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	<title>Queer Devils online</title>
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	<description>schwul-lesbischer Fanclub des 1. FCK</description>
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		<title>Abstiegskrimi mit Ernüchterung und fadem Beigeschmack</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 14:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK kommt auch beim Tabellenletzten nur zu einem Unentschieden Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Augsburg. Knapp 2 ½ Stunden Fahrt in die Fuggerstadt, winterlich eingepackt, ausreichend Verpflegung an Bord. Wie so ziemlich alle der rund 4.000 mitgereisten FCK-Fans hatten auch wir neben den üblichen Utensilien bei der Fahrt zu einer Auswärtspartie reichlich Optimismus im Reisegepäck. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK kommt auch beim Tabellenletzten nur zu einem Unentschieden</strong></p>
<div id="attachment_4438" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4438" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg01-a/"><img class="size-medium wp-image-4438" title="Tradition in der Kommerz-Arena" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg01-A-300x177.jpg" alt="Tradition in der Kommerz-Arena" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Rund 4.000 Lauterer Fans waren mit nach Augsburg gereist (©cs2012)</p></div>
<p>Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Augsburg. Knapp 2 ½ Stunden Fahrt in die Fuggerstadt, winterlich eingepackt, ausreichend Verpflegung an Bord. Wie so ziemlich alle der rund 4.000 mitgereisten FCK-Fans hatten auch wir neben den üblichen Utensilien bei der Fahrt zu einer Auswärtspartie reichlich Optimismus im Reisegepäck. Den hatten zuletzt auch alle Akteure aus dem Umfeld der Mannschaft verkündet. Immerhin, es mussten Punkte her im Kampf gegen den Abstieg.</p>
<p>Für uns stand erst einmal der Kampf um einen Parkplatz vorne an. Logistisch zwar ganz akzeptabel gelöst, aber auch bei einer neu geplanten Sportstätte auf der grünen Wiese könnte man ein wenig mehr erwarten, um reibungsloseren Zufluss und auch später Abfluss von Verkehrsströmen zu ermöglichen. Ganz zu schweigen von der unsäglichen Odyssee, die man die Shuttle-Busse zurücklegen lässt, obwohl zwischen Parkplatz und Sportplatz nur knapp tausend Meter Luftlinie liegen. Aber zum Thema FC Augsburg seien am Ende noch ein paar Gedanken gestattet.</p>
<p><span id="more-4432"></span></p>
<p>Hinein in die Begegnung. Marco Kurz hatte seine Mannschaft gegenüber der Vorwochenbegegnung auf zwei Positionen geändert. Für Dorge Kouemaha spielte erstmals die Bremer Leihgabe Sandro Wagner. Für den erkrankten Pierr de Wit stand Oliver Kirch in der Anfangsformation. Vom Anpfiff weg signalisierten allerdings erst einmal nur die Augsburger Liga-Neulinge was hier heute Sache sein sollte. Marco Kurz hatte in den zurückliegenden Wochen mehr als nur einmal mehr Wucht im Spiel, mehr Gier auf den Ball und auf die Marsch-Richtung Tor von seinen Jungs gefordert. Genau das zelebrierten in den Anfangsminuten die Fuggerstädter.</p>
<div id="attachment_4440" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4440" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg03-a/"><img class="size-medium wp-image-4440" title="Gute Stimmung im Lauterer Block" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg03-A-300x178.jpg" alt="Gute Stimmung im Lauterer Block" width="300" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz Rückschlägen im Spiel - toller Support des Fanblocks (©cs2012)</p></div>
<p>Nicht verwunderlich, dass so bereits in der 5. Minute ein Freistoß, dem übrigens eine zweifelhafte Schiri-Entscheidung vorausging, in aussichtsreicher Position für den FC Augsburg dabei raus kam. Die FCK-Mauer machte hier alles andere als einen sattelfesten Eindruck. Viel zu viel Zeit, bis man sich sortiert hatte, viel zu wenig Körpersprache in Richtung Standfestigkeit, viel zu brave Haltung in Richtung Geschlossenheit, viel zu wenig Bestimmtheit gegenüber der in die Mauer gemogelten Augsburger Akteure. Den leicht angetippten Ball drosch de Jong wie an der Schnur gezogen durch die löchrige Wand. Es stand 1:0 für den FCA!</p>
<p>Dem 1.FCK stand der Schock in die Körperglieder geschrieben. Hektik, Unkonzentriertheit, Leichtsinn und Unsicherheit waren minutenlang die steten Begleiter. Schon in der Defensive fehlte es an Ordnung, das spielsichere Umschalten in die Offensivbewegung fand kaum statt. Ballverluste, in allen Mannschaftsteilen. Konstruktiver Aufbau? Fehlanzeige! Zwar war von Beginn an die kämpferische Einstellung der im schwarz-weißen Dress aufgelaufenen Lauterer da, doch auch die  trug nicht dazu bei, die Linie mannschaftlicher Geschlossenheit und spielerischer Überlegenheit zu erlangen oder auch nur ansatzweise den Augsburgern den Schneid abzukaufen. Im Gegenteil. Bis zur 12. Minute handelten sich nacheinander Jakub Swierczok und Sandro Wagner jeweils den gelben Karton ein.</p>
<div id="attachment_4449" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4449" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/samsung-4/"><img class="size-medium wp-image-4449" title="Der FCK im Abstiegsduell in Augsburg" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/A1-A-300x152.jpg" alt="Der FCK im Abstiegsduell in Augsburg" width="300" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht immer stimmte die Ordnung im Lauterer Spiel (© CoH2012)</p></div>
<p>Anders die Augsburger &#8211; schnörkellos, kombinationsschnell, aggressiv, schnell im Aufbau. Allerdings haftet dem Tabellenletzten &#8211; Gott sei Dank &#8211; ähnliches am Stiefel, wie seit Monaten den Akteuren aus dem Lager des FCK. Die Sicherheit im Torabschluss! Mit dem Rückenwind der Führung agierte der FC Augsburg in der Anfangsviertelstunde quirlig und munter Richtung Lauterer Tor. Die beste Chance hierbei bot sich Tobias Werner in der 14. Minute. Oehrl erarbeitete gegen drei Lauterer den Ball und legte das Leder an der Strafraumgrenze quer auf Werner, der frei vor dem Tor stehend das Kunststück fertig brachte die Kugel in die Ränge zu platzieren! Durchatmen war angesagt!</p>
<p>Dem Lauterer Kollektiv fehlte es bis dahin an Ruhe und Abgeklärtheit! Nach fast 20 Minuten Spieldauer hatte sich die Mannschaft noch immer nicht richtig sortiert und gefunden. Lediglich punktuelle Aktionen signalisierten aufkommende mentale Stabilität. Ohne die kriegst Du keine körperliche Dominanz und keine Sicherheit auf den Rasen! In der 25. Minute dann die erste wirkliche Lauterer Duftmarke in Form einer Standardsituation. Aber die hat dann auch gleich gesessen!</p>
<p>Alexander Bugera brachte einen Freistoß vors gegnerische Tor. Jan Simunek platzierte das Leder per Kopf auf den Kasten. Simon Jentzsch zwischen den Augsburger Pfosten reagierte aus kürzester Distanz glänzend. Der Ball war noch nicht aus der Gefahrenzone und kam auf den zweiten Pfosten, wo Florian Dick sich durchsetzte, höher sprang als zwei Augsburger Gegenspieler und zum Ausgleich einnickte. Der Ausgleich verlieh nun dem FCK die nötige Sicherheit und beflügelte.</p>
<div id="attachment_4443" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4443" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/img_2147-a/"><img class="size-medium wp-image-4443" title="FCK bei Standards gefährlich" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2147-A-300x189.jpg" alt="FCK bei Standards gefährlich" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Lauterer Ecken und Freistöße brachten öfter Gefahr</p></div>
<p>Endlich liefen die Kombinationen flüssiger und sicherer und war mehr Zug zum Augsburger Tor drin. Die Partie drehte sich langsam. Fortan hatte der FCA Probleme im Spielaufbau, behauptete der FCK das Übergewicht und ließ dem Gegner nicht viele Möglichkeiten Vorwärtsbewegung zu gestalten. Folgerichtig die nächste Lauterer hochkarätige Chance, wieder durch eine Standardsituation. Erneut durfte sich Florian Dick hierbei in Szene setzen und prüfte Simon Jentzsch mit einem fulminanten Freistoß, den der Keeper des FCA gerade noch zur Ecke klären konnte (27.).</p>
<p>Der FCK hatte das Heft nun in der Hand und zog ein ansehnliches Angriffsspiel auf. Immer wieder Anspielstation in der Spitze war dabei Sandro Wagner. Der Junge macht Freude. Mit der Art seiner Ballbehauptung und Ballverteilung vorne drin und die Art wie er Unruhe in der gegnerischen Abwehr schürt, wirklich eine Bereicherung für das FCK-Spiel. Aber der FCK versäumte es den Gegner klein zu halten und weiter das eigene Spiel aufzuzwingen. So gewannen die Augsburger in der Schlussphase der ersten Halbzeit wieder Oberwasser und kamen zu weiteren glänzenden Möglichkeiten. Doch sowohl Mölders, der freistehend vor dem Kasten von Kevin Trapp zum Schuss kam (40.), als auch Oehrl, der grade noch von Rodnei geblockt werden konnte (41.) und Werner mit einem Distanzschuss über das Tor (43.), vergaben beste Möglichkeiten den FCA wieder in Front zu bringen. So ging es mit dem Unentschieden in die Kabinen.</p>
<p>Nach der Pause ging es ohne Wechsel weiter. Der FCK begann nun aggressiver und spielfreudiger als in Halbzeit eins. Die erste Möglichkeit dann in der 49. Minute. Christian Tiffert brachte einen Freistoß auf den langen Pfosten, wieder Jan Simunek legte das Leder vor dem Kasten quer und wieder war es Florian Dick, der goldrichtig stand und das Leder zum 1:2 ins Netz hämmerte. Überschwänglicher Jubel im Lauterer Block! Der FCK hatte die Partie gedreht und wollte nun mehr. In der 56. Minute versuchte sich Alexander Bugera mit einem satten Freistoß, doch auch diesen satten Schuss konnte Simon Jentzsch gerade noch parieren. Wenig später erarbeitete sich der unermüdliche Olcay Sahan eine gute Schussposition, doch das Leder krachte an die Querlatte (60.). Wieder verhinderte Aluminium einen Lauterer Torerfolg. Zum Haare raufen!</p>
<div id="attachment_4446" class="wp-caption alignright" style="width: 274px"><a rel="attachment wp-att-4446" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg04-a/"><img class="size-medium wp-image-4446" title="Jubel nach der Führung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg04-A-264x300.jpg" alt="Jubel nach der Führung" width="264" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Grade war der FCK mit 2:1 in Führung gegangen</p></div>
<p>So langsam schienen die Augsburger den Rückstand und die Lauterer Spiellaune weggesteckt zu haben und besannen sich nun wieder auf eigene Qualitäten. Was dabei raussprang war eine weitere hundertprozentige Möglichkeit. Kevin Trapp hatte einen gegnerischen Schuss abgewehrt, der Ball sprang Sascha Mölders vor die Füße und der brachte das Kunststück fertig das Leder frei vor dem fast leeren Kasten über die Querlatte zu dreschen (63.). Für ihn kam nach der zweiten glücklosen Chance diese Wertigkeit dann Stephan Hain. Der etatmäßige Stürmer war noch nicht richtig auf dem Rasen, da kombinierte sich die Augsburger Offensivabteilung mit einem bilderbuchmäßigen Angriff durch die lauterer Deckungsreihe. Letzter Baustein in der Vorwärtsbewegung, der blendend frei gespielte Hain, der so nur 20 Sekunden nach seiner Einwechslung mit dem ersten Ballkontakt das Leder an Kevin Trapp vorbei zum Ausgleich im Netz unterbrachte (65.). Lange Gesichter beim FCK! Wie kann man in der Deckung so einen Ritt überhaupt zulassen?</p>
<p>Die Augsburger witterten nun wieder Aufwind und verschafften sich erneut klare Feldvorteile. Doch auch der FCK kam noch zu Möglichkeiten. Gefährlichkeit jedoch eher bei Standards. So verpassten es Jan Simunek und auch Sandro Wagner nach einer Ecke die erneute Führung zu erzwingen (69.). Marco Kurz brachten dann Thanos Petsos für Oliver Kirch und Richard Sukuta-Pasu für Jakub Swierczock. Der FCA blieb weiter gefährlich am Drücker und drängte auf die Führung. Zehn Minuten vor dem Abpfiff noch so eine hundertprozentige Möglichkeit. Hain im Strafraum quer auf den eingewechselten Ndjeng und auch der scheiterte an den eigenen Nerven und ballerte das Leder an Kevin Trapps Kasten vorbei. Nochmal durchatmen.</p>
<p>Der FCK agierte in den Schlussminuten aus einer endlich souverän stabilen Defensive und lauerte auf Konterchancen. In der 88. Minute dann eine ebensolche, doch der glänzend postierte Sandro Wagner scheiterte per Kopf am erneut reaktionsschnellen Simon Jentsch. In der Nachspielzeit dann der Aufreger des Tages. Der in der 85. Minute eingewechselte Nicolai Jörgensen wurde auf links glänzend von Sandro Wagner in die Spitze geschickt, lief auf halblinks zielstrebig Richtung FCA-Tor und war im Begriff zum Schuss anzusetzen als er von seinem Gegenspieler klar zu Fall gebracht wurde. Auch die Augsburger hatten den folgerichtigen Strafstoß wohl schon vor dem geistigen Auge, doch die Pfeife von Schiri Graefe blieb stumm! Ein klarer Elfmeter! Herr Graefe, seien Sie glücklich darüber, dass ein gewisser Wolfram Wuttke nicht mehr in den Reihen des FCK agiert, der hätte Ihnen sicher lautstark kundgetan, dass Sie sich grade vor sich selber in die Hosen geschissen haben! Ganz schwach Ihre Wahrnehmung, ganz schwach Ihre Entscheidung und ganz schwach auch Ihre Zurückhaltung bei der geforderten Kommentierung nach Spielende!</p>
<div id="attachment_4439" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4439" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg02-a/"><img class="size-medium wp-image-4439" title="Wahrnehmung am Rande des Geschehens" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg02-A-300x246.jpg" alt="Wahrnehmung am Rande des Geschehens" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">...ooops, die Tradition war schon vor Euch hier, liebe Augsburger (©cs2012)</p></div>
<p>Es blieb beim Unentschieden, das in der Momentaufnahme zunächst keinem der beiden Kellerkinder etwas nutzt. Doch bleiben wir nicht nur optimistisch sondern auch realistisch. Wir haben gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf auswärts einen Punkt erarbeitet! Vor dem Hintergrund des ausgelobten Ziels hier einen Dreier holen zu wollen, wenn nicht gar zu müssen, zu wenig! Vor dem Hintergrund der Anzahl und vor allem der Wertigkeit der Möglichkeiten des Gegners zum Torabschluss zu kommen, seien wir einfach happy! Wenn die Truppe von Luhukay treffsicherer gewesen wäre, wir dürften uns nicht beklagen, wenn die uns viermal oder fünfmal das Leder ins Netz gelegt hätten! Und noch eine nüchterne Betrachtung, die zeigt was in der verbleibenden Rückrunde noch alles denkbar ist. Trotz zweier heute noch ausstehenden Partien liegen wir mit dem 16. Tabellenplatz und den dürftigen 18 Punkten gerade mal 5 Punkte hinter dem Tabellenachten (TSG Hoffenheim)! Also, Fresse abputzen, weitermachen und mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag gegen die Domstädter gleich mal in der Tabelle an denen vorbeiziehen!</p>
<p>Diese Tabellenkonstellation wird in den kommenden Wochen noch mehrfach durcheinander gewirbelt werden. Der Abstiegsstrudel wird auch noch Mannschaften erfassen, die im Moment noch gar nicht daran denken! Der FCK hat es selbst in der Hand sich da unten Schritt für Schritt herauszuarbeiten. Das wissen auch alle Verantwortlichen und Akteure um Marco Kurz herum. Wenn unsere Quote beim Abschluss verbessert werden kann und die spielerische Leistung nicht wesentlich nachlässt, dann muss man vor dem Ausgang des Projektes Klassenerhalt keine Angst haben. Zumal die Neuverpflichtungen aus der Winterpause viel Hoffnung machen. Am Ende über der Linie, das reicht in dieser Saison. Dafür würden Euch die Fans auf Händen tragen.</p>
<p>Was unseren gestrigen Gegner betrifft. Es würden Euch viele in der Liga keine Träne nachweinen. Ich habe mich in dieser Saison bei meinen Auswärtsfahrten nach Bremen oder Köln, auf Schalke, in Hamburg oder in Dortmund sehr wohl gefühlt. Als Gast eben willkommen geheißen, freundlich behandelt, einigermaßen gut und einem Bundesliga-Spiel angemessen verpflegt. Merkwürdig, dass der Wohlfühlfaktor bei den Ausflügen nach Wolfsburg und Hoffenheim gänzlich fehlte. So wie übrigens bei Euch, liebe Augsburger. Das fängt mit Eurer seelenlosen Funktions-Kiste auf der grünen Wiese an. Kalt, nüchtern, befremdlich, wenig einladend. Gute Architektur sieht anders aus und funktioniert auch anders. So manchem Architekten sollte man nachträglich die Graduierung entziehen. Hauptsache funktional und auf das betuchte Publikum ausgerichtet. Für den einfachen Stadionbesucher nicht besonders einladend.</p>
<p>Eure Gastfreundschaft oder das was Ihr darunter versteht wird aber auch über den Faktor Mensch nicht viel besser. Wortkarg, unfreundlich, misstrauisch, launisch, ablehnend. Wirklich willkommen habe ich mich in Eurer Stadt nicht gefühlt. Man konnte auch den Eindruck gewinnen, dass Eure Logistik darauf ausgelegt ist, dass eine so zahlreiche Gästeschar möglichst wenig Geld ausgibt? Denkt mal bei der Personalplanung Eurer nächsten Heimpartie drüber nach. Auch über den Umgang mit Gästefans und mit Euren unverständlichen Toiletten-Reglungen. Ich wünsch Euch, dass Ihr in Liga zwei dazu viel Zeit haben werdet.</p>
<p>Als Kind war mir Eure Stadt durch die Puppenkiste als Hort einer verträumten Märchenwelt irgendwie vertraut. Als historisch interessierter Mensch rangiert Eure Stadt bei mir mit den vielen Relikten Eurer ehrwürdigen Historie auch ganz weit vorne. Aber stellt bitte Eure Bemühungen ein, Euch zu einem festen Bestandteil der etablierten bundesdeutschen Fußball-Größen aufzuschwingen. Die Zeiten Eures Helmut Haller sind lange vorbei. Was Euch zu wirklicher Größe noch fehlt, könnt Ihr bei den zitierten und gestandenen  Clubs bis ins Detail hinein erahnen. Das kann man aber nicht kaufen, das muss man sich erarbeiten und das muss wachsen. Ein Andreas Rettig hat zweifelsfrei sechs Jahre lang gute Arbeit bei Euch geleistet, aber auch das kann für Euch nur ein Anfang sein. Dass so mancher Augsburger Zuschauer vermutlich noch gar nicht verstanden hat, was gewachsene Fankultur eigentlich bedeutet, das stellte gestern der Sitznachbar meiner Begleiterin unter Beweis. Er kommentierte den ihr ins Gesicht geschriebenen Frust mit, &#8220;nun regen Sie sich doch nicht so auf, das ist doch nur ein Spiel!&#8221; Der Gipfel dann der Schlusskommentar &#8211; &#8220;Das Gute am Abstieg ist doch, man kann auch wieder aufsteigen&#8221;! Charlotte hat ihm dann den Mund verboten! Richtig so! Ich für meinen Teil wäre Euch dankbar, wenn Ihr wenigstens mal mit dem Thema Gästeservice und Freundlichkeit anfangen würdet, damit sich wenigstens andere Gästefans wohler fühlen als wir es gestern durften – außer Hoffenheim und Wolfsburg natürlich!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Der Fanfreundschaft wieder Leben einhauchen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fanclub]]></category>
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		<description><![CDATA[Fans aus Lautern und Bremen pflegen vereinzelt immer noch und immer wieder tolle Kontakte Am vergangenen Samstag waren unter den etwas mehr als 40.000 Besuchern zur Partie des 1.FCK gegen den SV Werder Bremen auch rund 1.500 Gästefans von der Weser. Vielen FCK-Fans ist sicher noch die langjährige Freundschaft zu der grün-weißen Fanschar aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fans aus Lautern und Bremen pflegen vereinzelt immer noch und immer wieder tolle Kontakte</strong></p>
<div id="attachment_4416" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4416" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012953-a/"><img class="size-medium wp-image-4416" title="Einträchtige Fans - FCK-Werder Bremen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012953-A-270x300.jpg" alt="Einträchtige Fans - FCK-Werder Bremen" width="270" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hatten vor dem Spiel viel zu besprechen, FCK-Fans und Werder-Fans (© no2012)</p></div>
<p>Am vergangenen Samstag waren unter den etwas mehr als 40.000 Besuchern zur Partie des 1.FCK gegen den SV Werder Bremen auch rund 1.500 Gästefans von der Weser. Vielen FCK-Fans ist sicher noch die langjährige Freundschaft zu der grün-weißen Fanschar aus dem hohen Norden in bester Erinnerung. Zugegeben, im Vergleich zu den Gepflogenheiten von vor 30 Jahren, hat diese Verbindung viel an Intensität verloren.</p>
<p>Es waren am Samstag aber auch auf Bremer Seite nicht wenige Fans da, die diese Erinnerungen auch mit im Reisegepäck trugen. So war es in der Vergangenheit üblich, dass die Anhänger aus den Lagern der Roten-Teufel und der Grün-Weißen auch viel gemeinsam unternommen hatten und langjährige Bekanntschaften oder gar Freundschaften entstanden waren, die bis heute anhielten. Aber warum eigentlich nur in der Erinnerungen leben lassen?</p>
<p><span id="more-4408"></span></p>
<div id="attachment_4418" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4418" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012965-a/"><img class="size-medium wp-image-4418" title="FCK-Historie zum Bestaunen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012965-A-300x201.jpg" alt="FCK-Historie zum Bestaunen" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Besuch mit Bremer Gästen im FCK-Museum (© no2012)</p></div>
<p>Bereits zum Saisonauftakt reisten die Queer Devils an die Weser und verbrachten im Rahmen eines sommerlichen Auswärtsausflugs das komplette Wochenende in Bremen. Dort gab es trotz der schmerzlichen Niederlage des FCK beim SV Werder einige sehr freundliche und herzliche Begegnungen mit Bremern der alten Schule und der jüngeren Generation. Beschlossenes Fazit – der Gegenbesuch war gesetzt! So fanden sich Norman, Werder-Fan der alten Schule seit den 70er Jahren, Sohn Dennis, dessen Herz in zarten Kinderjahren sogar für den 1.FCK schlug und den der Papa erst ins Werder-Lager hinein erzogen hatte sowie Begleiter Andre, der ebenfalls über viele grün-weiße Jahre zu berichten wusste am vergangenen Samstag zeitig am höchsten Fußballberg Deutschlands ein.</p>
<div id="attachment_4417" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4417" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012955-a/"><img class="size-medium wp-image-4417" title="Gegenbesuch in Kaiserslautern in der Rückrunde" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012955-A-300x215.jpg" alt="Gegenbesuch in Kaiserslautern in der Rückrunde" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer toller Kontakt mit Perspektive - (vl.) Andre, Matze, Dennis (© no2012)</p></div>
<p>Die Jungs aus Bremen wurden dort vom Queer-Devils-Boss höchst selbst in Empfang genommen. Der herzlichen Begrüßung folgte gleich ein seit Wochen geplantes Zeremoniell. Trikottausch. Ein grünes Dress von Claudio Pizarro wanderte in den Besitzstand der Queer Devils, während von unserer Seite ein Trikot mit den Unterschriften aller Spieler überreicht wurde, das fortan sein Dasein in grün-weißer Umgebung fristen soll. Danach ging es dann ins neue FCK-Museum.</p>
<p>Auch wenn der SV Werder bereits über eine vergleichbare Stätte verfügt (das so genannte &#8220;Wuseum&#8221;), waren die Bremer Gäste vom Stand der noch im Wachsen befindlichen Lauterer Ausstellung und den bereits präsentierten Exponaten sehr angetan. Grün-weiße Tupfer in den Vitrinen und Kisten waren beim Gang durch die Räume auch sehr schnell gefunden.</p>
<p>Die Collage zum Pokalfinale 1990 (der 1.FCK schlug als Außenseiter den SV Werder Bremen mit 3:2) wurde intensiv und lange &#8211; auch ein wenig wehmütig &#8211; betrachtet und bestaunt. Gefallen fanden die Gäste auch an allen Exponaten zum großen Thema Fritz-Walter und verschlangen ehrfurchtsvoll so manche gelieferte Erläuterung. Danke an dieser Stelle auch an Charlotte Steinhübl für die investierte Zeit sowie die fachliche Begleitung und Kommentierung!</p>
<div id="attachment_4419" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4419" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012966-a/"><img class="size-medium wp-image-4419" title="Ehrfurcht beim Blick in die Vergangenheit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012966-A-300x230.jpg" alt="Ehrfurcht beim Blick in die Vergangenheit" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Davon waren auch die Bremer Jungs angetan (© no2012)</p></div>
<p>Anschließend ging es auf nicht alltäglichen und nicht ganz offiziellen Pfaden in den Logenturm Ost, wo die Jungs aus Bremen einen ersten Blick ins Stadioninnere wagen durften. Direkt über dem Werder-Block. Hat ihnen schon irgendwie imponiert den Jungs von der Weser!</p>
<p>Nun aber hurtig noch die eine oder andere Stärkung zu Gemüte führen. Vor allem Flüssiges war angesagt, denn so viel quatschen macht durstig. Auch für die Umtrunk-Etappe gab es von Seiten der rot-weißen Fraktion keine Scheu sich im inneren Tribünenbereich mitten unter die Bremer Fans zu mischen und auch dort weitere Bekanntschaften zu schließen. Viele lebendige und tolle Gespräche wurden geführt und zahlreiche Erinnerungen an alte Zeiten hochgehalten, die auch vielen FCK-Fans vielleicht gar nicht mehr so sehr im Gedächtnis sind.</p>
<div id="attachment_4420" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a rel="attachment wp-att-4420" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012971-a/"><img class="size-medium wp-image-4420" title="1990 gemeinsam in Berlin" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012971-A-232x300.jpg" alt="1990 gemeinsam in Berlin" width="232" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sorry, Jungs, da hatten wir die Nase vorne (© no2012)</p></div>
<p>Leider war an diesem Tag viel mehr nicht mehr drin. Zum Anpfiff der Partie war jeder rechtzeitig in seinem angestammten Block und nach Ende der Partie mussten die Jungs aus Bremen dann doch hurtig zu ihrem Bus. Aber eines ist gewiss – beim nächsten Besuch auf Deutschlands höchstem Fußballberg werden die drei (…und vielleicht der eine oder andere mehr…) auch ein ganzes Wochenende in der Pfalz verbringen. Ideen die gemeinsame Zeit zu gestalten sind bereits reichlich in den Köpfen aller vorhanden. Einzige Vorbedingung, dass der FCK der Liga erhalten bleibt. Aber auch dieser Wunsch wurde uns von Seiten der Anhängerschar von der Weser für die verbleibenden Partien der Rückrunde mehr als dutzendfach mit auf den Weg gegeben. Eines jedenfalls ist sicher, wenn der Klassenerhalt gelingt, sind auch wir in Bremen wieder dabei!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Die ungestillte Sehnsucht nach dem Torschrei</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heimspiel]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK mit toller Partie nur torlos gegen Werder Bremen Die kurze Winterpause der Fußball Bundesliga war Vergangenheit. Es ging in die Rückrunde der Saison 2011/2012, zu deren Auftakt am vergangenen Samstag der SV Werder Bremen auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gastierte. Flutlichtatmosphäre bei nasskaltem Wetter vor 40.381 Zuschauern. Darunter auch rund 1.500 Werder-Fans, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK mit toller Partie nur torlos gegen Werder Bremen</strong></p>
<div id="attachment_4386" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4386" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_fans_008-a/"><img class="size-medium wp-image-4386" title="Stimmungsvolle Kulisse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Fans_008-A-300x208.jpg" alt="Stimmungsvolle Kulisse" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Die gut gefüllte Westtribüne vor der Partie (© thof2012)</p></div>
<p>Die kurze Winterpause der Fußball Bundesliga war Vergangenheit. Es ging in die Rückrunde der Saison 2011/2012, zu deren Auftakt am vergangenen Samstag der SV Werder Bremen auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gastierte. Flutlichtatmosphäre bei nasskaltem Wetter vor 40.381 Zuschauern. Darunter auch rund 1.500 Werder-Fans, die den weiten Weg in die Pfalz auf sich genommen hatten.</p>
<p>Nach dem anstrengenden Trainingslager in Spanien sowie den unsäglichen und inakzeptablen Verwirrungen um den Wechsel von Gary Kagelmacher war die Mannschaft heiß! Es war angerichtet, auf in die Rückrunde, auf in das Projekt Klassenerhalt! Marco Kurz bot in der Startformation erstmals für eine Bundesliga-Partie in der Verteidigung Jan Simunek auf, der sich bereits im Trainingslager in Spanien mit exzellenten Leistungen aufdrängte. Damit scheint der lange Leidensweg des Tschechen zu Ende zu sein. Alle im Lager der Roten Teufel wünschen Dir auf jeden Fall fortan eine verletzungsfreie Zeit beim 1.FCK! Ebenfalls in der Startformation, Jakub Swierczok, die erst 19-jährige Neuverpflichtung aus Polen. Auch er deutete bereits während der Vorbereitung an, dass er eine echte Verstärkung für den FCK sein kann.</p>
<p><span id="more-4384"></span></p>
<div id="attachment_4391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4391" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_simunek_001-a/"><img class="size-medium wp-image-4391" title="Aktivposten Jan Simunek" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Simunek_001-A-300x206.jpg" alt="Aktivposten Jan Simunek" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder zurück im der Mannschaft - Jan Simunek (© thof2012)</p></div>
<p>Die beiden anderen Neuverpflichtungen des 1.FCK nahmen zunächst Plätze außerhalb der Seitenlinie ein. Nicolai Jörgensen war wegen seinem lädierten Sprunggelenk noch keine Option für die Startelf, er nahm wenigstens auf der Bank Platz. Stürmer Sandro Wagner, der für 18 Monate vom heutigen Gegner ausgeliehen wurde, musste sich das Spiel noch von der Tribüne aus ansehen. Bedingung des SV Werder beim Wechsel des 24-jährigen war, dass er am heutigen Tag gegen seinen bisherigen Club nicht eingesetzt würde. Sei’s drum. Marco Kurz musste außerdem auf Mathias Abel und Itay Schechter verzichten.</p>
<p>Die Bremer plagt nach wie vor eine lange Verletzten-Liste. Zwar traten die Hanseaten nicht unbedingt mit einer Rumpfmannschaft an, doch Trainer Schaaf musste immerhin auf so namhafte Akteure wie Naldo, Marin und Hunt (Rotsperre) verzichten. Dazu fehlten Mielitz und Wolf. Aber der FCK sah sich einer ebenso klangvollen Offensivformation gegenüber. Marcus Rosenberg, der in der Vorrundenpartie den FCK im Alleingang abgeschossen hatte und Claudio Pizarro, der allerdings auf dem Betzenberg noch nie zum Torerfolg kam. Nicht zuletzt Mehmet Ekici, dessen Qualitäten im Spielerischen und in der Offensive hinreichend bekannt sind.</p>
<div id="attachment_4387" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4387" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_jakub_swierczok_004-a/"><img class="size-medium wp-image-4387 " title="Stürmer Jakub Swierczok" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Jakub_Swierczok_004-A-300x252.jpg" alt="Stürmer Jakub Swierczok" width="300" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer Wind im FCK-Dress - Jakub Swierczok (© thof2012)</p></div>
<p>Der 1.FCK ging mit hohem Tempo in die Partie. Die Hausherren ließen von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass man gewillt war, diese Partie für sich zu entscheiden. Konsequente und konzentrierte Arbeitsleistung in der Deckungsreihe, druckvolles und sicheres Spiel aus dem Mittelfeld, akzentuiertes Tempo über die Außenbahnen. Die Offensivkräfte provozierten ebenfalls schnell Aufmerksamkeit. Schon in der zweiten Minute tauchte Dorge Kouemaha nach einer feinen Flanke von Alexander Bugera vor Tim Wiese auf und setzte sich im Luftkampf um den Ball erfolgreich gegen den Bremer Keeper durch. Sein Kopfstoß strich leider über den Bremer Kasten!</p>
<p>Es waren erneut die etatmäßigen Stürmer, die weitere Akzente setzten, doch Dorge Kouemaha (6.) und auch Jakub Swierczok (10.) verpassten jeweils nur knapp. Der FCK das aktivere und spielsicherere Team. Das Trainingslager hinterließ seine Spuren im positiven Sinne. In der 19. Minute konnte sich dann erneut der junge Jakub Swierczok in Szene setzen. Doch sein satter Schuss aus etwa 20 Metern konnte Tim Wiese entschärfen.</p>
<div id="attachment_4389" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a rel="attachment wp-att-4389" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_kouemaha_011-a/"><img class="size-medium wp-image-4389 " title="Dorge Kouemaha im Luftkampf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Kouemaha_011-A-217x300.jpg" alt="Dorge Kouemaha im Luftkampf" width="217" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Starkes Spiel aber glücklos - Dorge Kouemaha (© thof2012)</p></div>
<p>Von der Offensive des Gegners bis dahin so gut wie nichts zu sehen. Erst in der 23. Minute kamen die Bremer erstmals gefährlich vor das Lauterer Tor. Der Kopfball von Rosenberg nach Ekici-Flanke klatschte an den rechten Pfosten zurück ins Feld. Im Nachschuss blieben die Bremer erneut glücklos. Dorge Kouemaha war es, der den Ball mit einem Fallrückzieher aus der Gefahrenzone klatschte. Leider klatschte sein Stiefel dabei jedoch auch Sebastian Prödel, der zum Kopfball angesetzt hatte, mitten ins Gesicht. Der Bremer blieb schmerzverzerrt minutenlang am Boden. Die spätere Diagnose, Bruch von Nasenbein und Oberkiefer sowie Gehirnerschütterung. Auch von dieser Stelle hiermit die herzlichsten Wünsche für eine baldige Genesung. Auch Dorge Kouemaha hat tags drauf mit dem Kollegen Kontakt aufgenommen und den Vorfall zutiefst bedauert.</p>
<p>Der Spielfluss der Partie nahm etwas gehemmtere Züge an, die Atmosphäre wurde hektischer und nicht mehr so schön anzuschauen. Die Bremer schienen jetzt jedoch präsenter und kamen zumindest zu Torschüssen. Aber auch Ekici, Rosenberg und Pizarro blieben mit ihren Möglichkeiten aus der Distanz erfolglos.</p>
<p>Gegen Ende der ersten Halbzeit dann erneut glänzende Möglichkeiten für die Roten Teufel. Vor allem Dorge Kouemaha und Jakub Swierczok sorgten im gegnerischen Strafraum ständig für Aufregung und hätten beinahe den Führungstreffer markieren können (41./43.). Die dickste Möglichkeit bot sich jedoch Florian Dick. Nach Freistoß von Christian Tiffert verlängerte er den Ball aus der Drehung. Das Leder klatschte an den Innenpfosten und sprang von dort zurück in die Arme von Tim Wiese. Der Torschrei blieb den Fans im FCK-Lager im Halse stecken! Mit 0:0 ging es in die Pause.</p>
<div id="attachment_4390" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4390" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_nicolai_joergensen_003-a/"><img class="size-medium wp-image-4390" title="Neuer Wind mit Nicolai Jörgensen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Nicolai_Joergensen_003-A-300x251.jpg" alt="Neuer Wind mit Nicolai Jörgensen" width="300" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Verstärkung im Sturm mit Nicolai Jörgensen (© thof2012)</p></div>
<p>Die Partie blieb nach der Halbzeit weiter spannend, der FCK weiter am Drücker. Doch auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung eine schwere Prüfung für die Fans, die den Torschrei mehrfach leider nur auf den Lippen zu spüren bekamen. Die ersten Möglichkeiten boten sich Jan Simunek (51.) und erneut dem ungemein fleißigen und stets gefährlichen Jakub Swierczok (53.). Nur sechs Minuten später dann wieder der Beinahe-Torjubel im FCK-Lager. Ein Schuss von Pierre De Wit von der Strafraumgrenze aus donnerte vehement an die Latte. Es war zum Haare raufen. Warum will diese verfluchte Kugel nicht ins gegnerische Netz? Gleiches Bild  in der 61. Minute. Alexander Bugera brachte eine Flanke in den Lauf von Dorge Kouemaha. Doch der konnte sich mit den letzten beiden Schritten noch so sehr strecken und erreichte das Leder nicht mehr. Marco Kurz brachte dann in der 63. Minute mit Nicolai Jörgensen einen weiteren Stürmer. Der am heutigen Tag etwas weniger auffällige Konstantinos Fortounis musste weichen.</p>
<p>Doch auch die Bremer konnten noch Akzente setzen und bleiben mit ihren Offensivleuten stets gefährlich. So konnte Kevin Trapp in der 69. Minute gegen den von Pizarro glänzend frei gespielten Rosenberg parieren. Schrecksekunde dann auch in der 79. Minute, als Claudio Pizarro nach einer Werder-Ecke das leder quasi vor die Füße fiel. Doch seinen Schuss aus kurzer Distanz konnte Kevin Trapp mit Bravour entschärfen. Das hätte jetzt noch gefehlt!</p>
<p>Schlussoffensive im Fritz-Walter-Stadion, auch wenn die Partie Kraft gekostet hatte. Pierre de Wit prüfte in der 87. Minute mit einem satten Schuss noch einmal Tim Wiese und Jakub Swierczok hätte sich in der Nachspielzeit seinen Einstand noch vergolden können. Der rotznäsig und quirlig aufspielende Jung-Stürmer behauptete nach Zuspiel gekonnt den Ball und schickte aus der Drehung einen scharf geschossenen Ball Richtung Bremer Tor. Die Kugel zischte nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.</p>
<div id="attachment_4388" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4388" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_jakub_swierczok_027-a/"><img class="size-medium wp-image-4388" title="Jakub Swierczok neue Hoffnung im Sturm" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Jakub_Swierczok_027-A-300x279.jpg" alt="Jakub Swierczok neue Hoffnung im Sturm" width="300" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Hatte die letzte Möglichkeit im Spiel - Jakub Swierczok (© thof2012)</p></div>
<p>Wieder verstummte der tausendfache Torschrei, der so gern in den schwarzen Himmel über Kaiserslautern gestiegen wäre. So wie es in der Vergangenheit doch schon so oft war, wenn die leidenschaftlichen Mühen einer umkämpften Partie den FCK noch auf den letzten Drücker belohnt wurden. Wenn eine akustische Welle aus zigtausend Kehlen über die Stadiondächer hinauswuchs, um von dort hinunter zu kippen und einer Lawine gleich in die Stadt hinein zu fegen und dort auch dem letzten Zweifler noch zu signalisieren – geschafft! Die Roten Teufel haben die Partie für sich entschieden.</p>
<p>Aber auch am Samstag blieb nach der letzten Aktion des hoffnungsvollen Neulings aus Polen dieser letzte Akt versagt. Doch es lag eben einfach nur Pech in Form von wenigen Zentimetern in der Luft. Die Kugel wollte einfach nicht rein!</p>
<p>Dennoch bleibt ein Gefühl zurück. Wenn diese spielerischen Leistungen nicht nachlassen, dann ist das Projekt Klassenerhalt alles andere als eine Illusion. Der Lohn für die Fans wird kommen, dessen ist sich der Autor sicher. Vielleicht schon am nächsten Samstag beim Mitkonkurrenten in Augsburg. Lasst es uns angehen und unsere Jungs unterstützen. Dann wird auch der Torschrei wieder zum Repertoire unserer gewohnten Fangesänge gehören &#8211; tausendfach in der Fremde und zigtausendfach in der Heimat! Und vor allem immer einmal mehr als bei unserem Gegner…!</p>
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		<title>&#8230;and finally, this is now&#8230;&#8221;die Ent&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 12:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – achter Tag in Lomas de Campoamor   Unser letzter Tag im Trainingslager war angebrochen. Schon ein komisches Gefühl, grade wenn man die Wetterstands-Meldungen aus der Heimat dem Gefühl entgegen stellte. Frostige Temperaturen sollten dort auf uns warten….&#8221;brrrrrrrrrrrrrrrrr&#8221;! Aber bis dahin war es ja nun noch eine Weile. Also erst einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – achter Tag in Lomas de Campoamor</strong><strong> </strong><strong> </strong></div>
<div id="attachment_4368" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a rel="attachment wp-att-4368" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2132a/"><img class="size-medium wp-image-4368  " title="Ente gut, alles gut...!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2132a-300x181.jpg" alt="Ente gut, alles gut...!" width="243" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Wir wären wie die Pool-Ente gerne noch geblieben.</p></div>
<p>Unser letzter Tag im Trainingslager war angebrochen. Schon ein komisches Gefühl, grade wenn man die Wetterstands-Meldungen aus der Heimat dem Gefühl entgegen stellte. Frostige Temperaturen sollten dort auf uns warten….&#8221;brrrrrrrrrrrrrrrrr&#8221;!</p>
<p>Aber bis dahin war es ja nun noch eine Weile. Also erst einmal die ersten Eindrücke des Südens mit einem bilderbuchmäßigen Sonnenaufgang genießen und anschließend gemächlich und gediegen frühstücken.</p>
<p>Der ein oder andere fiel dann aber auch bereits nach dem Frühstück in hektische Kofferpack-Aktionen, während andere noch gelassen ihren lieb gewonnenen morgendlichen Gepflogenheiten nachgingen.</p>
<p><span id="more-4356"></span></p>
<div id="attachment_4359" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4359" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2087a/"><img class="size-medium wp-image-4359 " title="Letzte große Trainingseinheit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2087a-300x156.jpg" alt="Letzte große Trainingseinheit" width="270" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Die Parcours von Oliver Schäfer in der Praxis</p></div>
<p>Auf dem Weg zur ersten Trainingseinheit unserer Mannschaft dann einfach noch einmal der Gang vorbei am Pool. Die Sonne verwöhnte bereits verführerisch. Die quietschgelbe Pool-Ente zog einsam ihre Kreise im Becken und wurde von uns allen wehmütig beneidet. Adiós, pequeño pato!</p>
<p>Auftakt auf dem Platz nach gewohntem Muster. Oliver Schäfer scheuchte die Jungs zum Aufwärmen über und durch seine bereits präparierten Parcours. Anschließend stand wieder die Arbeit mit dem Ball im Vordergrund. Kurzpässe und Bewegungsabläufe in Angriff und Defensive. Spielzüge mit gekonntem Verschieben der Offensiv-Phalanx in der Breite und in die Tiefe des Platzes. Vor den Toren erneut die Verbesserung für den erfolgreichen Abschluss.</p>
<div id="attachment_4361" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4361" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2096a/"><img class="size-medium wp-image-4361 " title="Marco Kurz Beobachter vom Rande" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2096a-300x238.jpg" alt="Marco Kurz Beobachter vom Rande" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Der Trainer in Gedanken schon wieder beim nächsten Schritt</p></div>
<p>Während die Profis auf dem Rasen noch einmal mächtig ins Schwitzen kamen, war am Rande des Geschehens Stefan Kuntz erneut ein gern gesehener Gesprächspartner der TV-Teams vom SWR und von Sport1.</p>
<p>Die noch einmal zahlreich am Trainingsgelände anwesenden Fans, die sich an diesem letzten Tag hinter der Begrenzungshecke versammelt hatten, wussten über viele Details zur Rückgabe der gebuchten Appartements und Zimmer zu berichten. Außerdem mussten die letzten Getränkevorräte, die nicht mit ins Reisegepäck sollten geleert werden. Kommentar von Matze Abel &#8211; &#8220;han Ihr immer noch Bier?&#8221;</p>
<p>Nach der letzten umfangreicheren Trainingseinheit – am darauffolgenden Abreisetag des Teams war noch eine lockere Laufeinheit geplant – ging es zurück zum Hotel. Siesta heute mit opulentem Mittagsmahl auf der sonnigen Terrasse des Restaurants. Abreisestimmung machte sich breit, obwohl ja am Nachmittag noch das offizielle Testspiel gegen den PSV Eindhoven anstand.</p>
<div id="attachment_4360" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4360" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2091a/"><img class="size-medium wp-image-4360 " title="Stefan Kuntz bei den Medienvertretern" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2091a-300x241.jpg" alt="Stefan Kuntz bei den Medienvertretern" width="240" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Gefragter Interviewpartner - Stefan Kuntz</p></div>
<p>Vor dem letzten Gang zu den Trainingsplätzen wurden bereits alle Koffer und Taschen in den diversen Mietwagen verstaut ehe dann Ernüchterung über die kleine Fangemeinde hereinbrach. Die für 16 Uhr terminierte Partie gegen den aktuellen Zweitplatzierten der ersten holländischen Division wurde um eine halbe Stunde nach hinten verschoben.</p>
<p>Die holländischen Nachbarn hatten wohl ihren Zeitplan nicht ganz so minutiös im Griff. Zeit für die beiden Fanlager sich am oberen Rande des Spielfeldes zu sortieren und zu positionieren. Leider war die Lauterer Fangemeinde schon deutlich dezimiert. Numerisch dennoch nicht in der Unterzahl sowie farblich und stimmlich auf jeden Fall obenauf. Kein Kunststück, hatte der holländisch schwadronierende Anhang doch eher ein Durchschnittsalter von vorsichtig geschätzten 70 Jahren!</p>
<p>Der 1.FCK war gewillt zu testen und auszuprobieren. Mit Jakub Swierczok und Gary Kagelmacher fanden sich gleich zwei der neuen Gesichter in der Startelf wieder. Dahingegen sollten beim heutigen Test Nicolai Jörgensen (Probleme im Sprunggelenk), Thanos Petsos (Hüftprellung) , Tobias Sippel (Oberschenkelprobleme), Rodnei und Jan Simunek (Adduktorenprobleme) sowie Konstantinos Fortounis (Muskelprobleme) pausieren.</p>
<div id="attachment_4362" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4362" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2103a/"><img class="size-medium wp-image-4362 " title="Siesta und Kalorien" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2103a-300x249.jpg" alt="Siesta und Kalorien" width="240" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Süße Sauereien auf der Hotelterrasse</p></div>
<p>Der FCK lief neben den beiden Neuen dann mit Kevin Trapp, Mathias Abel, Alexander Bugera, Florian Dick, Olcay Sahan, Pierre de Witt, Christian Tiffert, Clemens Walch und Dorge Kouemaha.</p>
<p>Der Anpfiff erfolgte dann doch etwas früher und ab 16.15 Uhr konnte das Leder rollen. Die Jungs von Marco Kurz begannen sehr konzentriert und diszipliniert. Die Holländer signalisierten ihrerseits, dass sie diesen Test nicht als Sonntagsausflug verstehen wollten. Die erste wirkliche Chance gehörte auch dem PSV, doch Kevin Trapp klärte bravourös.</p>
<p>Die Offensivbemühungen der Lauterer liefen vielfach über die Außen. Quirlig und ehrgeizig hier wieder Olcay Sahan über rechts und nicht minder engagiert auf der anderen Seite Clemens Walch. Doch vor dem Tor sprangen leider in der Anfangsphase keine zwingenden Spielsituationen raus. Mitte der ersten Halbzeit war dann plötzlich auf halb rechts Florian Dick frei durch, doch sein satter Schuss verfehlte das PSV-Gehäuse doch deutlich.</p>
<div id="attachment_4363" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4363" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2110a/"><img class="size-medium wp-image-4363 " title="Ausspannen am Mittag" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2110a-300x209.jpg" alt="Ausspannen am Mittag" width="270" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Zum letzten mal Sonne, Cortado und Co. im Hotel</p></div>
<p>Richtig gut anzuschauen waren die beiden Neuen. Gary Kagelmacher sehr konsequent in der Deckung und mit viel Druck und gescheiten Zuspielen in der Spieleröffnung nach vorne. Jakub Swierczok fleißig in den Bemühungen Unruhe in der holländischen Deckungsreihe zu produzieren, vorbildlich im Zug Richtung gegnerisches Gehäuse, unnachgiebig in der Ballbehauptung und wenn mal ein Ball verloren ging, dann energisch und bissig bemüht sich das Spielgerät wieder zurück zu holen.</p>
<p>Leider fehlten sowohl ihm als auch Sturmkollege Dorge Kouemaha allzu oft die brauchbaren Zuspiele aus dem Mittelfeld. So lässt sich die Investition in die ansehnliche Laufarbeit gegen die allerdings auch gut verteidigenden Blauen nur schwerlich in einen erfolgreichen Abschluss umsetzen.</p>
<p>Kurz vor dem Pausentee noch zwei gute Gelegenheiten für den FCK. Jakub Swierczok prüfte den holländischen Keeper mit einem strammen Schuss aus knapp 16 Metern, Pierre de Witt probierte es dann noch einmal aus etwas mehr als 20 Metern. Leider erfolglos.</p>
<div id="attachment_4364" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4364" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2111a/"><img class="size-medium wp-image-4364" title="Warmlaufen zum Testspiel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2111a-300x128.jpg" alt="Warmlaufen zum Testspiel" width="300" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz vor der PArtie gegen den PSV Eindhoven</p></div>
<p>Mit dem Pausenpfiff war für unsere Truppe dann Abschied angesagt. Es wurde an allen Ecken und Enden umarmt und geherzt, ehe wir das Spielgeschehen hinter uns ließen, um gen Alicante aufzubrechen. Aber wir wurden auf der Fahrt zum Airport dann über digitale Nachrichten auf dem Laufenden gehalten.</p>
<p>So hatte der FCK mit Beginn von Hälfte zwei gewechselt. Leon Jessen kam für Alexander Bugera. Das Geschehen spielte sich auch über weite Teile der zweiten Halbzeit im Mittelfeld ab. Nach einer guten Stunde brachte Marco Kurz dann noch Oliver Kirch für Pierre de Witt und wechselte wenig später den Sturm aus der Startelf gegen Adam Nemec und Richard Sukuta-Pasu. Echte und nennenswerte Torchancen waren bis Mitte der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten Mangelware, wohingegen vor allem das Lauterer Aufbau- und Kombinationsspiel über die gesamte Partie wirklich Spaß beim Zuschauen bereitete.</p>
<div id="attachment_4365" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4365" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2113a/"><img class="size-medium wp-image-4365 " title="Der FCK Bus steht bereit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2113a-300x209.jpg" alt="Der FCK Bus steht bereit" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Für uns das scchönste Gefährt der Liga - der FCK-Bus</p></div>
<p>Richtung Ende der zweiten Halbzeit dann doch ein Übergewicht des holländischen Erstligisten, doch die erarbeiten Möglichkeiten führten nicht zum Erfolg. Erst gegen Ende der Partie durfte sich auch der FCK wieder am Drücker sehen.</p>
<p>Mit einer kleinen Eckenserie hatte vor allem Adam Nemec gute Gelegenheiten das Leder im PSV-Tor unterzubringen, aber auch hier kein Torerfolg.</p>
<p>Auch Richi Sukuta-Pasu verbaute sich in der Schlussphase eine gute Gelegenheit etwas überhastet und Florian Dick hätte kurz vor dem Abpfiff die Partie noch entscheiden können, doch sein satter Schuss wurde erneut zur Ecke abgelenkt, die jedoch auch nichts einbrachte.</p>
<p>So blieb es bei einem leistungsgerechten torlosen Unentschieden. Der FCK zeigte über weite Strecken eine taktisch sehr disziplinierte, geschlossene Mannschaftsleistung mit sicher und ansehnlich kombinierten Spielzügen.</p>
<div id="attachment_4366" class="wp-caption alignleft" style="width: 249px"><a rel="attachment wp-att-4366" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2123a/"><img class="size-medium wp-image-4366" title="Ein letzter Eindruck im Golf-Hotel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2123a-239x300.jpg" alt="Ein letzter Eindruck im Golf-Hotel" width="239" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lamos de Campoamor - danke für alles!</p></div>
<p>Bis zum Rückrundenauftakt bleibt jedoch noch viel Arbeit, um insgesamt mehr Sicherheit bei der Entwicklung von Torgefahr und dem positiven Abschluss auf den Rasen zu kriegen.</p>
<p>Zum Zeitpunkt des Abpfiffs hatten wir in Begleitung eines Sehnsucht schürenden Sonnenuntergangs bereits den Flughafen in Alicante erreicht.</p>
<p>Mietwagen-Rückgabe und einchecken waren angesagt (&#8220;…dass immer die Weibsleit zwää Kilo zu viel im Koffer han missen! &#8220;). Die bis zum Boarding verbleibende Zeit wurde mit Cafe con leche, Cortado und Co. verbracht. Langsam schlich sich auch nun jedoch auch bei der überschaubaren Reisegruppe Müdigkeit ein.</p>
<p>Häppchenweise trafen nun auch die paar noch fehlenden Fans und Medienvertreter am Flughafen ein, die das Risiko auf sich genommen hatten bis zum Abpfiff vor Ort zu bleiben um dann in einem etwas engeren Zeitfenster das Prozedere bis zum Besteigen des Fliegers unterzubringen.</p>
<p>Es wartete ein ruhiger Rückflug auf uns und in Frankfurt-Hahn angekommen dann gleich mit dem Gang über die Gangway die gefühlte Wahrnehmung dessen was uns bereits angekündigt worden war. 1 Grad über Null….booooaaah, ich will wieder nach Spanien. Sei’s drum!</p>
<div id="attachment_4367" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4367" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2124a/"><img class="size-medium wp-image-4367" title="Adios Espana...!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2124a-300x164.jpg" alt="Adios Espana...!" width="300" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang auf dem Weg nach Alicante</p></div>
<p>Es wurden letzte Adressen ausgetauscht, herzliche Verabschiedungen zelebriert, ehe sich die Akteure vom Spielfeldrand in allen Richtungen und dem Dunkel einer kalten nichtssagenden Januarnacht verloren. Aber nun sehnte sich auch der Autor nach der gewohnten Schlafstatt.</p>
<p>Mit dem Blick nach vorne auf der Heimfahrt ein letzter Gedanke zurück nach Spanien….hallo und gute Nacht Deutschland, buenas noches Campoamor…!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Der dritte Neuzugang ist eingeflogen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 11:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – siebter Tag in Lomas de Campoamor Verheißungsvoller Tagesanfang, obwohl die lückenhafte Wolkendecke nicht so richtig wusste ob sie nach dem Sonnenaufgang nun gänzlich aufreißen oder für den Rest des Tages die Costa Blanca in kühlen Schatten hüllen sollte. Beim opulenten Frühstück war natürlich der vorangegangene Fan-Abend Gesprächsthema Nummer eins. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – siebter Tag in Lomas de Campoamor</strong></p>
<div id="attachment_4342" class="wp-caption alignright" style="width: 187px"><a rel="attachment wp-att-4342" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/13/der-dritte-neuzugang-ist-eingeflogen/img_2072a/"><img class="size-medium wp-image-4342  " title="Dritter Neuzugang beim FCK eingetroffen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2072a-197x300.jpg" alt="Dritter Neuzugang beim FCK eingetroffen" width="177" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Gary Kagelmacher wird von Stefan Kuntz zur zweiten Trainingseinheit begleitet</p></div>
<p>Verheißungsvoller Tagesanfang, obwohl die lückenhafte Wolkendecke nicht so richtig wusste ob sie nach dem Sonnenaufgang nun gänzlich aufreißen oder für den Rest des Tages die Costa Blanca in kühlen Schatten hüllen sollte.</p>
<p>Beim opulenten Frühstück war natürlich der vorangegangene Fan-Abend Gesprächsthema Nummer eins. Alle Fans waren sich einig, ein absolut gelungenes Highlight im Trainingslager. Lockere unverkrampfte Atmosphäre mit vielen neuen Eindrücken für Fans und auch für Spieler.</p>
<p>Zweites Gesprächsthema war natürlich die angekündigte Ankunft eines weiteren neuen Spielers, der in Begleitung von Roger Lutz wohl bereits im Anflug auf Alicante war. Er wurde zur Mittagszeit erwartet. Gary Kagelmacher, ausgewiesener Innenverteidiger vom belgischen Erstligisten Germinal Beerschot. Er soll zunächst als Gastspieler beim FCK bleiben.</p>
<p>Die Verantwortlichen um Stefan Kuntz tun jedoch wohl alles, eine Verpflichtung des 23-jährigen möglichst bald in trockene Tücher zu bekommen.</p>
<p><span id="more-4336"></span></p>
<div id="attachment_4339" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4339" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/13/der-dritte-neuzugang-ist-eingeflogen/img_2067a/"><img class="size-medium wp-image-4339 " title="Warmlaufen unter den Augen der Medien" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2067a-300x226.jpg" alt="Warmlaufen unter den Augen der Medien" width="240" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Aufwärmen nach den Vorgaben von Oliver Schäfer</p></div>
<p>Ausgestattet mit tollen Erinnerungen an den Vorabend und einem prall gefüllten Spekulations-Beutel konnte es gelassen in unseren vorletzten Tag gehen. Zunächst stand auf dem Trainingsplatz die erste Einheit des heutigen Tages an.</p>
<p>Oliver Schäfer kredenzte dem Team erneut eine intensive und konditionell anspruchsvolle Aufwärmphase, ehe es unter den kritischen Augen von Marco Kurz und Günther Gorenzel wieder an das Verfeinern und Einstudieren von Angriffsvarianten und –formen ging.</p>
<p>In zwei Gruppen wurde das Umschalten aus der neutralen Mittelfeldzone in den Angriff geübt. Pierre de Witt und Christian Tiffert übernahmen dabei in neonrote Leibchen gehüllt die beiden &#8220;Überhangpositionen&#8221; die der jeweils angreifenden Gruppe zugeschlagen wurde und jeweils als sichernde Anspielstation, wie auch als Passgeber in die Tiefe und über die Außenpositionen dienten.</p>
<div id="attachment_4340" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a rel="attachment wp-att-4340" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/13/der-dritte-neuzugang-ist-eingeflogen/img_2068a/"><img class="size-medium wp-image-4340" title="Pressechef bei der Arbeit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2068a-210x300.jpg" alt="Pressechef bei der Arbeit" width="210" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Pressechef Christian Gruber sichtet schon mal die ersten Fotos des Tages</p></div>
<p>Mit entscheidend für die eigenen Erfolgserlebnisse, aus der Überzahlsituation in der Vorwärtsbewegung gegen die verteidigende Gruppe dann auch den Abschluss suchen. So hatten auch die Torleute auf beiden Seiten wieder alle Hände voll zu tun.</p>
<p>Mittlerweile war neben dem Kamerateam des SWR auch ein TV-Vertreter von Sport1 mit seinem Kamera-Equipment vor Ort und fing fleißig vom Spielfeldrand aus seine Eindrücke ein, sowohl in Richtung der schwitzenden Akteure auf dem Rasen als auch in Richtung der sichtlich gut gelaunten Fangemeinde am Spielfeldrand.</p>
<p>Übrigens wird das gesammelte Filmmaterial in Form eines Kurzberichtes wohl am kommenden Montag und/oder Dienstag im TV (SAT1 und Sport1) ausgestrahlt werden – wie man gehört hat. Für alle FCK-Fans, die gern das Ergebnis der Bemühungen des SWR-Teams sehen möchten, sei gesagt, der über mehrere Tage entstandene Beitrag wird wohl am kommenden Sonntag Bestandteil der Sendung Flutlicht sein.</p>
<p>Nach der harten Vormittags-Einheit ging es dann für alle Akteure nach lockerem und gemächlichem Auslaufen zum Duschen und zum Essen, während wir erneut auf der Terrasse des Hotels Siesta hielten und nun doch noch einmal die Sonnenstrahlen genießen konnten</p>
<div id="attachment_4343" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4343" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/13/der-dritte-neuzugang-ist-eingeflogen/img_2074a/"><img class="size-medium wp-image-4343 " title="Laufarbeit und Ballarbeit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2074a-300x190.jpg" alt="Laufarbeit und Ballarbeit" width="240" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">In den letzten Tagen viel im Vordergrund, Bewegungsabläufe mit dem Ball</p></div>
<p>Der Himmel hatte sich geöffnet und Spaniens Sonne hüllte die Costa Blanca merklich schnell in sein vorfrühlingshaftes Kleid. Wie früh man sich hier auf die eigentlichen Sonnenmonate einstellen kann und dies auch tut, zeigen auch die vielen Gärtner, die dieser Tage schon in Scharen in der Anlage unterwegs sind.</p>
<p>Neupflanzungen anlegen, die Bewässerungssysteme überholen und warten, im Grunde den &#8220;Frühjahrsputz&#8221; erledigen und die Gartensaison einläuten – wohlgemerkt, in der zweiten Januarwoche!!!</p>
<p>Noch während der Mittagspause traf Gary Kagelmacher in Begleitung von Roger Lutz in der Lobby des Hotels ein und wurde von Stefan Kuntz, Marco Haber, Marco Kurz und Oliver Schäfer und von einem einzelnen Fan, der grade dabei war im Hotel-Foyer seinen Bericht zu schreiben, begrüßt (*grins*). Für den 23-jährigen hieß es dann gleich, erst mal Gepäck abladen und mit den Offiziellen zu einem Auftaktgespräch zurückziehen. Danach umziehen und fertig machen für die zweite Trainingseinheit an diesem Tag.</p>
<div id="attachment_4341" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4341" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/13/der-dritte-neuzugang-ist-eingeflogen/img_2069a/"><img class="size-medium wp-image-4341 " title="Arbeit mit dem Ball auch zu zweit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2069a-300x253.jpg" alt="Arbeit mit dem Ball auch zu zweit" width="240" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Rodnei und Neuzugang Jakub Swierczok bei der Arbeit</p></div>
<p>Gary Kagelmacher wurde von Stefan Kuntz zum Trainingsplatz begleitet und wurde dort freudig von den Fans und freundlich von seinen Mannschaftskollegen begrüßt. Eine eher lockere Einheit stand bevor.</p>
<p>Die Strapazen der letzten Tage waren auch erheblich und daher ließen es Marco Kurz, Günther Gorenzel und Oliver Schäfer am Nachmittag für die Jungs etwas weniger anstrengend aber dennoch konzentriert angehen.</p>
<p>Die noch leicht angeschlagenen Christian Tiffert, Nicolai Jörgensen, Thanos Petsos und Jan Simunek setzten bei dieser Einheit vorsorglich aus, Tobias Sippel absolvierte nur leichtes Lauftraining. Insgesamt stand viel Arbeit mit dem Ball an, wobei auf der einen Platzseite Standards, wie vor allem Eckbälle trainiert wurden und auf der anderen Seite auch Flanken in die Räume vor dem Tor die Stürmer weiter zum Thema Torabschluss beschäftigten.</p>
<p>Schöner Abschluss der Trainingseinheit für alle Anwesenden war dann ein gemeinsames Gruppenfoto von Mannschaft, Betreuern und Fans auf dem Trainingsrasen. Nette Geste und nettes Erinnerungsstück für alle Mitgereisten. Das eigentliche Finale des heutigen Trainingstages boten dann allerdings die altgedienten Recken, die abseits der Trainerbank ein gepflegtes sechs-gegen-zwei Spiel zelebrierten und dabei auch sichtlich und hörbar Spaß hatten.</p>
<div id="attachment_4338" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4338" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/13/der-dritte-neuzugang-ist-eingeflogen/gruppenbild-tag-7/"><img class="size-medium wp-image-4338 " title="Gruppenbild nach Trainingsschluss" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/Gruppenbild-Tag-7-300x225.jpg" alt="Gruppenbild nach Trainingsschluss" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Mannschaft, Betreuer und Fans versammelten sich auf dem Rasen zum Gruppenfoto</p></div>
<p>Vor allem die Einlagen von Gerry Ehrmann sorgten immer wieder für Erheiterung der Beteiligten und der umstehenden Zuschauer. Gepaart mit der blumigen Wortwahl bei den Kommentaren von Stefan Kuntz, Marco Haber und Oliver Schäfer war hier für allerbeste Unterhaltung gesorgt. Alle Achtung, wie virtuos die Kämpfer aus früheren Tagen hier noch mit dem Ball umgehen können und welche Kondition die noch haben!</p>
<p>Nach den ebenso bewundernswerten sportlichen und facettenreichen humoristischen Einlagen ging es dann zurück zum Hotel.</p>
<p>Der Tag vor der letzten Übernachtung neigte sich dem Ende und es stand zum letzten Mal ein gepflegtes Abendessen im Hotelrestaurant an.</p>
<p>Mit Vorspeise, Hauptgang und dem einen oder anderen Dessert, pointiert und abgerundet von Cortado, Espresso und Co. haben wir den Abschlussabend ausklingen lassen und mit dem ein oder anderen Glas heimischen Rotweins letztendlich zugedeckt.</p>
<div id="attachment_4344" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4344" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/13/der-dritte-neuzugang-ist-eingeflogen/img_2076a/"><img class="size-medium wp-image-4344 " title="Rassiger Kampf um den Ball" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2076a-300x196.jpg" alt="Rassiger Kampf um den Ball" width="270" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Achtung, was Kuntz und Co. noch so alles drauf haben</p></div>
<p>So hieß es dann irgendwann zum letzten Mal, buenas noches, Alemania…buenas noches, Campoamor…!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Una cerveza grande, por favor…</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – sechster Tag in Lomas de Campoamor Ernüchterung am Morgen nach dem Aufwachen. Vorbei war es offensichtlich mit den angenehmen Temperaturen. Eine nahezu dichte Wolkendecke schob sich von Süden über das Mar Menor kommend in die Bucht von Torrevieija. Dennoch blieb es zum Glück trocken. Aber mit der luftigeren leichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – sechster Tag in Lomas de Campoamor</strong></p>
<div id="attachment_4295" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4295" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/12/una-cerveza-grande-par-favor%e2%80%a6/img_2036/"><img class="size-medium wp-image-4295" title="Aufwärmen für den Trainingstag" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2036-300x196.jpg" alt="Aufwärmen für den Trainingstag" width="300" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Vor einer abwechslungsreichen Einheit - erstmal aufwärmen</p></div>
<p>Ernüchterung am Morgen nach dem Aufwachen. Vorbei war es offensichtlich mit den angenehmen Temperaturen. Eine nahezu dichte Wolkendecke schob sich von Süden über das Mar Menor kommend in die Bucht von Torrevieija. Dennoch blieb es zum Glück trocken. Aber mit der luftigeren leichten Kleidung war es erst mal vorbei. Sei’s drum, dann halt dick eingemummelt am Rande des Trainingsgeländes ausharren.</p>
<p>Marco Kurz hatte erneut für 10.00 Uhr die erste von zwei Einheiten angesetzt. Nach kurzer Vorbesprechung ging es gleich mit intensiver Aufwärmung los. Oliver Schäfer scheuchte seine Schützlinge durch den Stangenwald, über die Hütchen-Landschaft und an der Außenlinie mit straffen Sprints ins eigentliche Rennen, ehe mit gepflegtem Kurzpass-Geschiebe zur Arbeit mit dem Ball übergeleitet wurde.</p>
<p><span id="more-4293"></span></p>
<div id="attachment_4296" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4296" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/12/una-cerveza-grande-par-favor%e2%80%a6/img_2043/"><img class="size-medium wp-image-4296" title="Im Sprint zu den gewollten Erfolgen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2043-300x153.jpg" alt="Im Sprint zu den gewollten Erfolgen" width="300" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Teil der konditionellen Beinarbeit - Antritt und Sprint</p></div>
<p>Im Anschluss durften sich Marius Müller und Kevin Trapp auf dem unteren Platz bei einer Sondereinheit mit Gerry Ehrmann &#8220;vergnügen&#8221;! Das Gros der Mannschaft pflegte auf dem oberen Platz weiter das Kombinationsspiel in der Offensivbewegung. Die eigenen Laufwege und die des Mitspielers müssen noch mehr in Fleisch und Blut übergehen. Aber es sind auch täglich Verbesserungen im intuitiven Zusammenspiel zu erkennen. Übung macht halt doch den Meister. Wie in den Tag zuvor war auf jeder Platzseite der Tor-Abschluss die unbedingte Forderung des Trainers.</p>
<div id="attachment_4297" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4297" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/12/una-cerveza-grande-par-favor%e2%80%a6/img_2050/"><img class="size-medium wp-image-4297" title="Arbeit mit dem Ball" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2050-300x163.jpg" alt="Arbeit mit dem Ball" width="300" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">Mehr Sicherheit bei der Arbeit mit dem Ball</p></div>
<p>Die spielerischen Elemente standen jedoch am Vormittag ganz im Zeichen von sicher ausgeführten Spielzügen und dem täglich an Gewichtung zunehmenden Element Torschuss. Die Keeper hatten alle Hände voll zu tun und jeder erzielte Treffer erntete auch von der Außenlinie, wo sich erneut mehrere dutzend Fans zusammengefunden hatten, deutlich hörbaren Applaus! Leider verletzte sich im abschließenden Trainingsspiel Thanos Petsos beim Duell mit Olcay Sahan unglücklich an der Hüfte und musste den Trainingstag beenden. Hoffen wir, dass die Blessur nicht schlimmer ist, als es zunächst aussah und er mit der intensiven Unterstützung der physiotherapeutischen und medizinischen Betreuung in den verbleibenden Tagen noch einmal ins Geschehen eingreifen kann.</p>
<div id="attachment_4298" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a rel="attachment wp-att-4298" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/12/una-cerveza-grande-par-favor%e2%80%a6/img_2052/"><img class="size-medium wp-image-4298" title="Auch bei den Fans immer präsent - Stefan Kuntz" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2052-225x300.jpg" alt="Auch bei den Fans immer präsent - Stefan Kuntz" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Immer auch für einen kurzen Plausch zu haben - Stefan Kuntz</p></div>
<p>Während der Mittagspause haben die Spekulationen um die angekündigte Neuverpflichtung weiter Stilblüten getrieben. Klar würde keiner der Verantwortlichen vorab irgendwas sagen oder auch nur den Hauch einer interpretierbaren Andeutung machen. Aber für die paar auf der Terrasse versammelten Anhänger reichten die Angaben, dass Marco Haber und Stefan Kuntz am Vortag von früh morgens bis spät in die Nacht unterwegs waren plus die Angabe von rund 4.000 zurückgelegten Kilometern aus, die haarsträubendsten Vermutungen in die Phantasie-Waagschalen zu werfen. Aber das gehört halt irgendwie auch dazu.</p>
<p>Bei der Trainingseinheit am Nachmittag dann standen erneut einige Übungs-Varianten zur Verbesserung und Steigerung der Treffsicherheit an. Die Verantwortlichen nehmen für dieses Ziel selbstverständlich die ganze Mannschaft in die Pflicht. Die während der Vorrunde lediglich 13 zu verbuchenden Treffer sind sicher zu wenig und gewiss eine der ausgewiesenen Ursachen für den aktuellen Tabellenstand. Aber dazu kommen auch die individuellen und kollektiven Fehler vor den meisten der 21 Gegentreffer. Lediglich bei drei davon sind wir wirklich fußballerisch ausgespielt worden. Immerhin 18 Gegentore gehen mehr oder weniger auf die Kappe eigener Fehler und fehlender Konzentration auch bei der Arbeit nach hinten. Also nur zu verständlich wenn beim notwendigen Erzielen von Treffern alle in der Pflicht stehen. Verständlich auch, wenn hier im Trainingslager intensiv an einer ganzen Reihe Mannschaftsteilen gearbeitet und gefeilt wird.</p>
<p>Aber das Team hatte insgesamt am gestrigen Trainingstag sichtbar und hörbar Spaß und Freude an den Bewegungseinheiten auf dem Feld. Die Spielzüge nahmen an Geschwindigkeit zu, die Trefferquoten vor den nun 4 aufgebauten Toren wurden deutlich höher. Auch wenn der ein oder andere Ball trotzdem mal irgendwo im trockenen Gehölz der umgebenden Böschungen und Hügel landete. Vor den beiden Toren an der Stirnseite des Platzes, klare Forderung von Chefcoach Marco Kurz &#8211; &#8220;belohnt Euch selber, indem Ihr trefft&#8221;. Oder andersrum formuliert, nach jedem nicht mit dem Torerfolg abgeschlossenen Angriffs-Spielzug, folgte die &#8220;Strafe&#8221; in Form eines scharfen Sprints zurück zur Mittellinie. Obwohl nur mit intensivem körperlichem Einsatz zu lösen, hatten die Jungs sichtbar mehr Spaß als in den Vortagen. Alle waren das was wir in der Rückrunde brauchen werden, geil aufs Tore schießen!</p>
<p>Nach der zweiten Trainingseinheit ging es dann zurück zum Hotel. Kurzerholung und Abendessen standen auf der Agenda, bevor in die letzte Runde des Tages eingebogen werden konnte. Zum Abschluss des sechsten Trainingstages war der Fan-Abend angekündigt. Dank dem Organisationstalent unseres Event-Managers Jan Immel war bei Eintreffen der in der Appartement-Anlage untergebrachten Fans alles angerichtet für das lockere Zusammentreffen von Spielern, Betreuern und Anhängern.</p>
<p>So entwickelte sich an allen Tischen sehr schnell eine lockere und unverkrampfte Gesprächsatmosphäre, die beiden Seiten großen Spaß bereitete. Wo auch immer man sich umhören konnte, es tat auch den Spielern sichtlich gut, auch mal Fragen an die Fans loszuwerden, oder sich einfach nur über alltägliche Banalitäten auszutauschen, die nichts mit Fußball zu tun hatten. Wozu auch so simple Erfahrungen gehörten, wie der Erlebniswelt als junger Mensch zum ersten Mal nicht mehr bei Mutter daheim zu logieren, sondern mehr oder weniger auf sich allein gestellt eben diesen Alltag zu meistern. Bürokratische Erledigungen schultern, Haushalt führen, Wäsche versorgen, oder sich einfach nur mit der pfälzischen Dialektik arrangieren und…und…und. Da konnten beide Seiten Füllhörner von Anekdoten ausschütten, die den ein oder anderen Lacher provozierten oder wertvolle Tipps und Erfahrungen austauschen.</p>
<p>Das umherschwirrende Hotel-Personal, das seit dem Eintreffen der Roten Teufel vergleichsweise eher lockere Tage durchlebte, war an diesem Abend richtig gefordert. Rund 70-80 Fan-Kehlen wollten schließlich bedient werden. So viel quatschen macht nun mal durstig und so kamen die Herren und Damen  vom Service kaum nach, wenn es darum ging dem dutzendfachen Ruf &#8220;una cerveza grande, por favor&#8221; zeitnah folgen zu können. Das üben wir dann aber bis nächstes Jahr nochmal, amigos!</p>
<p>Bis fast zum Zapfenstreich gegen 23 Uhr hielt sich der gesamte Kader bei den Fans auf. Selbst Sprachbarrieren schienen die aufgekommene Kommunikation nicht erlahmen zu lassen  sondern waren vielleicht eher förderlich. Erfordert halt etwas mehr Konzentration und Mühe sich dann auszutauschen. Auch so lassen sich Hemmnisse schnell abbauen. Doch mit dem Feierabend für die Mannschaft sollte noch lange nicht Schluss sein. Die Offiziellen gesellten sich dann mit den noch verbliebenen Fans – so wie das eben meist bei solchen Anlässen vorkommt – direkt an der Quelle und belagerten den Tresen der direkt angeschlossenen Bar. Aber auch der schönste Abend geht irgendwann zu Ende und schließlich signalisierte das sichtlich gezeichnete Hotelpersonal, dass man nun langsam gewillt sei, den eigenen Feierabend einzuläuten. Ist ja schon schön in so einem Hotel zu arbeiten, wenn nur die vielen Gäste nicht immer wären. Zugegeben, es wartet auf uns alle ja morgen noch ein weiterer Tag, bei dem immerhin auch ein Training am Vormittag angesetzt ist. Also austrinken und ab ins Bett. Buenas noches Alemania, buenas noches, Campoamor…!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Maloche am Vormittag, Entspannung am Nachmittag</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – fünfter Tag in Lomas de Campoamor Der Tag nach dem zweiten Testspiel. Zuerst mal ausgiebig frühstücken und auf Tour kommen, was im Kreise der zwölf Fans, die mit der Mannschaft oben im Hotel untergebracht sind, nicht schwer fällt. Lustig ist’s allemal in unserem Dunstkreis – für uns selber, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – fünfter Tag in Lomas de Campoamor</strong></p>
<div id="attachment_4274" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4274" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/11/maloche-am-vormittag-entspannung-am-nachmittag/img_1999/"><img class="size-medium wp-image-4274 " title="Auch die Fans sportlich aktiv" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1999-300x205.jpg" alt="Auch die Fans sportlich aktiv" width="240" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Wer nur anderen zuguckt rostet ein. Eine Partie Tennis gefällig?</p></div>
<p>Der Tag nach dem zweiten Testspiel. Zuerst mal ausgiebig frühstücken und auf Tour kommen, was im Kreise der zwölf Fans, die mit der Mannschaft oben im Hotel untergebracht sind, nicht schwer fällt. Lustig ist’s allemal in unserem Dunstkreis – für uns selber, das Hotelpersonal, Mannschaft und Betreuer.</p>
<p>Marco Kurz hatte seinen Schützlingen schon früh mitgeteilt, dass die zweite Trainingseinheit am heutigen  Nachmittag ausfallen würde. Umso konzentrierter galt es die erste Einheit zu absolvieren. Für eine Gruppe stand neben Regeneration auch Koordination, Schnelligkeit und Antritt im Vordergrund.</p>
<p><span id="more-4267"></span>Der andere Teil der Truppe  stellte die Arbeit mit dem Ball im Zusammenspiel mit Zweikampfverhalten, Kurzpassspiel und Torschüsse in den Vordergrund. Es wurde weiter an der Verbesserung von Spielzügen in Rückwärts- und Vorwärtsbewegung gearbeitet. Der Torabschluss immer als finaler Akt, wobei bei der gestrigen Einheit auch die Torleute mächtig ins Schwitzen kamen.</p>
<div id="attachment_4275" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4275" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/11/maloche-am-vormittag-entspannung-am-nachmittag/img_2011a/"><img class="size-medium wp-image-4275 " title="Pressegespräche erster Teil" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2011a-300x251.jpg" alt="Pressegespräche erster Teil" width="240" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Rodnei stand bei Uli Gerke (kicker) Rede und Antwort...</p></div>
<p>Egal welche Schwerpunkte im Vordergrund standen, bei Abschluss der Trainingseinheit am Vormittag, waren den Spielern fast durch die Bank die Anstrengungen anzumerken. Lohn für die disziplinierte Arbeit und die Maloche der Vortage war dann ja der freie Nachmittag. Diesen einzuläuten wollten dann auch einige aus unseren Reihen dafür nutzen, um sich sportlich zu betätigen. Tennis war angesagt! Nachdem es bei der Anreise nach Spanien Beschränkungen beim Reisegepäck hinsichtlich Gewicht und Maße gab, mussten ja leider die eigenen Schläge zuhause bleiben (&#8230;gell Stefan, 60 Zentimeter, des is halt schun e Haufe Zeich!). Also mussten für hier und heute zunächst mal Schläger organisiert werden. Tja, was heißt nun Tennis-Schläger in spanischer oder englischer Sprache?</p>
<p>Im hoteleigenen Sportshop wurde mit Händen und Füßen eine Mixtur aus englischen und fragmentarischen spanischen Wortfetzen bemüht, um der Dame hinterm Tresen mit einer Art anglo-iberisch-katalanischem Kauderwelsch klar machen zu können, dass man gewillt war Tennis-Schläger auszuleihen. Die geduldige Dame hörte sich die gequälten Bemühungen eine Weile wortlos an und intervenierte dann einfach mit den schlichten Worten &#8220;vielleicht erklären Sie es einfach in deutscher Sprache!&#8221;</p>
<div id="attachment_4276" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4276" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/11/maloche-am-vormittag-entspannung-am-nachmittag/img_2012a/"><img class="size-medium wp-image-4276 " title="Pressegespräche zweiter Teil" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2012a-300x223.jpg" alt="Pressegespräche zweiter Teil" width="270" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">...Christian Tiffert einmal bei Oliver Sperke (Rheinpfalz)...</p></div>
<p>Nach dem Gang zum Buffet war für einige der Spieler bei strahlendem Sonnenschein und tiefblauem Himmel bei vorfrühlingshaften Temperaturen noch Pressetermin angesagt. So warteten Uli Gerke vom Kicker, Oliver Sperk von der Rheinpfalz, Frank Mühlenbrock vom SWR am Mikro und Uwe Süß hinter der Kamera sowie FCK-Pressesprecher Christian Gruber darauf ihre neugierigen Fragen loszuwerden. So hatte die Hotelterrasse alsbald den Charakter einer Mixed-Zone und Christian Tiffert, Leon Jessen, Rodnei und Trainer Marco Kurz lieferten den Vertretern von TV und Presse geduldig ihre Antworten.</p>
<p>Einige Akteure aus dem Kader entspannten am Nachmittag im Hotelpool, einige übten sich in der Verbesserung ihres Handicaps, andere nutzten die verordnete Pause einfach dazu mit viel Schlaf den Akku wieder zu regenerieren. Wir für unseren Teil beschlossen die freie Nachmittagszeit für einen kleinen Ausflug zu nutzen und fuhren ins nahe gelegene La Manga. Auf der dortigen Sportanlage trainierte unter anderem der BVB Borussia Dortmund. Auch die deutsche U16-Nationalmannschaft absolvierte dort am Nachmittag ein Testspiel.</p>
<div id="attachment_4279" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4279" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/11/maloche-am-vormittag-entspannung-am-nachmittag/img_2017a/"><img class="size-medium wp-image-4279 " title="Pressegespräche dritter Teil" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2017a-300x194.jpg" alt="Pressegespräche dritter Teil" width="240" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">....und einmal bei Frank Mühlenbrock vom SWR vor der Kamera...</p></div>
<p>Die BVB-Fans schauten etwas verdutzt, als unser kleiner zehnköpfiger Tross in FCK-Klamotten am Spielfeldrand auftauchte. Nach der ersten Verwunderung wich jedoch auch schnell die anfängliche Distanz auf beiden Seiten. Auf jeden Fall erntete unser Spontanbesuch beim amtierenden Deutschen Meister anerkennenden Respekt unter den dort versammelten schwarz-gelben Fans.</p>
<p>Die Stars der Klopp-Truppe konnte man jedoch nur auf Distanz beobachten, denn trainiert wurde – zumindest an diesem Nachmittag – in beträchtlicher Entfernung zu den auch durch Absperrbänder auf Distanz gehaltenen Fangruppen. Übrigens kann der 1.FCK stolz darauf sein das Trainingslager unter so hervorragenden Bedingungen zu absolvieren, wie wir es in Campoamor vorfinden.</p>
<p>Hier in La Manga könnte man sich bei dem einen oder anderen Trainingsplatz ja bereits vom Draufgucken den Knöchel verletzen. Außerdem mutet die Anlage aufgrund der Vielzahl von gastierenden Clubs und Vereinen und dem regen Interesse der Einheimischen eher wie ein Rummelplatz an, aber nicht wie ein Ort, an dem man sich in Ruhe und Abgeschiedenheit auf die Rückrunde der laufenden Saison einer nationalen Erstliga vorbereiten kann.</p>
<div id="attachment_4280" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4280" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/11/maloche-am-vormittag-entspannung-am-nachmittag/img_2024a/"><img class="size-medium wp-image-4280 " title="Pressegespräche vierter Teil" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2024a-300x270.jpg" alt="Pressegespräche vierter Teil" width="240" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">...wo auch Marco Kurz Rede und Antwort stand</p></div>
<p>Nach einer herzlichen Verabschiedung seitens der Borussen-Fans ging es wieder zurück zum Auto. Vorbei am Dortmunder Bus, der genau wie der unsrige das Label MAN trägt. Die haben wohl ausgehend von einer Standard-Bundesliga-Grund-Ausstattung mit diversen Abweichungen, schwarzer Grundfarbe und jeweils passender farblicher Vereins-Kennzeichnung die halbe Liga ausgestattet? Sicher ein lukrativer Deal! Egal wie, unser von Bernd Holstein gelenkter Bus ist und bleibt der Schönste, basta…! Feststellung vor Ort getroffen, ab zum Auto und Rückweg antreten. Mario Götze und Kollegen werden ihre letzten Runden auch ohne uns drehen können.</p>
<p>Am heutigen Abend war mal auswärts essen angesagt. Jeden Tag Hotel ist auch nicht besonders abwechslungsreich (…trotz der leckeren Soßen…!). In der Nähe entdeckten wir ein schmuckes kleines und beschauliches spanisches Restaurant, das wir mit zehn Personen dann auch quasi zur Hälfte okkupierten. Nach einigen opulenten Tapas wurde dann vom Chef des Hauses der kücheneigene Grill angeworfen und raue Mengen an frischem Fleisch wurden vor unseren Augen in handliche beziehungsweise mundgerechte Stücke zerteilt und landeten auf dem heißen Gitterrost. Dazu eine verführerisch duftende und auch schmackhafte Rotwein-Hausmarke.</p>
<div id="attachment_4277" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4277" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/11/maloche-am-vormittag-entspannung-am-nachmittag/img_2013a/"><img class="size-medium wp-image-4277 " title="Pressegespräche fünfter Teil" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2013a-300x188.jpg" alt="Pressegespräche fünfter Teil" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">....sowie Leon Jessen im Talk mit Christian Gruber</p></div>
<p>Das war eine erstklassige Verpflegung in authentischem Umfeld. So ging es dann sehr gut gesättigt zurück zum Hotel. Da einige Akteure auch gut &#8220;abgefüllt&#8221; waren, nicht jeder mit dem Auto und schon gar nicht hinterm Steuer &#8211; &#8220;kannsch Du noch fahre…? Doo is de Schlissel…!&#8221;</p>
<p>Aber auch zurück im Hotel, ging es nicht ohne Absacker, auch nach so einem ausgiebigen Mahl nicht. So war die gesellige Runde aus den Reihen der mitgereisten Fans schnell wieder beisammen. Am Nachbartisch machte sich Pierre de Wit alsbald daran via Facebook über die dortige FCK-Gruppe den daheimgebliebenen Fans Rede und Antwort, bzw. Schreibe und Antwort zu stehen. Fleißig und emsig tippelte unser engagierter Mittelfeld-Mann dann auch seine Antworten über die klackernde Notebook-Tastatur. Er konnte einem leid tun, denn so schnell wie die gefühlten 1.000 Fragen reinflatterten konnte er gar nicht anworten&#8230;&#8221;Pierre&#8230;wink emol&#8230;!&#8221;</p>
<p>Hier und da war auch an diesem Abend noch der ein oder andere Verantwortliche aus dem Betreuerstab aufgetaucht. Nur Stefan Kuntz und Marco Haber fehlten. Eigentlich den ganzen Tag schon. Beide waren am heutigen Tag unterwegs, in Sachen….ja, in welcher Angelegenheit wohl…?</p>
<div id="attachment_4283" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4283" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/11/maloche-am-vormittag-entspannung-am-nachmittag/img_2028a/"><img class="size-medium wp-image-4283 " title="Internet-Fragerunde am Abend" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2028a-300x230.jpg" alt="Internet-Fragerunde am Abend" width="240" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">...und abends beantwortete Pierre de Witt geduldig Fragen via Facebook</p></div>
<p>Wie Fans nun mal so sind, die Spekulationen schossen ins Kraut, aber die wahren Antworten auf die offenen Fragen waren an diesem Abend nicht mehr zu lösen. Warten wir also ab, was der neue Tag bringt. In jedem Fall das Highlight für die Fans, den am sechsten Trainingslager-Tag steht dann der Fan-Abend an. Bis dahin….buenas noches Alemania, buenas noches Campoamor…!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Spielzugschach, Raseneinsamkeit, Chancentod und Kleckereien</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – vierter Tag in Lomas de Campoamor Kühl war es geworden in der Nacht. Aber bereits die ersten Sonnenstrahlen ließen die Hoffnung auf einen erneut sonnigen und warmen Tag lebendig bleiben. Pünktlich um halb neun traf sich unsere Fan-Truppe im Haupthaus der Hotelanlage zum Frühstück. Mannschaft und Betreuer saßen derweil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – vierter Tag in Lomas de Campoamor</strong></p>
<div id="attachment_4256" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a rel="attachment wp-att-4256" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/10/spielzugschach-raseneinsamkeit-chancentod-und-kleckereien/img_1944a/"><img class="size-medium wp-image-4256" title="Wasser und Sonne - was will man mehr" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1944a-224x300.jpg" alt="Wasser und Sonne - was will man mehr" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schon früh morgens tiefblauer Himmel und gleißende Wasserspiele</p></div>
<p>Kühl war es geworden in der Nacht. Aber bereits die ersten Sonnenstrahlen ließen die Hoffnung auf einen erneut sonnigen und warmen Tag lebendig bleiben. Pünktlich um halb neun traf sich unsere Fan-Truppe im Haupthaus der Hotelanlage zum Frühstück. Mannschaft und Betreuer saßen derweil bereits an der Futtertafel. Die Niederlage vom Vortag muss bei einigen noch im Gemüt gesteckt haben. Zumindest sahen wir so manch ernstes Gesicht am Frühstückstisch vorbeiflanieren. Sei’s drum, ärgerlich allemal um die Art der Niederlage, aber wie formulierte es Stefan Kuntz schon am Vorabend treffend &#8211; &#8220;wäre viel ärgerlicher wenn wir eine Bundeligapartie verloren hätten!&#8221;</p>
<p>Auf zum Trainingsplatz, wo Marco Kurz wieder um 10.00 Uhr zur ersten Einheit gerufen hatte. Große Gesprächsrunde im sprichwörtlichen Sinn zu Beginn. Nach dem Aufwärmen ging es dann an die Arbeit. Kombination, Koordination, Kondition standen im Vordergrund, dazu Laufwege in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung. Anweisung und Umsetzung zunächst ohne Ball hatten etwas von Spielzugschach mit großen Figuren. Aber was sich von draußen drollig zu betrachten anließ wurde im System mit Ball dann wesentlich lebendiger. Gut wenn man eine Führungsriege in Sportleitung und Verwaltungsleitung hat, die dann als Sparringspartner die Eröffnung des Schachspiels mitgestaltet.</p>
<p>Während sich der Großteil des Kaders mit den Rochaden auf dem grünen Geviert beschäftigte, absolvierte der Rest am unteren Platzende mit allerlei Spielgerät diverse Übungen. Von Lockerung über Antrittsschnelligkeit, Stabilisierung, Wendigkeit, Dehnung bis Muskelansprache war so ziemlich alles dabei. Währenddessen &#8220;quälte&#8221; in der anderen Ecke Gerald Ehrmann zwei der Torleute bis (nahezu) aufs Äußerste. Ganz schön anstrengend! Wie in den Vortagen spielten zum Ende der Einheit dann aber auch wieder Torschuss und Torabschluss eine gewichtige Rolle. Zumindest gefühlt wird die Trefferquote besser. Auf jeden Fall wird jeder erfolgreich im Netz untergebrachte Ball auch von den Fans an der Seite mit Applaus bedacht.</p>
<p><span id="more-4249"></span></p>
<div id="attachment_4252" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4252" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/10/spielzugschach-raseneinsamkeit-chancentod-und-kleckereien/img_1954a/"><img class="size-medium wp-image-4252" title="Vorbesprechung im Mannschaftskreis" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1954a-300x202.jpg" alt="Vorbesprechung im Mannschaftskreis" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Besprechung vor dem Aufwärmen im Kreis des Kaders </p></div>
<p>Für die Mittagszeit war dann auch für Fans und Mannschaft Ausspannen angesagt. Wir für unseren Teil bei Cortado, Espresso, Cafe americano in der wärmenden Sonne auf der Hotelterrasse. Falls unsere humoristischen Einlagen und die lautstarken Lach-Flashs irgendwen bei der Siesta gestört haben mögen, man möge uns verzeihen, aber das Witze-Repertoir musste heute einfach mal runtergespult werden.</p>
<p>Die Mannschaft vergnügte sich nach der mittäglichen Unterbrechung zunächst im Kraftraum. Der eigentliche Trainingsplatz erfuhr indessen eine fachliche Haarpflege im Sinne eines Kurzhaarschnitts. Lediglich einer zog unermüdlich seine Kreise. Stefan Kuntz war ganz allein auf dem Platz und zog gemächlich trabend und schweißgebadet einsam an der Außenlinie Runde um Runde um Runde. Die Gedanken fest im eigenen Blick, stets konzentriert und hellwach. Chapeau und vorbildlich mein lieber Stefan – jeden Tag mit der Mannschaft beim Training und im Training, immer Aktivposten, immer das Geschehen mit im Blick. Man spürt wie gerade er diesen Verein und die Zukunft dieses Kaders mit lebt!</p>
<div id="attachment_4253" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4253" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/10/spielzugschach-raseneinsamkeit-chancentod-und-kleckereien/img_1956a/"><img class="size-medium wp-image-4253" title="Gute Laune auch am Spielfeldrand" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1956a-300x187.jpg" alt="Gute Laune auch am Spielfeldrand" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Auch die Fans hatten sonnige Laune</p></div>
<p>Für 16.30 Uhr war am heutigen Tag das zweite von drei Testspielen angesetzt. Unter den rund 150 Zuschauern sprach es sich nur langsam rum, dass der hier aufgelaufene algerische Vertreter gar nicht die ursprünglich angekündigte Mannschaft CA Batna, sondern der mehrfache algerische Meister Mouloudia Club d’Alger war. Batna hatte wohl erst eine Stunde vor Abpfiff abgesagt und die just in Spanien angereisten Kicker aus der Hauptstadt des nordafrikanischen Staates waren wohl freundlicherweise eingesprungen.</p>
<p>Marco Kurz hatte bereits bekannt gegeben, dass am heutigen Tag – soweit einsatzfähig – die Mannen ran sollten, die am Vortag nicht zur Startformation gehörten. Der FCK spielte in der Startelf mit Tobias Sippel im Tor, Alexander Bugera, Mathias Abel, Martin Amedick und Christian Walch in der Defensive, im Mittelfeld mit Thanos Petsos, Oliver Kirch sowie Richard Sukuta-Pasu und Olcay Sahan auf den Außenpositionen. Vorne sollten Itay Shechter und Adam Nemec für Torgefahr sorgen.</p>
<div id="attachment_4257" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4257" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/10/spielzugschach-raseneinsamkeit-chancentod-und-kleckereien/img_1979a-2/"><img class="size-medium wp-image-4257" title="Stefan Kuntz beim Solo-Lauftraining" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1979a1-300x171.jpg" alt="Stefan Kuntz beim Solo-Lauftraining" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Drehte am frühen Nachmittag einsam seine Runden - Stefan Kuntz</p></div>
<p>Der FCK begann in den ersten Minuten verhalten. Die Aufgabenstellungen vom Vormittag ließen sich in gewisser Weise ablesen. Ballsicherung vor dem riskanten Pass in die tiefe. Wobei insbesondere Olcay Sahan auf der linken Außenbahn ein ums andere Mal glänzende Laufwege ging, die einen gekonnten tödlichen Pass geradezu provozierten. Doch auch wenn der geneigte Zuschauer ein ums andere Mal mit eigener Körpersprache gerne den Ball gespielt hätte, es war mehr als in Ordnung, was die Protagonisten in der Anfangsphase zeigten um das Spiel an sich zu nehmen.</p>
<p>Aber es war auch konzentrierte Deckungsarbeit nötig, da die Algerier schnell bemüht waren mit ersten zaghaften Versuchen ihre Offensive zu beleben. Doch in der Deckung lieferten Martin Amedick und Mathias Abel solide Arbeit. In der 9. Minute dann die Führung für den 1.FCK. Nach feiner Vorarbeit von Itay Schechter eine blitzsaubere Flanke auf Olcay Sahan, der trocken zur Führung einnetzte. Gleich im Anschluss fast das zweite Tor durch Thanos Petsos, doch sein satter Schuss strich knapp am Tor vorbei. Nun waren die Lauterer im Spiel. Nach knapp 20 Minuten eine ansehnliche Kombination zwischen Olcay Sahan und Itay Schechter, doch der stramme Schuss des ehrgeizigen Israeli wurde zur Ecke gelenkt. Schade!</p>
<div id="attachment_4254" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4254" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/10/spielzugschach-raseneinsamkeit-chancentod-und-kleckereien/img_1971a/"><img class="size-medium wp-image-4254" title="Fan-Siesta auf der Terrasse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1971a-300x197.jpg" alt="Fan-Siesta auf der Terrasse" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Päuschen beim Käffchen auf dem Terrässchen</p></div>
<p>Kurz vor der Pause dann noch zwei nennenswerte Möglichkeiten des FCK. Einmal lenkte Martin Amedick nach Freistoß von links das Leder mit dem Kopf bilderbuchmäßig Richtung algerisches Tor, setzte die Kugel aber knapp neben den Pfosten. Oliver Kirch bekam noch die Gelegenheit bei einem indirekten Freistoß im Strafraum der Gäste zum Erfolg zu kommen. Aussichtsreich blieb jedoch nur die Position von halblinks, die Kugel stieg weit über die Querlatte Richtung Fankurve.</p>
<p>Die Algerier ihrerseits taten in den letzten 20 Minuten von Halbzeit eins nicht mehr sonderlich viel für den Angriff. Es blieb bei der für die Nordafrikaner schmeichelhaften knappen Führung für den 1.FCK.</p>
<p>In der zweiten Hälfte kam Willi Orban für Adam Nemec. Die Spitze im Sturm übernahm Richard Sukuta Pasu. Im Spiel unverändertes Bild. Der FCK hatte das Geschehen fest im Griff und agierte zielstrebig mit sicheren Ballkombinationen in Richtung algerischem Gehäuse. Dabei auch die ersten sehenswerten Gelegenheiten. So ballerten nacheinander Schechter, Petsos, Sukuta-Pasu, Walch und Sahan auf das Tor und hätten den einen oder anderen Treffer markieren können. In der 57. Minute dann der verdiente Ausbau der Führung. Zunächst wieder Itay Schechter mit einem fulminanten Schuss, der noch abgewehrt werden konnte. Clemens Walch schnappte sich das Leder und vollendete sehenswert zum 2:0. Aber heute durften nicht nur die Akteure aus den offensiveren Abteilungen ran. In der 68. Minute war es dann (endlich) mal wieder Martin Amedick, der nach einer schön getretenen Ecke von Alexander Bugera souverän zum 3:0 vollendete. Klasse gemacht, Martin!</p>
<p>In der 70. Minute dann gar das 4:0. Über ein Zuspiel von Clemens Walch aus halblinker Position kam der Ball zu Olcay Sahan, der nicht lange fackelte und den Ball rechts unten zum vierten lauterer Treffer unterbrachte. Alles in allem ein hoch verdienter Erfolg der Jungs von Marco Kurz. Wenngleich auch in der heutigen Partie der Chancentod um sich griff. Der FCK hätte locker die doppelten Anzahl Tore markieren können. Es wartet also noch viel Arbeit auf Trainerriege und Mannschaft bis es in 12 Tagen in der Liga wieder los geht.</p>
<p>In der 72. Minute dann wieder einmal eine Aktion der Algerier, doch der gut aufgelegte Tobias Sippel hielt den Kasten sauber. In der 81. Minute dann eine bilderbuchmäßige Kombination, die Itay Schechter hätte abschließen können, doch im Sechzehner regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Zum fälligen Strafstoß trat der Gefoulte selbst an, scheiterte jedoch am algerischen Torhüter.</p>
<p>Als etwas irritierend darf man bei beiden Begegnungen, der gegen KAA Gent und der gegen den algersichen Erstligisten, die Leistung der Schiedsrichter kennzeichnen. Es scheint beliebt zügig Kartons zu ziehen. Allein die Algerier kassierten vier gelbe Karten. Nicht jede Szene eine solche Bestrafung wert. Da fehlte es bisweilen am Feingefühl, meine Herren.</p>
<p>Der FCK-Tross wanderte dann sichtlich zufriedener als am Tag davor Richtung Dusche und Abendessen. Für uns war die Tafel auch bereits gedeckt und so wurde weiter ausprobiert, was sich hinter den nicht immer aufschlussreichen blumigen Bezeichnungen der Speisen auf der opulenten Karte verbarg. Aber egal was, eines können die hier sehr gut zubereiten – Soßen! Eine Gaumenfreude den Teller leer zu machen. Wobei nicht jeder einen sicheren Umgang damit pflegt. Die eine oder andere Kleckerei blieb da schon mal auf der Oberbekleidung hängen – wie gesagt, &#8220;…vertropsen Eich net, Ihr Drecksei!&#8221; Buenas noches Alemania…buenas noches Campoamor.</p>
<p>(mg) Bilder vom Testspiel folgen noch</p>
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		<title>Sonne am Vormittag, trübe Aussichten am Nachmittag</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 23:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – dritter Tag in Lomas de Campoamor Bilderbuchwetter am Sonntag. Schon früh morgens lacht bei strahlend blauem Himmel die spanische Sonne über dem Golf-Hotel in Lomas de Campoamor. Mannschaft und Fans zeigen sich zur besten Frühstückszeit gut gelaunt und passten ihr Gemüt der sonnigen Witterung an. Cheftrainer Marco Kurz hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – dritter Tag in Lomas de Campoamor</strong></p>
<div id="attachment_4227" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4227" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/09/sonne-am-vormittag-trube-aussichten-am-nachmittag/img_1916a/"><img class="size-medium wp-image-4227" title="Auch Alt-Internationale haben's noch drauf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1916a-300x206.jpg" alt="Auch Alt-Internationale haben's noch drauf" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Einfaches 4-gegen-2 - wenn Erfahrung zeigt, was sie noch kann</p></div>
<p>Bilderbuchwetter am Sonntag. Schon früh morgens lacht bei strahlend blauem Himmel die spanische Sonne über dem Golf-Hotel in Lomas de Campoamor. Mannschaft und Fans zeigen sich zur besten Frühstückszeit gut gelaunt und passten ihr Gemüt der sonnigen Witterung an.</p>
<p>Cheftrainer Marco Kurz hatte seine Jungs um 10.00 Uhr zur ersten Trainingseinheit zusammengerufen. Auch heute standen wieder Pässe in verschiedenen Positionsaufgaben, Ballbehauptung und etliche Laufübungen an. Die Blessur, die sich Nicolai Jörgensen am Vortag zugezogen hatte, nachdem er in einer Spielaktion umgeknickt war, erwies sich doch ernster als zunächst vermutet. Volle Belastung war am heutigen Tag nicht möglich. So beließ es der junge Däne auch bei den ersten Übungen zum Warmlaufen. Auch Adam Nemec konnte aufgrund der Knieprellung aus der Einheit vom Vortag heute nicht das vollständige Training absolvieren. Daher beschränkte sich der ehrgeizige Slowake auf Laufarbeit und Lockerungsübungen am Rande des sonstigen Geschehens.</p>
<p><span id="more-4225"></span>Gegen Ende der kraftraubenden Übungseinheiten durften die etatmäßigen Stürmer Dorge Kouemaha, Itay Schechter, Jakub Swierczok und Julian Derstroff noch ihre Torschuss-Technik auf die Probe stellen und dabei auch die Torleute fordern und fördern. Auf beiden Seiten der Aufgabenstellung wirklich sehenswerte Aktionen mit tollen Treffern und ebenso tollen Paraden.</p>
<p>Während der Kader schon mit Aufräumen und dem Weg zur Dusche beschäftigt war, zeigten sportliche Leitung, Vorstand und Betreuer am Rande des Platzes beim beliebten Spielchen 4-gegen-2, was alte Hasen noch so alles drauf haben. Sehenswert, auch wenn es konditionell für 90 Minuten Tempofußball dann doch nicht mehr ganz reichen dürfte.</p>
<div id="attachment_4228" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4228" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/09/sonne-am-vormittag-trube-aussichten-am-nachmittag/img_1925a/"><img class="size-medium wp-image-4228" title="Mutig und hart - Badespass bei 10° Wassertemperatur" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1925a-300x193.jpg" alt="Mutig und hart - Badespass bei 10° Wassertemperatur" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Einladend aber eisig kalt - der Pool in der Hotelanlage</p></div>
<p>Auf dem Weg zur Mittagspause von der Trainingsanlage hinauf zur Hotelanlage war es dann beschlossene Sache, heute muss der Swimming Pool herhalten. Zwei ganz mutige aus unseren Reihen hatten sich fest vorgenommen, das strahlende Wetter für ein paar Bahnen im einladenden Hotelpool zu nutzen. Trotz bedenklich niedriger Wassertemperatur, die sicher nicht wesentlich über 10° gelegen haben dürfte. Gesagt, getan! Badeklamotten organisiert und dann hinein ins Nass! Wohlgemerkt, nicht ins kühle, sondern ins eisig kalte! Hut ab vor so viel Überwindung!</p>
<p>Während Spieler und Betreuer sich am Mittagsbuffet gütlich taten, nutzten wir die warme Sonne, um auf der Terrasse zu entspannen. Unterhaltung lieferten zunächst zwei BVB-Fans, mit denen ausgiebig gefachsimpelt wurde. Kein Wunder, bei so viel geballter Tradition. Doch nur Kaffee trinken und die Sonne genießen, macht auf Dauer auch matschig in der Birne. Richtig, es musste etwas geistige Herausforderung her. Zum Glück hatte Gernot seine Würfelspiele im Reisegepäck mit der die illustre Truppe für allerlei Fröhlichkeit auf der Sonnenterrasse sorgte.</p>
<div id="attachment_4229" class="wp-caption alignright" style="width: 222px"><a rel="attachment wp-att-4229" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/09/sonne-am-vormittag-trube-aussichten-am-nachmittag/img_1932a/"><img class="size-medium wp-image-4229" title="Spanisches Stillleben - Siesta in der Mittagssonne" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1932a-212x300.jpg" alt="Spanisches Stillleben - Siesta in der Mittagssonne" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">So lässt sich&#39;s leben - ein Kaffeepäuschen unter strahlender Sonne</p></div>
<p>Doch dann galt das Augenmerk schon bald der Nachmittags-Trainings-Einheit. Die Spieler, die nicht für das Testspiel gegen KAA Gent nominiert waren, lieferten mit Co-Trainer Günther Gorenzel einige Ball-Einheiten ab. Danach ging es auf den unteren Platz, wo das Testspiel gegen den belgischen Erstligisten (aktuell auf Tabellenplatz zwei) ausgetragen wurde. Aufgrund der bereits beschriebenen Blessuren, ließ Marco Kurz mit folgender Startformation beginnen. Kevin Trapp, Jan Simunek, Leon Jessen, Gil Vermouth, Rodnei, Pierre De Wit, Florian Dick, Steven Zellner, Konstantinos Fortounis, Dorge Kouemaha und Jakub Swierczok.</p>
<p>Rund 400 Zuschauer hatten sich am unteren Trainingsplatz eingefunden. Neben den aus der Heimat mitgereisten FCK-Fans, einigen fußballinteressierten Katalanen auch zahlreiche Wahl-Spanier aus allen Ecken Deutschlands. Schön, dass wir als Traditionsverein auch in der Fremde so viel Aufmerksamkeit finden.</p>
<p>Die Belgier gingen forsch in die Partie und erarbeiteten sich gegen einen verhaltenen 1.FCK einige ansehnliche Kombinationen und Spielszenen. Nach einer knappen Viertelstunde eine gute Möglichkeit für Gil Vermouth. Sein Schuss aus knapp 20 Metern verfehlte den belgischen Kasten jedoch knapp. In der 17. Minute dann die Führung für die Belgier, die nach einem kombinationssicheren Konter einnetzten. Die ausgelassene Stimmung auf Seiten der Fans, hatte ihren ersten Dämpfer. Aber vor allem die hartgesottenen aus den Reihen des Lauterer Anhangs ließen nicht nach die Jungs von Marco Kurz immer wieder mit einem Potpourri an Gesängen immer wieder zu unterstützen.</p>
<div id="attachment_4238" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4238" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/09/sonne-am-vormittag-trube-aussichten-am-nachmittag/dbb-02/"><img class="size-medium wp-image-4238 " title="Leon Jessen sorgte auf der linken Seite für Tempo" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/DBB-02-300x199.jpg" alt="Leon Jessen sorgte auf der linken Seite für Tempo" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mit ihm ist wieder zu rechnen - Leon Jessen (©th/dbb.de)</p></div>
<p>Der FCK war nicht ungefährlich, wenn Florian Dick oder Jeon Jessen schnell über die Außenpositionen die Bälle vors gegnerische Tor bringen konnten. Sehenswert mit welch unbekümmerter Rotznäsigkeit sich auch Jakub Swierczok vorne einbrachte. Der Junge hat was und sucht vor allem auffällig zielstrebig das Tor. Hoffen wir, dass er sich schnell entwickelt und weiter an seiner Torgefährlichkeit arbeitet.</p>
<p>Die Lauterer Mannschaft tat sich nun insgesamt dennoch schwer gegen die druckvollen und kombinationssicheren Belgier. Vor allem deren Außenpositionen trugen immer wieder rasant schnelle Bälle über die Flügel nach vorne, um mit gefährlichen Flanken die rackernde lauterer Abwehr immer wieder in Verlegenheit zu bringen.</p>
<p>So hätte Kevin Trapp nach gut 25 Minuten bei einem strammen Schuss auch beinahe das Nachsehen gehabt. Die Kugel donnerte ans Lattenkreuz ehe Kevin Trapp den Ball sichern konnte. Im Gegenzug eine ansehnliche Chance für Konstantinos Fortounis, doch der Grieche ließ den Ball leichtfertig liegen. Schade! Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann weitere Ernüchterung im Lauterer Lager. Der FCK verspielte unkonzentriert das Leder im Mittelfeld, die Belgier kamen schnell über rechts und Bernd Thijs ließ sich die aussichtsreiche Schuss-Position nicht entgehen und hämmerte mit einem strammen Schuss zum 2:0 ein. Das nennt man mal effektives Spiel mit Abschluss-Stärke!</p>
<div id="attachment_4237" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4237" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/09/sonne-am-vormittag-trube-aussichten-am-nachmittag/dbb-01/"><img class="size-medium wp-image-4237" title="Jakub Swierczok belebt das Lauterer Spiel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/DBB-01-300x191.jpg" alt="Jakub Swierczok belebt das Lauterer Spiel" width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Lebendige Ergänzung in der Lauterer Offensivabteilung - Jakub Swierczok (©th/dbb.de)</p></div>
<p>Kurz vor der Halbzeit dann noch zwei FCK-Möglichkeiten. Nach einer schönen Ecke von Pierre de Witt kamen Dorge Kouemaha und Jan Simonek nicht entscheidend genug zum Ball, die belgische Abwehr konnte klären. Fünf Minuten vor dem Pausentee dann doch der Anschlusstreffer. Gil Vermouth brachte sich mit einer tollen Einzelaktion in Schussposition und vollendete ins linke Tor-Eck. Der FCK war wieder dran.</p>
<p>Nach dem Wechsel ging es auf Seiten der Roten Teufel ohne Auswechslung und unverändert munter weiter. Doch die zweite Halbzeit war grade sechs Minuten alt, da erwies Dorge Kouemaha dem FCK einen Bärendienst. Der Kameruner ging über links wurde klar gefoult und nachdem der schwache Schiedsrichter bereits auf Freistoß anerkannt hatte, ließ sich der Lauterer Sturmtank noch zu einer anschließenden Rangelei hinreißen. Ein (sehr deutlicher) Stoß in Richtung Gegenspieler reichte aus, die Aktion als Tätlichkeit zu werten. Glatt rot! Wie dämlich kann man eigentlich sein! Marco Kurz an der Außenlinie und selbst Stefan Kuntz ließen gegenüber dem Bestraften ihren Emotionen dann auch freien Lauf.</p>
<div id="attachment_4239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4239" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/09/sonne-am-vormittag-trube-aussichten-am-nachmittag/dbb-03/"><img class="size-medium wp-image-4239" title="Dorge Kouemaha mit einer guten Möglichkeit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/DBB-03-300x199.jpg" alt="Dorge Kouemaha mit einer guten Möglichkeit" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Tat mit dem Feldverweis seinem Team keinen Gefallen - Dorge Kouemaha (©th/dbb.de)</p></div>
<p>Die fast logische Folge stellte sich auch prompt ein. Ein schneller Gegenstoß der Belgier, ein weit herausgeeilter Kevin Trapp, ein erfolglos mit eilender Steven Zellner, ein abgebrühter Belgier, es stand 1:3! Der FCK fand nun in Unterzahl kaum noch Mittel die glänzend aufgelegten und athletischen EU-Nachbarn in den Griff zu bekommen. Mit einer gefährlichen Ecke von rechts vollendete dann Andreu Alvarado mit einem bilderbuchmäßigen Kopfball zum 1:4. Auch die zwischenzeitlich eingewechselten Oliver Kirch (ab der 62. für Fortounis), Julian Derstroff (ab der 62. für Pierre de Witt), Richard Sukuta-Pasu (ab der 84. für Gil Vermouth) und Willi Orban (ab der 86. für Jan Simunek) vermochten den Anschluss nicht mehr erzwingen können. Die Belgier erhöhten sogar kurz vor Schluss nach einem Freistoss per Kopf zum 1:5 Endstand.</p>
<p>Insgesamt vielleicht um das ein oder andere Tor zu hoch ausgefallen die Niederlage. Aber fast eine Halbzeit lang, in der Zeit eines strammen Trainingslagers, in Unterzahl gegen einen solchen Gegner bestehen zu können, dazu fehlen noch ein paar Entwicklungsschritte. Aber wie bemerkte auch einer aus dem Kreis des Betreuer-Stabes… &#8220;besser jetzt verlor, wie wann mer e Bundesliga-Spiel verlor heddn!&#8221;</p>
<div id="attachment_4241" class="wp-caption alignright" style="width: 205px"><a rel="attachment wp-att-4241" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/09/sonne-am-vormittag-trube-aussichten-am-nachmittag/dbb-05/"><img class="size-medium wp-image-4241" title="Gil Vermouth Torschütze gegen Gent" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/DBB-05-195x300.jpg" alt="Gil Vermouth Torschütze gegen Gent" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Erzielte den einzigen Treffer gegen den belgischen Erstligisten - Gil Vermouth (©th/dbb.de)</p></div>
<p>Ein wenig ernüchtert und erschlagen von den Eindrücken des Tages verließ die FCK-Schar dann das Trainingsgelände. Wir belohnten uns für den dritten Tag im Hotel-Restaurant mit allerlei Fisch-Köstlichkeiten. Doch auch die Ernüchterungen hielten nicht davon ab, die sonnige Laune vom Tagesbeginn mit in den restlichen Abend zu nehmen, ehe die kleine Schar erschlagen von so viel frischer Luft erschöpft in den Betten landete. Buenas noches, Alemania…buenas noches Campoamor!</p>
<p>(mg) &#8211; Bilder zum Testspiel folgen noch</p>
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		<title>Para trabajar, los hombres!</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 09:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – zweiter Tag in Lomas de Campoamor Der Samstag stand zum Auftakt ganz im Zeichen der Trainingseinheiten. Nach gediegenem Frühstücksbuffet in gemütlicher Runde ging es für uns zunächst darum die weitläufige Anlage und die ersten Eindrücke der umgebenden Landschaft an einem strahlenden Sonnenscheinmorgen einzufangen und aufzusaugen. Marco Kurz hatte um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – zweiter Tag in Lomas de Campoamor</strong></p>
<div id="attachment_4204" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4204" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/08/para-trabajar-los-hombres/316a/"><img class="size-medium wp-image-4204 " title="Erste Trainingseinheit am Samstag" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/316a-300x131.jpg" alt="Erste Trainingseinheit am Samstag" width="300" height="131" /></a><p class="wp-caption-text">Aufwärmen unter Spaniens Sonne zur ersten Trainingseinheit am Samstag</p></div>
<p>Der Samstag stand zum Auftakt ganz im Zeichen der Trainingseinheiten. Nach gediegenem Frühstücksbuffet in gemütlicher Runde ging es für uns zunächst darum die weitläufige Anlage und die ersten Eindrücke der umgebenden Landschaft an einem strahlenden Sonnenscheinmorgen einzufangen und aufzusaugen. Marco Kurz hatte um 10.00 Uhr zum Training bestellt. Das Gelände mit zwei gepflegten Rasen-Plätzen in einem Top-Zustand!</p>
<p>Nach und nach trafen auch die mitgereisten Fans ein, die außerhalb der Anlage untergebracht sind. Das Trainingsgelände füllte sich nach und nach mit Kader, Betreuerstab und einer neugierigen Anhängerschar, die insbesondere gespannt auf die Neuverpflichtungen schien.</p>
<p><span id="more-4202"></span></p>
<div id="attachment_4205" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4205" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/08/para-trabajar-los-hombres/326a/"><img class="size-medium wp-image-4205" title="Pause in der Frühjahrssonne" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/326a-300x212.jpg" alt="Pause in der Frühjahrssonne" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Nach der ersten Einheit der Mannschaft, Entspannung in der Sonne</p></div>
<p>Bei der morgendlichen Einheit standen Laufarbeit, Pass-Spiel und Torschüsse im Vordergrund, wozu Marco Kurz und sein Betreuerstab einige abwechslungsreiche Übungen absolvieren ließen. Arbeiten mit dem Ball und gegen den Ball beschäftigte die Feldspieler, während Gerry-Ehrmann seine Torleute mit einigen Aufgaben auf Trab brachte. Die Vormittagseinheit fand ihren Abschluss mit einem Spiel elf gegen elf, während Oliver Schäfer auf dem zweiten Platz mit einigen Youngsters weiter den Umgang mit dem runden Leder vor dem Tor übte. Gerade dabei herrschte ausgelassene Stimmung auf Seiten der Fangemeinde, die jeden erfolgreichen Abschluss mit johlendem Beifall kommentierte. Vor allem Willi Orban war hier immer wieder Mittelpunkt der lautstarken Unterstützung. Insgesamt eine sehr emsige, harte aber motivierte Arbeit auf dem sonnigen Übungsplatz. Leider hatte sich dann Adam Nemec gegen Ende des Vormittags das linke Knie lädiert und musste ein paar Minuten an der Außenlinie behandelt und bandagiert werden.</p>
<p>Nach der für uns ersten Trainingseinheit ging es für Mannschaft und Betreuerstab zum Duschen und dem anschließenden Mittagsmahl. Aber auch zugucken ist laut Stefan anstrengend und so fanden wir uns auf der Terrasse des Hotels ein, um mit der einen oder anderen Tasse Kaffee mit der Sonne um die Wette zu strahlen. Nach der verdienten Pause galt es zunächst einmal diverse Einkäufe von der to-do Liste zu kriegen. Also ab in den Supermarkt – &#8220;ey, wo geht dat denn hier bei ALDI?&#8221; &#8211; &#8220;Ne, zu ALDI! &#8221; &#8211; &#8220;Wat, schon halb sieben?&#8221; Schon kurios, sich 1.500km von daheim durch die Regalreihen einer Filiale des allseits bekannten bundedeutschen Discounters zu bewegen.</p>
<div id="attachment_4206" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4206" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/08/para-trabajar-los-hombres/330a/"><img class="size-medium wp-image-4206" title="Sonne, Strand, Wind, Meer, blauer Himmel..." src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/330a-300x195.jpg" alt="Sonne, Strand, Wind, Meer, blauer Himmel..." width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Herz, was willst Du mehr - Entspannung am Strand</p></div>
<p>Nach der Verpflegungsaktion war noch ausreichend Zeit, sich eine Nase voll Mittelmeerbrise zu holen. Ein menschenleerer Strand lud ein im Januar die Kraft der Sonne zu testen. Keine Wolke am Himmel, nur leichter Wind von See her. Was liegt da näher als sich ein lauschiges Plätzchen vor der ansteigenden Düne zu ergattern, die Augen zu schließen und dem leichten, wogenden Rauschen der Wellen zu lauschen, die sich in endlos scheinender Gemütlichkeit und einem nimmermüden rauschenden Stakkato dem Gestade entgegenwarfen um sich dort zu verlieren. Verlieren konnte man sich am gestrigen Nachmittag in der Tat unter den Eindrücken von Sonne, Luft, Wind und Wasser. Verlieren in Gedanken, verlieren in Erinnerungen, verlieren in der gewonnenen Ruhe und der sich aufdrängenden Sorglosigkeit, die das angespannte Gemüt wieder auf Trab zu bringen schien.</p>
<p>Irgendwann war es dann auch Zeit den Weg zurück zur Mannschaft zu finden. Die zweite Trainingseinheit des Tages stand an.</p>
<div id="attachment_4208" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4208" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/08/para-trabajar-los-hombres/351a/"><img class="size-medium wp-image-4208" title="Laufarbeit und Ballkombinationen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/351a-300x180.jpg" alt="Laufarbeit und Ballkombinationen" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Maloche auf dem Trainingsplatz bei einem bunten Trainingsprogramm</p></div>
<p>Marco Kurz ließ ebenso das Agieren nach vorne zum gegnerischen Tor einstudieren, wie auch die Ordnung in den Deckungsreihen üben. Die Fans an der Seitenlinie indessen sorgten in mehrfacher Hinsicht für erste Aufregung. Die lautstarke Anfahrt zum Trainingsgelände einiger weniger, denen schon früh die spanische Sonne zu Kopf gestiegen schien, hatte die Hotel-Leitung dazu veranlasst die Zufahrtstore während der Nachmittäglichen Trainingseinheit verschlossen zu halten. Lange Gesichter, aber irgendwie auch logische Konsequenz. Trainingslager hin oder her, wir sind halt Gast in einer Hotelanlage, in der noch andere Gäste logieren. Für emotionalen Unmut indessen sorgte gleich zu Beginn der zweiten Trainingseinheit ein weiterer Zwischenfall. Einer der Zaungäste beschimpfte Marco Haber – für alle umherstehenden laut hörbar &#8211; in einer mehr als inakzeptabel zu bezeichnenden Form! Art und Weise und obendrein der homophobe Charakter einer solchen Beleidigung gehen weit unter die Gürtellinie. Stefan Kuntz und Marco Haber hatten den Verursacher zwar nur mit Mühe ausfindig machen können, hatten aber die passenden Worte für so geballte Dummheit parat. Ob diese Ausfälligkeit nun auch Konsequenzen für den weiteren Ablauf des Trainingslagers und das Verhältnis zu den mitgereisten Fangruppen haben wird, das werden die folgenden beiden Tage zeigen. Insbesondere der Übeltäter und auch eine Reihe anderer Kiebitze sollten sich fragen, ob ihnen die Werte, die mit dem rot-weißen Logo, das so ziemlich jeder hier auf der Brust trägt, noch geläufig sind und ob sie danach handeln. Am gestrigen Tag jedenfalls musste man bei einigen da schon starke Zweifel hegen!</p>
<div id="attachment_4209" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4209" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/08/para-trabajar-los-hombres/353a/"><img class="size-medium wp-image-4209" title="Mit Gewicht zu mehr Antritt und Sprintstärke" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/353a-300x171.jpg" alt="Mit Gewicht zu mehr Antritt und Sprintstärke" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Auch ein Teil konditionelle Arbeit gehört zum Trainingsplan</p></div>
<p>Zurück zum sportlichen Mittelpunkt des gestrigen Nachmittags. Kleinere Spielzüge wurden in Bewegungsabläufen und Umgang mit dem Ball vorbereitet um das Praktizierte anschließend in komplexen Abläufen immer und immer wieder einzustudieren. Immer Abwehrarbeit und die Entwicklung von Torgefährlichkeit im Sinn. Es entwickelten sich immer wieder muntere Spielzüge, die im Ergebnis jedoch nicht immer zur Freude von Marco Kurz gerieten. Auf der anderen Seite des Trainingsplatzes hielt Gerry Ehrmann seine Torleute auf Trab (….und vor allem auf Trapp…) und baute für den ein oder anderen Feldspieler auch gleich das Thema Torschuss mit in die Einheiten ein. Anschließend wieder ein Spiel elf gegen elf, bei dem sich am Ende gleich zwei Protagonisten leichte Blessuren zuzogen. Nicolai Jörgensen erlitt bei einem Tritt aufs Sprunggelenk einen fetten Bluterguss und musste verarztet werden. Ebenso verließ Christian Tiffert ein paar Minuten vor dem Abpfiff leicht getreten den Platz. Alles in allem ein sehr abwechslungsreicher, bunter und anspruchsvoller Tag auf sportlicher Seite. Über das Verhalten einiger der mitgereisten Fans sollte man indessen besser den Mantel des Schweigens hüllen? Mitnichten, denn speziell zu der Entgleisung gegenüber Marco Haber werden vor allem die Vertreter unseres Fanclubs noch ein Gespräch suchen müssen. Jungs, &#8220;no go! &#8221;</p>
<p>Abendstimmung in Campoamor. Die angenehm hohen Tagestemperaturen von knapp über 20° mutierten nun nach Sonnenuntergang allerdings schnell in eher winterliche Gefilde. Zum draußen Sitzen allerdings auch nicht mehr geeignet. So traf sich die Schar der Hotel-Bewohner im Restaurant zum gediegenen Abendessen, bei dem genau wie am Vorabend auch die ollen alten Geschichten teils Jahrzehnte währender Fan-Treue aus der Erinnerungskiste ausgepackt. Ein langer, erholsamer aber auch ereignisreicher Tag ging zu Ende. Man darf gespannt sein, was der morgige Tag bringen wird. In mehrfacher Hinsicht. Buenas noches, amigos…buenas noches, Campoamor!</p>
<p>(mg)</p>
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