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	<title>Queer Devils online</title>
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	<description>schwul-lesbischer Fanclub des 1. FCK</description>
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		<title>Rot-Weiß-Bunt &#8211; Aktionswochen gegen Rassismus und Diskriminierung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 09:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[FCK-Events]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Fankultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Kaiserslautern veranstaltet der 1. FC Kaiserslautern vom 15. bis 29. März 2012 unter dem Motto „Rot-Weiß-Bunt“ die Aktionswochen gegen Rassismus und Diskriminierung. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die Ausstellung &#8220;Tatort Stadion&#8221; sowie drei Abendveranstaltungen. Die Ausstellung &#8220;Tatort Stadion&#8221; wurde 2001 vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) entwickelt und seitdem an fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4607" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a rel="attachment wp-att-4607" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/14/rot-weis-bunt-aktionswochen-gegen-rassismus-und-diskriminierung/aktionswoche_fck/"><img class="size-full wp-image-4607" title="Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/Aktionswoche_FCK.jpg" alt="Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung" width="260" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Titelseite offizieller Veranstaltungsflyer (www.fck.de)</p></div>
<p>In Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Kaiserslautern veranstaltet der 1. FC Kaiserslautern vom 15. bis 29. März 2012 unter dem Motto „Rot-Weiß-Bunt“ die Aktionswochen gegen Rassismus und Diskriminierung. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die Ausstellung &#8220;Tatort Stadion&#8221; sowie drei Abendveranstaltungen.</p>
<p>Die Ausstellung &#8220;Tatort Stadion&#8221; wurde 2001 vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) entwickelt und seitdem an fast zweihundert Orten gezeigt. Die 2010 komplett überarbeitete Ausstellung dokumentiert und analysiert verschiedene Formen der Ausgrenzung, Benachteiligung und Intoleranz im Fußball und will informieren – sowohl über alltägliche Diskriminierung und Aktivitäten von Neonazis als auch darüber, was Fans dagegen tun.<span id="more-4602"></span></p>
<p>Die Ausstellung wird vom 15. bis 29. März 2012 zu folgenden Zeiten in der Karlsberg-Fanhalle Nord im Fritz-Walter-Stadion zu sehen sein: Mo – Fr  von 15 bis 20 Uhr (außer 16. und 19. März). Für Schulklassen nach Voranmeldung (0631-316 06 18) Mo – Fr von 9 bis 13 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.fck.de/fileadmin/001___PORTAL__/001_downloads/Fans/Fan-Downloads/Sonstiges/flyer_agf_fp_lautern.pdf">Hier geht es zum Flyer-Download!</a></p>
<p><strong>Zudem finden im Rahmen der Aktionswoche folgende Veranstaltungen statt:</strong><br />
Vortrag mit anschließender Diskussion; Referent: Jonas Gabler<br />
Der Politologe und Buchautor Jonas Gabler berichtet darüber, wie Rechtsradikalismus, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung Eingang in die Fußballfankultur finden können. Dabei werden Beispiele aus dem In- und Ausland, aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart zur Sprache kommen. Im Anschluss an den Vortrag soll in großer Runde diskutiert werden, wie Fans, Vereine und die Zivilgesellschaft gegen solche Phänomene vorgehen können.</p>
<p><strong>Donnerstag, 15. März 2012<br />
18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung<br />
19.30 Uhr: Fußballkultur und Rechtsextremismus/Rassismus</strong></p>
<p>Der Politologe und Buchautor Jonas Gabler berichtet darüber, wie Rechtsradikalismus, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung Eingang in die Fußballfankultur finden können. Dabei werden Beispiele aus dem In- und Ausland, aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart zur Sprache kommen. Im Anschluss an den Vortrag soll in großer Runde diskutiert werden, wie Fans, Vereine und die Zivilgesellschaft gegen solche Phänomene vorgehen können.</p>
<p><strong>Dienstag, 20. März 2012<br />
19.30 Uhr: Angriff von Rechtsaußen – wie Neonazis den Fußball missbrauchen Vortrag mit anschließender Diskussion. Referent: Ronny Blaschke</strong><br />
Rechtsextreme hängen sich an die Volksbewegung Fußball, um ihre menschenverachtenden Ansichten zu verbreiten. Die NPD wirbt in Fanszenen Mitglieder, auf Amateurebene gewinnen ihre Parteifunktionäre als Vereinsvertreter oder Schiedsrichter Akzeptanz in der Gesellschaft. Neonazis gründen Vereine, um Jugendliche an ihre Kameradschaften heranzuführen. Der Berliner Journalist Ronny Blaschke beschreibt, wie Rechtsextreme das Verständnis von Demokratie und Toleranz im Fußball schädigen.</p>
<p><strong>Mittwoch, 28. März 2012<br />
19.30 Uhr: Wie bunt ist der Ball? Fußball zwischen Diskriminierung und Integration</strong><br />
Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion. Referent: Gerd Dembowski<br />
Ob Özil oder Khedira: Das Gesicht der deutschen Nationalmannschaft hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Ist Fußball ein Vorbild für gelebte Integration oder funktioniert das nur, solange die deutschen Stars mit Migrationshintergrund gut spielen? Wie sieht das im Amateurfußball aus? Wie gehen Fußballfans, Vereine und Verbände mit Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung um? Gerd Dembowski lebt als Soziologe in Berlin und arbeitet seit 17 Jahren in zahlreichen Bildungsprojekten mit und für Fans. Im Anschluss wird mit einem Podium aus Vertretern von Sport und Politik das Thema diskutiert.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.fck.de/de/aktuell/news/details/article/8530-rot-weiss-bunt-aktionswochen-gegen-rassismus-diskriminierung.html">fck.de</a></p>
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		<title>Emotionales Feuerwerk der Kurve, Teilerfolg des Teams</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 15:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK erkämpft sich ein torloses Remis beim ambitionierten VfB Stuttgart 25. Spieltag der Saison, der 1.FCK fuhr am Freitagsabend als Tabellenschlusslicht nach Stuttgart. Keine besonders ermutigende Ausgangssituation grade gegen den offensivstarken VfB den ersten Sieg der Rückrunde einfahren zu können. Trotzdem hatten sich fast 6.000 Anhänger des 1.FCK auf den Weg in die Schwabenmetropole [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK erkämpft sich ein torloses Remis beim ambitionierten VfB Stuttgart</strong></p>
<div id="attachment_4580" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4580" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2262a/"><img class="size-medium wp-image-4580 " title="Auftakt in Stuttgart" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2262A-300x193.jpg" alt="Auftakt in Stuttgart" width="270" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mannschaften auf dem Weg zum Anstoss (©thof2012)</p></div>
<p>25. Spieltag der Saison, der 1.FCK fuhr am Freitagsabend als Tabellenschlusslicht nach Stuttgart. Keine besonders ermutigende Ausgangssituation grade gegen den offensivstarken VfB den ersten Sieg der Rückrunde einfahren zu können.</p>
<p>Trotzdem hatten sich fast 6.000 Anhänger des 1.FCK auf den Weg in die Schwabenmetropole gemacht, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Immerhin war in der letzten Saison an gleicher Stelle die Überraschung gelungen und ein Auswärtssieg eingefahren worden. Doch bevor es auf den Rängen zur Sache gehen konnte, stand zunächst die wie immer unsäglich quälende und zähe Anfahrt hinunter zum Cannstatter Wasen an. Man kennt es in Stuttgart nicht anders.<span id="more-4573"></span></p>
<div id="attachment_4578" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4578" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2260a/"><img class="size-medium wp-image-4578" title="Höllische Kulisse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2260A-300x198.jpg" alt="Höllische Kulisse" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fans des 1.FCK brannten in jeder Hinsicht ein Feuerwerk ab (©thof2012)</p></div>
<p>Die umgebaute schmucke Schüssel auf dem Cannstatter Wasen war mit 50.100 Besuchern nicht ausverkauft. Vor allem der Lauterer Anhang trug an diesem Abend einen erheblichen Teil dazu bei, der Partie von Anfang an einen akustisch sehr stimmungsvollen Rahmen zu geben. Ein super Support über weit mehr als 90 Minuten!</p>
<p>Marco Kurz vertraute exakt der Mannschaft, die auch in der Vorwoche ins Rennen ging. Sein Gegenüber Bruno Labbadia , tat es ihm gleich. Der FCK ging vom Anpfiff weg diszipliniert und konzentriert zu Werke. Die Stuttgarter wurden früh gestört und in den Anfangsminuten gelang beim FCK sogar das Umschalten in die Offensive sehr ansehnlich.</p>
<div id="attachment_4579" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4579" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2261a/"><img class="size-medium wp-image-4579" title="Engagiert und konzentriert - Julian Derstroff" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2261A-300x199.jpg" alt="Engagiert und konzentriert - Julian Derstroff" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Julian Derstroff - stets Biss beim Kampf um den Ball (©thof2012)</p></div>
<p>Nur die Chancenerarbeitung ließ auch am heutigen Tag zu wünschen übrig. Nach rund 10 Spielminuten kam der VfB jedoch mit der konzentrierten Lauterer Deckung besser zurecht und konnte durch Hajnal aus spitzem Winkel eine erste Duftmarke setzen. Doch der glänzend aufgelegte Tobias Sippel konnte klären.</p>
<p>Doch ein Sturmlauf der Stuttgarter blieb aus. Dazu agierte die Lauterer Deckung auch zu diszipliniert, zu bissig, zu aggressiv, stand die Mannschaft als Kollektiv glänzend und ließ das Stuttgarter Spiel nie richtig zur Entfaltung kommen. Bravo! Nach einer halben Stunde dann die erste wirklich gefährliche Situation der Schwaben. Nach einer Ecke kommt Martin Harnik in bester Fallrückzieher-Manier aus kurzer Distanz an den Ball, doch Tobias Sippel parierte den Ball gedankenschnell.</p>
<div id="attachment_4583" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4583" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2265a/"><img class="size-medium wp-image-4583" title="Dichte und bissige Deckung des FCK" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2265A-300x250.jpg" alt="Dichte und bissige Deckung des FCK" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Leon Jessen - die Einstellung stimmte, die Leistung weniger (©thof2012)</p></div>
<p>Das sollte es aus Halbzeit eins auch bereits gewesen sein. Erwähnenswert noch, dass Marco Kurz bereits in der 35. Minute den enttäuschenden Richard Sukuta-Pasu auswechselte und für ihn den quirligen Olcay Sahan auf der linken Seite brachte.</p>
<p>Das Lauterer Spiel wurde damit in der Vorwärtsbewegung damit zwar lebendiger und schneller, doch nennenswerte Chancen ergaben sich dadurch auch nicht. Der VfB war ohne Umschweife die bessere Mannschaft, doch den Schwaben gelang es nicht gegen die Lauterer Deckung entscheidende Überraschungsmomente aufblitzen zu lassen. So war der tapferen Lauterer Defensive nicht beizukommen. Mit dem Remis ging es in die Pause.</p>
<p>Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Aber das Bild aus dem ersten Durchgang blieb. Der VfB feldüberlegen, mehr Ballbesitz, mehr gewonnene Zweikämpfe, mehr Ecken.</p>
<div id="attachment_4584" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4584" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2266a/"><img class="size-medium wp-image-4584" title="Früher Wechsel auf der linken Seite" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2266A-300x201.jpg" alt="Früher Wechsel auf der linken Seite" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Olcay Sahan - springt beim Kopfballduell als sein Gegenspieler (©thof2012)</p></div>
<p>Der FCK hielt tapfer dagegen und blieb seiner Linie treu. Aufopferungsvoller Kampf, eigener Spielaufbau defizitär, eigene Chancen, Mangelware bis Fehlanzeige. In der 57. Minute dann der erste flüssige und kombinationssichere Spielzug der Roten Teufel. Der Ball lief schnell über drei Stationen durchs Mittelfeld, kam auf halb rechts zu Christian Tiffert, der in aussichtsreicher Position aus 18 Metern nicht lange fackelt, abzieht, aber das Leder zischt rechts knapp am Pfosten vorbei ans Außennetz. Geht doch! Traut Euch halt, Jungs!</p>
<p>Bruno Labbadia wollte die Wende erzwingen und brachte binnen weniger Minuten Cacau für Hajnal (60.) und Schieber für den glücklosen Harnik (68.) frischen Wind für den Angriff. Vor allem mit Cacau gewann das Stuttgarter Spiel zwar an Fahrt und Lebendigkeit. Mehr Torgefahr sprang dabei jedoch zunächst nicht raus.</p>
<div id="attachment_4586" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4586" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2268a/"><img class="size-medium wp-image-4586" title="Sicherer Rückhalt im Kasten" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2268A-300x220.jpg" alt="Sicherer Rückhalt im Kasten" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Sippel - erneut eine souveräne Leistung (©thof2012)</p></div>
<p>Der FCK stand sicher und wurde nun selber mutiger, zeigte mehr Initiative und Druck nach vorne. Einziges Manko, es kommen einfach keine zwingenden Torchancen dabei raus! Die wenigen, die sich boten wurden dann teils dilettantisch versemmelt. Eine Viertelstunde vor Ende hatte sich Christian Tiffert auf rechts durchgearbeitet. Sein kluger und sicherer Querpass in die Mitte war an Sandro Wagner adressieret. Die Bremer Leihgabe stand unbedrängt 16 Meter vor Ulreichs Kasten. Direktabnahme, aber leider über den Ball gedroschen! Es war zum Haare raufen!</p>
<p>In der Schlussviertelstunde glänzte auf Stuttgarter Seite nun Cacau einige Male auf und hatte gute bis beste Einschussmöglichkeiten (81./86.). Doch fand auch er in Tobias Sippel jeweils seinen Meister. Der neuen Nummer 1 des 1.FCK merkt man an, dass er auf seine Chance gewartet hat und mit Biss auch daran festhalten will. Weiter so, Tobi!</p>
<div id="attachment_4585" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4585" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2267a/"><img class="size-medium wp-image-4585" title="Sturmverstärkung kurz vor Ende" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2267A-300x181.jpg" alt="Sturmverstärkung kurz vor Ende" width="300" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Itay Schechter - durfte kurz vor Spielende noch rein (©thof2012)</p></div>
<p>Marco Kurz wechselte dann noch einmal aus und brachte Itay Schechter für den sehr gut aufgelegten Julian Derstroff. Der FCK wollte sich in den Schlussminuten noch einmal temporeich heranarbeiten. Beherztes Handeln war es dann auch, das fast noch für eine Überraschung gesorgt hätte.</p>
<p>Nach einer Ecke in der Nachspielzeit nahm Florian Dick im belagerten Stuttgarter Strafraum auf halb rechter Position den Ball ins Visier und drosch das Leder aus der Drehung Richtung Schwabengehäuse. Der Ball strich nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Ulreich wäre hier nie und nimmer dran gekommen. So blieb es auch bis zum finalen Pfiff von Schiri Dr. Brych beim torlosen Remis.</p>
<div id="attachment_4581" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4581" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2263a/"><img class="size-medium wp-image-4581" title="Klares Bekenntnis aus der Kurve" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2263A-300x200.jpg" alt="Klares Bekenntnis aus der Kurve" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fans - am Freitag in Stuttgart Spitzenklasse (©thof2012)</p></div>
<p>Die Fangemeinde auf den Rängen legte direkt nach dem Abpfiff nur kurz eine akustische Pause an und wusste nicht Recht ob der Punkt in Stuttgart nun als Gewinn verbucht werden könne oder solle, oder ob das nicht einfach zu wenig war? War das Glas nun halb voll oder halb leer? Ein Punkt in Stuttgart! Ja, in der aktuellen Situation zu wenig, um da unten rauszukommen. Dennoch ein Erfolg, auch in der Art, wie der Punkt erkämpft wurde. Ein Schritt nach vorne, ein kleiner zwar nur, aber immerhin.</p>
<p>Die meisten Protagonisten in der Kurve räumten jedoch nur kurz dem eigenen Engagement eine Verschnaufpause ein. Noch minutenlang wurde die Herzensbekundung zum eigenen Verein lautstark in den nächtlichen schwäbischen Himmel geschrien.</p>
<div id="attachment_4582" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4582" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/11/emotionales-feuerwerk-der-kurve-teilerfolg-des-teams/img_2264a/"><img class="size-medium wp-image-4582" title="Feuerwerk in Wort und Bild" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2264A-300x200.jpg" alt="Feuerwerk in Wort und Bild" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fans schenkten ihrem Team ein Höllenspektakel (©thof2012)</p></div>
<p>Was die mitgereisten Fans des FCK am diesem Abend zelebrierten war absolute Spitzenklasse. Man hat selbst auf die Entfernung sehen und spüren können, dass es bei der Mannschaft auch allerhöchste Anerkennung fand. Und das beruhte auf Gegenseitigkeit.</p>
<p>Männer, Ihr habt von der Körpersprache her den Abstiegskampf angenommen. Niemand erwartet von Euch Zauberfußball. Kämpft weiter so und zwingt das Glück. Die Bälle werden auch wieder reingehen. Es muss nur bald passieren, damit noch genug Luft bleibt dem Explosionsdruck in den verbleibenden Spielen genug Platz einzuräumen. Fangt einfach am kommenden Sontag gegen Schalke damit an. Unserer Unterstützung dürft Ihr Euch voll und ganz sicher sein!</p>
<p>Florian Dick hat Mitte der Woche in einem Interview bekundet, würde im Kader an richtigen &#8220;Drecksäcken&#8221; fehlen. Wenn dem so ist, Männer, dann orientiert Euch vor allen an Florian! Das ist so einer von der Kategorie Drecksack im positiven Sinne. Dann schaut gleich hinauf in die Kurve, dort stehen tausende von &#8220;Drecksäcken&#8221; im allerpositivsten Sinne. Leute, die nie aufgeben werden, die Euch tausendfach alle zwei Wochen in die Fremde nachfahren. Nehmt Euch von dem Spektakel in Stuttgart was mit für&#8217;s Training in der Woche. Noch besser, für einen souveränen Sieg gegen die Königsblauen!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Mit Leidenschaft ans Tabellenende gerutscht</title>
		<link>http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 19:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Heimspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK schafft auch gegen Wolfsburg keinen Heimsieg Nach der desaströsen und ernüchternden Leistung bei der Auswärtspartie in Mainz, war zur Heimpartie gegen Wolfsburg Wiedergutmachung angesagt. Das hatte die Mannschaft nicht zuletzt bei der sehr emotionalen Aussprache mit den Fans am Sonntag nach dem Auftritt in der Landeshauptstadt verstanden. Leider nur 34.110 Besucher fanden am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Der 1.FCK schafft auch gegen Wolfsburg keinen Heimsieg</strong></div>
<div>
<div id="attachment_4560" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4560" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2240a/"><img class="size-medium wp-image-4560" title="Gemeinsam für unseren FCK" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2240A-300x162.jpg" alt="Gemeinsam für unseren FCK" width="300" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Choreo der FCK - Bekenntnis und Aufforderung zugleich (© thof2012)</p></div>
<p>Nach der desaströsen und ernüchternden Leistung bei der Auswärtspartie in Mainz, war zur Heimpartie gegen Wolfsburg Wiedergutmachung angesagt. Das hatte die Mannschaft nicht zuletzt bei der sehr emotionalen Aussprache mit den Fans am Sonntag nach dem Auftritt in der Landeshauptstadt verstanden.</p>
</div>
<p>Leider nur 34.110 Besucher fanden am Samstag den Weg zum Betzenberg, darunter lediglich nicht ganz 300 grüne Tupfer aus der Volkswagenstadt. Was für eine blamable Haltung gegenüber dem eigenen Herzensverein? Oder gibt es im ehemaligen Zonenrand nicht mehr davon?<span id="more-4549"></span></p>
<div id="attachment_4565" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4565" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2245a/"><img class="size-medium wp-image-4565" title="Sandro Wagner im Kampf um den Ball" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2245A-300x218.jpg" alt="Sandro Wagner im Kampf um den Ball" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Sandro Wagner - viel Aufwand, leider wenig Ertrag (© thof2012)</p></div>
<p>Die Vorzeichen waren klar. Am Betzenberg gastierte eine Mannschaft mit einem der teuersten Kader der gesamten Liga. Gleichzeitig das auswärtsschwächste Team der laufenden Saison. Auf der anderen Seite die Roten Teufel mit der unterirdischsten Heimbilanz aller Zeiten, den wenigsten Torerfolgen in der aktuellen Spielzeit. Was sollte unter Abwägung der statistischen Papierfetzen dabei dann rauskommen? Aus Sicht des FCK galt hier nur ein Ziel, es muss ein Dreier her, egal wie!</p>
<p>Gegenüber dem Spiel in Mainz hatte Marco Kurz auf zwei Positionen wechseln müssen. Dorge Kouemaha zog sich einen Achillessehnenriss zu und wird wohl auch den Rest der Saison ausfallen. Für ihn rückte Richard Sukuta-Pasu in die Anfangsformation. Kevin Trapp hatte muskuläre Probleme und so durfte Tobias Sippel seit gut einem Jahr erstmals wieder von Beginn an zwischen die Pfosten. Außerdem war Leon Jessen wieder fit. Ihm gab Kurz gegenüber Anthar Yahia den Vorzug auf der linken Seite der Viererkette.</p>
<div id="attachment_4563" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4563" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2243a/"><img class="size-medium wp-image-4563" title="Er fliegt wieder" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2243A-300x203.jpg" alt="Er fliegt wieder" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Sippel - leidenschaftlicher Einsatz, sicherer Rückhalt (© thof2012)</p></div>
<p>Der 1.FCK vom Anpfiff weg mit aggressiver Haltung und mit viel Tempo. Schon in den ersten Minuten verriet zumindest die Körpersprache, dass sich die Jungs viel vorgenommen hatten und sich nicht einfach abservieren lassen wollten. Allerdings war im Zusammenspiel auch eine latente Nervosität zu spüren, was angesichts der gesamten sportlichen Situation nicht weiter verwundert.</p>
<p>Der Druck war spürbar und sichtbar auf dem Rasen präsent. Doch gerade in den ersten Minuten gab auch die Kulisse alles, um die Mannschaft zu unterstützen. Es wurde auch jede Aktion der grün gekleideten Magath-Truppe mit gellenden Pfiffen begleitet. Auch das ein Stück alter Betze-Manier.</p>
<p>Die Wolfsburger allerdings hatten die erste erwähnenswerte Chance im Spiel. Ein Distanzschuss von Chris konnte allerdings von Tobi Sippel mit Bravour zur Ecke entschärft werden (7.).</p>
<div id="attachment_4558" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4558" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2238a/"><img class="size-medium wp-image-4558" title="Kein Durchkommen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2238A-300x215.jpg" alt="Kein Durchkommen" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Wolfsburg in der Defensive auch engagiert und sicher (© thof2012)</p></div>
<p>Die neue Nummer 1 im Dress des FCK dann auch zur Stelle, als Helmes sich aus kurzer Distanz versuchte. Ebenfalls zur Ecke geklärt, bravo Tobi (20.). Offensivbemühungen des FCK waren da, aber wieder mit dem alten Problem behaftet. Kaum zwingende Aktionen, kaum ausreichend Futter für den läuferisch sich aufopferungsvoll einsetzenden und einsamen Sandro Wagner.</p>
<p>Der FCK durfte in Minute 14 seine erste aussichtsreiche Aktion markieren. Richard Sukuta-Pasu im Zusammenspiel mit Christian Tiffert kam über die rechte Seite mal durch aber die Wolfsburger konnten zur Ecke klären. Dann versuchte sich Julian Derstroff, sein Angriff wurde Nach einem geblockt, der FCK blieb am Ball, Tiffi auf rechts aus spitzem Winkel, aber Benaglio klärte.</p>
<div id="attachment_4562" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4562" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2242a/"><img class="size-medium wp-image-4562" title="Leidenschaft auch an der Linie" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2242A-300x260.jpg" alt="Leidenschaft auch an der Linie" width="300" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Marco Kurz - er lebt das Spiel auch an der Linie (© thof2012)</p></div>
<p>Zum Ende der ersten Halbzeit dann der FCK mit klaren Vorteilen und einigen Einschussmöglichkeiten. Zunächst vergab Sandro Wagner mit einem zu unpräzisen Schuss (36.). Die beste FCK-Möglichkeit dann durch Christian Tiffert. Der mitgelaufene Kapitän nahm einen Querpass von Julian Derstroff auf konnte aber in freistehender 1:1-Position den Ball nicht an Benaglio vorbei im Netz unterbringen (31.). Verdammte Axt! Kann uns der Fußballgott (…den es per meiner Definition nicht gibt…) so ein Ding nicht mal reingehen lassen!</p>
<p>Doch auch die Wolfsburger sorgten noch einmal für Aufregung! Russ traf zunächst nach einem Dejagah-Querpass das Leder nicht richtig. Helmes scheiterte mit dem Nachschuss (42.). Eine Minute später brachte Schäfer aus kurzer Distanz das Leder nicht an Sippel vorbei (43.). So ging es torlos zum Pausentee. Durchatmen war angesagt.</p>
<p>Der FCK kam unverändert aus der Kabine und nahm den Schwung aus dem ersten Durchgang zunächst mit. Wieder Sandro Wagner (48.) aus spitzem Winkel, Wolfsburg klärte zur Ecke. Die Hereingabe dann wieder auf Wagner, doch der Kopfball brachte ebenfalls nichts ein.</p>
<div id="attachment_4564" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4564" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2244a/"><img class="size-medium wp-image-4564" title="Richard Sukuta-Pasu beim Kopfball" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2244A-300x270.jpg" alt="Richard Sukuta-Pasu beim Kopfball" width="300" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Blieb leider auch wirkungslos - Richard Sukuta-Pasu (© thof2012)</p></div>
<p>Dann durfte auch Florian Dick, der erfolgreichste Lauterer Torschütze der Rückrunde sein Glück probieren. Seinen Freistoß konnte Jan Simunek per Kopf zwar vor den Wolfburger Kasten legen, doch Florian Dick konnte sich noch so sehr strecken, Dick im Tor, Ball daneben! Verflixt!</p>
<p>Mitte der zweiten Halbzeit kam der Lauterer Schwung etwas zum Erliegen. Es fehlte der Druck und so kamen die Wolfsburger wieder auf. Der eingewechselte Orozco brachte ein sauberes Zuspiel von Helmes nicht im Lauterer Tor unter (62.). In der 63. Minute verzog Lopez nach einem Konter der Wölfe, in der 66. Minute konnte sich Tobias Sippel gegen Mandzukic erneut beweisen. Klasse Leistung vom Lauterer Keeper an diesem Tag!</p>
<p>Marco Kurz warf dann frische Offensivkräfte ins Rennen und brachte bei einem Doppelwechsel Nicolai Jörgensen für Pierre De Wit sowie Andrew Wooten als zweiten Stürmer für Julian Derstroff. Man hatte allerdings von außen nicht den Eindruck, dass das Lauterer Spiel in den Minuten nach dem Wechsel mehr Wucht bekommen hätte. Vielleicht nicht Wucht, aber mit Andrew Wooten vorne zumindest mehr Bewegung.</p>
<div id="attachment_4561" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4561" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2241a/"><img class="size-medium wp-image-4561 " title="Kämpfen mit Haken und Ösen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2241A-300x250.jpg" alt="Kämpfen mit Haken und Ösen" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Leon Jessen wieder engagiert auf der Außenseite im Luftkampf (© thof2012)</p></div>
<p>Die Kulisse spürte nun, ein Treffer musste herbeigeschrien werden. Es wurde wieder lauter in der Schlussviertelstunde im Fritz-Walter-Stadion. Doch dem FCK gelang es in der Partie nicht mehr Druck so aufzubauen, dass man den Gegner chancenlos in die eigene Hälfte hätte pressen können.</p>
<p>Es gelang auch nicht mehr so viel Biss und Druck auf das gegnerische Tor zu tragen, dass man den Gegner hätte vermehrt zu Fehlern zwingen können. Die wenigen Möglichkeiten wurden leider etwas zu hektisch und auch unkonzentriert vergeben. Erneut Sandro Wagner (79., 85.) und auch Jan Simunek (88.) scheiterten mit ihren Versuchen. Die Wolfsburger konnten sich in der letzten Viertelstunde über Lopes (75.), Hitzlsperger (82.) und Mandzukic (85.) aber auch selbst Möglichkeiten erarbeiten, vergaben allerdings ebenfalls.</p>
<p>Die vielleicht beste Möglichkeit hatte sich allerdings Andrew Wooten schon in der 74. Minute geboten. Ein abgewehrter Schuss von Nicolai Jörgensen landete bei Wooten, der ohne zu überlegen abzog, doch der harte Ball wurde auf der Linie von Mandzukic mit der Hacke geklärt. So reichte es am Ende nur zu einem torlosen Remis.</p>
<div id="attachment_4559" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4559" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2239a/"><img class="size-medium wp-image-4559" title="Große Chance nicht verwertet" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2239A-300x214.jpg" alt="Große Chance nicht verwertet" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Fast eine Hundertprozentige - Dick drin, Ball daneben (© thof2012)</p></div>
<p>In der aktuellen Situation für den FCK definitiv zu wenig. Die Fangemeinde erstarrte nach dem Abpfiff von Schiri Aytekin auch regelrecht. Denn es war auch dem letzten im Stadion klar, nach den Ergebnissen von den anderen Plätzen, dass 1.FCK nach diesem Spieltag auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht war, denn sowohl Freiburg (Heimsieg gegen Schalke) als auch Augsburg (Remis in Hannover) hatten gepunktet und waren am 1.FCK vorbeigezogen.</p>
<p>Nehmen wir das Positive mit. Die Mannschaft hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten ansehnlich gekämpft. Noch stehen mit 10 Spielen genügend Vergleiche an, die Chancen bieten das Punktepolster dicker zu gestalten. Die Frage wird sein, wie viel Substanz im Team steckt, um noch weiter über sich hinauszuwachsen und wie es gelingen kann diesen Fluch des mangelnden Torerfolges zu besiegen.</p>
<div id="attachment_4557" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a rel="attachment wp-att-4557" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/06/mit-leidenschaft-ans-tabellenende-gerutscht/img_2237a/"><img class="size-medium wp-image-4557" title="Premiere in der BundesligA" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2237A-220x300.jpg" alt="Premiere in der BundesligA" width="220" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fast noch Matchwinner - Andrew Wooten bei seiner Premiere im FCK-Dress (© thof2012)</p></div>
<p>Am kommenden Freitag gastiert der FCK in der schwäbischen Landeshauptstadt gegen den VfB Stuttgart. Keine leichte Aufgabe, aber in der aktuellen Situation wird keine Aufgabe leicht werden. Die Fans jedenfalls werden nach der Vorstellung vom Samstag auch beim nächsten Auswärtsauftritt wieder hinter der Mannschaft stehen und auch ihren Teil dazu beitragen, den Ausgang der Partie so zu gestalten wie in der vergangenen Saison. Nötig wär’s!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Fanclub-Aktion zum Heimspiel gegen Wolfsburg</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 16:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[FCK-Events]]></category>
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		<category><![CDATA[Fanclub]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo FCK-Fans, die letzten Tage gehören zu den schwierigsten Zeiten seit Helmes‘ Pfostenschuss im Abstiegsendspiel am 18. Mai 2008. Das Spiel in Mainz war ein Tiefpunkt, den keiner erleben wollte. Wir waren motiviert, wir unterstützten von Beginn an lautstark unsere Mannschaft. Wir waren heiß! Was wir hingegen zurück bekamen, war für uns alle ein Schlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hallo FCK-Fans,</strong></p>
<div id="attachment_4546" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4546" href="http://www.queer-devils.org/2012/03/02/fanclub-aktion-zum-heimspiel-gegen-wolfsburg/64543_246462672109410_100002370361718_534868_1874015186_n/"><img class="size-medium wp-image-4546" title="Offizielles Plakat zur Fanaktion Heimspiel gegen Wolfsburg" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/03/64543_246462672109410_100002370361718_534868_1874015186_n-300x211.jpg" alt="Offizielles Plakat zur Fanaktion Heimspiel gegen Wolfsburg" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Offizielles Plakat zur Fanaktion Heimspiel gegen Wolfsburg</p></div>
<p>die letzten Tage gehören zu den schwierigsten Zeiten seit Helmes‘ Pfostenschuss im Abstiegsendspiel am 18. Mai 2008. Das Spiel in Mainz war ein Tiefpunkt, den keiner erleben wollte. Wir waren motiviert, wir unterstützten von Beginn an lautstark unsere Mannschaft. Wir waren heiß! Was wir hingegen zurück bekamen, war für uns alle ein Schlag ins Gesicht.</p>
<p>Dennoch: Jetzt aufzugeben kann keine Lösung sein! 11 Spiele liegen noch vor uns, 33 Punkte sind noch zu vergeben! Wir alle, Mannschaft, Fans und Verantwortliche, wollen den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen. Zusammenhalt und bedingungslose Unterstützung bis zuletzt waren es, die uns in schlechten Zeiten immer nach vorne getrieben und die zum Mythos Betzenberg beigetragen haben.<span id="more-4541"></span></p>
<p>Die Mannschaft hat versprochen, mit unbändigem Willen den Abstieg verhindern zu wollen. Dafür brauchen sie weiterhin unsere Unterstützung! Belohnen wir sie für jeden Zweikampf, bestrafen wir den Gegner bei jeder Gelegenheit &#8211; lasst uns alle unsere Elf nach vorne peitschen. Für sie, für uns, für Kaiserslautern!</p>
<p>In diesem Sinne: Gemeinsam für unseren FCK!</p>
<p>Alle, die sich an der Flyeraktion beteiligen wollen, treffen sich um 12.30 Uhr am Eingang der Westkurve. Es werden dann dort die Leute in die Stadionbereiche eingeteilt, in denen die Flyer verteilt werden sollen. Wer helfen will, meldet sich bitte über die Mailadresse an unseren Vorstand (<a href="mailto:vorstand@queer-devils.de">vorstand@queer-devils.de</a>). Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch ebenfalls gerne per Email an uns wenden. In diesem Sinne: auf drei Punkte gegen Wolfsburg!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Von der ersten Minute an nur wenig Durchblick</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 22:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FC Kaiserslautern geht in Mainz mit 4:0 kampflos unter – Eklat am Sonntag Nach den zumindest kämpferischen Duftmarken bei der Niederlage in der Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach, sollte in Mainz die Wende geschafft werden. Vollmundige Bekundungen von Seiten einiger Offizieller und Spieler, die sich in der Öffentlichkeit geäußert hatten, schürten Optimismus. Die rund 5.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Der 1.FC Kaiserslautern geht in Mainz mit 4:0 kampflos unter – Eklat am Sonntag</strong></div>
<div>
<div id="attachment_4517" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4517" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2215a/"><img class="size-medium wp-image-4517" title="Niederschmetternd - FCK unterliegt in Mainz" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2215A-300x203.jpg" alt="Niederschmetternd - FCK unterliegt in Mainz" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Schön eingebrezelt - FCK kassiert deftige Niederlage in Mainz (©Thof2012)</p></div>
<p>Nach den zumindest kämpferischen Duftmarken bei der Niederlage in der Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach, sollte in Mainz die Wende geschafft werden. Vollmundige Bekundungen von Seiten einiger Offizieller und Spieler, die sich in der Öffentlichkeit geäußert hatten, schürten Optimismus. Die rund 5.000 Anhänger des Pfälzer Traditionsclubs waren sich vor der Partie sicher, jener letzte Samstag im Februar soll eine denkwürdige Begegnung werden und nach den Wochen der Tristesse mit 12 sieglosen Spielen die Wende erzwingen.</p></div>
<p>Was wurde da nicht alles aus verborgenen Ecken an Glücksbringern, an interpretationsreichen Devotionalien aus der Vergangenheit hervor gekramt, um den eigenen Optimismus anzuheizen und einmal mehr den Aberglauben zu bemühen.<span id="more-4506"></span></p>
<div id="attachment_4513" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4513" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2199a/"><img class="size-medium wp-image-4513" title="Hitziger Beginn" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2199A-300x212.jpg" alt="Hitziger Beginn" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Vor dem Anpfiff war die Stimmung im FCK-Block heiß!</p></div>
<p>Es sollte alles anders kommen. Ganz anders! Und es war schon lange vor dem Anpfiff so vieles anders. Ein neues Stadion mitten in der rheinhessischen Agrar-Ödnis.</p>
<p>Passend zu der ausgeräumten langweiligen Landschaft. Eine eher überdimensional stilisierte Schuhschachtel, die mehr an einen falsch beschrifteten Baumarkt als an ein Stadion erinnerte.</p>
<p>Architektursprache verdient die Wiedergabe und das Erkennen von Funktion in Form und Kubatur, nicht das Irreführen! Mit Wohlwollen noch 6+! Danke, setzen!</p>
<div id="attachment_4525" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4525" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2223a/"><img class="size-medium wp-image-4525" title="Mainzer Torerfolg" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2223A-300x185.jpg" alt="Mainzer Torerfolg" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Bitterer Treffer - Kevin Trapp geschlagen (©Thof2012)</p></div>
<p>Aber auch Leistungssport bedingt Formensprache und insbesondere Körpersprache, wenn man im Wettstreit am Ende die Nase vorne haben will. Den Profis des 1.FCK schien dieser Nährboden am vergangenen Samstag gänzlich abgegangen zu sein. Gleich vorweg, auch hier, mit Wohlwollen noch 6+! Danke, setzen!Doch der Reihe nach und keine Bange, es ist gleich vorbei. Marco Kurz hatte seine Truppe erneut umgestellt. An diesem 23. Spieltag auf gleich 4 Positionen. Rodnei, Leon Jessen, Jakub Swierczok und Olcay Sahan blieben draußen. Dafür kamen Matze Abel, Anthar Yahia, Dorge Kouemaha und der junge Julian Derstroff in die Startelf.</p>
<div id="attachment_4520" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4520" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2218a/"><img class="size-medium wp-image-4520" title="Höher, weiter, besser...!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2218A-300x201.jpg" alt="Höher, weiter, besser...!" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Der FCK auch bei den Zweikämpfen eher unterlegen (©Thof2012)</p></div>
<p>Die Anfangsformation auf der Tribüne im Gästeblock und den angrenzenden Blöcken in fast unveränderter Aufstellung gegenüber dem letzten Auswärtsspiel! Bis zum Anpfiff hatte sich die Fangemeinde mehr als warm gemacht. Es ging heiß her in den Reihen des FCK-Anhangs. Das Auftaktfeuerwerk am Zaun sorgte dann auch für mächtigen Nebel in der Schuhschachtel.</p>
<p>Das schien der Lauterer Elf dann auch den Durchblick zu trüben. Die Tuchel-Truppe jedenfalls zeigte sich davon unbeeindruckt und ging mit irrem Tempo in die Partie. Schon in Minute zwei ein Zuspiel von Müller in den Strafraum wo Zidan von halb rechts abzog und flach ins linke untere Eck traf.</p>
<div id="attachment_4516" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4516" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2214a/"><img class="size-medium wp-image-4516" title="Hitzig war es nur selten" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2214A-300x180.jpg" alt="Hitzig war es nur selten" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Nur in wenigen Momenten - Emotionalität beim FCK (©Thof2012)</p></div>
<p>Mainz führte 1:0. Schon eine Viertelstunde später – der FCK hatte bis dahin noch nicht einen gefährlichen Angriff nach vorne getragen – hebt Soto aus zentraler Position das Leder über die Lauterer Abwehr wo Szalai nur noch ins leere Tor einschieben muss. Ein erstes zaghaftes Lebenszeichen nach der vorentscheidenden Führung auf der Gegenseite. Ein Freistoß von Pierre de Wit kann der an diesem Tag nahezu arbeitslose Wetklo aus dem rechten Winkel pflücken.</p>
<p>Aber das Debakel nahm dann auf der anderen Seite wieder Fahrt auf. Zunächst spielerisch. Nach einer halben Stunde bediente Zidan seinen Kollegen Müller auf rechts, der trat zu einem 50 Meter Sprint an.</p>
<div id="attachment_4523" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4523" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2221a/"><img class="size-medium wp-image-4523" title="Mainz obenauf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2221A-300x185.jpg" alt="Mainz obenauf" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Sinnbild für weite Strecken des Spiels, Mainz obenauf, Lautern am Boden (©Thof2012)</p></div>
<p>Christian Tiffert hatte im Laufduell über die Standard-Strecke der Bundesjungendspiele keine Chance. Aus halbrechter Position zog Müller ab und traf. Mainz führte 3:0! Die Demütigung war perfekt. Niemand im Lager der Lauterer hatte den Antrieb nach dem bis dahin Gesehenen noch einen Pfifferling auf die eigene Truppe zu setzen oder gar auf die Selbstmotivation einer Aufholjagd wie gegen Stuttgart aus der Vorsaison zu denken. Dann aber doch noch eine sehenswerte Momentaufnahme aus der desolaten ersten Halbzeit. Christian Tiffert zog aus knapp 18 Metern ab, der Ball knallte an die Unterkante der Latte.</p>
<div id="attachment_4524" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4524" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2222a/"><img class="size-medium wp-image-4524" title="Christian Tiffert - wenig Akzente" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2222A-300x208.jpg" alt="Christian Tiffert - wenig Akzente" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Brust raus wäre öfter angebracht gewesen (©Thof2012)</p></div>
<p>Das war’s, Halbzeitpause! Fast eine Erlösung nach der schwachen Darbietung. Mit Beginn des zweiten Durchgangs tauschte Marco Kurz auf zwei Positionen. Christian Tiffert und Dorge Kouemaha blieben in der Kabine, dafür kamen Nicolai Jörgensen und Konstantinos Fortounis. Viel gebracht hat es nicht, man durfte jedenfalls keine wesentliche Veränderung in der Qualität des Lauterer Spiels feststellen. Eher den Eindruck zulassen, das Spiel des FCK würde noch müder und gehemmter. Mehr Spielanteile auf FCK-Seite mögen dem Umstand geschuldet sein, dass die Mainzer mit der sicheren Führung im Rücken weniger taten, ganz einfach! Ein rabenschwarzer Tag!</p>
<div id="attachment_4527" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4527" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2225a/"><img class="size-medium wp-image-4527" title="Wagner ohne Chance" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2225A-300x238.jpg" alt="Wagner ohne Chance" width="300" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Vorher am Ball - FCK hat in vielen Belangen das Nachsehen (©Thof2012)</p></div>
<p>Über weite Strecken in Halbzeit zwei dann auch das bekannte Bild aus dem ersten Durchgang. Die Mainzer einfach in allen Belangen besser! Auch im Chancen-Plus und so brannte es einige Male vor dem Kasten von Kevin Trapp. In der 74. Minute bekommt Nicolai Jörgensen das Leder aus dem Sechzehner nicht weg und anstatt die Kugel aus der Gefahrenzone rüber in die hessische Landeshauptstadt zu dreschen ein Querschläger der auf dem Fuß eines Mainzers landet, dann zu Choupo-Moting, der aus 5 Metern an Kevin Trapp vorbei ins Netz tickt, 4:0!</p>
<p>Längst hatte sich in den Gästeblöcken unbändiger Unmut breit gemacht, denn der FCK ließ an diesem Tag so ziemlich alles vermissen was zu den Grundtugenden des Fußballs gehört. Wille, Aggressivität, Kampfgeist, Seele, Biss, Zähigkeit, Geschlossenheit, Laufbereitschaft.</p>
<div id="attachment_4518" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4518" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2216a/"><img class="size-medium wp-image-4518" title="Schwer durchzukommen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2216A-300x238.jpg" alt="Schwer durchzukommen" width="300" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Sandro Wagner meist gleich von zwei 05ern zugestellt</p></div>
<p>Noch nicht einmal einen leidenschaftlichen Drecksau-Fußball hatte die Truppe auf’s grüne Geviert hingelegt. Die Seele der Fangemeinde kochte dann auch und eine erste Dusche sollten Spieler und Betreuerstab auf ihrem demütigen, resignativen (aber mutigen) Gang vor die Kurve teils aus respektvoller Distanz aber auch aus nächster Nähe ernten! Viel laute und harte Kritik, wenig und vereinzelt Zuspruch und Durchhalteparolen.</p>
<p>Während der Karnevalsverein feierte, Ratlosigkeit, Scham, Wut, Resignation, Trauer auf Seiten der Lauterer. Neben der sportlichen Niederlage sorgten an diesem Tag dann diverse Vorkommnisse in und um die neue Mainzer Schuhschachtel für viel Kopfschütteln. Ob unsägliche Spruchbänder, Jubelfeiern, Beschallungsorgien oder Mikrofonkultur, sehr befremdlich alles.</p>
<div id="attachment_4522" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4522" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2220a/"><img class="size-medium wp-image-4522" title="Ins Gesicht geschrieben" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2220A-300x165.jpg" alt="Ins Gesicht geschrieben" width="300" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Schwerer Gang der Mannschaft nach dem Spiel (©Thof2012)</p></div>
<p>Ein Unding auch das provokative Verhalten der beiden ersten Torschützen vor dem Lauterer Block. Euer Stadion-Mikrofon-Clown hat Herrn Zidan als den größten Ägypter nach dem Pharao bezeichnet? Die königlichen Hoheiten vom Nil waren Respektspersonen allerhöchster Güte! Da wird ein Mohamed Zidan folglich niemals hinkommen. Wie soll man vor jemand Respekt haben, der sich in der Öffentlichkeit so verhält? Sie wollen Vorbild sein für Jugendliche, Herr Zidan? Meinen Respekt haben Sie nicht &#8211; und Ihr Kollege auch nicht.</p>
<div id="attachment_4526" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4526" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2224a/"><img class="size-medium wp-image-4526" title="Wagner in Erklärungsnot" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2224A-300x239.jpg" alt="Wagner in Erklärungsnot" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Sandro Wagner vorm aufgebrachten Fanblock (©Thof2012)</p></div>
<p>Es wird eine Neuauflage der Partie geben, auch in Kaiserslautern im Fritz-Walter-Stadion. Aber keine Bange, würde es nach mir gehen, es würde für Euch keine einzige Spruchband-Choreo mehr geben. Höchstens einen Stoff-Fetzen auf dem wir Euch mitteilen, dass uns für umfängliche Vorbereitungen für euch die Zeit zu schade war! Der Spielplan wird uns leider abverlangen uns schon auf das Heimspiel nach der Partie gegen Euch vorzubereiten! Das ist jetzt schon sicher, egal gegen wen wir spielen. Außerdem ist es nicht unser Stil beleidigende und unangebrachte Sprüche über Euch auszuschütten. Zumal einem in Eurer Historie niemand einfiele, auf dessen Andenken man rumtrampeln könnte? Verstanden? Etwaige Antworten für noch offene Fragen werden wir dann auf dem Platz geben. Versprochen!</p>
<div id="attachment_4515" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4515" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2213a/"><img class="size-medium wp-image-4515" title="Mathias Abel bei den Fans" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2213A-300x200.jpg" alt="Mathias Abel bei den Fans" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Um Schadensbegrenzung bemüht - Mathias Abel (©Thof2012)</p></div>
<p>Aber noch ein Wort zum Entwicklungsstand Eurer Fankultur. Ihr mögt uns nicht, wir mögen Euch und Euren Verein nicht. Es liegt in der Natur der „Sache“ und der räumlichen Nähe, dass man sich trotzdem vereinzelt eben auch persönlich kennt und schließlich in der bundesweiten Aufklärungs- und Fanarbeit zusammenarbeitet. Es ist uns daher schon nicht entgangen, dass auch in den Reihen vieler 05-Anhänger eine Vereinskultur und eine Fankultur nach dem Muster Wolfsburg oder Hoffenheim nicht gern gesehen werden. Auch die dortigen Auswüchse einer lächerlich anmutenden Selbstinszenierung und Selbstdarstellung nicht. Liebe Mainzer, Ihr solltet bei Euren Vereinsoberen mal anklopfen und darauf hinweisen, dass Euer Club auf dem allerbesten Wege ist, sich hinter den genannten Clubs einzureihen. Eure Inszenierungen vom Samstag sind der beste Beweis.</p>
<div id="attachment_4521" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4521" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2219a/"><img class="size-medium wp-image-4521" title="Kuntz und Wagner bei den Fans" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2219A-300x199.jpg" alt="Kuntz und Wagner bei den Fans" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Schockgefühl - Stefan Kuntz und Sandro Wagner bei den Fans (©Thof2012)</p></div>
<p>Die sportliche Niederlage hat in der Fanszene in Kaiserslautern überwiegend Wut geschürt. Weil sich auf der Grundlage der 90 Minuten Körpersprache der Profitruppe kaum einer noch repräsentiert sah. Rund 200 Fans suchten noch am selben Abend das Gespräch mit der Mannschaft am Stadion. In angespannter und emotionaler Atmosphäre, das ist selbstredend. Die Vereinsführung sicherte am Folgetag im Anschluss ans Auslaufen und die geplante Trainingseinheit eine sachliche Aussprache ohne Medienvertreter zu, was auch kurzfristig via Webseite noch angekündigt wurde.</p>
<p>Die emotionale Stimmung am Folgetag allerdings hatte sich kaum abgekühlt. Im Gegenteil! Während der Trainingseinheit wurden von einer kleinen Gruppe immer wieder Schmährufe Richtung Mannschaft skandiert. Einzelne Spieler wurden verbal attackiert und beleidigt. Der Gipfel dann allerdings einige verbale Entgleisungen, die als eindeutig antisemitisch, rassistisch und fremdenfeindlich gewertet werden müssen!</p>
<div id="attachment_4514" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4514" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/28/von-der-ersten-minute-an-nur-wenig-durchblick-4/img_2210a/"><img class="size-medium wp-image-4514" title="Entgleisungen am Sonntag" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2210A-300x189.jpg" alt="Entgleisungen am Sonntag" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Wüste Szenen auf der Nordtribüne des Fritz-Walter-Stadions am Sonntag</p></div>
<p>Die Verantwortlichen des 1.FCK sowie die Mehrzahl der anwesenden Fans zeigten sich entsetzt! Stefan Kuntz hat noch am Vormittag gegenüber dem SWR Stellung genommen und sich deutlich und eindeutig von diesen Entgleisungen distanziert! Die Vereinsführung hat klar gemacht, dass beim 1.FCK kein Platz sei für Rassismus und jede Form von Diskriminierung. Der Verein hat mittlerweile auch Strafanzeige gestellt. Allem Anschein nach handelt es sich bei der Gruppe um einige Fans, denen bereits vor Jahren ohnehin Stadionverbot erteilt worden war. Der Verein bittet auch alle Fans, die am Sonntag Zeuge der Vorkommnisse waren, die Ermittlungsbehörden durch sachdienliche Hinweise zu unterstützen.</p>
<p>Die Aussprache zwischen Fans, Mannschaft, Betreuerstab, sportlicher Leitung und Vereinsführung in der Halle der Nordtribüne blieb von den Vorfällen natürlich nicht unberührt. Trotz anfänglicher Emotionen wurde jedoch in der fast 2 ½ stündigen Veranstaltung am Ende der Schulterschluss gesucht. Doch in der nächsten Heimpartie gegen den VfL Wolfsburg müssen nun natürlich den vielen Worten endlich Taten folgen.</p>
<p>Dennoch wird die Vorbereitungswoche durch die Vorkommnisse extrem belastet. Es bleibt zu hoffen, dass es den Verantwortlichen gelingt Unruhe von der Mannschaft fern zu halten, um die beschworene Konzentration ausschließlich auf die kommende sportliche Aufgabe zu lenken. Die Aufarbeitung des skandalösen Verhaltens unverbesserlicher brauner Kofferköpfe geht indessen unvermindert weiter und findet in facettenreicher Form eindeutige und facettenreiche Positionierung von der überwältigenden Mehrheit der Fanszene. Fanvertretungen, Fanclubs und der einzelne Fan betonen noch einmal, beim 1.FCK ist kein Platz für Rassismus!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Engagement und Leidenschaft blieben unbelohnt</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 13:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Heimspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK unterliegt Borussia Mönchengladbach zuhause mit 1:2 Wieder einer dieser Klassiker, der Erinnerungen an frühere Zeiten schürt und mit dem Klang der Paarung einmal mehr mit dazu beiträgt, die schmachvollen vier Jahre 2. Liga weiter in den Hintergrund zu drängen. Borussia Mönchengladbach hieß der Gegner am gestrigen Samstag im heimischen Fritz-Walter-Stadion. Der Verein, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Der 1.FCK unterliegt Borussia Mönchengladbach zuhause mit 1:2</strong></div>
<div>
<div id="attachment_4465" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4465" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2196a/"><img class="size-medium wp-image-4465" title="Kein Durchkommen - Jakub Swierczock" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2196A-300x215.jpg" alt="Kein Durchkommen - Jakub Swierczock" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Jabub Swierczock mit einem engagierten Spiel, leider ohne Erfolg (©Thof2012)</p></div>
<p>Wieder einer dieser Klassiker, der Erinnerungen an frühere Zeiten schürt und mit dem Klang der Paarung einmal mehr mit dazu beiträgt, die schmachvollen vier Jahre 2. Liga weiter in den Hintergrund zu drängen. Borussia Mönchengladbach hieß der Gegner am gestrigen Samstag im heimischen Fritz-Walter-Stadion. Der Verein, der sich von einem Fast-Absteiger in der vergangenen Saison zu einem ernsthaften Titelaspiranten hochgearbeitet hat.</p>
</div>
<p>45.661 Besucher füllten die Tribünen am Betzenberg. Immerhin gut und gern 8.000 Anhänger des Traditionsvereins vom Niederrhein waren darunter. Respekt! Die Vorzeichen schienen vom Papier her geteilt und ungleich. Hier die unverkrampfte junge Mannschaft von Lucien Favre, die seit Saisonbeginn einen beneidenswerten Lauf aufs grüne Parkett legt, die beste Abwehr der Liga mitbringt und folgerichtig um den Titel mitspielt. Auf der anderen Seite die Mannschaft, die seit 11 Spielen sieglos ist und bisher die wenigsten Tore in der Liga erzielt hat und so folgerichtig im Abstiegskampf steckt.<span id="more-4457"></span></p>
<div id="attachment_4466" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4466" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2197a/"><img class="size-medium wp-image-4466" title="Harter Luftkampf - Sandro Wagner" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2197A-300x230.jpg" alt="Harter Luftkampf - Sandro Wagner" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Sandro Wagner stets anspielbar, laufbereit, zweikampfstark (©Thof2012)</p></div>
<p>Marco Kurz hatte sein Team gleich auf fünf Positionen gegenüber der laschen Partie bei den Bayern verändert. Für Mathias Abel und Anthar Yahia kamen Rodnei und Jan Simunek in der Innenverteidigung. Konstantinos Fortounis, Thanos Petsos und Richard Sukuta-Pasu mussten weichen. Im Mittelfeld durften dafür Pierre de Wit, Ariel Borysiuk ran, während Jakub Swieczock neben Sandro Wagner die Sturmspitze bildete.</p>
<p>In der Vorwoche schien es so, als würde Marco Reus auf Seiten der Gladbacher nicht auflaufen. Fehleinschätzung. Das junge quirlige Talent, das in der kommenden Saison die Ruhrpott-Borussia bereichern wird, wurde wieder fit gemacht. Dafür fehlte bei den Borussen Mike Hanke grippekrank und wurde von de Camargo ersetzt.</p>
<p>Der FCK begann konzentriert und mit dem Publikum im Rücken. In den ersten Minuten wurde jeder Ballbesitz der in weiß gekleideten Borussen von lautstarken Pfiffen begleitet. Der in den Tagen vor der Partie vielbeschworene 12. Mann schien sich anschicken zu wollen früh Akzente zu setzen und mit akustischer Unterstützung die Sicherheit im Spiel der Borussen zu stören oder gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen.</p>
<div id="attachment_4462" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4462" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2193a/"><img class="size-medium wp-image-4462" title="Lautstarke Unterstützung - Marco Kurz" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2193A-300x232.jpg" alt="Lautstarke Unterstützung - Marco Kurz" width="300" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Marco Kurz wie immer engagiert an der Außenlinie (©Thof2012)</p></div>
<p>Den ersten Bemühungen des 1.FCK mit sichereren Spielzügen und schnellen Kurzpässen die Feldüberlegenheit an sich zu nehmen, setzten die Gladbacher jedoch – von allem unbeeindruckt – ihr rotzfreches schnelles Kombinationsspiel dagegen. Die erste Möglichkeit im Spiel gehörte den Gladbachern. Sie resultierte jedoch nicht aus der oft zelebrierten schnellen Kombinationssicherheit. Nach einem Einwurf stand de Camargo frei an der Strafraumgrenze, drosch das Leder jedoch knapp über die Latte.</p>
<p>In der 8. Minute dann die erste zaghafte Möglichkeit für den FCK, doch Jakub Swierczock setzte seinen Schussversuch aus rund 20 Metern weit neben den Kasten. Praktisch mit der nächsten Aktion zeigten die Gladbacher einmal mehr, was sie derzeit auszeichnet. Aus der Balleroberung die schnelle Spieleröffnung, um dann mit einem oder zwei perfekten aber tödlichen Pässen in die Spitze die Alarmstufe im gegnerischen Strafraum auf Rot zu stellen und mit Mut und Präzision den Abschluss zu suchen. So in der 9. Minute, de Camargo schickt Patrick Hermann steil, Leon Jessen mit zu wenig Biss neben oder mehr hinter ihm her, ein trockener und satter Schuss aus dem Lauf und es stand 0:1!</p>
<div id="attachment_4463" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4463" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2194a/"><img class="size-medium wp-image-4463" title="Bedrängnis im Luftkampf - Richard Sukuta-Pasu" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2194A-300x207.jpg" alt="Bedrängnis im Luftkampf - Richard Sukuta-Pasu" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Richard Sukuta-Pasu zieht gegen ter Stegen den Kürzeren (©Thof2012)</p></div>
<p>Im Gegenzug dann jedoch fast der Ausgleich aus einer Standardsituation. Doch wieder einmal versagte das Pech den Jungs von Marco Kurz den verdienten Lohn für ihre Mühen. Aus einer Freistoßsituation aus 20 Metern visierte Pierre de Witt das Gladbacher Tor an. Sein knallharter Schuss klatschte über dem verdutzten und auf der Linie erstarrten ter Stegen an die Latte (11.)! Verdammt – kann so ein Pfund nicht auch einfach mal reingehen!</p>
<p>Die Gladbacher indessen zelebrierten weiter ihren feinen Kombinationsfußball. In der 14. Minute dann ein weiterer Nadelstich. Marco Reus mit gutem Auge aus dem Mittelfeld heraus. Ein gescheiter Pass in den Rücken der Lauterer Abwehr. Arango nahm das Leder auf halb links auf und schlenzte die Kugel mit dem Außenrist an den sich lang und länger machenden Kevin Trapp vorbei ins lange Eck. Der FCK nun natürlich geschockt und verunsichert, aber nicht willenlos. Nach 19 Minuten dann erneut eine FCK-Chance, doch erneut kam Jakub Swierczock mit seiner Kopfballchance nicht richtig hinter das Leder, um ernsthaft Gefahr für den Gladbacher Kasten zu erzeugen.</p>
<div id="attachment_4464" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4464" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2195a/"><img class="size-medium wp-image-4464" title="Gladbach mit gefährlichen Standards" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2195A-300x188.jpg" alt="Gladbach mit gefährlichen Standards" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Marco Reus mit einem Freistoss gegen sichere Lauterer Mauer (©Thof2012)</p></div>
<p>In der 35. Minute dann eine Schwächung für die Borussia. Der Torschütze Patrick Hermann knallte im Mittelfeld bei einem Kopfballduell mit Florian Dick zusammen und blieb schmerzverzerrt am Boden. Der Torschütze wurde minutenlang behandelt und wurde dann mit der Trage vom Platz geholt. Diagnose, Schlüsselbeinbruch. Auch von dieser Stelle, gute Besserung.</p>
<p>Die Gladbacher zogen sich nun zurück, taten nicht viel für die Offensive. Kräfte sparen war offensichtlich angesagt. Der FCK tat sich demzufolge schwer, die tief stehende Truppe von Favre in Verlegenheit oder gar in Gefahr zu bringen. Lediglich eine verunglückte Hereingabe von Sandro Wagner sorgte noch einmal für Aufregung (41.). Der lange Offensivmann brachte einen Ball von der Torauslinie scharf vor das Gladbacher Tor. Seine Mimik und Gestik verrieten, was vermutlich mal eine Flanke werden sollte knallte am kurzen Ecke neben ter Stegen an den Außenpfosten und von dort ins Toraus. Es blieb bei der vermeintlich komfortablen Führung der Gladbacher, Schiedsrichter Weiner bat zur Pause.</p>
<div id="attachment_4461" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4461" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2192a/"><img class="size-medium wp-image-4461" title="Frischer Wind - Julian Derstroff" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2192A-300x205.jpg" alt="Frischer Wind - Julian Derstroff" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Julian Derstroff eine bissige und quirlige Alternative (©Thof2012)</p></div>
<p>Marco Kurz reagierte direkt nach der Halbzeitpause und brachte mit Richard Sukuta-Pasu und Julian Derstroff zwei weitere Offensivkräfte. Olcay Sahan und Pierre de Wit blieben in der Kabine. Die erste Gelegenheit in Halbzeit zwei dennoch für die &#8220;Fohlen&#8221;, aber de Camargo setzte seinen Kopfball aus kurzer Distanz neben Trapps Kasten. Durchatmen (53.)! Doch Gladbach tat nun nicht mehr viel für die eigene Offensive und schien das Ergebnis verwalten zu wollen.</p>
<p>In der 61. Minute ersetzte Marco Kurz dann den engagierten aber glücklosen Jakub Swierczock durch Dorge Kouemaha. Eine frische Offensivkraft sollte für die Wende sorgen. Nur eine Minute später dann endlich mal der Lohn für beherzten Mut. Die Gladbacher blockten in der Mitte einen Lauterer Angriff, Sandro Wagner legte auf den außen positionierten Jessen und der dänische Blondschopf nahm sich ein Herz und drosch das Leder Richtung Gladbacher Tor. Der wie an der Schnur gezogene Ball beulte in der rechten oberen Ecke das Gladbacher Netz aus. Treffer! Das Stadion schien zu explodieren. Da war er wieder – der Moment, den die Anhänger des FCK so sehr herbeisehnten.</p>
<div id="attachment_4460" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4460" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2191a/"><img class="size-medium wp-image-4460" title="Torschütze zum Anschlusstreffer - Leon Jessen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2191A-300x203.jpg" alt="Torschütze zum Anschlusstreffer - Leon Jessen" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Leon Jessen mit sehenswertem Treffer, aber es reichte nicht (©Thof2012)</p></div>
<p>Mit dem Anschlusstreffer schienen sich die Vorzeichen zu ändern. Der FCK agierte mit Wucht, mit Biss, mit Leidenschaft. Die Borussen-Abwehr begann zu wackeln und zu schwanken, aber sie fiel nicht. Aber der FCK war nun am Drücker, hatte sich selbst ins Spiel zurück gearbeitet. So hatten Ariel Borysiuk (66.) und Dorge Kouemaha gleich zweimal (68., 69.) gute Einschussmöglichkeiten, doch im Gladbacher Kasten steht mit Marc-André ter Stegen halt auch einer der besten deutschen Torhüter!</p>
<p>Die Kulisse honorierte die Bemühungen der jungen FCK-Truppe, den Ausgleich nun doch noch zu erzwingen. Die Mannschaft rang sichtlich nach Lösungen die tief stehende Gladbacher Deckung in Verlegenheit zu bringen oder gar zu knacken.  Aber es reichte nicht mehr. Gegen Ende der Partie besannen sich die Gladbacher noch einmal auf ihre eigenen Tugenden  und erarbeiteten sich sogar selbst noch einmal Möglichkeiten. Der FCK kämpfte bis zum Ende, aber es sollte nicht reichen, Borussia Mönchengladbach nahm die Punkte mit.</p>
<div id="attachment_4467" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4467" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2198a/"><img class="size-medium wp-image-4467" title="Bittere Ernüchterung - Sandro Wagner" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2198A-300x252.jpg" alt="Bittere Ernüchterung - Sandro Wagner" width="300" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Sandro Wagner geschafft und ernüchtert, es hat nicht gereicht (©Thof2012)</p></div>
<p>Der FCK bleibt damit nach dem 22. Spieltag aufgrund des besseren Torverhältnisses auf dem Relegationsplatz, punktgleich mit dem FC Augsburg und dem Tabellenletzten SC Freiburg. Im Vergleich zu den Partien in München und zuhause gegen Köln sahen die Besucher heute eine allerdings deutlich engagiertere und leidenschaftlichere Lauterer Elf. Das macht Mut für die kommenden Aufgaben.</p>
<p>Es war in der gestrigen Partie in Halbzeit eins leider nicht gelungen das intelligente und schnelle Spiel der Gladbacher schon in der Entstehung zu &#8220;töten&#8221;. Mitunter daraus resultierten die beiden schnellen Treffer. Es ist bei zwei so unterschiedlichen Kontrahenten dann nicht einfach wenn der vermeintliche &#8220;Underdog&#8221; schon nach 14 Minuten den eigenen Vorsätzen und einem 2-Tore-Rückstand hinterher rennen muss.</p>
<p>Aber es ist für den FCK noch immer möglich, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen und solange diese rechnerische Möglichkeit besteht, gilt es alle Kräfte zu bündeln. Dazu sollten auch wir als Fans weiter unseren Teil beitragen. Anstatt in vielen Internet-Foren mit wortreicher Nörgelei und teils wüsten Beschimpfungen Unzufriedenheit und Unruhe zu verbreiten, sollten wir die Arschbacken zusammenkneifen und das Team weiter unterstützen. Wir verlangen von den Jungs, dass sie auf dem Feld über ihre Grenzen gehen. Die Forderung sollten wir auch an uns selbst richten! Ob es am Ende reicht, kann keiner garantieren. Aber wer jetzt erst die Erkenntnis gewinnt, dass die letzten Wochen verflucht hart werden, der hat bisher halt geträumt und wollte oder konnte die Realität nicht sehen. Die Verantwortlichen haben seit Beginn nichts anderes betont. Die Saison wird Abstiegskampf pur!</p>
<div id="attachment_4459" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4459" href="http://www.queer-devils.org/2012/02/19/engagement-und-leidenschaft-blieben-unbelohnt/img_2190a/"><img class="size-medium wp-image-4459" title="Unsichtbare Bande - Fans und Mannschaft" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2190A-300x200.jpg" alt="Unsichtbare Bande - Fans und Mannschaft" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fans stehen hinter der Mannschaft, notwendig im Abstiegskampf (©Thof2012)</p></div>
<p>Mag sein, dass es den vielbeschworenen Fußballgott gibt. Der hat es schon einmal zugelassen, dass wir bis hinter die Demarkationslinie der Bedeutungslosigkeit gerutscht waren. In Liga zwei, mit einem Fuß bereits in Liga drei! Mag sein, dass dieser Fußballgott uns hat wieder erstehen lassen, oder hatte bei unserer Entwicklung zurück in Liga 1 zumindest seine Finger mit im Spiel hatte. Ich halte es da lieber mit der Haltung &#8220;jetzt erst recht&#8221;! Besinne wir uns auf unsere Kämpfernatur und unsere Tugenden. Mannschaft wie Fans – Fresse abputzen und in Mainz die Wende schaffen!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Abstiegskrimi mit Ernüchterung und fadem Beigeschmack</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 14:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK kommt auch beim Tabellenletzten nur zu einem Unentschieden Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Augsburg. Knapp 2 ½ Stunden Fahrt in die Fuggerstadt, winterlich eingepackt, ausreichend Verpflegung an Bord. Wie so ziemlich alle der rund 4.000 mitgereisten FCK-Fans hatten auch wir neben den üblichen Utensilien bei der Fahrt zu einer Auswärtspartie reichlich Optimismus im Reisegepäck. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK kommt auch beim Tabellenletzten nur zu einem Unentschieden</strong></p>
<div id="attachment_4438" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4438" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg01-a/"><img class="size-medium wp-image-4438" title="Tradition in der Kommerz-Arena" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg01-A-300x177.jpg" alt="Tradition in der Kommerz-Arena" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Rund 4.000 Lauterer Fans waren mit nach Augsburg gereist (©cs2012)</p></div>
<p>Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Augsburg. Knapp 2 ½ Stunden Fahrt in die Fuggerstadt, winterlich eingepackt, ausreichend Verpflegung an Bord. Wie so ziemlich alle der rund 4.000 mitgereisten FCK-Fans hatten auch wir neben den üblichen Utensilien bei der Fahrt zu einer Auswärtspartie reichlich Optimismus im Reisegepäck. Den hatten zuletzt auch alle Akteure aus dem Umfeld der Mannschaft verkündet. Immerhin, es mussten Punkte her im Kampf gegen den Abstieg.</p>
<p>Für uns stand erst einmal der Kampf um einen Parkplatz vorne an. Logistisch zwar ganz akzeptabel gelöst, aber auch bei einer neu geplanten Sportstätte auf der grünen Wiese könnte man ein wenig mehr erwarten, um reibungsloseren Zufluss und auch später Abfluss von Verkehrsströmen zu ermöglichen. Ganz zu schweigen von der unsäglichen Odyssee, die man die Shuttle-Busse zurücklegen lässt, obwohl zwischen Parkplatz und Sportplatz nur knapp tausend Meter Luftlinie liegen. Aber zum Thema FC Augsburg seien am Ende noch ein paar Gedanken gestattet.</p>
<p><span id="more-4432"></span></p>
<p>Hinein in die Begegnung. Marco Kurz hatte seine Mannschaft gegenüber der Vorwochenbegegnung auf zwei Positionen geändert. Für Dorge Kouemaha spielte erstmals die Bremer Leihgabe Sandro Wagner. Für den erkrankten Pierr de Wit stand Oliver Kirch in der Anfangsformation. Vom Anpfiff weg signalisierten allerdings erst einmal nur die Augsburger Liga-Neulinge was hier heute Sache sein sollte. Marco Kurz hatte in den zurückliegenden Wochen mehr als nur einmal mehr Wucht im Spiel, mehr Gier auf den Ball und auf die Marsch-Richtung Tor von seinen Jungs gefordert. Genau das zelebrierten in den Anfangsminuten die Fuggerstädter.</p>
<div id="attachment_4440" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4440" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg03-a/"><img class="size-medium wp-image-4440" title="Gute Stimmung im Lauterer Block" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg03-A-300x178.jpg" alt="Gute Stimmung im Lauterer Block" width="300" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz Rückschlägen im Spiel - toller Support des Fanblocks (©cs2012)</p></div>
<p>Nicht verwunderlich, dass so bereits in der 5. Minute ein Freistoß, dem übrigens eine zweifelhafte Schiri-Entscheidung vorausging, in aussichtsreicher Position für den FC Augsburg dabei raus kam. Die FCK-Mauer machte hier alles andere als einen sattelfesten Eindruck. Viel zu viel Zeit, bis man sich sortiert hatte, viel zu wenig Körpersprache in Richtung Standfestigkeit, viel zu brave Haltung in Richtung Geschlossenheit, viel zu wenig Bestimmtheit gegenüber der in die Mauer gemogelten Augsburger Akteure. Den leicht angetippten Ball drosch de Jong wie an der Schnur gezogen durch die löchrige Wand. Es stand 1:0 für den FCA!</p>
<p>Dem 1.FCK stand der Schock in die Körperglieder geschrieben. Hektik, Unkonzentriertheit, Leichtsinn und Unsicherheit waren minutenlang die steten Begleiter. Schon in der Defensive fehlte es an Ordnung, das spielsichere Umschalten in die Offensivbewegung fand kaum statt. Ballverluste, in allen Mannschaftsteilen. Konstruktiver Aufbau? Fehlanzeige! Zwar war von Beginn an die kämpferische Einstellung der im schwarz-weißen Dress aufgelaufenen Lauterer da, doch auch die  trug nicht dazu bei, die Linie mannschaftlicher Geschlossenheit und spielerischer Überlegenheit zu erlangen oder auch nur ansatzweise den Augsburgern den Schneid abzukaufen. Im Gegenteil. Bis zur 12. Minute handelten sich nacheinander Jakub Swierczok und Sandro Wagner jeweils den gelben Karton ein.</p>
<div id="attachment_4449" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4449" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/samsung-4/"><img class="size-medium wp-image-4449" title="Der FCK im Abstiegsduell in Augsburg" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/A1-A-300x152.jpg" alt="Der FCK im Abstiegsduell in Augsburg" width="300" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht immer stimmte die Ordnung im Lauterer Spiel (© CoH2012)</p></div>
<p>Anders die Augsburger &#8211; schnörkellos, kombinationsschnell, aggressiv, schnell im Aufbau. Allerdings haftet dem Tabellenletzten &#8211; Gott sei Dank &#8211; ähnliches am Stiefel, wie seit Monaten den Akteuren aus dem Lager des FCK. Die Sicherheit im Torabschluss! Mit dem Rückenwind der Führung agierte der FC Augsburg in der Anfangsviertelstunde quirlig und munter Richtung Lauterer Tor. Die beste Chance hierbei bot sich Tobias Werner in der 14. Minute. Oehrl erarbeitete gegen drei Lauterer den Ball und legte das Leder an der Strafraumgrenze quer auf Werner, der frei vor dem Tor stehend das Kunststück fertig brachte die Kugel in die Ränge zu platzieren! Durchatmen war angesagt!</p>
<p>Dem Lauterer Kollektiv fehlte es bis dahin an Ruhe und Abgeklärtheit! Nach fast 20 Minuten Spieldauer hatte sich die Mannschaft noch immer nicht richtig sortiert und gefunden. Lediglich punktuelle Aktionen signalisierten aufkommende mentale Stabilität. Ohne die kriegst Du keine körperliche Dominanz und keine Sicherheit auf den Rasen! In der 25. Minute dann die erste wirkliche Lauterer Duftmarke in Form einer Standardsituation. Aber die hat dann auch gleich gesessen!</p>
<p>Alexander Bugera brachte einen Freistoß vors gegnerische Tor. Jan Simunek platzierte das Leder per Kopf auf den Kasten. Simon Jentzsch zwischen den Augsburger Pfosten reagierte aus kürzester Distanz glänzend. Der Ball war noch nicht aus der Gefahrenzone und kam auf den zweiten Pfosten, wo Florian Dick sich durchsetzte, höher sprang als zwei Augsburger Gegenspieler und zum Ausgleich einnickte. Der Ausgleich verlieh nun dem FCK die nötige Sicherheit und beflügelte.</p>
<div id="attachment_4443" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4443" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/img_2147-a/"><img class="size-medium wp-image-4443" title="FCK bei Standards gefährlich" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2147-A-300x189.jpg" alt="FCK bei Standards gefährlich" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Lauterer Ecken und Freistöße brachten öfter Gefahr</p></div>
<p>Endlich liefen die Kombinationen flüssiger und sicherer und war mehr Zug zum Augsburger Tor drin. Die Partie drehte sich langsam. Fortan hatte der FCA Probleme im Spielaufbau, behauptete der FCK das Übergewicht und ließ dem Gegner nicht viele Möglichkeiten Vorwärtsbewegung zu gestalten. Folgerichtig die nächste Lauterer hochkarätige Chance, wieder durch eine Standardsituation. Erneut durfte sich Florian Dick hierbei in Szene setzen und prüfte Simon Jentzsch mit einem fulminanten Freistoß, den der Keeper des FCA gerade noch zur Ecke klären konnte (27.).</p>
<p>Der FCK hatte das Heft nun in der Hand und zog ein ansehnliches Angriffsspiel auf. Immer wieder Anspielstation in der Spitze war dabei Sandro Wagner. Der Junge macht Freude. Mit der Art seiner Ballbehauptung und Ballverteilung vorne drin und die Art wie er Unruhe in der gegnerischen Abwehr schürt, wirklich eine Bereicherung für das FCK-Spiel. Aber der FCK versäumte es den Gegner klein zu halten und weiter das eigene Spiel aufzuzwingen. So gewannen die Augsburger in der Schlussphase der ersten Halbzeit wieder Oberwasser und kamen zu weiteren glänzenden Möglichkeiten. Doch sowohl Mölders, der freistehend vor dem Kasten von Kevin Trapp zum Schuss kam (40.), als auch Oehrl, der grade noch von Rodnei geblockt werden konnte (41.) und Werner mit einem Distanzschuss über das Tor (43.), vergaben beste Möglichkeiten den FCA wieder in Front zu bringen. So ging es mit dem Unentschieden in die Kabinen.</p>
<p>Nach der Pause ging es ohne Wechsel weiter. Der FCK begann nun aggressiver und spielfreudiger als in Halbzeit eins. Die erste Möglichkeit dann in der 49. Minute. Christian Tiffert brachte einen Freistoß auf den langen Pfosten, wieder Jan Simunek legte das Leder vor dem Kasten quer und wieder war es Florian Dick, der goldrichtig stand und das Leder zum 1:2 ins Netz hämmerte. Überschwänglicher Jubel im Lauterer Block! Der FCK hatte die Partie gedreht und wollte nun mehr. In der 56. Minute versuchte sich Alexander Bugera mit einem satten Freistoß, doch auch diesen satten Schuss konnte Simon Jentzsch gerade noch parieren. Wenig später erarbeitete sich der unermüdliche Olcay Sahan eine gute Schussposition, doch das Leder krachte an die Querlatte (60.). Wieder verhinderte Aluminium einen Lauterer Torerfolg. Zum Haare raufen!</p>
<div id="attachment_4446" class="wp-caption alignright" style="width: 274px"><a rel="attachment wp-att-4446" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg04-a/"><img class="size-medium wp-image-4446" title="Jubel nach der Führung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg04-A-264x300.jpg" alt="Jubel nach der Führung" width="264" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Grade war der FCK mit 2:1 in Führung gegangen</p></div>
<p>So langsam schienen die Augsburger den Rückstand und die Lauterer Spiellaune weggesteckt zu haben und besannen sich nun wieder auf eigene Qualitäten. Was dabei raussprang war eine weitere hundertprozentige Möglichkeit. Kevin Trapp hatte einen gegnerischen Schuss abgewehrt, der Ball sprang Sascha Mölders vor die Füße und der brachte das Kunststück fertig das Leder frei vor dem fast leeren Kasten über die Querlatte zu dreschen (63.). Für ihn kam nach der zweiten glücklosen Chance diese Wertigkeit dann Stephan Hain. Der etatmäßige Stürmer war noch nicht richtig auf dem Rasen, da kombinierte sich die Augsburger Offensivabteilung mit einem bilderbuchmäßigen Angriff durch die lauterer Deckungsreihe. Letzter Baustein in der Vorwärtsbewegung, der blendend frei gespielte Hain, der so nur 20 Sekunden nach seiner Einwechslung mit dem ersten Ballkontakt das Leder an Kevin Trapp vorbei zum Ausgleich im Netz unterbrachte (65.). Lange Gesichter beim FCK! Wie kann man in der Deckung so einen Ritt überhaupt zulassen?</p>
<p>Die Augsburger witterten nun wieder Aufwind und verschafften sich erneut klare Feldvorteile. Doch auch der FCK kam noch zu Möglichkeiten. Gefährlichkeit jedoch eher bei Standards. So verpassten es Jan Simunek und auch Sandro Wagner nach einer Ecke die erneute Führung zu erzwingen (69.). Marco Kurz brachten dann Thanos Petsos für Oliver Kirch und Richard Sukuta-Pasu für Jakub Swierczock. Der FCA blieb weiter gefährlich am Drücker und drängte auf die Führung. Zehn Minuten vor dem Abpfiff noch so eine hundertprozentige Möglichkeit. Hain im Strafraum quer auf den eingewechselten Ndjeng und auch der scheiterte an den eigenen Nerven und ballerte das Leder an Kevin Trapps Kasten vorbei. Nochmal durchatmen.</p>
<p>Der FCK agierte in den Schlussminuten aus einer endlich souverän stabilen Defensive und lauerte auf Konterchancen. In der 88. Minute dann eine ebensolche, doch der glänzend postierte Sandro Wagner scheiterte per Kopf am erneut reaktionsschnellen Simon Jentsch. In der Nachspielzeit dann der Aufreger des Tages. Der in der 85. Minute eingewechselte Nicolai Jörgensen wurde auf links glänzend von Sandro Wagner in die Spitze geschickt, lief auf halblinks zielstrebig Richtung FCA-Tor und war im Begriff zum Schuss anzusetzen als er von seinem Gegenspieler klar zu Fall gebracht wurde. Auch die Augsburger hatten den folgerichtigen Strafstoß wohl schon vor dem geistigen Auge, doch die Pfeife von Schiri Graefe blieb stumm! Ein klarer Elfmeter! Herr Graefe, seien Sie glücklich darüber, dass ein gewisser Wolfram Wuttke nicht mehr in den Reihen des FCK agiert, der hätte Ihnen sicher lautstark kundgetan, dass Sie sich grade vor sich selber in die Hosen geschissen haben! Ganz schwach Ihre Wahrnehmung, ganz schwach Ihre Entscheidung und ganz schwach auch Ihre Zurückhaltung bei der geforderten Kommentierung nach Spielende!</p>
<div id="attachment_4439" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4439" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg02-a/"><img class="size-medium wp-image-4439" title="Wahrnehmung am Rande des Geschehens" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg02-A-300x246.jpg" alt="Wahrnehmung am Rande des Geschehens" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">...ooops, die Tradition war schon vor Euch hier, liebe Augsburger (©cs2012)</p></div>
<p>Es blieb beim Unentschieden, das in der Momentaufnahme zunächst keinem der beiden Kellerkinder etwas nutzt. Doch bleiben wir nicht nur optimistisch sondern auch realistisch. Wir haben gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf auswärts einen Punkt erarbeitet! Vor dem Hintergrund des ausgelobten Ziels hier einen Dreier holen zu wollen, wenn nicht gar zu müssen, zu wenig! Vor dem Hintergrund der Anzahl und vor allem der Wertigkeit der Möglichkeiten des Gegners zum Torabschluss zu kommen, seien wir einfach happy! Wenn die Truppe von Luhukay treffsicherer gewesen wäre, wir dürften uns nicht beklagen, wenn die uns viermal oder fünfmal das Leder ins Netz gelegt hätten! Und noch eine nüchterne Betrachtung, die zeigt was in der verbleibenden Rückrunde noch alles denkbar ist. Trotz zweier heute noch ausstehenden Partien liegen wir mit dem 16. Tabellenplatz und den dürftigen 18 Punkten gerade mal 5 Punkte hinter dem Tabellenachten (TSG Hoffenheim)! Also, Fresse abputzen, weitermachen und mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag gegen die Domstädter gleich mal in der Tabelle an denen vorbeiziehen!</p>
<p>Diese Tabellenkonstellation wird in den kommenden Wochen noch mehrfach durcheinander gewirbelt werden. Der Abstiegsstrudel wird auch noch Mannschaften erfassen, die im Moment noch gar nicht daran denken! Der FCK hat es selbst in der Hand sich da unten Schritt für Schritt herauszuarbeiten. Das wissen auch alle Verantwortlichen und Akteure um Marco Kurz herum. Wenn unsere Quote beim Abschluss verbessert werden kann und die spielerische Leistung nicht wesentlich nachlässt, dann muss man vor dem Ausgang des Projektes Klassenerhalt keine Angst haben. Zumal die Neuverpflichtungen aus der Winterpause viel Hoffnung machen. Am Ende über der Linie, das reicht in dieser Saison. Dafür würden Euch die Fans auf Händen tragen.</p>
<p>Was unseren gestrigen Gegner betrifft. Es würden Euch viele in der Liga keine Träne nachweinen. Ich habe mich in dieser Saison bei meinen Auswärtsfahrten nach Bremen oder Köln, auf Schalke, in Hamburg oder in Dortmund sehr wohl gefühlt. Als Gast eben willkommen geheißen, freundlich behandelt, einigermaßen gut und einem Bundesliga-Spiel angemessen verpflegt. Merkwürdig, dass der Wohlfühlfaktor bei den Ausflügen nach Wolfsburg und Hoffenheim gänzlich fehlte. So wie übrigens bei Euch, liebe Augsburger. Das fängt mit Eurer seelenlosen Funktions-Kiste auf der grünen Wiese an. Kalt, nüchtern, befremdlich, wenig einladend. Gute Architektur sieht anders aus und funktioniert auch anders. So manchem Architekten sollte man nachträglich die Graduierung entziehen. Hauptsache funktional und auf das betuchte Publikum ausgerichtet. Für den einfachen Stadionbesucher nicht besonders einladend.</p>
<p>Eure Gastfreundschaft oder das was Ihr darunter versteht wird aber auch über den Faktor Mensch nicht viel besser. Wortkarg, unfreundlich, misstrauisch, launisch, ablehnend. Wirklich willkommen habe ich mich in Eurer Stadt nicht gefühlt. Man konnte auch den Eindruck gewinnen, dass Eure Logistik darauf ausgelegt ist, dass eine so zahlreiche Gästeschar möglichst wenig Geld ausgibt? Denkt mal bei der Personalplanung Eurer nächsten Heimpartie drüber nach. Auch über den Umgang mit Gästefans und mit Euren unverständlichen Toiletten-Reglungen. Ich wünsch Euch, dass Ihr in Liga zwei dazu viel Zeit haben werdet.</p>
<p>Als Kind war mir Eure Stadt durch die Puppenkiste als Hort einer verträumten Märchenwelt irgendwie vertraut. Als historisch interessierter Mensch rangiert Eure Stadt bei mir mit den vielen Relikten Eurer ehrwürdigen Historie auch ganz weit vorne. Aber stellt bitte Eure Bemühungen ein, Euch zu einem festen Bestandteil der etablierten bundesdeutschen Fußball-Größen aufzuschwingen. Die Zeiten Eures Helmut Haller sind lange vorbei. Was Euch zu wirklicher Größe noch fehlt, könnt Ihr bei den zitierten und gestandenen  Clubs bis ins Detail hinein erahnen. Das kann man aber nicht kaufen, das muss man sich erarbeiten und das muss wachsen. Ein Andreas Rettig hat zweifelsfrei sechs Jahre lang gute Arbeit bei Euch geleistet, aber auch das kann für Euch nur ein Anfang sein. Dass so mancher Augsburger Zuschauer vermutlich noch gar nicht verstanden hat, was gewachsene Fankultur eigentlich bedeutet, das stellte gestern der Sitznachbar meiner Begleiterin unter Beweis. Er kommentierte den ihr ins Gesicht geschriebenen Frust mit, &#8220;nun regen Sie sich doch nicht so auf, das ist doch nur ein Spiel!&#8221; Der Gipfel dann der Schlusskommentar &#8211; &#8220;Das Gute am Abstieg ist doch, man kann auch wieder aufsteigen&#8221;! Charlotte hat ihm dann den Mund verboten! Richtig so! Ich für meinen Teil wäre Euch dankbar, wenn Ihr wenigstens mal mit dem Thema Gästeservice und Freundlichkeit anfangen würdet, damit sich wenigstens andere Gästefans wohler fühlen als wir es gestern durften – außer Hoffenheim und Wolfsburg natürlich!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Der Fanfreundschaft wieder Leben einhauchen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fans aus Lautern und Bremen pflegen vereinzelt immer noch und immer wieder tolle Kontakte Am vergangenen Samstag waren unter den etwas mehr als 40.000 Besuchern zur Partie des 1.FCK gegen den SV Werder Bremen auch rund 1.500 Gästefans von der Weser. Vielen FCK-Fans ist sicher noch die langjährige Freundschaft zu der grün-weißen Fanschar aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fans aus Lautern und Bremen pflegen vereinzelt immer noch und immer wieder tolle Kontakte</strong></p>
<div id="attachment_4416" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4416" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012953-a/"><img class="size-medium wp-image-4416" title="Einträchtige Fans - FCK-Werder Bremen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012953-A-270x300.jpg" alt="Einträchtige Fans - FCK-Werder Bremen" width="270" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hatten vor dem Spiel viel zu besprechen, FCK-Fans und Werder-Fans (© no2012)</p></div>
<p>Am vergangenen Samstag waren unter den etwas mehr als 40.000 Besuchern zur Partie des 1.FCK gegen den SV Werder Bremen auch rund 1.500 Gästefans von der Weser. Vielen FCK-Fans ist sicher noch die langjährige Freundschaft zu der grün-weißen Fanschar aus dem hohen Norden in bester Erinnerung. Zugegeben, im Vergleich zu den Gepflogenheiten von vor 30 Jahren, hat diese Verbindung viel an Intensität verloren.</p>
<p>Es waren am Samstag aber auch auf Bremer Seite nicht wenige Fans da, die diese Erinnerungen auch mit im Reisegepäck trugen. So war es in der Vergangenheit üblich, dass die Anhänger aus den Lagern der Roten-Teufel und der Grün-Weißen auch viel gemeinsam unternommen hatten und langjährige Bekanntschaften oder gar Freundschaften entstanden waren, die bis heute anhielten. Aber warum eigentlich nur in der Erinnerungen leben lassen?</p>
<p><span id="more-4408"></span></p>
<div id="attachment_4418" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4418" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012965-a/"><img class="size-medium wp-image-4418" title="FCK-Historie zum Bestaunen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012965-A-300x201.jpg" alt="FCK-Historie zum Bestaunen" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Besuch mit Bremer Gästen im FCK-Museum (© no2012)</p></div>
<p>Bereits zum Saisonauftakt reisten die Queer Devils an die Weser und verbrachten im Rahmen eines sommerlichen Auswärtsausflugs das komplette Wochenende in Bremen. Dort gab es trotz der schmerzlichen Niederlage des FCK beim SV Werder einige sehr freundliche und herzliche Begegnungen mit Bremern der alten Schule und der jüngeren Generation. Beschlossenes Fazit – der Gegenbesuch war gesetzt! So fanden sich Norman, Werder-Fan der alten Schule seit den 70er Jahren, Sohn Dennis, dessen Herz in zarten Kinderjahren sogar für den 1.FCK schlug und den der Papa erst ins Werder-Lager hinein erzogen hatte sowie Begleiter Andre, der ebenfalls über viele grün-weiße Jahre zu berichten wusste am vergangenen Samstag zeitig am höchsten Fußballberg Deutschlands ein.</p>
<div id="attachment_4417" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4417" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012955-a/"><img class="size-medium wp-image-4417" title="Gegenbesuch in Kaiserslautern in der Rückrunde" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012955-A-300x215.jpg" alt="Gegenbesuch in Kaiserslautern in der Rückrunde" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer toller Kontakt mit Perspektive - (vl.) Andre, Matze, Dennis (© no2012)</p></div>
<p>Die Jungs aus Bremen wurden dort vom Queer-Devils-Boss höchst selbst in Empfang genommen. Der herzlichen Begrüßung folgte gleich ein seit Wochen geplantes Zeremoniell. Trikottausch. Ein grünes Dress von Claudio Pizarro wanderte in den Besitzstand der Queer Devils, während von unserer Seite ein Trikot mit den Unterschriften aller Spieler überreicht wurde, das fortan sein Dasein in grün-weißer Umgebung fristen soll. Danach ging es dann ins neue FCK-Museum.</p>
<p>Auch wenn der SV Werder bereits über eine vergleichbare Stätte verfügt (das so genannte &#8220;Wuseum&#8221;), waren die Bremer Gäste vom Stand der noch im Wachsen befindlichen Lauterer Ausstellung und den bereits präsentierten Exponaten sehr angetan. Grün-weiße Tupfer in den Vitrinen und Kisten waren beim Gang durch die Räume auch sehr schnell gefunden.</p>
<p>Die Collage zum Pokalfinale 1990 (der 1.FCK schlug als Außenseiter den SV Werder Bremen mit 3:2) wurde intensiv und lange &#8211; auch ein wenig wehmütig &#8211; betrachtet und bestaunt. Gefallen fanden die Gäste auch an allen Exponaten zum großen Thema Fritz-Walter und verschlangen ehrfurchtsvoll so manche gelieferte Erläuterung. Danke an dieser Stelle auch an Charlotte Steinhübl für die investierte Zeit sowie die fachliche Begleitung und Kommentierung!</p>
<div id="attachment_4419" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4419" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012966-a/"><img class="size-medium wp-image-4419" title="Ehrfurcht beim Blick in die Vergangenheit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012966-A-300x230.jpg" alt="Ehrfurcht beim Blick in die Vergangenheit" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Davon waren auch die Bremer Jungs angetan (© no2012)</p></div>
<p>Anschließend ging es auf nicht alltäglichen und nicht ganz offiziellen Pfaden in den Logenturm Ost, wo die Jungs aus Bremen einen ersten Blick ins Stadioninnere wagen durften. Direkt über dem Werder-Block. Hat ihnen schon irgendwie imponiert den Jungs von der Weser!</p>
<p>Nun aber hurtig noch die eine oder andere Stärkung zu Gemüte führen. Vor allem Flüssiges war angesagt, denn so viel quatschen macht durstig. Auch für die Umtrunk-Etappe gab es von Seiten der rot-weißen Fraktion keine Scheu sich im inneren Tribünenbereich mitten unter die Bremer Fans zu mischen und auch dort weitere Bekanntschaften zu schließen. Viele lebendige und tolle Gespräche wurden geführt und zahlreiche Erinnerungen an alte Zeiten hochgehalten, die auch vielen FCK-Fans vielleicht gar nicht mehr so sehr im Gedächtnis sind.</p>
<div id="attachment_4420" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a rel="attachment wp-att-4420" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012971-a/"><img class="size-medium wp-image-4420" title="1990 gemeinsam in Berlin" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012971-A-232x300.jpg" alt="1990 gemeinsam in Berlin" width="232" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sorry, Jungs, da hatten wir die Nase vorne (© no2012)</p></div>
<p>Leider war an diesem Tag viel mehr nicht mehr drin. Zum Anpfiff der Partie war jeder rechtzeitig in seinem angestammten Block und nach Ende der Partie mussten die Jungs aus Bremen dann doch hurtig zu ihrem Bus. Aber eines ist gewiss – beim nächsten Besuch auf Deutschlands höchstem Fußballberg werden die drei (…und vielleicht der eine oder andere mehr…) auch ein ganzes Wochenende in der Pfalz verbringen. Ideen die gemeinsame Zeit zu gestalten sind bereits reichlich in den Köpfen aller vorhanden. Einzige Vorbedingung, dass der FCK der Liga erhalten bleibt. Aber auch dieser Wunsch wurde uns von Seiten der Anhängerschar von der Weser für die verbleibenden Partien der Rückrunde mehr als dutzendfach mit auf den Weg gegeben. Eines jedenfalls ist sicher, wenn der Klassenerhalt gelingt, sind auch wir in Bremen wieder dabei!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Die ungestillte Sehnsucht nach dem Torschrei</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK mit toller Partie nur torlos gegen Werder Bremen Die kurze Winterpause der Fußball Bundesliga war Vergangenheit. Es ging in die Rückrunde der Saison 2011/2012, zu deren Auftakt am vergangenen Samstag der SV Werder Bremen auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gastierte. Flutlichtatmosphäre bei nasskaltem Wetter vor 40.381 Zuschauern. Darunter auch rund 1.500 Werder-Fans, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK mit toller Partie nur torlos gegen Werder Bremen</strong></p>
<div id="attachment_4386" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4386" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_fans_008-a/"><img class="size-medium wp-image-4386" title="Stimmungsvolle Kulisse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Fans_008-A-300x208.jpg" alt="Stimmungsvolle Kulisse" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Die gut gefüllte Westtribüne vor der Partie (© thof2012)</p></div>
<p>Die kurze Winterpause der Fußball Bundesliga war Vergangenheit. Es ging in die Rückrunde der Saison 2011/2012, zu deren Auftakt am vergangenen Samstag der SV Werder Bremen auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gastierte. Flutlichtatmosphäre bei nasskaltem Wetter vor 40.381 Zuschauern. Darunter auch rund 1.500 Werder-Fans, die den weiten Weg in die Pfalz auf sich genommen hatten.</p>
<p>Nach dem anstrengenden Trainingslager in Spanien sowie den unsäglichen und inakzeptablen Verwirrungen um den Wechsel von Gary Kagelmacher war die Mannschaft heiß! Es war angerichtet, auf in die Rückrunde, auf in das Projekt Klassenerhalt! Marco Kurz bot in der Startformation erstmals für eine Bundesliga-Partie in der Verteidigung Jan Simunek auf, der sich bereits im Trainingslager in Spanien mit exzellenten Leistungen aufdrängte. Damit scheint der lange Leidensweg des Tschechen zu Ende zu sein. Alle im Lager der Roten Teufel wünschen Dir auf jeden Fall fortan eine verletzungsfreie Zeit beim 1.FCK! Ebenfalls in der Startformation, Jakub Swierczok, die erst 19-jährige Neuverpflichtung aus Polen. Auch er deutete bereits während der Vorbereitung an, dass er eine echte Verstärkung für den FCK sein kann.</p>
<p><span id="more-4384"></span></p>
<div id="attachment_4391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4391" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_simunek_001-a/"><img class="size-medium wp-image-4391" title="Aktivposten Jan Simunek" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Simunek_001-A-300x206.jpg" alt="Aktivposten Jan Simunek" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder zurück im der Mannschaft - Jan Simunek (© thof2012)</p></div>
<p>Die beiden anderen Neuverpflichtungen des 1.FCK nahmen zunächst Plätze außerhalb der Seitenlinie ein. Nicolai Jörgensen war wegen seinem lädierten Sprunggelenk noch keine Option für die Startelf, er nahm wenigstens auf der Bank Platz. Stürmer Sandro Wagner, der für 18 Monate vom heutigen Gegner ausgeliehen wurde, musste sich das Spiel noch von der Tribüne aus ansehen. Bedingung des SV Werder beim Wechsel des 24-jährigen war, dass er am heutigen Tag gegen seinen bisherigen Club nicht eingesetzt würde. Sei’s drum. Marco Kurz musste außerdem auf Mathias Abel und Itay Schechter verzichten.</p>
<p>Die Bremer plagt nach wie vor eine lange Verletzten-Liste. Zwar traten die Hanseaten nicht unbedingt mit einer Rumpfmannschaft an, doch Trainer Schaaf musste immerhin auf so namhafte Akteure wie Naldo, Marin und Hunt (Rotsperre) verzichten. Dazu fehlten Mielitz und Wolf. Aber der FCK sah sich einer ebenso klangvollen Offensivformation gegenüber. Marcus Rosenberg, der in der Vorrundenpartie den FCK im Alleingang abgeschossen hatte und Claudio Pizarro, der allerdings auf dem Betzenberg noch nie zum Torerfolg kam. Nicht zuletzt Mehmet Ekici, dessen Qualitäten im Spielerischen und in der Offensive hinreichend bekannt sind.</p>
<div id="attachment_4387" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4387" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_jakub_swierczok_004-a/"><img class="size-medium wp-image-4387 " title="Stürmer Jakub Swierczok" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Jakub_Swierczok_004-A-300x252.jpg" alt="Stürmer Jakub Swierczok" width="300" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer Wind im FCK-Dress - Jakub Swierczok (© thof2012)</p></div>
<p>Der 1.FCK ging mit hohem Tempo in die Partie. Die Hausherren ließen von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass man gewillt war, diese Partie für sich zu entscheiden. Konsequente und konzentrierte Arbeitsleistung in der Deckungsreihe, druckvolles und sicheres Spiel aus dem Mittelfeld, akzentuiertes Tempo über die Außenbahnen. Die Offensivkräfte provozierten ebenfalls schnell Aufmerksamkeit. Schon in der zweiten Minute tauchte Dorge Kouemaha nach einer feinen Flanke von Alexander Bugera vor Tim Wiese auf und setzte sich im Luftkampf um den Ball erfolgreich gegen den Bremer Keeper durch. Sein Kopfstoß strich leider über den Bremer Kasten!</p>
<p>Es waren erneut die etatmäßigen Stürmer, die weitere Akzente setzten, doch Dorge Kouemaha (6.) und auch Jakub Swierczok (10.) verpassten jeweils nur knapp. Der FCK das aktivere und spielsicherere Team. Das Trainingslager hinterließ seine Spuren im positiven Sinne. In der 19. Minute konnte sich dann erneut der junge Jakub Swierczok in Szene setzen. Doch sein satter Schuss aus etwa 20 Metern konnte Tim Wiese entschärfen.</p>
<div id="attachment_4389" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a rel="attachment wp-att-4389" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_kouemaha_011-a/"><img class="size-medium wp-image-4389 " title="Dorge Kouemaha im Luftkampf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Kouemaha_011-A-217x300.jpg" alt="Dorge Kouemaha im Luftkampf" width="217" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Starkes Spiel aber glücklos - Dorge Kouemaha (© thof2012)</p></div>
<p>Von der Offensive des Gegners bis dahin so gut wie nichts zu sehen. Erst in der 23. Minute kamen die Bremer erstmals gefährlich vor das Lauterer Tor. Der Kopfball von Rosenberg nach Ekici-Flanke klatschte an den rechten Pfosten zurück ins Feld. Im Nachschuss blieben die Bremer erneut glücklos. Dorge Kouemaha war es, der den Ball mit einem Fallrückzieher aus der Gefahrenzone klatschte. Leider klatschte sein Stiefel dabei jedoch auch Sebastian Prödel, der zum Kopfball angesetzt hatte, mitten ins Gesicht. Der Bremer blieb schmerzverzerrt minutenlang am Boden. Die spätere Diagnose, Bruch von Nasenbein und Oberkiefer sowie Gehirnerschütterung. Auch von dieser Stelle hiermit die herzlichsten Wünsche für eine baldige Genesung. Auch Dorge Kouemaha hat tags drauf mit dem Kollegen Kontakt aufgenommen und den Vorfall zutiefst bedauert.</p>
<p>Der Spielfluss der Partie nahm etwas gehemmtere Züge an, die Atmosphäre wurde hektischer und nicht mehr so schön anzuschauen. Die Bremer schienen jetzt jedoch präsenter und kamen zumindest zu Torschüssen. Aber auch Ekici, Rosenberg und Pizarro blieben mit ihren Möglichkeiten aus der Distanz erfolglos.</p>
<p>Gegen Ende der ersten Halbzeit dann erneut glänzende Möglichkeiten für die Roten Teufel. Vor allem Dorge Kouemaha und Jakub Swierczok sorgten im gegnerischen Strafraum ständig für Aufregung und hätten beinahe den Führungstreffer markieren können (41./43.). Die dickste Möglichkeit bot sich jedoch Florian Dick. Nach Freistoß von Christian Tiffert verlängerte er den Ball aus der Drehung. Das Leder klatschte an den Innenpfosten und sprang von dort zurück in die Arme von Tim Wiese. Der Torschrei blieb den Fans im FCK-Lager im Halse stecken! Mit 0:0 ging es in die Pause.</p>
<div id="attachment_4390" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4390" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_nicolai_joergensen_003-a/"><img class="size-medium wp-image-4390" title="Neuer Wind mit Nicolai Jörgensen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Nicolai_Joergensen_003-A-300x251.jpg" alt="Neuer Wind mit Nicolai Jörgensen" width="300" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Verstärkung im Sturm mit Nicolai Jörgensen (© thof2012)</p></div>
<p>Die Partie blieb nach der Halbzeit weiter spannend, der FCK weiter am Drücker. Doch auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung eine schwere Prüfung für die Fans, die den Torschrei mehrfach leider nur auf den Lippen zu spüren bekamen. Die ersten Möglichkeiten boten sich Jan Simunek (51.) und erneut dem ungemein fleißigen und stets gefährlichen Jakub Swierczok (53.). Nur sechs Minuten später dann wieder der Beinahe-Torjubel im FCK-Lager. Ein Schuss von Pierre De Wit von der Strafraumgrenze aus donnerte vehement an die Latte. Es war zum Haare raufen. Warum will diese verfluchte Kugel nicht ins gegnerische Netz? Gleiches Bild  in der 61. Minute. Alexander Bugera brachte eine Flanke in den Lauf von Dorge Kouemaha. Doch der konnte sich mit den letzten beiden Schritten noch so sehr strecken und erreichte das Leder nicht mehr. Marco Kurz brachte dann in der 63. Minute mit Nicolai Jörgensen einen weiteren Stürmer. Der am heutigen Tag etwas weniger auffällige Konstantinos Fortounis musste weichen.</p>
<p>Doch auch die Bremer konnten noch Akzente setzen und bleiben mit ihren Offensivleuten stets gefährlich. So konnte Kevin Trapp in der 69. Minute gegen den von Pizarro glänzend frei gespielten Rosenberg parieren. Schrecksekunde dann auch in der 79. Minute, als Claudio Pizarro nach einer Werder-Ecke das leder quasi vor die Füße fiel. Doch seinen Schuss aus kurzer Distanz konnte Kevin Trapp mit Bravour entschärfen. Das hätte jetzt noch gefehlt!</p>
<p>Schlussoffensive im Fritz-Walter-Stadion, auch wenn die Partie Kraft gekostet hatte. Pierre de Wit prüfte in der 87. Minute mit einem satten Schuss noch einmal Tim Wiese und Jakub Swierczok hätte sich in der Nachspielzeit seinen Einstand noch vergolden können. Der rotznäsig und quirlig aufspielende Jung-Stürmer behauptete nach Zuspiel gekonnt den Ball und schickte aus der Drehung einen scharf geschossenen Ball Richtung Bremer Tor. Die Kugel zischte nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.</p>
<div id="attachment_4388" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4388" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_jakub_swierczok_027-a/"><img class="size-medium wp-image-4388" title="Jakub Swierczok neue Hoffnung im Sturm" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Jakub_Swierczok_027-A-300x279.jpg" alt="Jakub Swierczok neue Hoffnung im Sturm" width="300" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Hatte die letzte Möglichkeit im Spiel - Jakub Swierczok (© thof2012)</p></div>
<p>Wieder verstummte der tausendfache Torschrei, der so gern in den schwarzen Himmel über Kaiserslautern gestiegen wäre. So wie es in der Vergangenheit doch schon so oft war, wenn die leidenschaftlichen Mühen einer umkämpften Partie den FCK noch auf den letzten Drücker belohnt wurden. Wenn eine akustische Welle aus zigtausend Kehlen über die Stadiondächer hinauswuchs, um von dort hinunter zu kippen und einer Lawine gleich in die Stadt hinein zu fegen und dort auch dem letzten Zweifler noch zu signalisieren – geschafft! Die Roten Teufel haben die Partie für sich entschieden.</p>
<p>Aber auch am Samstag blieb nach der letzten Aktion des hoffnungsvollen Neulings aus Polen dieser letzte Akt versagt. Doch es lag eben einfach nur Pech in Form von wenigen Zentimetern in der Luft. Die Kugel wollte einfach nicht rein!</p>
<p>Dennoch bleibt ein Gefühl zurück. Wenn diese spielerischen Leistungen nicht nachlassen, dann ist das Projekt Klassenerhalt alles andere als eine Illusion. Der Lohn für die Fans wird kommen, dessen ist sich der Autor sicher. Vielleicht schon am nächsten Samstag beim Mitkonkurrenten in Augsburg. Lasst es uns angehen und unsere Jungs unterstützen. Dann wird auch der Torschrei wieder zum Repertoire unserer gewohnten Fangesänge gehören &#8211; tausendfach in der Fremde und zigtausendfach in der Heimat! Und vor allem immer einmal mehr als bei unserem Gegner…!</p>
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		<title>&#8230;and finally, this is now&#8230;&#8221;die Ent&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 12:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – achter Tag in Lomas de Campoamor   Unser letzter Tag im Trainingslager war angebrochen. Schon ein komisches Gefühl, grade wenn man die Wetterstands-Meldungen aus der Heimat dem Gefühl entgegen stellte. Frostige Temperaturen sollten dort auf uns warten….&#8221;brrrrrrrrrrrrrrrrr&#8221;! Aber bis dahin war es ja nun noch eine Weile. Also erst einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – achter Tag in Lomas de Campoamor</strong><strong> </strong><strong> </strong></div>
<div id="attachment_4368" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a rel="attachment wp-att-4368" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2132a/"><img class="size-medium wp-image-4368  " title="Ente gut, alles gut...!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2132a-300x181.jpg" alt="Ente gut, alles gut...!" width="243" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Wir wären wie die Pool-Ente gerne noch geblieben.</p></div>
<p>Unser letzter Tag im Trainingslager war angebrochen. Schon ein komisches Gefühl, grade wenn man die Wetterstands-Meldungen aus der Heimat dem Gefühl entgegen stellte. Frostige Temperaturen sollten dort auf uns warten….&#8221;brrrrrrrrrrrrrrrrr&#8221;!</p>
<p>Aber bis dahin war es ja nun noch eine Weile. Also erst einmal die ersten Eindrücke des Südens mit einem bilderbuchmäßigen Sonnenaufgang genießen und anschließend gemächlich und gediegen frühstücken.</p>
<p>Der ein oder andere fiel dann aber auch bereits nach dem Frühstück in hektische Kofferpack-Aktionen, während andere noch gelassen ihren lieb gewonnenen morgendlichen Gepflogenheiten nachgingen.</p>
<p><span id="more-4356"></span></p>
<div id="attachment_4359" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4359" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2087a/"><img class="size-medium wp-image-4359 " title="Letzte große Trainingseinheit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2087a-300x156.jpg" alt="Letzte große Trainingseinheit" width="270" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Die Parcours von Oliver Schäfer in der Praxis</p></div>
<p>Auf dem Weg zur ersten Trainingseinheit unserer Mannschaft dann einfach noch einmal der Gang vorbei am Pool. Die Sonne verwöhnte bereits verführerisch. Die quietschgelbe Pool-Ente zog einsam ihre Kreise im Becken und wurde von uns allen wehmütig beneidet. Adiós, pequeño pato!</p>
<p>Auftakt auf dem Platz nach gewohntem Muster. Oliver Schäfer scheuchte die Jungs zum Aufwärmen über und durch seine bereits präparierten Parcours. Anschließend stand wieder die Arbeit mit dem Ball im Vordergrund. Kurzpässe und Bewegungsabläufe in Angriff und Defensive. Spielzüge mit gekonntem Verschieben der Offensiv-Phalanx in der Breite und in die Tiefe des Platzes. Vor den Toren erneut die Verbesserung für den erfolgreichen Abschluss.</p>
<div id="attachment_4361" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4361" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2096a/"><img class="size-medium wp-image-4361 " title="Marco Kurz Beobachter vom Rande" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2096a-300x238.jpg" alt="Marco Kurz Beobachter vom Rande" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Der Trainer in Gedanken schon wieder beim nächsten Schritt</p></div>
<p>Während die Profis auf dem Rasen noch einmal mächtig ins Schwitzen kamen, war am Rande des Geschehens Stefan Kuntz erneut ein gern gesehener Gesprächspartner der TV-Teams vom SWR und von Sport1.</p>
<p>Die noch einmal zahlreich am Trainingsgelände anwesenden Fans, die sich an diesem letzten Tag hinter der Begrenzungshecke versammelt hatten, wussten über viele Details zur Rückgabe der gebuchten Appartements und Zimmer zu berichten. Außerdem mussten die letzten Getränkevorräte, die nicht mit ins Reisegepäck sollten geleert werden. Kommentar von Matze Abel &#8211; &#8220;han Ihr immer noch Bier?&#8221;</p>
<p>Nach der letzten umfangreicheren Trainingseinheit – am darauffolgenden Abreisetag des Teams war noch eine lockere Laufeinheit geplant – ging es zurück zum Hotel. Siesta heute mit opulentem Mittagsmahl auf der sonnigen Terrasse des Restaurants. Abreisestimmung machte sich breit, obwohl ja am Nachmittag noch das offizielle Testspiel gegen den PSV Eindhoven anstand.</p>
<div id="attachment_4360" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4360" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2091a/"><img class="size-medium wp-image-4360 " title="Stefan Kuntz bei den Medienvertretern" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2091a-300x241.jpg" alt="Stefan Kuntz bei den Medienvertretern" width="240" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Gefragter Interviewpartner - Stefan Kuntz</p></div>
<p>Vor dem letzten Gang zu den Trainingsplätzen wurden bereits alle Koffer und Taschen in den diversen Mietwagen verstaut ehe dann Ernüchterung über die kleine Fangemeinde hereinbrach. Die für 16 Uhr terminierte Partie gegen den aktuellen Zweitplatzierten der ersten holländischen Division wurde um eine halbe Stunde nach hinten verschoben.</p>
<p>Die holländischen Nachbarn hatten wohl ihren Zeitplan nicht ganz so minutiös im Griff. Zeit für die beiden Fanlager sich am oberen Rande des Spielfeldes zu sortieren und zu positionieren. Leider war die Lauterer Fangemeinde schon deutlich dezimiert. Numerisch dennoch nicht in der Unterzahl sowie farblich und stimmlich auf jeden Fall obenauf. Kein Kunststück, hatte der holländisch schwadronierende Anhang doch eher ein Durchschnittsalter von vorsichtig geschätzten 70 Jahren!</p>
<p>Der 1.FCK war gewillt zu testen und auszuprobieren. Mit Jakub Swierczok und Gary Kagelmacher fanden sich gleich zwei der neuen Gesichter in der Startelf wieder. Dahingegen sollten beim heutigen Test Nicolai Jörgensen (Probleme im Sprunggelenk), Thanos Petsos (Hüftprellung) , Tobias Sippel (Oberschenkelprobleme), Rodnei und Jan Simunek (Adduktorenprobleme) sowie Konstantinos Fortounis (Muskelprobleme) pausieren.</p>
<div id="attachment_4362" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4362" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2103a/"><img class="size-medium wp-image-4362 " title="Siesta und Kalorien" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2103a-300x249.jpg" alt="Siesta und Kalorien" width="240" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Süße Sauereien auf der Hotelterrasse</p></div>
<p>Der FCK lief neben den beiden Neuen dann mit Kevin Trapp, Mathias Abel, Alexander Bugera, Florian Dick, Olcay Sahan, Pierre de Witt, Christian Tiffert, Clemens Walch und Dorge Kouemaha.</p>
<p>Der Anpfiff erfolgte dann doch etwas früher und ab 16.15 Uhr konnte das Leder rollen. Die Jungs von Marco Kurz begannen sehr konzentriert und diszipliniert. Die Holländer signalisierten ihrerseits, dass sie diesen Test nicht als Sonntagsausflug verstehen wollten. Die erste wirkliche Chance gehörte auch dem PSV, doch Kevin Trapp klärte bravourös.</p>
<p>Die Offensivbemühungen der Lauterer liefen vielfach über die Außen. Quirlig und ehrgeizig hier wieder Olcay Sahan über rechts und nicht minder engagiert auf der anderen Seite Clemens Walch. Doch vor dem Tor sprangen leider in der Anfangsphase keine zwingenden Spielsituationen raus. Mitte der ersten Halbzeit war dann plötzlich auf halb rechts Florian Dick frei durch, doch sein satter Schuss verfehlte das PSV-Gehäuse doch deutlich.</p>
<div id="attachment_4363" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4363" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2110a/"><img class="size-medium wp-image-4363 " title="Ausspannen am Mittag" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2110a-300x209.jpg" alt="Ausspannen am Mittag" width="270" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Zum letzten mal Sonne, Cortado und Co. im Hotel</p></div>
<p>Richtig gut anzuschauen waren die beiden Neuen. Gary Kagelmacher sehr konsequent in der Deckung und mit viel Druck und gescheiten Zuspielen in der Spieleröffnung nach vorne. Jakub Swierczok fleißig in den Bemühungen Unruhe in der holländischen Deckungsreihe zu produzieren, vorbildlich im Zug Richtung gegnerisches Gehäuse, unnachgiebig in der Ballbehauptung und wenn mal ein Ball verloren ging, dann energisch und bissig bemüht sich das Spielgerät wieder zurück zu holen.</p>
<p>Leider fehlten sowohl ihm als auch Sturmkollege Dorge Kouemaha allzu oft die brauchbaren Zuspiele aus dem Mittelfeld. So lässt sich die Investition in die ansehnliche Laufarbeit gegen die allerdings auch gut verteidigenden Blauen nur schwerlich in einen erfolgreichen Abschluss umsetzen.</p>
<p>Kurz vor dem Pausentee noch zwei gute Gelegenheiten für den FCK. Jakub Swierczok prüfte den holländischen Keeper mit einem strammen Schuss aus knapp 16 Metern, Pierre de Witt probierte es dann noch einmal aus etwas mehr als 20 Metern. Leider erfolglos.</p>
<div id="attachment_4364" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4364" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2111a/"><img class="size-medium wp-image-4364" title="Warmlaufen zum Testspiel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2111a-300x128.jpg" alt="Warmlaufen zum Testspiel" width="300" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz vor der PArtie gegen den PSV Eindhoven</p></div>
<p>Mit dem Pausenpfiff war für unsere Truppe dann Abschied angesagt. Es wurde an allen Ecken und Enden umarmt und geherzt, ehe wir das Spielgeschehen hinter uns ließen, um gen Alicante aufzubrechen. Aber wir wurden auf der Fahrt zum Airport dann über digitale Nachrichten auf dem Laufenden gehalten.</p>
<p>So hatte der FCK mit Beginn von Hälfte zwei gewechselt. Leon Jessen kam für Alexander Bugera. Das Geschehen spielte sich auch über weite Teile der zweiten Halbzeit im Mittelfeld ab. Nach einer guten Stunde brachte Marco Kurz dann noch Oliver Kirch für Pierre de Witt und wechselte wenig später den Sturm aus der Startelf gegen Adam Nemec und Richard Sukuta-Pasu. Echte und nennenswerte Torchancen waren bis Mitte der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten Mangelware, wohingegen vor allem das Lauterer Aufbau- und Kombinationsspiel über die gesamte Partie wirklich Spaß beim Zuschauen bereitete.</p>
<div id="attachment_4365" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4365" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2113a/"><img class="size-medium wp-image-4365 " title="Der FCK Bus steht bereit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2113a-300x209.jpg" alt="Der FCK Bus steht bereit" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Für uns das scchönste Gefährt der Liga - der FCK-Bus</p></div>
<p>Richtung Ende der zweiten Halbzeit dann doch ein Übergewicht des holländischen Erstligisten, doch die erarbeiten Möglichkeiten führten nicht zum Erfolg. Erst gegen Ende der Partie durfte sich auch der FCK wieder am Drücker sehen.</p>
<p>Mit einer kleinen Eckenserie hatte vor allem Adam Nemec gute Gelegenheiten das Leder im PSV-Tor unterzubringen, aber auch hier kein Torerfolg.</p>
<p>Auch Richi Sukuta-Pasu verbaute sich in der Schlussphase eine gute Gelegenheit etwas überhastet und Florian Dick hätte kurz vor dem Abpfiff die Partie noch entscheiden können, doch sein satter Schuss wurde erneut zur Ecke abgelenkt, die jedoch auch nichts einbrachte.</p>
<p>So blieb es bei einem leistungsgerechten torlosen Unentschieden. Der FCK zeigte über weite Strecken eine taktisch sehr disziplinierte, geschlossene Mannschaftsleistung mit sicher und ansehnlich kombinierten Spielzügen.</p>
<div id="attachment_4366" class="wp-caption alignleft" style="width: 249px"><a rel="attachment wp-att-4366" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2123a/"><img class="size-medium wp-image-4366" title="Ein letzter Eindruck im Golf-Hotel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2123a-239x300.jpg" alt="Ein letzter Eindruck im Golf-Hotel" width="239" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lamos de Campoamor - danke für alles!</p></div>
<p>Bis zum Rückrundenauftakt bleibt jedoch noch viel Arbeit, um insgesamt mehr Sicherheit bei der Entwicklung von Torgefahr und dem positiven Abschluss auf den Rasen zu kriegen.</p>
<p>Zum Zeitpunkt des Abpfiffs hatten wir in Begleitung eines Sehnsucht schürenden Sonnenuntergangs bereits den Flughafen in Alicante erreicht.</p>
<p>Mietwagen-Rückgabe und einchecken waren angesagt (&#8220;…dass immer die Weibsleit zwää Kilo zu viel im Koffer han missen! &#8220;). Die bis zum Boarding verbleibende Zeit wurde mit Cafe con leche, Cortado und Co. verbracht. Langsam schlich sich auch nun jedoch auch bei der überschaubaren Reisegruppe Müdigkeit ein.</p>
<p>Häppchenweise trafen nun auch die paar noch fehlenden Fans und Medienvertreter am Flughafen ein, die das Risiko auf sich genommen hatten bis zum Abpfiff vor Ort zu bleiben um dann in einem etwas engeren Zeitfenster das Prozedere bis zum Besteigen des Fliegers unterzubringen.</p>
<p>Es wartete ein ruhiger Rückflug auf uns und in Frankfurt-Hahn angekommen dann gleich mit dem Gang über die Gangway die gefühlte Wahrnehmung dessen was uns bereits angekündigt worden war. 1 Grad über Null….booooaaah, ich will wieder nach Spanien. Sei’s drum!</p>
<div id="attachment_4367" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4367" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2124a/"><img class="size-medium wp-image-4367" title="Adios Espana...!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2124a-300x164.jpg" alt="Adios Espana...!" width="300" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang auf dem Weg nach Alicante</p></div>
<p>Es wurden letzte Adressen ausgetauscht, herzliche Verabschiedungen zelebriert, ehe sich die Akteure vom Spielfeldrand in allen Richtungen und dem Dunkel einer kalten nichtssagenden Januarnacht verloren. Aber nun sehnte sich auch der Autor nach der gewohnten Schlafstatt.</p>
<p>Mit dem Blick nach vorne auf der Heimfahrt ein letzter Gedanke zurück nach Spanien….hallo und gute Nacht Deutschland, buenas noches Campoamor…!</p>
<p>(mg)</p>
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