Fundstücke
Auf dieser Seite finden sich alle möglichen und unmöglichen Informationen, die sonst nicht so wirklich auf eine andere Seite passen: Infos zum Coming-Out, zur Politik, zum Leben an sich: Buchtipps, Filmtipps, Artikel, eben alles, was eine(n) neben dem Fußball noch so interessieren könnte.
Surftip rund ums Thema Homosexualität und Homophobie
Ich kenne keine Homosexuellen Menschen.
(gk) Natürlich etwas das anders oder ungewohnt ist betrachtet man gerne aus der Distanz, so schätz man ab wie man sich dazu verhalten soll. Wer mag kann hier in Ruhe neue Einblicke in das Leben anderer entdecken.
Viele Beiträge zu Thema Homosexualität, Homophobie oder Comming out habe ich bei YouTube gefunden, wo es auch weiterführende Links zu Spiegel TV, N24 und co. gibt.
Finde könnt ihr Ausschnitte unter Suchbegriffen:
- Schwul und lesbisch in der Schule und im Alltag
- N24 – Homosexualität
- Papa liebt einen Mann – Kinder und ihre homosexuellen Väter
- Schwule Küsse in der Öffentlichkeit
- Homophobie unter Jugendlichen (Beitrag von 3sat)
Wozu eine Verurteilung allen Anderssein führt, habe ich in diesem Beitrag gefunden.
- Amerikas meistgehasste Familie
- Homophobie auf Jamaika
Filmtipp “Sommersturm” und Musikvideo “Unzertrennlich”
Wie ist das eigentlich schwul zu sein – oder warum glaubst du das du schwul bist?
(gk) Diese oder ähnliche Fragen bekommt man immer wieder im Vieraugengespräch gestellt. Eine zufriedenstellende Antwort ist die Gegenfrage: „Wie ist es hetero zu sein – oder warum glaubst du, dass du hetero bist?“ sicher nicht wirklich.
Ich finde, das Musikvideo von Revolverheld „Unzertrennlich“ und der Film „Sommersturm“ (Ausschnitte davon findet man auch bei YouTube) geben recht gut eine Lebenssituation und einen Gefühlskonflikt wieder, in dem sich ein schwuler Mann vor seinem „Coming Out“ (dem Moment wo er für sich sein Schwulsein akzeptiert und dies seinem sozialen Umfeld sagen kann) befindet.
Man möchte nicht derjenige sein, der anders ist als andere, schon gar nicht als seine Freunde. Freunde halten zusammen, machen alles zusammen und lachen zusammen. So oder so ähnlich ist doch das inoffizielle Verständnis von Jugendfreundschaften?! … und da will man doch auch gar nicht feststellen das man anders sein könnte.
Man hat in seiner Clique Meinungen über verschiedene „Andere“ gebildet und sich über einige davon lustig gemacht und gelacht – meist sicherlich ohne wirklich „diese Anderen“ getroffen oder gekannt zu haben. War auch nicht wirklich das Ziel, ging doch eigentlich um Spaß und darum, in der Cliquee einen geilen Spruch an zu bringen …
Da wird die Frage: „ Was sagst du denn da?“ wenn ein Spruch nicht gerade politisch korrekt ist (was dieser nie sein sollte – nur eben cool) schnell mit „UNCOOL“ kommentiert oder mit: „Mensch bleib doch mal locker“ oder gar mit: „Spaßbremse, wie bist du denn drauf?“
Alles das ist im Film meiner Meinung nach gut dargestellt. Das Video scheint die Kurzfassung des Films zu sein, wobei mir da die Gefühlswelt deutlicher rüber kommt.
Wer sich Zeit nehmen will, um sich einen Moment in die Situation der Darsteller zu versetzen … bitte: davon wird man nicht umgedreht.
Buchtipp: “Die Mitte der Welt”
(mms) “Und dann Nicholas, immer wieder Nicholas …” Das Jugendbuch zum Thema “Coming-Out” schlechthin: die Geschichte von Phil und seiner Jugend, seiner Liebe, seiner chaotischen Mutter und seiner Zwillingsschwester, von Wolf und den toten Tieren im Keller dessen Vaters und von Kat, Phils bester Freundin.
… und natürlich ist da Paleiko, der ohne Unterlass mit Phil reden kann.
Der Roman von Andreas Steinföfel ist eine wunderschön geschriebene Geschichte, die einen träumen lässt, zum Nachdenken zwingt oder einfach nur Erinnerungen an eigene Jugenderlebnisse wieder weckt.
Filmtipp: “Männer wie wir”
(mms) “Fußball ist Krieg. Und in den Krieg ziehen nur Männer!” Fußball und Homosexualität im Kino? Klar! Sheryr Hormann hat mit “Männer wie wir” einen Film herausgebracht, der sich endlich dem lange verschwiegenen Thema annimmt: Was macht man eigentlich, wenn man sich als Fußballspieler in der Pampa plötzlich in einen Mannschaftskollegen verliebt? Genau das passiert Torwart Ecki, der auch promt nach seinem ersten Kuss aus dem Team fliegt und sein Heimatdorf verlässt. In Dortmund findet er eine Handvoll Schwuler, mit denen er eine Fußballmannschaft zusammenstellt, die gegen seine alte Heimmannschaft antreten soll. Keine einfache Sache!
Ganz nebenbei hat Ecki auch noch Fragen zu beantworten wie: “Wie sag’ ich’s meiner Freundin?” und “Wie komm’ ich an den hübschen Zivi aus dem Krankenhaus ran?” Dass Papa und Mama die ganze Sache nicht unbedingt sportlich sehen, vereinfacht Eckis Coming-Out nicht gerade.
So ernst das Thema, so witzig die Umsetzung. An manchen Stellen einfach zum Schießen: wie Papa Gerd sich mit der Homosexualität seines Sohnes auseinandersetzt. Himmlisch in der Rolle des Trainers des Schwuppenteams: Rolf Zacher!
Winterpause, Sommerpause, spielfreie Zeit – Fußballentzug!
(gk) Egal ob es gut oder schlecht für unseren 1. FC Kaiserslautern läuft, diese Zeit ohne unsere Roten Teufel und ohne das geilste Spiel der Welt kann schon eine gefühlte Ewigkeit sein.
Natürlich gönne ich unseren Kickern ihre Zeit, in der sie ihren Urlaub und die Vorbereitung auf die neue Saison (bzw. Rückrunde) machen, doch wer kann mir diese Zeit nur erträglicher gestalten? – Hmm, Fußballspaß kommentiert Werner mit einer Flasche Bölkstoff auf seine Weise. Ausschnitte aus den Werner Filmen auf YouTube machen sicher, in Videothek diesen Spaß auszuleihen?
Natürlich besteht auch die Möglichkeit selbst das runde Leder zu bearbeiten. Dienstags trifft sich in Kaiserslautern eine Gruppe zum Fußball spielen, von Frühjahr bis Herbst draußen und im Winter in der Halle. Mehr unter: http://www.rosateufel.de/
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