder Antworten zu bekommen, auch bei uns im Vorstand des Fanclubs.
Wenn wir bei der Rückschau zu diesem endenden Jahr etwas für das kommende Jahr oder die Zukunft mitnehmen sollten – auch im Zusammenhang mit der Arbeit unseres Fanclubs – dann vielleicht den Vorsatz wieder ein bisschen mehr auf die Menschen neben uns zu achten, Gefühl dafür zu entwickeln, was Freunde, Familienmitglieder aber auch Arbeitskollegen bewegt…und da zu sein, wenn wir gebraucht werden. Dann bin ich überzeugt, dass wir aus dem, was wir im Fanclub mit unserer Arbeit heute als guten Anfang bezeichnen, in absehbarer Zeit auch etwas erreichen können. Inwieweit jeder dies für sich im Privaten sieht, möge jeder für sich selbst werten und beurteilen.
Ich möchte mich an dieser Stelle – auch im Namen meiner Vorstandskollegen – für jede Form der Unterstützung in diesem Jahr ganz herzlich bei allen bedanken. Ohne Eure Mithilfe würde es diesen Fanclub so nicht geben! Allen unseren Mitgliedern, Freunden, Gönnern und Unterstützern des Fanclubs, Euch allen hier, Euren Freunden und Familien wünschen wir gesegnete, ruhige Weihnachten und alles Gute im kommenden Jahr.
Gedanken zum Jahresausklang 2008 by Matze
Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit
21.07.2007 – Kaiserslautern
an diesem Abend findet in der AIDS-Hilfe die Gründungsversammlung des ersten schwul-lesbischen Fan-Clubs des 1. FC Kaiserslautern statt. In den Tagen danach wird nach allen offiziellen Mitteilungen in der Lokalpresse und im Internet überwiegend positiv, teils aber auch mit Ablehnung reagiert und diskutiert. Manche Begegnungen nach dem stürmischen outing fühlen sich mitunter auch etwas distanziert und irritiert an. Hier in Kaiserslautern? Schwule Fußballfans? Ja, weil – die Schar treuer FCK-Anhänger wird nicht müde Rede und Antwort zu stehen. Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit.
26.01.2008 – Mainz
der Vorsitzende des schwulen Fanclubs Stuttgarter Junxx und Sprecher der Queer Football Fanclubs Christian Deker berichtet von einer telefonischen Anfrage eines Redaktionsmitarbeiters eines renommierten ARD-Magazins. Man fragt nach, ob die Dachorganisation aller schwulen Fanclubs in Deutschland Kenntnis von aktuellen Bundesligaspielern habe, die schwul seien. Dem Gesprächspartner wird signalisiert, dass selbst wenn dem so wäre, man sicher keine Namen preisgeben würde. Es wird ihm signalisiert, dass die Redaktion sich für solche Informationen durchaus erkenntlich zeigen würde. Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit.
07.03.2008 – Kaiserslautern
Heimspiel gegen den SC Freiburg. Mitten in der ersten Halbzeit plärrt ungefähr 5 Reihen hinter mir ein Besucher in den Abendhimmel “eeyy, Du Schwuchtel”! Ich springe spontan und gereizt auf und brülle nach oben “WER war das”? Niemand rührt sich, niemand traut sich. Zustimmung von weiter rechts. “Jawohl, so ein Feigling!” Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit.
31.05.2008 – Engers
ein kleiner Tross Queer Devils unterstützt die zweite Mannschaft des 1.FCK im Aufstiegsendspiel am letzten Spieltag der Oberliga. Eine Fehlentscheidung des Linienrichters kommentieren einige der umstehenden Fans mit heftigen Protesten. Bis der lautstarke Spruch über die kleine Tribüne hallt, “Schiri, Du Schwuchtel!” – ”ja, der is doch schwul!”. Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit.
03.08.2008 – Kaiserslautern
Die Queer Devils beteiligen sich mit einem Infostand zum Fanclub am Stadionfest. Eine stattliche Fläche, die man mit allerlei Informationen und Leckereien dort aufgebaut hat. Direkt nach dem Aufbau stattet uns eine Delegation eines anderen Fanclubs am Stand einen kurzen Besuch ab. Mit provozierenden und aggressiven Fragen werden drei unserer Jungs angepöbelt, ehe einer der Gäste einem unserer Mitstreiter die Mütze vom Kopf schlägt und seinem Nebenmann mit Wucht ins Gesicht spuckt. Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit.
28.11.2008 – Kaiserslautern
Heimspiel gegen Alemannia, Ankunft am Hauptbahnhof in Kaiserslautern. Ich verlasse die S-Bahn, lasse mich mit der Fan-Masse Richtung Treppe treiben. Im Augenwinkel kann ich noch erkennen, dass einige Aachen-Anhänger etwas verloren auf der andern Seite des Bahnsteiges herumstehen. Die ersten Fangesänge werden angestimmt. Im Hinabgehen wird über der Treppe skandiert – ”schwuuuuul, ganz Aachen ist schwuuul, so schwuuuul!” Ich bleibe ad hoc stehen, blicke nach oben und sehe einen jüngeren FCK-Anhänger, der immer wieder diesen Gesang anstimmt und wild Richtung Aachener Fans gestikuliert. Mit einem lauten und knappen “hey” richte ich seine Aufmerksamkeit auf mich. Mein Blick mit dem ich ihn fixiere, irritiert ihn eine Sekunde, aber ich habe nicht das Gefühl, dass er es verstanden hat. Ich lasse mich mit der Fan-Masse weiter nach unten treiben. Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit.
01.12.2008
nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts leben in Deutschland rund 63.500 Menschen mit HIV oder Aids. Ersten Prognosen zufolge hätten sich davon in diesem Jahr rund 3.000 Menschen mit der Immunschwächekrankheit infiziert, wie RKI-Präsident Jörg Hacker in Berlin mitteilte. Ähnlich viele Neuinfektionen waren es 2007 gewesen. Ein großer Prozentsatz aller Neuinfektionen sind nicht mehr eindeutig Homosexuellen zuzuordnen. Die Queer Devils sammeln anlässlich des Welt-AIDS-Tages beim vorangegangenen Heimspiel des 1.FCK für die AIDS-Hilfe Kaiserslautern. Begegnungen ganz unterschiedlicher Art im VIP Bereich des 1.FCK. “Für wen sammelt Ihr? “Für die AIDS-Hilfe!” “Ne, sowas unterstütze ich nicht!” Dann aber auch “hier habt Ihr nen Zehner, wer weiß wofür man´s mal selber brauch!” Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit.
11.12.2008
Ludwigshafen – es kommt mittlerweile nicht selten vor, dass man aufgrund seines offenen Bekenntnisses zum Fußball und auch zum FCK auch in der schwulen Internet-Community Gayromeo angeschrieben wird. Da schreibt einer aus Köln, ob ich schwule Fußballer kenne! Ja! Wen? Das spielt keine Rolle. Er kenne gleich sieben und habe auch regelmäßig Sex mit denen – .er nennt ohne Umschweife Verein und Ross und Reiter beim Namen – schildert in allen Facetten sein letztes Date mit zwei die in unterschiedlichen Vereinen spielen. Wenn er jetzt noch Bilder schickt, fahr ich nach Köln und hau ihm aufs Maul. Angekommen und willkommen in der Wirklichkeit.
Das alles sind Wahrnehmungen, die vereinzelt stattfinden. Aber sind es wirklich einzelne Vorkommnisse? Ist die Summe aller Wahrnehmungen die dieses Thema – unser Thema – berühren nicht bedeutend größer? Eine klare Antwort auf so eine Frage wird es nicht geben. Aber der Umstand diese Frage stellen zu müssen, zeigt mir bei der Rückschau auf dieses turbulente Jahr 2008, dass unsere Präsenz eminent wichtig ist, solange wir den Mut haben und den Mut behalten uns gegen die vielen Facetten von Ignoranz und Schubladendenken zu stellen.
Wir haben im nun ablaufenden Kalenderjahr 2008 viel gemacht, viel gewagt und sicher auch viel gewonnen. Ich vermag nicht zu sagen, ob wir hätten mehr erreichen können. Wenn wir nun in die Vorweihnachtszeit eintauchen, dann auch mit den Gedanken, dass wir ein wenig stolz auf unseren Fan-Club sein können und dürfen und dass ein Durchschnaufen während der Winterpause auch uns und unserem Engagement gut tun wird. Zeit zum Kraft tanken, denn wir haben auch im kommenden Jahr viel vor. Zeit zum Nachdenken und ordnen, auch für das was in den kommenden Monaten auf den Fan-Club noch zukommen wird. Nachdenken auch mit einem Schmunzeln auf den Lippen, wenn ich mir in Erinnerung rufe, dass ich nun weiß – dass FCK-Fans nun wissen – dass ganz Aachen schwul sein soll – ein delikater Gedanke!
(mg)