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	<title>Queer Devils online &#187; Spiele</title>
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	<description>schwul-lesbischer Fanclub des 1. FCK</description>
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		<title>Abstiegskrimi mit Ernüchterung und fadem Beigeschmack</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 14:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK kommt auch beim Tabellenletzten nur zu einem Unentschieden Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Augsburg. Knapp 2 ½ Stunden Fahrt in die Fuggerstadt, winterlich eingepackt, ausreichend Verpflegung an Bord. Wie so ziemlich alle der rund 4.000 mitgereisten FCK-Fans hatten auch wir neben den üblichen Utensilien bei der Fahrt zu einer Auswärtspartie reichlich Optimismus im Reisegepäck. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK kommt auch beim Tabellenletzten nur zu einem Unentschieden</strong></p>
<div id="attachment_4438" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4438" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg01-a/"><img class="size-medium wp-image-4438" title="Tradition in der Kommerz-Arena" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg01-A-300x177.jpg" alt="Tradition in der Kommerz-Arena" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Rund 4.000 Lauterer Fans waren mit nach Augsburg gereist (©cs2012)</p></div>
<p>Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Augsburg. Knapp 2 ½ Stunden Fahrt in die Fuggerstadt, winterlich eingepackt, ausreichend Verpflegung an Bord. Wie so ziemlich alle der rund 4.000 mitgereisten FCK-Fans hatten auch wir neben den üblichen Utensilien bei der Fahrt zu einer Auswärtspartie reichlich Optimismus im Reisegepäck. Den hatten zuletzt auch alle Akteure aus dem Umfeld der Mannschaft verkündet. Immerhin, es mussten Punkte her im Kampf gegen den Abstieg.</p>
<p>Für uns stand erst einmal der Kampf um einen Parkplatz vorne an. Logistisch zwar ganz akzeptabel gelöst, aber auch bei einer neu geplanten Sportstätte auf der grünen Wiese könnte man ein wenig mehr erwarten, um reibungsloseren Zufluss und auch später Abfluss von Verkehrsströmen zu ermöglichen. Ganz zu schweigen von der unsäglichen Odyssee, die man die Shuttle-Busse zurücklegen lässt, obwohl zwischen Parkplatz und Sportplatz nur knapp tausend Meter Luftlinie liegen. Aber zum Thema FC Augsburg seien am Ende noch ein paar Gedanken gestattet.</p>
<p><span id="more-4432"></span></p>
<p>Hinein in die Begegnung. Marco Kurz hatte seine Mannschaft gegenüber der Vorwochenbegegnung auf zwei Positionen geändert. Für Dorge Kouemaha spielte erstmals die Bremer Leihgabe Sandro Wagner. Für den erkrankten Pierr de Wit stand Oliver Kirch in der Anfangsformation. Vom Anpfiff weg signalisierten allerdings erst einmal nur die Augsburger Liga-Neulinge was hier heute Sache sein sollte. Marco Kurz hatte in den zurückliegenden Wochen mehr als nur einmal mehr Wucht im Spiel, mehr Gier auf den Ball und auf die Marsch-Richtung Tor von seinen Jungs gefordert. Genau das zelebrierten in den Anfangsminuten die Fuggerstädter.</p>
<div id="attachment_4440" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4440" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg03-a/"><img class="size-medium wp-image-4440" title="Gute Stimmung im Lauterer Block" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg03-A-300x178.jpg" alt="Gute Stimmung im Lauterer Block" width="300" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz Rückschlägen im Spiel - toller Support des Fanblocks (©cs2012)</p></div>
<p>Nicht verwunderlich, dass so bereits in der 5. Minute ein Freistoß, dem übrigens eine zweifelhafte Schiri-Entscheidung vorausging, in aussichtsreicher Position für den FC Augsburg dabei raus kam. Die FCK-Mauer machte hier alles andere als einen sattelfesten Eindruck. Viel zu viel Zeit, bis man sich sortiert hatte, viel zu wenig Körpersprache in Richtung Standfestigkeit, viel zu brave Haltung in Richtung Geschlossenheit, viel zu wenig Bestimmtheit gegenüber der in die Mauer gemogelten Augsburger Akteure. Den leicht angetippten Ball drosch de Jong wie an der Schnur gezogen durch die löchrige Wand. Es stand 1:0 für den FCA!</p>
<p>Dem 1.FCK stand der Schock in die Körperglieder geschrieben. Hektik, Unkonzentriertheit, Leichtsinn und Unsicherheit waren minutenlang die steten Begleiter. Schon in der Defensive fehlte es an Ordnung, das spielsichere Umschalten in die Offensivbewegung fand kaum statt. Ballverluste, in allen Mannschaftsteilen. Konstruktiver Aufbau? Fehlanzeige! Zwar war von Beginn an die kämpferische Einstellung der im schwarz-weißen Dress aufgelaufenen Lauterer da, doch auch die  trug nicht dazu bei, die Linie mannschaftlicher Geschlossenheit und spielerischer Überlegenheit zu erlangen oder auch nur ansatzweise den Augsburgern den Schneid abzukaufen. Im Gegenteil. Bis zur 12. Minute handelten sich nacheinander Jakub Swierczok und Sandro Wagner jeweils den gelben Karton ein.</p>
<div id="attachment_4449" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4449" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/samsung-4/"><img class="size-medium wp-image-4449" title="Der FCK im Abstiegsduell in Augsburg" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/A1-A-300x152.jpg" alt="Der FCK im Abstiegsduell in Augsburg" width="300" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht immer stimmte die Ordnung im Lauterer Spiel (© CoH2012)</p></div>
<p>Anders die Augsburger &#8211; schnörkellos, kombinationsschnell, aggressiv, schnell im Aufbau. Allerdings haftet dem Tabellenletzten &#8211; Gott sei Dank &#8211; ähnliches am Stiefel, wie seit Monaten den Akteuren aus dem Lager des FCK. Die Sicherheit im Torabschluss! Mit dem Rückenwind der Führung agierte der FC Augsburg in der Anfangsviertelstunde quirlig und munter Richtung Lauterer Tor. Die beste Chance hierbei bot sich Tobias Werner in der 14. Minute. Oehrl erarbeitete gegen drei Lauterer den Ball und legte das Leder an der Strafraumgrenze quer auf Werner, der frei vor dem Tor stehend das Kunststück fertig brachte die Kugel in die Ränge zu platzieren! Durchatmen war angesagt!</p>
<p>Dem Lauterer Kollektiv fehlte es bis dahin an Ruhe und Abgeklärtheit! Nach fast 20 Minuten Spieldauer hatte sich die Mannschaft noch immer nicht richtig sortiert und gefunden. Lediglich punktuelle Aktionen signalisierten aufkommende mentale Stabilität. Ohne die kriegst Du keine körperliche Dominanz und keine Sicherheit auf den Rasen! In der 25. Minute dann die erste wirkliche Lauterer Duftmarke in Form einer Standardsituation. Aber die hat dann auch gleich gesessen!</p>
<p>Alexander Bugera brachte einen Freistoß vors gegnerische Tor. Jan Simunek platzierte das Leder per Kopf auf den Kasten. Simon Jentzsch zwischen den Augsburger Pfosten reagierte aus kürzester Distanz glänzend. Der Ball war noch nicht aus der Gefahrenzone und kam auf den zweiten Pfosten, wo Florian Dick sich durchsetzte, höher sprang als zwei Augsburger Gegenspieler und zum Ausgleich einnickte. Der Ausgleich verlieh nun dem FCK die nötige Sicherheit und beflügelte.</p>
<div id="attachment_4443" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4443" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/img_2147-a/"><img class="size-medium wp-image-4443" title="FCK bei Standards gefährlich" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2147-A-300x189.jpg" alt="FCK bei Standards gefährlich" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Lauterer Ecken und Freistöße brachten öfter Gefahr</p></div>
<p>Endlich liefen die Kombinationen flüssiger und sicherer und war mehr Zug zum Augsburger Tor drin. Die Partie drehte sich langsam. Fortan hatte der FCA Probleme im Spielaufbau, behauptete der FCK das Übergewicht und ließ dem Gegner nicht viele Möglichkeiten Vorwärtsbewegung zu gestalten. Folgerichtig die nächste Lauterer hochkarätige Chance, wieder durch eine Standardsituation. Erneut durfte sich Florian Dick hierbei in Szene setzen und prüfte Simon Jentzsch mit einem fulminanten Freistoß, den der Keeper des FCA gerade noch zur Ecke klären konnte (27.).</p>
<p>Der FCK hatte das Heft nun in der Hand und zog ein ansehnliches Angriffsspiel auf. Immer wieder Anspielstation in der Spitze war dabei Sandro Wagner. Der Junge macht Freude. Mit der Art seiner Ballbehauptung und Ballverteilung vorne drin und die Art wie er Unruhe in der gegnerischen Abwehr schürt, wirklich eine Bereicherung für das FCK-Spiel. Aber der FCK versäumte es den Gegner klein zu halten und weiter das eigene Spiel aufzuzwingen. So gewannen die Augsburger in der Schlussphase der ersten Halbzeit wieder Oberwasser und kamen zu weiteren glänzenden Möglichkeiten. Doch sowohl Mölders, der freistehend vor dem Kasten von Kevin Trapp zum Schuss kam (40.), als auch Oehrl, der grade noch von Rodnei geblockt werden konnte (41.) und Werner mit einem Distanzschuss über das Tor (43.), vergaben beste Möglichkeiten den FCA wieder in Front zu bringen. So ging es mit dem Unentschieden in die Kabinen.</p>
<p>Nach der Pause ging es ohne Wechsel weiter. Der FCK begann nun aggressiver und spielfreudiger als in Halbzeit eins. Die erste Möglichkeit dann in der 49. Minute. Christian Tiffert brachte einen Freistoß auf den langen Pfosten, wieder Jan Simunek legte das Leder vor dem Kasten quer und wieder war es Florian Dick, der goldrichtig stand und das Leder zum 1:2 ins Netz hämmerte. Überschwänglicher Jubel im Lauterer Block! Der FCK hatte die Partie gedreht und wollte nun mehr. In der 56. Minute versuchte sich Alexander Bugera mit einem satten Freistoß, doch auch diesen satten Schuss konnte Simon Jentzsch gerade noch parieren. Wenig später erarbeitete sich der unermüdliche Olcay Sahan eine gute Schussposition, doch das Leder krachte an die Querlatte (60.). Wieder verhinderte Aluminium einen Lauterer Torerfolg. Zum Haare raufen!</p>
<div id="attachment_4446" class="wp-caption alignright" style="width: 274px"><a rel="attachment wp-att-4446" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg04-a/"><img class="size-medium wp-image-4446" title="Jubel nach der Führung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg04-A-264x300.jpg" alt="Jubel nach der Führung" width="264" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Grade war der FCK mit 2:1 in Führung gegangen</p></div>
<p>So langsam schienen die Augsburger den Rückstand und die Lauterer Spiellaune weggesteckt zu haben und besannen sich nun wieder auf eigene Qualitäten. Was dabei raussprang war eine weitere hundertprozentige Möglichkeit. Kevin Trapp hatte einen gegnerischen Schuss abgewehrt, der Ball sprang Sascha Mölders vor die Füße und der brachte das Kunststück fertig das Leder frei vor dem fast leeren Kasten über die Querlatte zu dreschen (63.). Für ihn kam nach der zweiten glücklosen Chance diese Wertigkeit dann Stephan Hain. Der etatmäßige Stürmer war noch nicht richtig auf dem Rasen, da kombinierte sich die Augsburger Offensivabteilung mit einem bilderbuchmäßigen Angriff durch die lauterer Deckungsreihe. Letzter Baustein in der Vorwärtsbewegung, der blendend frei gespielte Hain, der so nur 20 Sekunden nach seiner Einwechslung mit dem ersten Ballkontakt das Leder an Kevin Trapp vorbei zum Ausgleich im Netz unterbrachte (65.). Lange Gesichter beim FCK! Wie kann man in der Deckung so einen Ritt überhaupt zulassen?</p>
<p>Die Augsburger witterten nun wieder Aufwind und verschafften sich erneut klare Feldvorteile. Doch auch der FCK kam noch zu Möglichkeiten. Gefährlichkeit jedoch eher bei Standards. So verpassten es Jan Simunek und auch Sandro Wagner nach einer Ecke die erneute Führung zu erzwingen (69.). Marco Kurz brachten dann Thanos Petsos für Oliver Kirch und Richard Sukuta-Pasu für Jakub Swierczock. Der FCA blieb weiter gefährlich am Drücker und drängte auf die Führung. Zehn Minuten vor dem Abpfiff noch so eine hundertprozentige Möglichkeit. Hain im Strafraum quer auf den eingewechselten Ndjeng und auch der scheiterte an den eigenen Nerven und ballerte das Leder an Kevin Trapps Kasten vorbei. Nochmal durchatmen.</p>
<p>Der FCK agierte in den Schlussminuten aus einer endlich souverän stabilen Defensive und lauerte auf Konterchancen. In der 88. Minute dann eine ebensolche, doch der glänzend postierte Sandro Wagner scheiterte per Kopf am erneut reaktionsschnellen Simon Jentsch. In der Nachspielzeit dann der Aufreger des Tages. Der in der 85. Minute eingewechselte Nicolai Jörgensen wurde auf links glänzend von Sandro Wagner in die Spitze geschickt, lief auf halblinks zielstrebig Richtung FCA-Tor und war im Begriff zum Schuss anzusetzen als er von seinem Gegenspieler klar zu Fall gebracht wurde. Auch die Augsburger hatten den folgerichtigen Strafstoß wohl schon vor dem geistigen Auge, doch die Pfeife von Schiri Graefe blieb stumm! Ein klarer Elfmeter! Herr Graefe, seien Sie glücklich darüber, dass ein gewisser Wolfram Wuttke nicht mehr in den Reihen des FCK agiert, der hätte Ihnen sicher lautstark kundgetan, dass Sie sich grade vor sich selber in die Hosen geschissen haben! Ganz schwach Ihre Wahrnehmung, ganz schwach Ihre Entscheidung und ganz schwach auch Ihre Zurückhaltung bei der geforderten Kommentierung nach Spielende!</p>
<div id="attachment_4439" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4439" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/29/abstiegskrimi-mit-ernuchterung-und-fadem-beigeschmack/cs-augsburg02-a/"><img class="size-medium wp-image-4439" title="Wahrnehmung am Rande des Geschehens" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/CS-Augsburg02-A-300x246.jpg" alt="Wahrnehmung am Rande des Geschehens" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">...ooops, die Tradition war schon vor Euch hier, liebe Augsburger (©cs2012)</p></div>
<p>Es blieb beim Unentschieden, das in der Momentaufnahme zunächst keinem der beiden Kellerkinder etwas nutzt. Doch bleiben wir nicht nur optimistisch sondern auch realistisch. Wir haben gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf auswärts einen Punkt erarbeitet! Vor dem Hintergrund des ausgelobten Ziels hier einen Dreier holen zu wollen, wenn nicht gar zu müssen, zu wenig! Vor dem Hintergrund der Anzahl und vor allem der Wertigkeit der Möglichkeiten des Gegners zum Torabschluss zu kommen, seien wir einfach happy! Wenn die Truppe von Luhukay treffsicherer gewesen wäre, wir dürften uns nicht beklagen, wenn die uns viermal oder fünfmal das Leder ins Netz gelegt hätten! Und noch eine nüchterne Betrachtung, die zeigt was in der verbleibenden Rückrunde noch alles denkbar ist. Trotz zweier heute noch ausstehenden Partien liegen wir mit dem 16. Tabellenplatz und den dürftigen 18 Punkten gerade mal 5 Punkte hinter dem Tabellenachten (TSG Hoffenheim)! Also, Fresse abputzen, weitermachen und mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag gegen die Domstädter gleich mal in der Tabelle an denen vorbeiziehen!</p>
<p>Diese Tabellenkonstellation wird in den kommenden Wochen noch mehrfach durcheinander gewirbelt werden. Der Abstiegsstrudel wird auch noch Mannschaften erfassen, die im Moment noch gar nicht daran denken! Der FCK hat es selbst in der Hand sich da unten Schritt für Schritt herauszuarbeiten. Das wissen auch alle Verantwortlichen und Akteure um Marco Kurz herum. Wenn unsere Quote beim Abschluss verbessert werden kann und die spielerische Leistung nicht wesentlich nachlässt, dann muss man vor dem Ausgang des Projektes Klassenerhalt keine Angst haben. Zumal die Neuverpflichtungen aus der Winterpause viel Hoffnung machen. Am Ende über der Linie, das reicht in dieser Saison. Dafür würden Euch die Fans auf Händen tragen.</p>
<p>Was unseren gestrigen Gegner betrifft. Es würden Euch viele in der Liga keine Träne nachweinen. Ich habe mich in dieser Saison bei meinen Auswärtsfahrten nach Bremen oder Köln, auf Schalke, in Hamburg oder in Dortmund sehr wohl gefühlt. Als Gast eben willkommen geheißen, freundlich behandelt, einigermaßen gut und einem Bundesliga-Spiel angemessen verpflegt. Merkwürdig, dass der Wohlfühlfaktor bei den Ausflügen nach Wolfsburg und Hoffenheim gänzlich fehlte. So wie übrigens bei Euch, liebe Augsburger. Das fängt mit Eurer seelenlosen Funktions-Kiste auf der grünen Wiese an. Kalt, nüchtern, befremdlich, wenig einladend. Gute Architektur sieht anders aus und funktioniert auch anders. So manchem Architekten sollte man nachträglich die Graduierung entziehen. Hauptsache funktional und auf das betuchte Publikum ausgerichtet. Für den einfachen Stadionbesucher nicht besonders einladend.</p>
<p>Eure Gastfreundschaft oder das was Ihr darunter versteht wird aber auch über den Faktor Mensch nicht viel besser. Wortkarg, unfreundlich, misstrauisch, launisch, ablehnend. Wirklich willkommen habe ich mich in Eurer Stadt nicht gefühlt. Man konnte auch den Eindruck gewinnen, dass Eure Logistik darauf ausgelegt ist, dass eine so zahlreiche Gästeschar möglichst wenig Geld ausgibt? Denkt mal bei der Personalplanung Eurer nächsten Heimpartie drüber nach. Auch über den Umgang mit Gästefans und mit Euren unverständlichen Toiletten-Reglungen. Ich wünsch Euch, dass Ihr in Liga zwei dazu viel Zeit haben werdet.</p>
<p>Als Kind war mir Eure Stadt durch die Puppenkiste als Hort einer verträumten Märchenwelt irgendwie vertraut. Als historisch interessierter Mensch rangiert Eure Stadt bei mir mit den vielen Relikten Eurer ehrwürdigen Historie auch ganz weit vorne. Aber stellt bitte Eure Bemühungen ein, Euch zu einem festen Bestandteil der etablierten bundesdeutschen Fußball-Größen aufzuschwingen. Die Zeiten Eures Helmut Haller sind lange vorbei. Was Euch zu wirklicher Größe noch fehlt, könnt Ihr bei den zitierten und gestandenen  Clubs bis ins Detail hinein erahnen. Das kann man aber nicht kaufen, das muss man sich erarbeiten und das muss wachsen. Ein Andreas Rettig hat zweifelsfrei sechs Jahre lang gute Arbeit bei Euch geleistet, aber auch das kann für Euch nur ein Anfang sein. Dass so mancher Augsburger Zuschauer vermutlich noch gar nicht verstanden hat, was gewachsene Fankultur eigentlich bedeutet, das stellte gestern der Sitznachbar meiner Begleiterin unter Beweis. Er kommentierte den ihr ins Gesicht geschriebenen Frust mit, &#8220;nun regen Sie sich doch nicht so auf, das ist doch nur ein Spiel!&#8221; Der Gipfel dann der Schlusskommentar &#8211; &#8220;Das Gute am Abstieg ist doch, man kann auch wieder aufsteigen&#8221;! Charlotte hat ihm dann den Mund verboten! Richtig so! Ich für meinen Teil wäre Euch dankbar, wenn Ihr wenigstens mal mit dem Thema Gästeservice und Freundlichkeit anfangen würdet, damit sich wenigstens andere Gästefans wohler fühlen als wir es gestern durften – außer Hoffenheim und Wolfsburg natürlich!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Der Fanfreundschaft wieder Leben einhauchen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fans aus Lautern und Bremen pflegen vereinzelt immer noch und immer wieder tolle Kontakte Am vergangenen Samstag waren unter den etwas mehr als 40.000 Besuchern zur Partie des 1.FCK gegen den SV Werder Bremen auch rund 1.500 Gästefans von der Weser. Vielen FCK-Fans ist sicher noch die langjährige Freundschaft zu der grün-weißen Fanschar aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fans aus Lautern und Bremen pflegen vereinzelt immer noch und immer wieder tolle Kontakte</strong></p>
<div id="attachment_4416" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4416" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012953-a/"><img class="size-medium wp-image-4416" title="Einträchtige Fans - FCK-Werder Bremen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012953-A-270x300.jpg" alt="Einträchtige Fans - FCK-Werder Bremen" width="270" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hatten vor dem Spiel viel zu besprechen, FCK-Fans und Werder-Fans (© no2012)</p></div>
<p>Am vergangenen Samstag waren unter den etwas mehr als 40.000 Besuchern zur Partie des 1.FCK gegen den SV Werder Bremen auch rund 1.500 Gästefans von der Weser. Vielen FCK-Fans ist sicher noch die langjährige Freundschaft zu der grün-weißen Fanschar aus dem hohen Norden in bester Erinnerung. Zugegeben, im Vergleich zu den Gepflogenheiten von vor 30 Jahren, hat diese Verbindung viel an Intensität verloren.</p>
<p>Es waren am Samstag aber auch auf Bremer Seite nicht wenige Fans da, die diese Erinnerungen auch mit im Reisegepäck trugen. So war es in der Vergangenheit üblich, dass die Anhänger aus den Lagern der Roten-Teufel und der Grün-Weißen auch viel gemeinsam unternommen hatten und langjährige Bekanntschaften oder gar Freundschaften entstanden waren, die bis heute anhielten. Aber warum eigentlich nur in der Erinnerungen leben lassen?</p>
<p><span id="more-4408"></span></p>
<div id="attachment_4418" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4418" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012965-a/"><img class="size-medium wp-image-4418" title="FCK-Historie zum Bestaunen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012965-A-300x201.jpg" alt="FCK-Historie zum Bestaunen" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Besuch mit Bremer Gästen im FCK-Museum (© no2012)</p></div>
<p>Bereits zum Saisonauftakt reisten die Queer Devils an die Weser und verbrachten im Rahmen eines sommerlichen Auswärtsausflugs das komplette Wochenende in Bremen. Dort gab es trotz der schmerzlichen Niederlage des FCK beim SV Werder einige sehr freundliche und herzliche Begegnungen mit Bremern der alten Schule und der jüngeren Generation. Beschlossenes Fazit – der Gegenbesuch war gesetzt! So fanden sich Norman, Werder-Fan der alten Schule seit den 70er Jahren, Sohn Dennis, dessen Herz in zarten Kinderjahren sogar für den 1.FCK schlug und den der Papa erst ins Werder-Lager hinein erzogen hatte sowie Begleiter Andre, der ebenfalls über viele grün-weiße Jahre zu berichten wusste am vergangenen Samstag zeitig am höchsten Fußballberg Deutschlands ein.</p>
<div id="attachment_4417" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4417" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012955-a/"><img class="size-medium wp-image-4417" title="Gegenbesuch in Kaiserslautern in der Rückrunde" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012955-A-300x215.jpg" alt="Gegenbesuch in Kaiserslautern in der Rückrunde" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer toller Kontakt mit Perspektive - (vl.) Andre, Matze, Dennis (© no2012)</p></div>
<p>Die Jungs aus Bremen wurden dort vom Queer-Devils-Boss höchst selbst in Empfang genommen. Der herzlichen Begrüßung folgte gleich ein seit Wochen geplantes Zeremoniell. Trikottausch. Ein grünes Dress von Claudio Pizarro wanderte in den Besitzstand der Queer Devils, während von unserer Seite ein Trikot mit den Unterschriften aller Spieler überreicht wurde, das fortan sein Dasein in grün-weißer Umgebung fristen soll. Danach ging es dann ins neue FCK-Museum.</p>
<p>Auch wenn der SV Werder bereits über eine vergleichbare Stätte verfügt (das so genannte &#8220;Wuseum&#8221;), waren die Bremer Gäste vom Stand der noch im Wachsen befindlichen Lauterer Ausstellung und den bereits präsentierten Exponaten sehr angetan. Grün-weiße Tupfer in den Vitrinen und Kisten waren beim Gang durch die Räume auch sehr schnell gefunden.</p>
<p>Die Collage zum Pokalfinale 1990 (der 1.FCK schlug als Außenseiter den SV Werder Bremen mit 3:2) wurde intensiv und lange &#8211; auch ein wenig wehmütig &#8211; betrachtet und bestaunt. Gefallen fanden die Gäste auch an allen Exponaten zum großen Thema Fritz-Walter und verschlangen ehrfurchtsvoll so manche gelieferte Erläuterung. Danke an dieser Stelle auch an Charlotte Steinhübl für die investierte Zeit sowie die fachliche Begleitung und Kommentierung!</p>
<div id="attachment_4419" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4419" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012966-a/"><img class="size-medium wp-image-4419" title="Ehrfurcht beim Blick in die Vergangenheit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012966-A-300x230.jpg" alt="Ehrfurcht beim Blick in die Vergangenheit" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Davon waren auch die Bremer Jungs angetan (© no2012)</p></div>
<p>Anschließend ging es auf nicht alltäglichen und nicht ganz offiziellen Pfaden in den Logenturm Ost, wo die Jungs aus Bremen einen ersten Blick ins Stadioninnere wagen durften. Direkt über dem Werder-Block. Hat ihnen schon irgendwie imponiert den Jungs von der Weser!</p>
<p>Nun aber hurtig noch die eine oder andere Stärkung zu Gemüte führen. Vor allem Flüssiges war angesagt, denn so viel quatschen macht durstig. Auch für die Umtrunk-Etappe gab es von Seiten der rot-weißen Fraktion keine Scheu sich im inneren Tribünenbereich mitten unter die Bremer Fans zu mischen und auch dort weitere Bekanntschaften zu schließen. Viele lebendige und tolle Gespräche wurden geführt und zahlreiche Erinnerungen an alte Zeiten hochgehalten, die auch vielen FCK-Fans vielleicht gar nicht mehr so sehr im Gedächtnis sind.</p>
<div id="attachment_4420" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a rel="attachment wp-att-4420" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/27/der-fanfreundschaft-wieder-leben-einhauchen/21012012971-a/"><img class="size-medium wp-image-4420" title="1990 gemeinsam in Berlin" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/21012012971-A-232x300.jpg" alt="1990 gemeinsam in Berlin" width="232" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sorry, Jungs, da hatten wir die Nase vorne (© no2012)</p></div>
<p>Leider war an diesem Tag viel mehr nicht mehr drin. Zum Anpfiff der Partie war jeder rechtzeitig in seinem angestammten Block und nach Ende der Partie mussten die Jungs aus Bremen dann doch hurtig zu ihrem Bus. Aber eines ist gewiss – beim nächsten Besuch auf Deutschlands höchstem Fußballberg werden die drei (…und vielleicht der eine oder andere mehr…) auch ein ganzes Wochenende in der Pfalz verbringen. Ideen die gemeinsame Zeit zu gestalten sind bereits reichlich in den Köpfen aller vorhanden. Einzige Vorbedingung, dass der FCK der Liga erhalten bleibt. Aber auch dieser Wunsch wurde uns von Seiten der Anhängerschar von der Weser für die verbleibenden Partien der Rückrunde mehr als dutzendfach mit auf den Weg gegeben. Eines jedenfalls ist sicher, wenn der Klassenerhalt gelingt, sind auch wir in Bremen wieder dabei!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Die ungestillte Sehnsucht nach dem Torschrei</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heimspiel]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK mit toller Partie nur torlos gegen Werder Bremen Die kurze Winterpause der Fußball Bundesliga war Vergangenheit. Es ging in die Rückrunde der Saison 2011/2012, zu deren Auftakt am vergangenen Samstag der SV Werder Bremen auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gastierte. Flutlichtatmosphäre bei nasskaltem Wetter vor 40.381 Zuschauern. Darunter auch rund 1.500 Werder-Fans, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK mit toller Partie nur torlos gegen Werder Bremen</strong></p>
<div id="attachment_4386" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4386" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_fans_008-a/"><img class="size-medium wp-image-4386" title="Stimmungsvolle Kulisse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Fans_008-A-300x208.jpg" alt="Stimmungsvolle Kulisse" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Die gut gefüllte Westtribüne vor der Partie (© thof2012)</p></div>
<p>Die kurze Winterpause der Fußball Bundesliga war Vergangenheit. Es ging in die Rückrunde der Saison 2011/2012, zu deren Auftakt am vergangenen Samstag der SV Werder Bremen auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gastierte. Flutlichtatmosphäre bei nasskaltem Wetter vor 40.381 Zuschauern. Darunter auch rund 1.500 Werder-Fans, die den weiten Weg in die Pfalz auf sich genommen hatten.</p>
<p>Nach dem anstrengenden Trainingslager in Spanien sowie den unsäglichen und inakzeptablen Verwirrungen um den Wechsel von Gary Kagelmacher war die Mannschaft heiß! Es war angerichtet, auf in die Rückrunde, auf in das Projekt Klassenerhalt! Marco Kurz bot in der Startformation erstmals für eine Bundesliga-Partie in der Verteidigung Jan Simunek auf, der sich bereits im Trainingslager in Spanien mit exzellenten Leistungen aufdrängte. Damit scheint der lange Leidensweg des Tschechen zu Ende zu sein. Alle im Lager der Roten Teufel wünschen Dir auf jeden Fall fortan eine verletzungsfreie Zeit beim 1.FCK! Ebenfalls in der Startformation, Jakub Swierczok, die erst 19-jährige Neuverpflichtung aus Polen. Auch er deutete bereits während der Vorbereitung an, dass er eine echte Verstärkung für den FCK sein kann.</p>
<p><span id="more-4384"></span></p>
<div id="attachment_4391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4391" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_simunek_001-a/"><img class="size-medium wp-image-4391" title="Aktivposten Jan Simunek" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Simunek_001-A-300x206.jpg" alt="Aktivposten Jan Simunek" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder zurück im der Mannschaft - Jan Simunek (© thof2012)</p></div>
<p>Die beiden anderen Neuverpflichtungen des 1.FCK nahmen zunächst Plätze außerhalb der Seitenlinie ein. Nicolai Jörgensen war wegen seinem lädierten Sprunggelenk noch keine Option für die Startelf, er nahm wenigstens auf der Bank Platz. Stürmer Sandro Wagner, der für 18 Monate vom heutigen Gegner ausgeliehen wurde, musste sich das Spiel noch von der Tribüne aus ansehen. Bedingung des SV Werder beim Wechsel des 24-jährigen war, dass er am heutigen Tag gegen seinen bisherigen Club nicht eingesetzt würde. Sei’s drum. Marco Kurz musste außerdem auf Mathias Abel und Itay Schechter verzichten.</p>
<p>Die Bremer plagt nach wie vor eine lange Verletzten-Liste. Zwar traten die Hanseaten nicht unbedingt mit einer Rumpfmannschaft an, doch Trainer Schaaf musste immerhin auf so namhafte Akteure wie Naldo, Marin und Hunt (Rotsperre) verzichten. Dazu fehlten Mielitz und Wolf. Aber der FCK sah sich einer ebenso klangvollen Offensivformation gegenüber. Marcus Rosenberg, der in der Vorrundenpartie den FCK im Alleingang abgeschossen hatte und Claudio Pizarro, der allerdings auf dem Betzenberg noch nie zum Torerfolg kam. Nicht zuletzt Mehmet Ekici, dessen Qualitäten im Spielerischen und in der Offensive hinreichend bekannt sind.</p>
<div id="attachment_4387" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4387" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_jakub_swierczok_004-a/"><img class="size-medium wp-image-4387 " title="Stürmer Jakub Swierczok" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Jakub_Swierczok_004-A-300x252.jpg" alt="Stürmer Jakub Swierczok" width="300" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer Wind im FCK-Dress - Jakub Swierczok (© thof2012)</p></div>
<p>Der 1.FCK ging mit hohem Tempo in die Partie. Die Hausherren ließen von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass man gewillt war, diese Partie für sich zu entscheiden. Konsequente und konzentrierte Arbeitsleistung in der Deckungsreihe, druckvolles und sicheres Spiel aus dem Mittelfeld, akzentuiertes Tempo über die Außenbahnen. Die Offensivkräfte provozierten ebenfalls schnell Aufmerksamkeit. Schon in der zweiten Minute tauchte Dorge Kouemaha nach einer feinen Flanke von Alexander Bugera vor Tim Wiese auf und setzte sich im Luftkampf um den Ball erfolgreich gegen den Bremer Keeper durch. Sein Kopfstoß strich leider über den Bremer Kasten!</p>
<p>Es waren erneut die etatmäßigen Stürmer, die weitere Akzente setzten, doch Dorge Kouemaha (6.) und auch Jakub Swierczok (10.) verpassten jeweils nur knapp. Der FCK das aktivere und spielsicherere Team. Das Trainingslager hinterließ seine Spuren im positiven Sinne. In der 19. Minute konnte sich dann erneut der junge Jakub Swierczok in Szene setzen. Doch sein satter Schuss aus etwa 20 Metern konnte Tim Wiese entschärfen.</p>
<div id="attachment_4389" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a rel="attachment wp-att-4389" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_kouemaha_011-a/"><img class="size-medium wp-image-4389 " title="Dorge Kouemaha im Luftkampf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Kouemaha_011-A-217x300.jpg" alt="Dorge Kouemaha im Luftkampf" width="217" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Starkes Spiel aber glücklos - Dorge Kouemaha (© thof2012)</p></div>
<p>Von der Offensive des Gegners bis dahin so gut wie nichts zu sehen. Erst in der 23. Minute kamen die Bremer erstmals gefährlich vor das Lauterer Tor. Der Kopfball von Rosenberg nach Ekici-Flanke klatschte an den rechten Pfosten zurück ins Feld. Im Nachschuss blieben die Bremer erneut glücklos. Dorge Kouemaha war es, der den Ball mit einem Fallrückzieher aus der Gefahrenzone klatschte. Leider klatschte sein Stiefel dabei jedoch auch Sebastian Prödel, der zum Kopfball angesetzt hatte, mitten ins Gesicht. Der Bremer blieb schmerzverzerrt minutenlang am Boden. Die spätere Diagnose, Bruch von Nasenbein und Oberkiefer sowie Gehirnerschütterung. Auch von dieser Stelle hiermit die herzlichsten Wünsche für eine baldige Genesung. Auch Dorge Kouemaha hat tags drauf mit dem Kollegen Kontakt aufgenommen und den Vorfall zutiefst bedauert.</p>
<p>Der Spielfluss der Partie nahm etwas gehemmtere Züge an, die Atmosphäre wurde hektischer und nicht mehr so schön anzuschauen. Die Bremer schienen jetzt jedoch präsenter und kamen zumindest zu Torschüssen. Aber auch Ekici, Rosenberg und Pizarro blieben mit ihren Möglichkeiten aus der Distanz erfolglos.</p>
<p>Gegen Ende der ersten Halbzeit dann erneut glänzende Möglichkeiten für die Roten Teufel. Vor allem Dorge Kouemaha und Jakub Swierczok sorgten im gegnerischen Strafraum ständig für Aufregung und hätten beinahe den Führungstreffer markieren können (41./43.). Die dickste Möglichkeit bot sich jedoch Florian Dick. Nach Freistoß von Christian Tiffert verlängerte er den Ball aus der Drehung. Das Leder klatschte an den Innenpfosten und sprang von dort zurück in die Arme von Tim Wiese. Der Torschrei blieb den Fans im FCK-Lager im Halse stecken! Mit 0:0 ging es in die Pause.</p>
<div id="attachment_4390" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4390" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_nicolai_joergensen_003-a/"><img class="size-medium wp-image-4390" title="Neuer Wind mit Nicolai Jörgensen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Nicolai_Joergensen_003-A-300x251.jpg" alt="Neuer Wind mit Nicolai Jörgensen" width="300" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Verstärkung im Sturm mit Nicolai Jörgensen (© thof2012)</p></div>
<p>Die Partie blieb nach der Halbzeit weiter spannend, der FCK weiter am Drücker. Doch auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung eine schwere Prüfung für die Fans, die den Torschrei mehrfach leider nur auf den Lippen zu spüren bekamen. Die ersten Möglichkeiten boten sich Jan Simunek (51.) und erneut dem ungemein fleißigen und stets gefährlichen Jakub Swierczok (53.). Nur sechs Minuten später dann wieder der Beinahe-Torjubel im FCK-Lager. Ein Schuss von Pierre De Wit von der Strafraumgrenze aus donnerte vehement an die Latte. Es war zum Haare raufen. Warum will diese verfluchte Kugel nicht ins gegnerische Netz? Gleiches Bild  in der 61. Minute. Alexander Bugera brachte eine Flanke in den Lauf von Dorge Kouemaha. Doch der konnte sich mit den letzten beiden Schritten noch so sehr strecken und erreichte das Leder nicht mehr. Marco Kurz brachte dann in der 63. Minute mit Nicolai Jörgensen einen weiteren Stürmer. Der am heutigen Tag etwas weniger auffällige Konstantinos Fortounis musste weichen.</p>
<p>Doch auch die Bremer konnten noch Akzente setzen und bleiben mit ihren Offensivleuten stets gefährlich. So konnte Kevin Trapp in der 69. Minute gegen den von Pizarro glänzend frei gespielten Rosenberg parieren. Schrecksekunde dann auch in der 79. Minute, als Claudio Pizarro nach einer Werder-Ecke das leder quasi vor die Füße fiel. Doch seinen Schuss aus kurzer Distanz konnte Kevin Trapp mit Bravour entschärfen. Das hätte jetzt noch gefehlt!</p>
<p>Schlussoffensive im Fritz-Walter-Stadion, auch wenn die Partie Kraft gekostet hatte. Pierre de Wit prüfte in der 87. Minute mit einem satten Schuss noch einmal Tim Wiese und Jakub Swierczok hätte sich in der Nachspielzeit seinen Einstand noch vergolden können. Der rotznäsig und quirlig aufspielende Jung-Stürmer behauptete nach Zuspiel gekonnt den Ball und schickte aus der Drehung einen scharf geschossenen Ball Richtung Bremer Tor. Die Kugel zischte nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.</p>
<div id="attachment_4388" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4388" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/24/die-ungestillte-sehnsucht-nach-dem-torschrei/thof_fck_werder_bremen_jakub_swierczok_027-a/"><img class="size-medium wp-image-4388" title="Jakub Swierczok neue Hoffnung im Sturm" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/thof_FCK_Werder_Bremen_Jakub_Swierczok_027-A-300x279.jpg" alt="Jakub Swierczok neue Hoffnung im Sturm" width="300" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Hatte die letzte Möglichkeit im Spiel - Jakub Swierczok (© thof2012)</p></div>
<p>Wieder verstummte der tausendfache Torschrei, der so gern in den schwarzen Himmel über Kaiserslautern gestiegen wäre. So wie es in der Vergangenheit doch schon so oft war, wenn die leidenschaftlichen Mühen einer umkämpften Partie den FCK noch auf den letzten Drücker belohnt wurden. Wenn eine akustische Welle aus zigtausend Kehlen über die Stadiondächer hinauswuchs, um von dort hinunter zu kippen und einer Lawine gleich in die Stadt hinein zu fegen und dort auch dem letzten Zweifler noch zu signalisieren – geschafft! Die Roten Teufel haben die Partie für sich entschieden.</p>
<p>Aber auch am Samstag blieb nach der letzten Aktion des hoffnungsvollen Neulings aus Polen dieser letzte Akt versagt. Doch es lag eben einfach nur Pech in Form von wenigen Zentimetern in der Luft. Die Kugel wollte einfach nicht rein!</p>
<p>Dennoch bleibt ein Gefühl zurück. Wenn diese spielerischen Leistungen nicht nachlassen, dann ist das Projekt Klassenerhalt alles andere als eine Illusion. Der Lohn für die Fans wird kommen, dessen ist sich der Autor sicher. Vielleicht schon am nächsten Samstag beim Mitkonkurrenten in Augsburg. Lasst es uns angehen und unsere Jungs unterstützen. Dann wird auch der Torschrei wieder zum Repertoire unserer gewohnten Fangesänge gehören &#8211; tausendfach in der Fremde und zigtausendfach in der Heimat! Und vor allem immer einmal mehr als bei unserem Gegner…!</p>
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		<title>&#8230;and finally, this is now&#8230;&#8221;die Ent&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 12:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 1.FCK im Trainingslager – achter Tag in Lomas de Campoamor   Unser letzter Tag im Trainingslager war angebrochen. Schon ein komisches Gefühl, grade wenn man die Wetterstands-Meldungen aus der Heimat dem Gefühl entgegen stellte. Frostige Temperaturen sollten dort auf uns warten….&#8221;brrrrrrrrrrrrrrrrr&#8221;! Aber bis dahin war es ja nun noch eine Weile. Also erst einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Mit dem 1.FCK im Trainingslager – achter Tag in Lomas de Campoamor</strong><strong> </strong><strong> </strong></div>
<div id="attachment_4368" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a rel="attachment wp-att-4368" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2132a/"><img class="size-medium wp-image-4368  " title="Ente gut, alles gut...!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2132a-300x181.jpg" alt="Ente gut, alles gut...!" width="243" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Wir wären wie die Pool-Ente gerne noch geblieben.</p></div>
<p>Unser letzter Tag im Trainingslager war angebrochen. Schon ein komisches Gefühl, grade wenn man die Wetterstands-Meldungen aus der Heimat dem Gefühl entgegen stellte. Frostige Temperaturen sollten dort auf uns warten….&#8221;brrrrrrrrrrrrrrrrr&#8221;!</p>
<p>Aber bis dahin war es ja nun noch eine Weile. Also erst einmal die ersten Eindrücke des Südens mit einem bilderbuchmäßigen Sonnenaufgang genießen und anschließend gemächlich und gediegen frühstücken.</p>
<p>Der ein oder andere fiel dann aber auch bereits nach dem Frühstück in hektische Kofferpack-Aktionen, während andere noch gelassen ihren lieb gewonnenen morgendlichen Gepflogenheiten nachgingen.</p>
<p><span id="more-4356"></span></p>
<div id="attachment_4359" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4359" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2087a/"><img class="size-medium wp-image-4359 " title="Letzte große Trainingseinheit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2087a-300x156.jpg" alt="Letzte große Trainingseinheit" width="270" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Die Parcours von Oliver Schäfer in der Praxis</p></div>
<p>Auf dem Weg zur ersten Trainingseinheit unserer Mannschaft dann einfach noch einmal der Gang vorbei am Pool. Die Sonne verwöhnte bereits verführerisch. Die quietschgelbe Pool-Ente zog einsam ihre Kreise im Becken und wurde von uns allen wehmütig beneidet. Adiós, pequeño pato!</p>
<p>Auftakt auf dem Platz nach gewohntem Muster. Oliver Schäfer scheuchte die Jungs zum Aufwärmen über und durch seine bereits präparierten Parcours. Anschließend stand wieder die Arbeit mit dem Ball im Vordergrund. Kurzpässe und Bewegungsabläufe in Angriff und Defensive. Spielzüge mit gekonntem Verschieben der Offensiv-Phalanx in der Breite und in die Tiefe des Platzes. Vor den Toren erneut die Verbesserung für den erfolgreichen Abschluss.</p>
<div id="attachment_4361" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4361" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2096a/"><img class="size-medium wp-image-4361 " title="Marco Kurz Beobachter vom Rande" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2096a-300x238.jpg" alt="Marco Kurz Beobachter vom Rande" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Der Trainer in Gedanken schon wieder beim nächsten Schritt</p></div>
<p>Während die Profis auf dem Rasen noch einmal mächtig ins Schwitzen kamen, war am Rande des Geschehens Stefan Kuntz erneut ein gern gesehener Gesprächspartner der TV-Teams vom SWR und von Sport1.</p>
<p>Die noch einmal zahlreich am Trainingsgelände anwesenden Fans, die sich an diesem letzten Tag hinter der Begrenzungshecke versammelt hatten, wussten über viele Details zur Rückgabe der gebuchten Appartements und Zimmer zu berichten. Außerdem mussten die letzten Getränkevorräte, die nicht mit ins Reisegepäck sollten geleert werden. Kommentar von Matze Abel &#8211; &#8220;han Ihr immer noch Bier?&#8221;</p>
<p>Nach der letzten umfangreicheren Trainingseinheit – am darauffolgenden Abreisetag des Teams war noch eine lockere Laufeinheit geplant – ging es zurück zum Hotel. Siesta heute mit opulentem Mittagsmahl auf der sonnigen Terrasse des Restaurants. Abreisestimmung machte sich breit, obwohl ja am Nachmittag noch das offizielle Testspiel gegen den PSV Eindhoven anstand.</p>
<div id="attachment_4360" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4360" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2091a/"><img class="size-medium wp-image-4360 " title="Stefan Kuntz bei den Medienvertretern" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2091a-300x241.jpg" alt="Stefan Kuntz bei den Medienvertretern" width="240" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Gefragter Interviewpartner - Stefan Kuntz</p></div>
<p>Vor dem letzten Gang zu den Trainingsplätzen wurden bereits alle Koffer und Taschen in den diversen Mietwagen verstaut ehe dann Ernüchterung über die kleine Fangemeinde hereinbrach. Die für 16 Uhr terminierte Partie gegen den aktuellen Zweitplatzierten der ersten holländischen Division wurde um eine halbe Stunde nach hinten verschoben.</p>
<p>Die holländischen Nachbarn hatten wohl ihren Zeitplan nicht ganz so minutiös im Griff. Zeit für die beiden Fanlager sich am oberen Rande des Spielfeldes zu sortieren und zu positionieren. Leider war die Lauterer Fangemeinde schon deutlich dezimiert. Numerisch dennoch nicht in der Unterzahl sowie farblich und stimmlich auf jeden Fall obenauf. Kein Kunststück, hatte der holländisch schwadronierende Anhang doch eher ein Durchschnittsalter von vorsichtig geschätzten 70 Jahren!</p>
<p>Der 1.FCK war gewillt zu testen und auszuprobieren. Mit Jakub Swierczok und Gary Kagelmacher fanden sich gleich zwei der neuen Gesichter in der Startelf wieder. Dahingegen sollten beim heutigen Test Nicolai Jörgensen (Probleme im Sprunggelenk), Thanos Petsos (Hüftprellung) , Tobias Sippel (Oberschenkelprobleme), Rodnei und Jan Simunek (Adduktorenprobleme) sowie Konstantinos Fortounis (Muskelprobleme) pausieren.</p>
<div id="attachment_4362" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4362" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2103a/"><img class="size-medium wp-image-4362 " title="Siesta und Kalorien" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2103a-300x249.jpg" alt="Siesta und Kalorien" width="240" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Süße Sauereien auf der Hotelterrasse</p></div>
<p>Der FCK lief neben den beiden Neuen dann mit Kevin Trapp, Mathias Abel, Alexander Bugera, Florian Dick, Olcay Sahan, Pierre de Witt, Christian Tiffert, Clemens Walch und Dorge Kouemaha.</p>
<p>Der Anpfiff erfolgte dann doch etwas früher und ab 16.15 Uhr konnte das Leder rollen. Die Jungs von Marco Kurz begannen sehr konzentriert und diszipliniert. Die Holländer signalisierten ihrerseits, dass sie diesen Test nicht als Sonntagsausflug verstehen wollten. Die erste wirkliche Chance gehörte auch dem PSV, doch Kevin Trapp klärte bravourös.</p>
<p>Die Offensivbemühungen der Lauterer liefen vielfach über die Außen. Quirlig und ehrgeizig hier wieder Olcay Sahan über rechts und nicht minder engagiert auf der anderen Seite Clemens Walch. Doch vor dem Tor sprangen leider in der Anfangsphase keine zwingenden Spielsituationen raus. Mitte der ersten Halbzeit war dann plötzlich auf halb rechts Florian Dick frei durch, doch sein satter Schuss verfehlte das PSV-Gehäuse doch deutlich.</p>
<div id="attachment_4363" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a rel="attachment wp-att-4363" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2110a/"><img class="size-medium wp-image-4363 " title="Ausspannen am Mittag" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2110a-300x209.jpg" alt="Ausspannen am Mittag" width="270" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Zum letzten mal Sonne, Cortado und Co. im Hotel</p></div>
<p>Richtig gut anzuschauen waren die beiden Neuen. Gary Kagelmacher sehr konsequent in der Deckung und mit viel Druck und gescheiten Zuspielen in der Spieleröffnung nach vorne. Jakub Swierczok fleißig in den Bemühungen Unruhe in der holländischen Deckungsreihe zu produzieren, vorbildlich im Zug Richtung gegnerisches Gehäuse, unnachgiebig in der Ballbehauptung und wenn mal ein Ball verloren ging, dann energisch und bissig bemüht sich das Spielgerät wieder zurück zu holen.</p>
<p>Leider fehlten sowohl ihm als auch Sturmkollege Dorge Kouemaha allzu oft die brauchbaren Zuspiele aus dem Mittelfeld. So lässt sich die Investition in die ansehnliche Laufarbeit gegen die allerdings auch gut verteidigenden Blauen nur schwerlich in einen erfolgreichen Abschluss umsetzen.</p>
<p>Kurz vor dem Pausentee noch zwei gute Gelegenheiten für den FCK. Jakub Swierczok prüfte den holländischen Keeper mit einem strammen Schuss aus knapp 16 Metern, Pierre de Witt probierte es dann noch einmal aus etwas mehr als 20 Metern. Leider erfolglos.</p>
<div id="attachment_4364" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4364" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2111a/"><img class="size-medium wp-image-4364" title="Warmlaufen zum Testspiel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2111a-300x128.jpg" alt="Warmlaufen zum Testspiel" width="300" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz vor der PArtie gegen den PSV Eindhoven</p></div>
<p>Mit dem Pausenpfiff war für unsere Truppe dann Abschied angesagt. Es wurde an allen Ecken und Enden umarmt und geherzt, ehe wir das Spielgeschehen hinter uns ließen, um gen Alicante aufzubrechen. Aber wir wurden auf der Fahrt zum Airport dann über digitale Nachrichten auf dem Laufenden gehalten.</p>
<p>So hatte der FCK mit Beginn von Hälfte zwei gewechselt. Leon Jessen kam für Alexander Bugera. Das Geschehen spielte sich auch über weite Teile der zweiten Halbzeit im Mittelfeld ab. Nach einer guten Stunde brachte Marco Kurz dann noch Oliver Kirch für Pierre de Witt und wechselte wenig später den Sturm aus der Startelf gegen Adam Nemec und Richard Sukuta-Pasu. Echte und nennenswerte Torchancen waren bis Mitte der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten Mangelware, wohingegen vor allem das Lauterer Aufbau- und Kombinationsspiel über die gesamte Partie wirklich Spaß beim Zuschauen bereitete.</p>
<div id="attachment_4365" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4365" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2113a/"><img class="size-medium wp-image-4365 " title="Der FCK Bus steht bereit" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2113a-300x209.jpg" alt="Der FCK Bus steht bereit" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Für uns das scchönste Gefährt der Liga - der FCK-Bus</p></div>
<p>Richtung Ende der zweiten Halbzeit dann doch ein Übergewicht des holländischen Erstligisten, doch die erarbeiten Möglichkeiten führten nicht zum Erfolg. Erst gegen Ende der Partie durfte sich auch der FCK wieder am Drücker sehen.</p>
<p>Mit einer kleinen Eckenserie hatte vor allem Adam Nemec gute Gelegenheiten das Leder im PSV-Tor unterzubringen, aber auch hier kein Torerfolg.</p>
<p>Auch Richi Sukuta-Pasu verbaute sich in der Schlussphase eine gute Gelegenheit etwas überhastet und Florian Dick hätte kurz vor dem Abpfiff die Partie noch entscheiden können, doch sein satter Schuss wurde erneut zur Ecke abgelenkt, die jedoch auch nichts einbrachte.</p>
<p>So blieb es bei einem leistungsgerechten torlosen Unentschieden. Der FCK zeigte über weite Strecken eine taktisch sehr disziplinierte, geschlossene Mannschaftsleistung mit sicher und ansehnlich kombinierten Spielzügen.</p>
<div id="attachment_4366" class="wp-caption alignleft" style="width: 249px"><a rel="attachment wp-att-4366" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2123a/"><img class="size-medium wp-image-4366" title="Ein letzter Eindruck im Golf-Hotel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2123a-239x300.jpg" alt="Ein letzter Eindruck im Golf-Hotel" width="239" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lamos de Campoamor - danke für alles!</p></div>
<p>Bis zum Rückrundenauftakt bleibt jedoch noch viel Arbeit, um insgesamt mehr Sicherheit bei der Entwicklung von Torgefahr und dem positiven Abschluss auf den Rasen zu kriegen.</p>
<p>Zum Zeitpunkt des Abpfiffs hatten wir in Begleitung eines Sehnsucht schürenden Sonnenuntergangs bereits den Flughafen in Alicante erreicht.</p>
<p>Mietwagen-Rückgabe und einchecken waren angesagt (&#8220;…dass immer die Weibsleit zwää Kilo zu viel im Koffer han missen! &#8220;). Die bis zum Boarding verbleibende Zeit wurde mit Cafe con leche, Cortado und Co. verbracht. Langsam schlich sich auch nun jedoch auch bei der überschaubaren Reisegruppe Müdigkeit ein.</p>
<p>Häppchenweise trafen nun auch die paar noch fehlenden Fans und Medienvertreter am Flughafen ein, die das Risiko auf sich genommen hatten bis zum Abpfiff vor Ort zu bleiben um dann in einem etwas engeren Zeitfenster das Prozedere bis zum Besteigen des Fliegers unterzubringen.</p>
<p>Es wartete ein ruhiger Rückflug auf uns und in Frankfurt-Hahn angekommen dann gleich mit dem Gang über die Gangway die gefühlte Wahrnehmung dessen was uns bereits angekündigt worden war. 1 Grad über Null….booooaaah, ich will wieder nach Spanien. Sei’s drum!</p>
<div id="attachment_4367" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4367" href="http://www.queer-devils.org/2012/01/14/and-finally-this-is-now-die-ent/img_2124a/"><img class="size-medium wp-image-4367" title="Adios Espana...!" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2124a-300x164.jpg" alt="Adios Espana...!" width="300" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang auf dem Weg nach Alicante</p></div>
<p>Es wurden letzte Adressen ausgetauscht, herzliche Verabschiedungen zelebriert, ehe sich die Akteure vom Spielfeldrand in allen Richtungen und dem Dunkel einer kalten nichtssagenden Januarnacht verloren. Aber nun sehnte sich auch der Autor nach der gewohnten Schlafstatt.</p>
<p>Mit dem Blick nach vorne auf der Heimfahrt ein letzter Gedanke zurück nach Spanien….hallo und gute Nacht Deutschland, buenas noches Campoamor…!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Mit Tapferkeit und Leidenschaft Teilerfolg eingefahren</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 21:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Fankultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FC Kaiserslautern erarbeitet sich beim Deutschen Meister ein hochverdientes Remis Nach fünf sieglosen Spielen auf dem Relegationsplatz eingependelt, mit einem Auge in den Abgrund schielen, die wenigsten Treffer in der laufenden Runde erzielt und dann am vorletzten Spieltag der Vorrunde zum amtierenden Deutschen Meister, zu Borussia Dortmund reisen müssen. Wahrlich keine guten Vorzeichen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FC Kaiserslautern erarbeitet sich beim Deutschen Meister ein hochverdientes Remis</strong></p>
<div id="attachment_4171" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4171" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/12/mit-tapferkeit-und-leidenschaft-teilerfolg-eingefahren/img_1801-2/"><img class="size-medium wp-image-4171" title="Tradition gegen Tradition" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/IMG_18011-300x174.jpg" alt="Tradition gegen Tradition" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Tradition gegen Tradition - der 1.FCK beim amtiernden Deutschen Meister</p></div>
<p>Nach fünf sieglosen Spielen auf dem Relegationsplatz eingependelt, mit einem Auge in den Abgrund schielen, die wenigsten Treffer in der laufenden Runde erzielt und dann am vorletzten Spieltag der Vorrunde zum amtierenden Deutschen Meister, zu Borussia Dortmund reisen müssen. Wahrlich keine guten Vorzeichen für die Truppe von Marco Kurz. Im Vorjahr waren die rotzfrech in die Saison gestarteten Lauterer beim BVB mit 5:0 gnadenlos untergegangen. Man fährt eben nicht nach Dortmund im Irrglauben man könne dort sein Repertoire runterspulen und dafür auch noch was mit nach Hause nehmen. Zumal in der letzten Saison just zu dem Zeitpunkt der schwarz-gelbe Express grade richtig ins Rollen zu kommen schien. Der FCK war in jener Partie nicht mehr als ein Sparringspartner. Hier kannst Du nicht Fußball spielen, hier musst Du Fußball arbeiten!<span id="more-4164"></span></p>
<p>Etwas, das Trainer Marco Kurz seinen Schützlingen im Grunde vor jeder Begegnung predigt und abverlangt. Im Vergleich zum Spiel gegen Hertha erhielt in der Startelf Rodnei seit längerer Zeit mal wieder den Vorzug. Der Ex-Dortmunder Martin Amedick nahm auf der Bank Platz. Die Borussen nahmen vor 80.720 Zuschauern im ausverkauften Westfalen-Tempel vom Anpfiff weg das Heft in die Hand und zeigten bereits in den ersten Minuten, dass man heute ganz sicher einen Dreier einfahren wolle. Die Lauterer agierten erwartungsgemäß aus einer konzentrierten Deckung. Was dem BVB jedoch in den ersten Minuten fehlte, war das druckvolle und wuchtige Spiel. Mehr Ballbesitz allein reichte nicht aus für wirkliche Gefahr. Zumal der FCK auch in der ersten Viertelstunde im Ansatz zeigte, dass auch schnelles und sicheres Kombinationsspiel zum Repertoire gehörte. Allerdings auch hier ohne wirklich Gefährlichkeit vor das gegnerische Tor zu tragen. Dafür mussten wieder einmal Standards herhalten. So war es Florian Dick, dessen Freistoß in der 11. Minute für einen ersten Hauch von Gefahr sorgte.</p>
<div id="attachment_4172" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4172" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/12/mit-tapferkeit-und-leidenschaft-teilerfolg-eingefahren/img_1804-2/"><img class="size-medium wp-image-4172" title="Einrucksvolle Auswärtschoreo" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/IMG_18041-300x188.jpg" alt="Einrucksvolle Auswärtschoreo" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Einrucksvolle Auswärtschoreo - Glückwunsch der FY zum fünfjährigen!</p></div>
<p>Dann die erste riesengroße Chance für die Borussia. Nach einem Freistoß von da Silva kam der Ball zu Lewandowski, der aus zentraler Position aus acht Metern Entfernung sehenswert zum Seitfallzieher ansetzte. Das Leder klatschte an die Oberkante der Latte (14.). Durchatmen war angesagt! Bis dahin viel ansehnlicher Spielfluss im Mittelfeld, aber wenig Torraumszenen auf beiden Seiten. Was aus Sicht des FCK eher einen Grad an Normalität widerspiegelte, aus Sicht des BVB indessen eher eine Ausnahmesituation zu provozieren schien. Vieles beim amtierenden Deutschen Meister lief durch die Mitte, zwingendes Angriffsspiel über die Flügel fand kaum statt. Doch gerade durch die Mitte sollte dann die Führung für den BVB fallen. Gündogan konnte unbehelligt von de Witt Richtung Strafraum marschieren, den Steilpass lenkte Großkreutz zu Kagawa und der netzte aus 16 Metern unten links ein. Keine Chance für Kevin Trapp!</p>
<p>Im Lager der schwarzgelben die erwartete Führung. Mit einem Anflug an Überheblichkeit nahm die Klopp-Truppe nun den Fuß vom Gaspedal. Der FCK agierte weiter aus seiner stabilen Defensive. Bis zum Pausenpfiff tat sich nichts mehr, es ging mit der knappen Führung der Borussia in die Kabine. Das gleiche Bild präsentierten beide Teams mit dem Wiederanpfiff. Der 1.FCK blieb geduldig, stellte und stemmte sich energisch gegen Ball und Gegner und setzte selbst immer wieder teils ansehnliche und schnelle Gegenstöße, ohne jedoch das BVB-Tor wirklich in Gefahr zu bringen. Die meisten der mitgereisten rund 5.000 Lauterer auf den Tribünen fragten sich jedoch mehr als einmal, wie das funktionieren soll, trotz sicheren Kombinationen zum Torerfolg zu kommen, wenn keine Torchancen erarbeitet werden. Daran änderte auch Itay Schechter nichts wesentlich, der in der 50. Minute für den blassen und teils unsicheren Oliver Kirch gekommen war. Die Antwort folgte jedoch in der 60. Minute. Christian Tiffert mit einem langen Ball in den Strafraum, Piszczecks Klärungsversuch mutierte zu einer Art Querschläger und brachte auf halblinks Olcay Sahan in Position. Der Ex-Duisburger fackelte nicht lange, zog aus der Drehung mutig ab und drosch den Ball am verdutzten Roman Weidenfeller vorbei ins rechte Eck. Der Ausgleich mit einem sehenswerten Hammer-Tor! Der Lauterer Fanblock brodelte nun.</p>
<div id="attachment_4173" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4173" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/12/mit-tapferkeit-und-leidenschaft-teilerfolg-eingefahren/img_1807-2/"><img class="size-medium wp-image-4173" title="Der FCK auch bei Standards gefährlich" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/IMG_18071-300x172.jpg" alt="Der FCK auch bei Standards gefährlich" width="300" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Der FCK auch bei Standards gefährlich - in Halbzeit 2 nicht nur bei Standards</p></div>
<p>Fortan der BVB mit erheblich Wut im Bauch. Auch Klopp reagierte und brachte Mario Götze für Blaszczykowski (72.). Das Spiel der Borussia nahm nun gewaltig an Fahrt auf. Schwarz-gelb machte mächtig Druck, die Lauterer kämpften aufopferungsvoll und leidenschaftlich um den bis dahin festgehaltenen Punkt. Zahl und Qualität der Dortmunder Möglichkeiten nahmen nun sprunghaft zu. Hummels Kopfball landete am Pfosten, Lewandowski vergab frei vorm Tor (72.), wieder Lewandowski verpasste per Kopf (80.) und Mario Götze semmelte das Leder aus knapp 20 Metern mit einem satten Schuss an die Latte. Wahrlich, der 1.FCK hatte nun auch Glück – aber Glück musst Du Dir auch erarbeiten. Und sie ackerten an diesem späten Nachmittag und stemmten sich mit Leidenschaft dagegen einzubrechen. Aber nicht nur das. Der FCK blieb auch in der Schlussphase der Partie mit schnellen Kontern gefährlich. Streng genommen hatte daher nicht nur der FCK Glück, sondern auch der BVB. Glück, dass der ansonsten umsichtige Schiedsrichter Aytekin das Handspiel von Piszczek im Strafraum nicht als solches gesehen und gewertet hatte. Glück auch, dass Itay Schechter fast frei vorm Tor seinen Kopfball nicht an Weidenfeller vorbei im Netz unterbringen konnte (77.).</p>
<p>Marco Kurz schickte dann in der Schlussphase noch Adam Nemec für Dorge Kouemaha (77.) und Thanos Petsos für Pierre de Witt (83.) aufs Feld. Tempo und Gefährlichkeit blieben auch bis in die drei Minuten Nachspielzeit, die der Schiedsrichter obendrauf legte hoch. Der FCK blieb tapfer und leidenschaftlich standhaft und so reichte es für die Jungs von Marco Kurz. Abpfiff, einen Punkt beim Deutschen Meister eingesackt! Das tut gut!</p>
<div id="attachment_4174" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4174" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/12/mit-tapferkeit-und-leidenschaft-teilerfolg-eingefahren/img_1814-2/"><img class="size-medium wp-image-4174" title="Die Mannschaft nach dem Spiel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/IMG_18141-300x134.jpg" alt="Die Mannschaft nach dem Spiel" width="300" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mannschaft nach dem Spiel - Dank der Jungs an die Fans...und zurück!</p></div>
<p>Der schwarz-gelbe Tempel war nach der Partie dann auch schnell geleert – bis auf den Lauterer Block. Wer nicht gleich zum Bus musste, feierte auch noch lange hinter der Tribüne den hart erkämpften und hochverdienten Auswärtspunkt. Schön, dass sich dem vereinzelt auch Borussen-Fans anschlossen, wenngleich sich im anderen Lager mehr als Ernüchterung breit gemacht hatte. Die hatten uns in Gedanken schon vor der Partie filetiert!</p>
<p>Aber, aber, liebe Borussen! Es ehrt uns, wenn Ihr allenthalben unsere Fankultur hochleben lasst und es auch Euch imponiert, was unsere Treuen in Eurem Tempel an Choreo auffahren und auch sonst auf die Beine stellen. Aber Eure Pfeilspitzen in der <a href="http://www.schwatzgelb.de/2011_12_11_spielbericht_profis_bvb_-_1fc_kaiserslautern.html">Berichterstattung zum gestrigen Spiel</a> Richtung unserer Mannschaft sind inakzeptabel. Was Marco Kurz aus dem Kader mit dem kleinsten Etat der Liga (ca. 18 Millionen Euro) rausholt, ist aller Ehren wert! Ihr selber habt vor knapp sieben Jahren mit rund 122 Millionen Euro Verbindlichkeiten – rechnet man den Stadionrückkauf mit ein rund 180 Millionen Euro – selber schon mal in den schwarzen Abgrund der Zahlungsunfähigkeit geblickt. Namen wie René C. Jäggi, R. Wischemann oder J. Friedrich sind in unserem Lager auf alle Zeiten gebrandmarkt, weil Ursache dafür, dass wir heute mit vermeintlich namenlosen Spielern bei Euch auflaufen. Aber ganz ehrlich – lieber eine Schar Namenloser, die sich für unseren Traditionsverein den Arsch aufreißen, als eine seelenlose Horde überbezahlter internationaler Stars.</p>
<p>Wer weiß, wo Ihr heute stehen würdet, wenn Euer Hasardeur-Spiel mit Euren Finanzierungs-Eskapaden schief gegangen und Eure aktienpaketierten Finanz-Jonglierereien gänzlich in die Grütze gefahren worden wäre. Aus der Position einen mit 49 Millionen Euro gespickten Kader aufs grüne Geviert schicken zu können, lässt es sich trefflich über namenlose Gegner lästern. Aber nicht unsere Jungs haben Eure Tore gestern nicht geschossen, sondern Eure überbezahlten Rotznasen haben das nicht zu Wege gebracht, was Ihr erwartungsgemäß gegen die von Euch titulierte graue Maus der Liga haben wolltet!</p>
<p>Im Vorfeld der gestrigen Partie habe ich mit vielen Borussen gesprochen. Einer meinte treffend – &#8220;heute Abend spielt nicht meisterlich gegen abstiegsgefährdet, sondern Tradition gegen Tradition!&#8221; Applaus! Ich mag Euch, Ihr Borussen – grade weil unsere beiden Vereine aus der Vergangenheit viele Gemeinsamkeiten zieren. Uns deshalb zu attestieren, es würde sich in diesem Jahr keiner in der Liga für uns interessieren, gleicht einer krassen Fehleinschätzung. Oder setzt Ihr zur Gestaltung Eurer Heimspiele künftig doch lieber auf die zahlreichen Gäste aus Wolfsburg, Hoffenheim und Leverkusen? Bedenklich auch Euer Zitat zu Eurem Osttribünenpack! Hey, lasst Euch im Spannungsfeld der Kommerzialisierung des Fußballs nicht auch noch in Eurem Fanlager spalten! Ihr seid eine Borussen-Fangemeinde, ganz gleich ob Süd-, Ost- oder Westtribüne! Eines noch – wir freuen uns auf Euch, wenn Ihr im April wieder bei uns gastiert! Weil dann wieder Tradition gegen Tradition spielt und das findet leider immer weniger in der höchsten deutschen Eliteliga statt.</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Viel Energie, hoher Aufwand, wenig Ertrag</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 11:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Heimspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK kommt auch in seinem 7. Heimspiel trotz Überlegenheit nicht über ein Remis hinaus Zu der miserablen und inakzeptablen Leistung der Vorwoche in Nürnberg hatten sich alle Beteiligten bekannt. So geht Fußball nicht! Trainier Marco Kurz hatte mit Blick auf die Begegnung gegen Hertha eine deutliche Reaktion gefordert. Zumindest spielerisch, läuferisch und kämpferisch folgte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK kommt auch in seinem 7. Heimspiel trotz Überlegenheit nicht über ein Remis hinaus</strong></p>
<div id="attachment_4149" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4149" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_fans_012a/"><img class="size-medium wp-image-4149 " title="Vor dem Anpfiff - Mannschaften vor der Kulisse" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Fans_012A-300x138.jpg" alt="Vor dem Anpfiff - Mannschaften vor der Kulisse" width="300" height="138" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz Minus-Kulisse - die Westrribüne gut gefüllt und engagiert (© thof2011)</p></div>
<p>Zu der miserablen und inakzeptablen Leistung der Vorwoche in Nürnberg hatten sich alle Beteiligten bekannt. So geht Fußball nicht! Trainier Marco Kurz hatte mit Blick auf die Begegnung gegen Hertha eine deutliche Reaktion gefordert. Zumindest spielerisch, läuferisch und kämpferisch folgte die Mannschaft der scharfen Forderung des Trainers. Davon hatten sich lediglich 36.856 Zuschauer überzeugt, die bei regnerischem und trübem November-Herbstwetter den Weg ins Fritz-Walter-Stadion fanden. In der laufenden Saison ein echter Minusrekord!</p>
<p>Dennoch sahen die Besucher einen hellwachen 1.FCK, der von Beginn an das Heft in die Hand nahm und mit druckvollem Spiel dem Gegner den Schneid abkaufen und ihn zu Fehlern zwingen wollte. Eine erste Gelegenheit ergab sich folglich schon in der Anfangsphase, als Olcay Sahan aus günstiger Position draufhalten konnte (3.). In der 6. Minute war es dann auch der erzwungene Fehler, der die Roten Teufel jubeln ließ. Mit dem druckvollen Spiel servierte Christian Tiffert eine Flanke von der rechten Seite. Der Herthaner Abwehrspieler Roman Hubnik kam mit dem Kopf an den Ball, der dann unhaltbar für den Berliner Keeper im Netz einschlug.<span id="more-4145"></span></p>
<div id="attachment_4152" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4152" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_sahan_004a/"><img class="size-medium wp-image-4152 " title="Olcay Sahan, den Ball fest im Blick" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Sahan_004A-300x211.jpg" alt="Olcay Sahan, den Ball fest im Blick" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Olcay Sahan blieb trotz solider Leistung ohne Erfolg (© thof2011)</p></div>
<p>Das Tor gab Auftrieb, der FCK spielte weiter druckvoll, ließ die Berliner zwar kaum noch effektiv über die Mittellinie treten, doch wirkliche Torgefahr ging von den Mühen nicht aus. Die Berliner wurden in der Folge wacher und setzten Signale, dass zumindest kombinationssichere Konter zu ihren Stärken gehören. In der 14. Minute war es dann so weit. Ein Angriff über Olcay Sahan und Konstantinos Fortounis  wurde am Berliner Sechzehner geblockt. Die Hertha kam im Gegenzug über Christian Lell von rechts in den Lauterer Strafraum, Lell legte klug auf Raffael zurück und der Brasilianer schoss den Ball kompromisslos an Kevin Trapp vorbei ins lange Eck. Unentschieden, trotz deutlicher FCK-Überlegenheit. Ernüchternd!</p>
<p>Der 1.FCK war leicht geschockt. Die Flüssigkeit des Spiels ging verloren, der Spielaufbau war nicht mehr von der Rotznäsigkeit und der Sicherheit getragen wie zu Beginn der Partie. Glück, dass in dieser Phase sowohl Peter Niemeyer (17.) als auch Adrian Ramos (18.) die sich nun bietenden Möglichkeiten nicht verwerten konnten. Doch ab der 20. Minute spielten die Jungs von Marco Kurz wieder sicherer und bestimmender. Der FCK hatte die Partie in der Hand, verteilte Ball und Spiel sowohl über das zentrale Mittelfeld als auch über die Außenpositionen. Phasenweise alles sehr ansehnlich, aber es blieb wie in den Partien zuvor. Es fehlt an Durchschlagskraft die Kugel in das Viereck zu wuchten, drücken, knallen. Es fehlt auch in aussichtsreichen Positionen die Selbstsicherheit mal abzuziehen, mal was zu riskieren und den Erfolg zu erzwingen. Bezeichnend, dass bis zum Halbzeitpfiff, die sich bietenden Chancen absolute Hochkaräter waren – die allerdings jeden Weg fanden, nur nicht den ins Tor! Es ist zum Haare raufen (…wenn man welche hat), wie Florian Dick (31.) nach Tiffert Freistoß, Christian Tiffert (34.) per Kopf nach Bugera-Flanke, Dorge Kouemaha und Oliver Kirch (38.) nach Zuspiel von De Witt oder auch Konstantinos Fortounis (45.) mit einem Distanzschuss beste Chancen nicht verwerten konnten bzw. liegen ließen.</p>
<div id="attachment_4153" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4153" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_thomas_kraft_001a/"><img class="size-medium wp-image-4153" title="Thomas Kraft im Tor der Herthaner" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Thomas_Kraft_001A-300x199.jpg" alt="Thomas Kraft im Tor der Herthaner" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Rückhalt für die Berliner - Thomas Kraft im Berliner Tor (© thof2011)</p></div>
<p>Halbzeitpause, erst mal durchatmen. Marco Kurz ließ in der zweiten Hälfte Oliver Kirch &#8211; zu Recht &#8211; in der Kabine und brachte dafür mit Itay Schechter einen zweiten Stürmer.  Der FCK knüpfte da an, wo er in Halbzeit eins aufgehört hatte. Feldüberlegenheit, bissiges Spiel Vorwärtsbewegung. Einzig die Gefahr für das Tor des Gegners hielt sich in Grenzen und auch hier das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Alexander Bugera (48.), Christian Tiffert (55.), Konstantinos Fortounis (68.), Dorge Kouemaha (70.), Olcay Sahan (78.) oder Martin Amedick (87.) fehlten in aussichtsreichen Positionen und Situationen die Abgebrühtheit, die Ruhe, die Abgeklärtheit und der Killer-Instinkt aus den sich bietenden Möglichkeiten Zählbares zu machen. Ein Umstand, der schnellstens in der Quote verbessert werden muss.</p>
<p>Eine Erkenntnis, die aber seit Wochen schon über dem Kader schwebt. Angst essen Seele auf? Jungs, die Zuschauer haben Euch gestern in den druckvollen Minuten lautstark mitgetragen, von allen Tribünen. Die Fangemeinde ist gar nicht so anspruchsvoll. Kämpft, zeigt Leidenschaft, setzt Euch ein und Ihr werdet echte akustische Betze-Atmosphäre ernten – so wie gestern. Ballert, drückt, kämpft, semmelt dem Gegner einmal mehr die Pille rein (…und das muss gar nicht besonders gekonnt aussehen…) als der Euch, dann werden Euch die Leute auf den Händen aus dem Stadion tragen. Nehmt Euch das Gute von gestern als Motivation mit – und trefft endlich!</p>
<div id="attachment_4150" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4150" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_kouemaha_004a/"><img class="size-medium wp-image-4150" title="Dorge Kouemaha - kein Durchkommen" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Kouemaha_004A-300x207.jpg" alt="Dorge Kouemaha - kein Durchkommen" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Dorge Kouemaha muss an der Chancenverwertung arbeiten (© thof2011)</p></div>
<p>Die Zeit lief dann gestern einfach runter und bei aller spielerischen Dominanz bis zum Schluss, irgendwann war es das dann auch. Schluss! Schiedsrichter Weiner pfiff exakt nach 90 Minuten ab! Auch zum Unmut und zum Verdruss vieler Zuschauer. Wir waren doch grad dran! Nicht vergessen bitte, Schiedsrichter Weiner hatte in Halbzeit eins nach Ablauf der zwei Minuten Nachspielzeit bereits die Pfeife am Mund, als er einen sich anbahnenden Angriff der Lauterer auch weiterlaufen ließ. Auch hier hatte Pierre de Witt dann erst umständlich wieder auf die rechte Außenbahn gelegt, anstatt den riskanten direkten Weg zum Tor zu suchen. Aus 2 Minuten Nachspielzeit wurden fast drei. Und dann ist halt auch einfach irgendwann mal Schluss!</p>
<p>Der 1.FCK steht nun nach 15 Spieltagen auf dem Relegationsplatz, was sich trotz der Sonntagspartie des Tabellenletzten FC Augsburg wohl auch nicht mehr ändern dürfte. Aber der 1.FCK blickt vor den schweren Aufgaben in Dortmund (11.12., 15.30 Uhr) und beim letzten Heimspiel des Jahres gegen Hannover 96 (18.12., 15.30 Uhr) nicht gerade rosigen Zeiten entgegen. Die Mannschaft spielt einen für ihre Verhältnisse echt ansehnlichen guten Fußball, aber sie trifft nicht! Das ist das einzige Manko!</p>
<div id="attachment_4148" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4148" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_tiffert_008a/"><img class="size-medium wp-image-4148" title="Christian Tiffert mit Tempo" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Tiffert_008A-300x197.jpg" alt="Christian Tiffert mit Tempo" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Christian Tiffert blieb heute ohne Erfolg (© thof2011)</p></div>
<p>Dies aber allein und ausschließlich am Trainer festzumachen ist mir zu billig und zu einfach. Die Schreihälse, die das gestern einmal mehr lauthals bekundet haben, sollten vor Inbetriebnahme des Sprechapparates erst einmal den Denkapparat bemühen. Marco Kurz selbst hat nach dem Abpfiff den (lautstarken) Dialog mit einem Fan auf der Südtribüne gesucht. Es schreit sich halt leicht Kritik in das Weite des Stadions. Blöd nur, wenn der so Gescholtene den Dialog annimmt und auf einen zugeht? Unangenehm, lieber Besucher? Ich hoffe zumindest lehrreich.</p>
<p>Ähnlich geistreich haben sich auch die drei oder vier Störenfriede gezeigt, die in der Halle der Nordtribüne während der Übertragung der Pressekonferenz den Redebeitrag von Marco Kurz mit lautstarken „Trainer raus“ Rufen zu untermalen versuchten. Ich habe kein Problem damit in solchen Situationen gleich das direkte Gespräch von Angesicht zu Angesicht zu suchen. Bedauerlich, dass man sich gleich in Gefahr begibt, wenn man versucht so unflätigem Verhalten Einhalt zu gebieten. Mein lautstark vorgetragener Einwand, dass die Zwischenrufe aus mehreren Gründen hier und jetzt nicht angebracht sind verpuffte! Das Ganze mündete eher in die Situation, dass mir gleich mehrere der umstehenden selbsternannten Freizeit-Trainer Prügel angedroht haben. Wie billig!</p>
<div id="attachment_4151" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4151" href="http://www.queer-devils.org/2011/12/04/viel-energie-hoher-aufwand-wenig-ertrag/thof_fck_hertha_kurz_008a/"><img class="size-medium wp-image-4151" title="Marco Kurz emotional" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/12/thof_FCK_Hertha_Kurz_008A-300x220.jpg" alt="Marco Kurz emotional" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">An Marco Kurz liegt es nicht - Engagement und Emotion bis nach dem Schlusspfiff (© thof2011)</p></div>
<p>Leute, wenn Ihr Euer Alkohol-Level wieder auf ein Niveau runter gedrückt habt, das eine sachliche Diskussion erlaubt, dann könnt Ihr Euch gern bei mir melden. Wir können uns dann gern auch gleich am Trainingsgelände treffen, vielleicht diskutiert Marco Kurz ja mit. Aber ich vermute, wenn Ihr wieder nüchtern seid, dann scheißt Ihr Euch wahrscheinlich vor Euch selber in die Hose (…frei nach Wolfram Wuttke…)! Wie armselig!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Es ist schon ein Kreuz mit dem Bayer-Kreuz</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 23:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[Niederlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Ballack und Sidney Sam besiegeln FCK-Heimniederlage gegen Leverkusen Freitagabend, Flutlichtspiel, immerhin 42.245 Besucher, die den Weg ins Fritz-Walter-Stadion gefunden hatten. Dazu ein Gegner, dessen Aufgebot mit klangvollen Namen gespickt ist, dessen Kader-Etat den der Roten Teufel um ein Vielfaches übersteigt. Mit dem 13. Spieltag stand die  Heimpartie des 1.FCK gegen Bayer 04 Leverkusen an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Ballack und Sidney Sam besiegeln FCK-Heimniederlage gegen Leverkusen</strong></p>
<div id="attachment_4131" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4131" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_amedick_001-a/"><img class="size-medium wp-image-4131" title="Martin Amedick mit solider Leistung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Amedick_001-A-300x263.jpg" alt="Martin Amedick mit solider Leistung" width="300" height="263" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Amedicks Kopfballstärke konnte Leverkusen nicht in Gefahr bringen (© thof2011)</p></div>
<p>Freitagabend, Flutlichtspiel, immerhin 42.245 Besucher, die den Weg ins Fritz-Walter-Stadion gefunden hatten. Dazu ein Gegner, dessen Aufgebot mit klangvollen Namen gespickt ist, dessen Kader-Etat den der Roten Teufel um ein Vielfaches übersteigt. Mit dem 13. Spieltag stand die  Heimpartie des 1.FCK gegen Bayer 04 Leverkusen an. Es ging für beide Teams um viel. Die Werkself vom Rhein schickte sich an dem gesteckten Saisonziel hinterher zu hinken und seine Tabellensituation verbessern zu wollen. Der FCK hatte sich zum Ziel gesetzt seinen goldenen Oktober in den November hineinzutragen und den Abstand zum Abstiegsgespenst weiter zu vergrößern. Es war also angerichtet. FCK-Herz, was willst Du mehr!</p>
<p>Beide Teams starteten auch forsch und lebendig in die Partie. Es waren jedoch die Gäste, die in Person von Michael Ballack zu den ersten aussichtsreichen Einschussmöglichkeiten kamen. Doch einmal hatte Kevin Trapp aufgepasst (5.), einmal blieb der Ball in der Lauterer Abwehr hängen (6.). Aber auch der FCK begann mit Zug Richtung Tor. So ergaben sich gute Gelegenheiten für Dorge Kouemaha, der sich gegen immerhin vier Leverkusener durchsetzen konnte (8.) und auch für Kostas Fortounis, dessen Kopfball nur auf dem Tornetz landete (9.).<span id="more-4126"></span></p>
<div id="attachment_4132" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4132" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_fortounis_003-a/"><img class="size-medium wp-image-4132" title="Auch Kostas Fortounis heute glücklos" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Fortounis_003-A-300x210.jpg" alt="Auch Kostas Fortounis heute glücklos" width="300" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Hatte etliche gute Möglichkeiten ohne Torerfolg - Kostas Fortounis (© thof2011)</p></div>
<p>Die erste Halbzeit war fortan geprägt von temporeichem Spiel. Was die Leverkusener spielerisch an Vorteilen verbuchen konnten, dem setzte die junge Lauterer Truppe engagiertes, teils schnelles und ansehnliches Kombinationsspiel entgegen, dem in der Regel leidenschaftliche Balleroberung vorausging. Wirklich kurzweilig anzuschauen, wie sich die Roten Teufel mittlerweile ihr eigenes Spiel erarbeiten. Kein zähes Ballgeschiebe, nein, erfrischendes Umschalten von Defensive in Offensive. Ergo, der Zug zum Tor findet seine Richtung. Einzig die letzten Meter leiden noch immer unter vehementer Ladehemmung und Zielsicherheit. Unterm Strich sprach auch am Freitag die Statistik für den 1.FCK. Mehr Torschüsse, mehr Chancen, mehr Standard-Situationen, mehr Ecken! Die meisten Vorteile auch in Halbzeit eins erarbeitet, in der die Roten Teufel vor dem Pausenpfiff noch einmal ordentlich Dampf machten. Vor allem erneut Dorge Kouemaha und Kostas Fortounis erarbeiteten sich noch gute Möglichkeiten ehe Schiedsrichter Kinhöfer zum Pausentee bat.</p>
<p>Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine, der FCK war weiterhin bemüht, aber es fehlte einfach die Durchschlagskraft. Die demonstrierte im Leverkusener Spiel einmal mehr Michael Ballack, der in der 54. Minute nach Zuspiel von Sidney Sam in zentraler Position aus 20 Metern Entfernung einen satten Schuss Richtung Lauterer Tor schickte. Kevin Trapp dabei einmal nicht mit der gewohnten hundertprozentigen Konzentration. Kein beherztes Zupacken, aber auch kein energisches Wegfausten – und der Abwehrversuch geriet zur Farce. Der Ball rutschte dem Lauterer Keeper über die Hände und schlug im langen Eck ins Netz ein. Leverkusen führte, Kevin Trapp war bedient! Nicht liegen bleiben, nicht hängen lassen, Grosser – auf, weiter geht’s!</p>
<div id="attachment_4133" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4133" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_kouemaha_015-a/"><img class="size-medium wp-image-4133" title="Dorge Kouemaha gefährlicher Aktivposten" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Kouemaha_015-A-300x237.jpg" alt="Dorge Kouemaha gefährlicher Aktivposten" width="300" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Dorge Kouemaha konnte den Ball nicht im Bayer-Tor unterbringen (© thof2011)</p></div>
<p>Die junge Truppe von Marco Kurz war zwar nicht verunsichert, aber dennoch geschockt. Die Aktionen waren erst einmal von mehr Sicherheit geprägt, die Kombinationen nicht mehr mit der bislang gezeigten Geschwindigkeit und Zielstrebigkeit vorgetragen. Leverkusen hatte nun mehr vom Spiel, auch wenn sich erneut für Kouemaha (61.) und für Fortounis (62.) Gelegenheiten auf Seiten des FCK ergaben. Doch blieb den Lauterer Offensivbemühungen die Wucht und der tödlicher Erfolg versagt. Letzteren wiederum erarbeitete sich Bayer Leverkusen staubtrocken. Sidney Sam wurde in der 70. im Strafraum mit einem quer gelegten Ball in aussichtsreiche Position gebracht. Der frühere Lauterer fackelte nicht lange und schoss den Ball an Kevin Trapp vorbei flach ins linke untere Eck. Leverkusen führte 0:2!</p>
<p>Obwohl Marco Kurz für die Schlussoffensive mit Itay Schechter ab der 62. Minute und Adam Nemec sowie Richard Sukuta-Pasu nun gleich fünf gelernte Offensivkräfte auf dem Rasen hatte, es reichte nicht, sich noch zwingende und hochkarätige Torchancen herauszuarbeiten, die noch einmal die Wende bedeutet hätten. Martin Amedick hat Recht mit seiner neulich geäußerten Interview-Aussage, dass der Funke immer vom Feld auf die Tribünen überspringen muss. Das war es, was den 1.FCK bei Heimspielen in den erfolgreichen Dekaden oft auszeichnete. Diese bedingungslose und manchmal erdrückende Gier in den Schlussminuten den Ball wenigstens noch zu einem Unentschieden über die gegnerische Torlinie zu kotzen. Oder wenn ein knapper Vorsprung eisern und verbissen gegen einen drängenden Gegner verteidigt wurde, bis zur (fast) völligen Erschöpfung. Eine Körpersprache der meist rot gekleideten Protagonisten, die jedem Zuschauer auf den Tribünen das Gefühl durch die Adern trieb, dass dies doch noch zu schaffen sein könnte. Schlussviertelstunde auf dem Betzenberg, das war (manchmal) ein Atmosphärenwechselspiel vor dem so mancher Gegner auch einen riesengroßen Respekt hatte und bei dem so mancher Gegner sicher geglaubte Punkte noch in der Pfalz zurück ließ, ja lassen musste!</p>
<div id="attachment_4129" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4129" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_shechter_005-a/"><img class="size-medium wp-image-4129" title="Itay Schechter kam für die Schlussoffensive" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Shechter_005-A-300x211.jpg" alt="Itay Schechter kam für die Schlussoffensive" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Nach seiner Einwechslung ohne Durchschlagskraft - Itay Schechter (© thof2011)</p></div>
<p>Leider nicht so am vergangenen Freitag. Nicht weil die Mannschaft unzulänglich gespielt hätte. Nein, spielerisch besticht das junge Team von Marco Kurz mittlerweile mannigfaltig und straft in vielen fußballerischen Belangen zahlreiche Kritiker Lügen. Nicht jedoch in punkto Torausbeute. Nur 10 Treffer in 13 Partien. Daran müsst Ihr arbeiten, Jungs. Aber tun wir nicht so, als wüssten Mannschaft und Trainerstab das nicht. Leider wieder ein Heimspiel verloren, leider gegen Bayer 04 Leverkusen, gegen die der 1.FCK lange keinen Sieg einfahren konnte. Lediglich der Heimsieg im DFB-Pokal im Aufstiegsjahr im Herbst 2009 steht hier zu Buche. Damals eine Partie mit ähnlichen Vorzeichen. David gegen Goliath und der vermeintlich Kleinere hatte den Sieg davon getragen. Auch weil man schon früh das verbuchen konnte, was nunmehr verwehrt blieb, ein Tor zu erzielen. Ohne geht es halt leider nicht!</p>
<p>Dennoch hat die Mannschaft des 1.FCK dann noch Akzente gesetzt. Nicht während der regulären Spielzeit. Vielmehr nach dem Abpfiff. Heimspiel verloren und dennoch kam das komplette Team vor den Zaun der Westtribüne, um sich bei den treuesten der Treuen zu bedanken. Auch kein häufiges Bild in der höchsten deutschen Spielklasse, dass ein im Heimspiel unterlegenes Team die Nähe zu den Fans sucht! Diese gaben es zurück, auch wenn sich am Freitagabend das Stadion im Gesamten – verständlicherweise  &#8211; viel schneller leerte als sonst. Aber auch diese Schlussbeobachtung zeigt, dass hier zwischen Mannschaft und Fankultur etwas zusammenwächst. Räumen wir dem Zeit und Kredit ein, auf dass die Verbindung nachhaltig Rendite bringen möge. Wenn Ihr in den künftigen Partien auch wieder schneller und vor allem häufiger trefft, Jungs, dann wird das der Klebstoff für Beständigkeit in vielfältiger Weise.</p>
<div id="attachment_4130" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4130" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/22/es-ist-schon-ein-kreuz-mit-dem-bayer-kreuz/thof_fck_leverkusen_abel_003-a/"><img class="size-medium wp-image-4130" title="Gezeichneter Mathias Abel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_FCK_Leverkusen_Abel_003-A-300x200.jpg" alt="Gezeichneter Mathias Abel" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Leider auch persönlich nicht mit einem blauen Auge davon gekommen - Mathias Abel bedankt sich bei den Fans (© thof2011)</p></div>
<p>Die bescheidene und peinliche Zahl von lediglich rund 1.000 Gästefans hatte sich übrigens zu dem Zeitpunkt, als die Roten Teufel noch ihre Runde drehten längst aus ihrem Block im Osten des Fritz-Walter-Stadions verflüchtigt. Auch weil sich ihr siegreiches Team zu dem Zeitpunkt bereits auf dem Weg zur Dusche befand. Wollten die einfach nur schnell heim zu ihrem Bayer-Kreuz? Kennen die nach Auswärtssiegen keine Rituale, die sie mit ihren Anhängern zelebrieren? Schon irgendwie ein Kreuz mit dem (synthetischen) Werks-Club. Aber schön zu spüren, dass es scheinbar doch feine Unterschiede gibt zur Fankultur bei einem Traditionsverein und so manchem andern Club in der Eliteklasse des deutschen Fußballs. Am kommenden Samstag steht uns zumindest in punkto Tradition ein ebenbürtiger Gegner gegenüber. Betrachtet man den Tabellenstand, dann trifft das in sportlicher Hinsicht nicht minder zu. Auf nach Nürnberg und einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Dem Kraichgauer Dorfclub die Show gestohlen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 18:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK entführt mit spielerisch bester Saisonleistung hochverdient einen Punkt aus Hoffenheim Es war zum Haare raufen. Da brillierten die Roten Teufel mit sicherem, energischem, druckvollem Kombinationsspiel und trugen vor allem in Halbzeit zwei einen auf den anderen Angriff Richtung Hoffenheimer Tor. Doch auf den letzten Metern schien der Ball den Kasten von Tom Starke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK entführt mit spielerisch bester Saisonleistung hochverdient einen Punkt aus Hoffenheim</strong></p>
<div id="attachment_4108" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4108" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_team_004-a/"><img class="size-medium wp-image-4108 " title="Willensstärke -  die Mannschaft auf dem Weg zum Anstoss" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Team_004-A-300x184.jpg" alt="Willensstärke -  die Mannschaft auf dem Weg zum Anstoss" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Der 1.FCK entführt zurecht einen Punkt aus dem Kraichgau (© thof2011)</p></div>
<p>Es war zum Haare raufen. Da brillierten die Roten Teufel mit sicherem, energischem, druckvollem Kombinationsspiel und trugen vor allem in Halbzeit zwei einen auf den anderen Angriff Richtung Hoffenheimer Tor. Doch auf den letzten Metern schien der Ball den Kasten von Tom Starke einfach nicht mehr entscheidend gefährden zu wollen. In der 73. Minute dann die Lösung der Aufgabenstellung. Tiffert mit einem langen Ball auf den eingewechselten Richard Sukatu-Pasu. Der lässt den halbhohen Ball gekonnt und gefühlvoll mit der Brust abtropfen. Der bei ihm postierte Dorge Kouemaha visiert das Leder an und drischt die Kugel aus 20 Metern mit einem fulminanten Schuss Richtung Hoffenheimer Tor. Dort schlägt der Ball rechts oben im Netz ein. Ausgleich! Mehr als 5.000 Lauterer Kehlen brüllen ihre Erleichterung explosionsartig in den Kraichgauer Abendhimmel!<span id="more-4098"></span></p>
<div id="attachment_4102" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4102" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_bugera_005-a/"><img class="size-medium wp-image-4102" title="Spielsicherheit - Alexander Bugera (fast) wieder der Alte" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Bugera_005-A-300x200.jpg" alt="Spielsicherheit - Alexander Bugera (fast) wieder der Alte" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Im Moment ein verlässlicher Eckpfeiler - Alexander Bugera am Samstag wieder ganz stark (© thof2011)</p></div>
<p>Mit dem Treffer kurz vor der Schlussviertelstunde hatte sich der 1.FCK für seine Dominanz auf dem Feld belohnt. Eine spielerische Dominanz, die man vor der Partie sicher eher von der millionenschweren Truppe aus Hoffenheim erwartet hätte. Marco Kurz hatte auf die gleichen elf Spieler gebaut, die auch in Hamburg die Anfangsformation bildeten und von Anfang an versteckte sich der FCK nicht. Schon in den Anfangsminuten zeigten die Roten Teufel, dass sie hier etwas holen wollten und konnten. So boten sich Konstantinos Fortounis (3.) und Olcay Sahan (10.) erste gute Möglichkeiten. Auch wenn in der ersten halben Stunde keine wirklich zwingenden Möglichkeiten zustande kamen, die Lauterer Mannschaft diktierte das Spiel und hatte die Partie im Griff.</p>
<p>Bezeichnend, dass die TSG erst in der 26. Minute eine erste gefährlichen Situation kreierte. Durch eine Standardsituation. Bei einem Freistoß von Salihovicic aus gut 25 Metern bewahrte die Latte den FCK vor einem Rückstand. Postwendend dann wieder der 1.FCK. Konstantions Fortounis, der am heutigen Tag eine brillante Partie ablieferte, setzte einen strammen Schuss Richtung Kasten von Tom Starke, doch der Ball strich knapp an selbigem vorbei. Der Grieche in Diensten der Pfälzer scheint zu wachsen und von Spieltag zu Spieltag aufzuzeigen, welcher Rohdiamant in ihm steckt. Der Junge wird uns noch sehr viel Freude machen, das zeichnet sich ab! In Minute 30 dann die beste FCK-Chance bis dahin. Dorge Kouemaha mit einem tollen Zuspiel auf Christian Tiffert. Doch die Kugel kam etwas zu unpräzise und ging knapp links am Tor vorbei.</p>
<div id="attachment_4107" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4107" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_amedick_004-a/"><img class="size-medium wp-image-4107" title="Zuverlässigkeit - Martin Amedick im Luftkampf" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Amedick_004-A-300x225.jpg" alt="Zuverlässigkeit - Martin Amedick im Luftkampf" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Martin Amedick trotz eines Patzers mit einer soliden blitzsauberen Leistung (© thof2011)</p></div>
<p>Dann wie aus dem Nichts, die Führung für die Hoffenheimer. Einmal in der Defensive etwas zu nachlässig, der so überlassene Ball landet auf der Außenbahn bei Braafheid, der durch die Lauterer Deckung hindurch scharf in die Mitte spielt. Dorthin tankte sich Ibisevic. Eben dorthin, wo ein Stürmer sich hin zu orientieren hat. Der Hoffenheimer netzt aus kurzer Distanz ein, Führung für die Kraichgauer Millionentruppe! Schmeichelhaft! Doch auch in der Folge ließ sich der FCK nicht durch den Rückstand beeindrucken und zog weiter sein eigenes Spiel auf. Immer begleitet von den nimmermüden Gesängen der mitgereisten rot-weißen Karavane!</p>
<p>Wieder Konstantin Fortounis in der 38. Minute mit der Chance zum Ausgleich. Doch sein beherzter Schuss aus knapp 18 Metern ging knapp am Tor vorbei. Die Hoffenheimer kamen vor dem Halbzeitpfiff doch noch einmal zu einer nennenswerten Chance. Wieder nur durch einen Freistoß. Den leicht abgefälschten Ball lenkte Kevin Trapp mit einer tollen Parade noch am Pfosten vorbei. Guter Kevin Trapp!  Noch vor dem Pausentee zwei bezeichnende Szenen. Der umsichtige Schiedsrichter Günter Perl aus München ermahnte den Hoffenheimer Keeper nicht auf Zeit zu spielen! Ja, die vermeintlich so heimstarken Kraichgauer wollten ihre knappe Führung mit in die Kabine nehmen! Ey, Ihr hattet Heimspiel, Ihr Millionarios!</p>
<div id="attachment_4110" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4110" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_sahan_010-a/"><img class="size-medium wp-image-4110" title="Schnelligkeit - Olcay Sahan im Laufduell" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Sahan_010-A-300x200.jpg" alt="Schnelligkeit - Olcay Sahan im Laufduell" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Olcay Sahan findet mehr und mehr zu der von ihm erwarteten Qualität (© thof2011)</p></div>
<p>Nach dem Wechsel, unverändertes Bild. Der 1.FCK diktierte das Geschehen auf dem Rasen, ohne dass den Kraichgauern gestattet wurde sich filigran zu entfalten. Konnten die heute nicht oder wollten die nicht? Oder hatten die Roten Teufel einfach nur fest das Heft in der Hand und nahmen den Badenern so wirklich die Lust am Spielen? Zumindest hatte sich das Team um Kapitän Christian Tiffert sichtlich selber nahezu in einen Lust-Rausch hineingespielt. Immer wieder den Spielaufbau des Gegners zerstört, um postwendend den an diesem Spieltag sprühenden eigenen Spielwitz nach vorne zu tragen. Einzig die Sicherheit im Abschluss wird in den kommenden Wochen den Trainingsplan von Marco Kurz weiter mitbestimmen, aber auch das ist trainier- und lernbar. Wäre das junge Team hier schon weiter, so hätten Pierre de Witt (47.), Dorge Kouemaha (52.) und Konstantinos Fortounis (55.) bereits mit Beginn von Halbzeit zwei mit ihren aussichtsreichen Möglichkeiten Fakten schaffen können. Stattdessen wie aus dem Nichts fast der zweite Hoffenheimer Treffer. Martin Amedick im Stellungsspiel einmal nicht richtig aufgepasst, Ibisevic läuft auf Kevin Trapp zu, doch der Lauterer Keeper macht im Herauslaufen mit einer bärenstarken Aktion die Chance für die Hoffenheimer zunichte.</p>
<div id="attachment_4109" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4109" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_kouemaha_014-a/"><img class="size-medium wp-image-4109 " title="Durchschlagskraft - Dorge Kouemaha mit tollem Spiel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Kouemaha_014-A-300x216.jpg" alt="Durchschlagskraft - Dorge Kouemaha mit tollem Spiel" width="300" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Dorge Kouemaha direkt nach seinem fulminanten Hammer-Tor (© thof2011)</p></div>
<p>Marco Kurz brachte Richard Sikuta-Pasu und Itay Schechter. Zusätzlicher Wind für das Lauterer Offensivspiel. Hoffenheim hatte nun immer mehr Mühe so etwas wie Offensive aufzubauen. Den Lauterern fehlte trotz spielerischer Überlegenheit die Abgebrühtheit mit einer zündenden Idee die vielbeinige Abwehr der blau-weißen auszuhebeln. Bis eben zu dieser 73. Minute – rumms! Wer nun von Hoffenheimer Seite eine Schlussoffensive erwartet hätte, der dem Wert dieses Kaders oder dem Etat dieses Vereins würdig und angemessen gewesen wäre, sah sich getäuscht. Ihr verwöhnten Luschen! Stattdessen hagelte es gerade in der Schlussphase gelbe Karten für die Schäfchen von Stanislawski. Lagen da schon die Nerven blank? Dennoch kam auch Hoffenheim vor dem Abpfiff noch zu Spielanteilen und mit mehr mannschaftlicher Geschlossenheit nach dem Vorbild des 1.FCK hätte die Truppe vielleicht noch was stemmen können. Hat sie aber nicht, Punkt!</p>
<p>Der letzte Aufreger gehörte dann noch einmal dem 1.FCK. Mit einer hohen Hereingabe tankt sich Itay Schechter in zentraler Position in den Strafraum. Im Kampf um den Raum hält ihn sein Gegenspieler Braafheid eindeutig fest und nötigt ihn auf den Boden. Schade, weder der Mann an der Linie noch der sonst gute Schiedsrichter Perl hatten die Situation im Bewegungsgedränge von FCK-Offensive und TSG-Defensive richtig gesehen und interpretiert. So mancher Schiri hätte hier auf den Punkt gezeigt. In Nürnberg zumindest, der hat!</p>
<div id="attachment_4103" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4103" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/06/dem-kraichgauer-dorfclub-die-show-gestohlen/thof_hoffenheim_fck_fans_002/"><img class="size-medium wp-image-4103" title="Leidenschaft - die treuen Fans des 1.FCK" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/thof_Hoffenheim_FCK_Fans_002-300x200.jpg" alt="Leidenschaft - die treuen Fans des 1.FCK" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz Verbots von Fan-Utensilien, die Fans des Traditionsvereins 90 Minuten engagiert (© thof2011)</p></div>
<p>Sei’s drum, der FCK darf mit stolz geschwellter Brust den einen Punkt aus dem Kraichgau mitnehmen. Jungs, packt auf jeden Fall das Gefühl ein, das an dieser geschlossenen und überragenden Mannschaftsleistung hängt und konserviert Euch das mit der Bitte um Wiederholung! Es hat saumäßig Spaß gemacht Euch gestern beim Fußballspielen zuzuschauen! Darüber waren sich die meisten der mitgereisten Fans auf allen Tribünen in der &#8220;Grüne-Wiese-Sport-Arena&#8221; einig. Auch die hatten alles gegeben. Leider ist es in Hoffenheim scheinbar neuerdings verboten die in der gesamten Republik in der Fanszene üblichen Accessoires mit zu bringen. Zumindest für uns als Gäste. Die Gefährlichkeit von Spruchbändern, Megaphonen und insbesondere Fahnenstangen wird aber auch der Grund sein, warum Ihr Euren schniegel-nagel-neuen Krempel in geordneter, akkurater Manier vor dem Anpfiff auf dem Rasen spazieren tragt? Schön Abstand halten, damit dem Nachbarn nicht ne Fahnenstange auf den Kopf fällt. Aber der FCK-Tross kam auch ganz ohne die ach so gefährlichen Hilfsmittel aus. Der rot-weiße Anhang hat über 90 Minuten Radau und Rabbatz gemacht und dem Retorten-Club sichtbar vor Augen und hörbar vor Ohren geführt, wie das geht, wenn Fan-Dasein aus dem Herzen kommt. Allerdings – das auf dem Rasen, das kann man trainieren, das auf der Tribüne nicht! Das muss wachsen!</p>
<p>Übrigens, liebe Hoffenheimer, bis Ihr es schafft in einem fremden Stadion mal 5.000 Fans aus Eurem überschaubaren Lager aufzubieten, werden noch lange Jahre ins Land ziehen. Wenn Ihr es überhaupt hinkriegt. So geht Fankultur, nicht anders! Ach ja, noch eins – stampft bitte, bitte Eure blauen Weihnachtsmänner wieder ein, die Ihr im Fanshop und im Stadionumfeld zum Verkauf angeboten habt! Bevor sich Heerscharen von Kindern Augenkrebs holen und ihren Glauben an tradierte Werte verlieren. Es gibt nun mal kulturhistorische Ecken in unserer Gesellschaft, die sind und bleiben rot, nicht blau! Daran wird auch Euer vieles Geld nichts ändern, bzw. das viele Geld Eures Mäzens!</p>
<p>Für den FCK-Anhang gab es noch lange nach dem Abpfiff viel zu feiern und viel zu diskutieren und das Schöne daran, das meiste nur positiv! Die Mannschaft zeigt im Moment die ersten fußballerischen Früchte des viel beschworenen Lernprozesses! Wir sollten weiter Geduld haben, dann werden wir noch viel mehr Freude am FCK-Spiel haben. Fast schade, dass nun Länderspielpause ansteht, es läuft grad. Aber an darf sich sicher sein, Marco Kurz wird auch diese Zwangspause nutzen. Trotz aller Euphorie, es gibt ja noch einiges zu trainieren und zu lernen. Wir freuen uns auf die nächsten Prüfungen dazu!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Goldenen Oktober leider nur mit Silberstreifen verziert</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 23:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärts]]></category>
		<category><![CDATA[Unentschieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1.FCK schafft in der Hansestadt trotz Überzahl leider nur ein Remis beim Bundesliga-Dino HSV Beim späten Sonntagsspiel zwischen dem Hamburger SV und dem 1.FC Kaiserslautern war etwa eine Stunde gespielt. Es lief die Phase in der ein altgedienter Fan-Veteran aus dem Lager des 1.FCK neben mir an der Balustrade des Oberrangs im durchgestylten Volksparkstadion (neuerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK schafft in der Hansestadt trotz Überzahl leider nur ein Remis beim Bundesliga-Dino HSV</strong></p>
<div id="attachment_4064" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4064" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/01/goldenen-oktober-leider-nur-mit-silberstreifen-verziert/img_1756/"><img class="size-medium wp-image-4064" title="Tolle Lauterer Choreo" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1756-300x224.jpg" alt="Tolle Lauterer Choreo" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Wenig Platz für bunte Spiele - kleine Choreo im engen Fan-Käfig (© mg)</p></div>
<p>Beim späten Sonntagsspiel zwischen dem Hamburger SV und dem 1.FC Kaiserslautern war etwa eine Stunde gespielt. Es lief die Phase in der ein altgedienter Fan-Veteran aus dem Lager des 1.FCK neben mir an der Balustrade des Oberrangs im durchgestylten Volksparkstadion (neuerdings Imtech-Arena) lautstark vor sich hin sinnierte &#8211; &#8220;die betteln um den Ausgleich, die betteln da unten einfach um den Ausgleich – Matthias, sag doch mal was!&#8221; Die Hilflosigkeit in den Worten des Leidensgenossen neben mir, spiegelte das wieder, was sich dem geneigten Betrachter des Geschehens seit Beginn der zweiten Halbzeit offenbarte. Der 1.FCK führte bis zum Pausentee hochverdient (nur) mit 1:0 und schickte sich nun an, den Gegner zum Frühlingserwachen im Herbst quasi einzuladen. Einzig die Hanseaten schienen die Nachlässigkeiten der Lauterer Mannschaft nicht in Zählbares wandeln zu wollen, oder nicht zu können. Doch in der 65. Minute war es dann so weit – der athletische und immer emsige Gökhan Töre kam bei einem schnell vorgetragenen Angriff von der rechten Seite zur Flanke und fand punktgenau den Kopf von Guerrero. Martin Amedick konnte nicht mehr entscheidend eingreifen und stören, der Ball landete unhaltbar für Kevin Trapp im Lauterer Netz – Ausgleich, 1:1!</p>
<p><span id="more-4057"></span>Dabei hatte die Auswärtspartie an der Elbe nach dem schweren Pokal-Fight am Main vom vergangenen Mittwoch für den 1.FCK so vielversprechend begonnen. Die Lauterer signalisierten trotz Ein-Mann-Sturm von Beginn an, sich hier nicht verstecken zu wollen. So zog Pierre de Witt schon nach 3 Minuten aufs Hamburger Tor ab, das Leder pfiff nur ganz knapp am Kasten der Hamburger vorbei. Erste Duftmarke in Richtung Waterkant. Marco Kurz hatte erneut umgestellt. Itay Schechter blieb draußen, für ihn stand Konstantinos Fortounis in der Startelf. In der Defensive tauschten Rodnei und Mathias Abel wieder die Auftakt-Rolle. Der FCK kontrollierte Spiel und Gegner. Die Hamburger hatten eine klare Zielvorgabe, heute solle ein Dreier eingefahren werden! Doch in den ersten 20 Minuten tat sich das Liga-Gründungsmitglied mit der Raute auf der Brust eher schwer. Zu ideenlos die vorgetragenen Kombinationen, zu harmlos die Spielideen – aber auch zu kompakt und konzentriert die Lauterer Deckung. Matze Abel lieferte dabei eine überragende Partie und zwar über die gesamte Spielzeit. Leidenschaftlich überhaupt die gesamte Deckungsreihe, mitsamt den Kollegen aus den vorderen Reihen. Einzig Martin Amedick hatte am gestrigen Abend die ein oder andere Unsicherheit oder Unkonzentriertheit. Komm, Junge, nicht schlapp machen, die Runde ist noch lang! Übrigens auch die Spieleröffnung und das Umschalten in die Offensive löst das junge Team von Marco Kurz von Spieltag zu Spieltag ansehnlicher. Es hat vor allem in Halbzeit eins höllisch Spaß gemacht der jungen Truppe zuzuschauen!</p>
<p>In der 22. Minute dann gellendes Pfeifkonzert des Hamburger Publikums. Schiedsrichter Markus Schmidt hatte dem Hamburger Slobodan Rajkovic gerade den roten Karton vor die Nase gehalten. Der Hamburger Defensivmann hatte Sekunden zuvor im Laufduell mit Christian Tiffert den Ellbogen ausgefahren und mit diesem den Ex-Duisburger ausgeknockt. Tiffi musste außerhalb des Spielfeldes mit blutender Augenbraue behandelt und genäht werden. Fortan der HSV also nur noch mit 10 Mann. Das hatten wir diese Saison doch schon mal? Dennoch blieb der FCK überlegen und bestimmte das Geschehen in allen Bewegungsrichtungen des eigenen und des Hamburger Spiels. In der 38. Minute dann der verdiente Lohn der Mühen. Olcay Sahan setzte sich energisch und genial auf der rechten Seite gegen Aogo durch. Mit einer präzisen Flanke dann im Rücken der HSV-Abwehr der Wechsel auf die linke Seite. Fortounis legte von dort quer in die Mitte, wo Pierre de Witt die Keule auspackte und mit einem wuchtigen Schuss das Leder rechts oben ins Hamburger Gehäuse donnerte. Der Hammer hat das Zeug zum Tor des Monats!</p>
<div id="attachment_4065" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4065" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/01/goldenen-oktober-leider-nur-mit-silberstreifen-verziert/img_1764/"><img class="size-medium wp-image-4065 " title="Dank an die Fans" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1764-300x224.jpg" alt="Dank an die Fans" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Abpfiff, der Kader bedankt sich bei den rund 3.000 mitgereisten Fans (© mg)</p></div>
<p>Die Hamburger nun genötigt energischer aufzutreten, wollte man gegen diese spielfreudige und kompakte Lauterer Elf nicht vollends den Kürzeren ziehen. Eine erste Antwort kam postwendend. Marcell Jansen kam auf der Gegenseite zum Schuss Das Leder klatschte gegen die Unterkante der Latte, flog aber zurück ins Spielfeld. Der glänzend aufgelegte Kevin Trapp wäre hier absolut machtlos gewesen! Doch die Roten Teufel ließen sich dadurch nicht verunsichern und blieben selber am Drücker. Kurz vor dem Pausentee kam erneut Fortounis zum Schuss, doch Drobny konnte den leicht abgefälschten Ball grade noch über die Latte lenken.</p>
<p>Nach dem Wechsel war eines zu erwarten – der HSV würde giftiger aus der Kabine kommen, griffiger, direkter, aggressiver, willensstärker, fordernder, gefährlicher, auch mit nur 10 Mann! Doch was mit dem Wiederanpfiff zunächst passierte, war – nichts! Der 1.FCK verharrte in Passivität und schien mit viel Ballgeschiebe den knappen Vorsprung verwalten zu wollen. Der HSV witterte seine Chance und wurde zaghaft nicht nur mutiger sondern auch spielsicherer und gefährlicher. In der 59. Minute dann Schrecksekunde für den Anhang aus der Pfalz. Guerrero kam zum Kopfball, der zwar im Netz landete, doch das Schiedsrichtergespann hatte ein Handspiel gesehen. Glück für den 1.FCK! Dann in der 65. Minute doch der Ausgleich durch Guerrero nach glänzender Vorarbeit von Töre. Nun war Feuer unterm Dach. Der Hamburger Anhang wollte mehr und die mittlerweile leidenschaftlich agierenden Norddeutschen machten dem FCK das Leben nun zusehends schwerer. Dennoch steckten die Roten Teufel nicht auf. Schon kurz nach dem Ausgleich hatte Kouemaha nach glänzendem Zuspiel von Sahan die Chance erneut die Führung herauszuschießen. Doch die Hamburger Deckung einen Tick schneller, Chance vertan.</p>
<p>Olcay Sahan musste nun dem Pokal-Joker Sukuta-Pasu weichen, später kam Itay Schechter für Pierre de Witt, der einmal mehr – nicht zuletzt wegen dem Führungstreffer – eine glänzende Partie abgeliefert hatte. Doch zunächst blieb der HSV noch am Drücker. Wieder Guerrero, der aus spitzem Winkel einfach draufhielt. Kevin Trapp parierte bravourös! Der HSV brachte mit nur 10 Mann nun mehr Druck auf den Rasen, als die Roten Teufel. Doch auch der 1.FCK fand noch einmal zu druckvollem Spiel zurück. Nach einer Ecke kam Matze Abel zum Kopfball, traf jedoch nur das Lattenkreuz. Dann letzter Wechsel auf Lauterer Seite, Thanos Petsos kam für Kostas Fortounis. Die Spannung sollte bis zum Schlußpfiff bleiben, der mit 2 Minuten Nachspielzeit noch einige Momente auf sich warten ließ. So kam auch Christian Tiffert noch einmal zu einer Schussmöglichkeit, verfehlte jedoch knapp. Es blieb beim Unentschieden, das letztlich auch verdient war. Der 1.FCK hatte eine engagierte und souveräne 1. Halbzeit geliefert, der HSV hat sich in Unterzahl in Halbzeit zwei heran gekämpft. Sicher auch bedingt durch die augenscheinliche Passivität der Lauterer Protagonisten. Aber sei’s drum, nehmen wir den Punkt mit und unterstreichen wir für die nächsten anstehenden schweren Aufgaben das Positive, das wir aus dem Gastspiel in Hamburg mitnehmen können.</p>
<div id="attachment_4063" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4063" href="http://www.queer-devils.org/2011/11/01/goldenen-oktober-leider-nur-mit-silberstreifen-verziert/img_1743/"><img class="size-medium wp-image-4063" title="Besuch im HSV-Museum" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1743-300x224.jpg" alt="Besuch im HSV-Museum" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Lauterer Fangruppen wurden von den HSV-Museums-Machern durch die HSV-Gechichte geführt (© mg)</p></div>
<p>Übrigens, immerhin waren fast 3.000 Fans dem FCK in den hohen Norden gefolgt. Das an einem Sonntagabend (…hoch leben die Anstoßzeiten der DFL…)! Wer solche Paarungen auf einen Sonntagabend legt, denkt an alles und jeden, aber ganz sicher nicht an die Fans, am allerwenigsten an die Gästefans! Ihr hochbezahlten Rechenschieber-Fetischisten und Organisations-Pfeifen könnt Euch auch nach Abpfiff und anschließendem Sekt-Umtrunk natürlich in Euren Flieger mit Business-Class-Reservierung hocken oder Eure fröstelnden Ärsche in irgendwelchen warmen Fünf-Sterne-Hotel-Betten ablegen. Schon mal drüber nachgedacht, dass es Fans gibt, die am Montag früh morgens am Arbeitsplatz erscheinen müssen, um ihren Verpflichtungen zu ihrem 1.200,-€-Brutto-Einkommen nachkommen zu können? Warum legt man eigentlich nicht vorzugsweise auf den Sonntagabend die Partien, bei denen Gäste-Fans realistische Chancen haben sich zahlreicher am Austragungsort einzufinden. Bei so wenig Weitsicht in der Planung, drückt Ihr mit solchen Spielansetzungen auch die Zuschauerzahlen nach unten. Schon mal drüber nachgedacht?</p>
<p>Alle die in Hamburg dabei sein konnten werden zustimmen, es war ein erlebnisreicher Ausflug. Nicht nur wegen der spannenden Partie. An dieser Stelle gilt den engagierten Mitarbeitern des HSV-Museums – allen voran Dirk Mansen &#8211; gebührender Dank für die Betreuung der FCK-Fans. Man hatte zu einer Führung zu Sonderkonditionen eingeladen und rund 50 FCK-Fans hatten gerne die Einladung angenommen, sich den Museumstrakt des Traditionsvereins genauer anzuschauen. Leider war die Zeit viel zu knapp, um das mehr als lebendige und facettenreiche HSV-Museum bis in den letzten Winkel zu sehen und bis ins letzte Detail zu sichten. Aber vor allem die Delegation der Museums-Initiative des 1.FCK dürfte sich eine Fülle von Anregungen und Ideen mitgenommen haben, die in den kommenden Wochen in den Aufbau der Museums-Idee am Betzenberg fließen können. Der HSV hat vorgemacht wie so etwas aussehen kann und beide Seiten waren sich einig, dass man in Kaiserslautern von den Erfahrungen der Hanseaten durchaus profitieren kann. Tolle Idee, tolle Initiative!</p>
<p>(mg)</p>
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		<title>Dreckiger Last-Minute-Triumph bietet Platz für Pokal-Träume</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 09:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1.FCK bezwingt die Frankfurter Adler in der Nachspielzeit und blickt nun mit Spannung auf die nächste Runde im DFB-Pokal Es war die 119. Minute. Gedanklich hatte sich nahezu jeder im weiten Rund der Frankfurter Commerzbank Arena bereits drauf eingestellt, dass die beiden Tams sich nun gleich vor einem der beiden Tore versammeln würden, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 1.FCK bezwingt die Frankfurter Adler in der Nachspielzeit und blickt nun mit Spannung auf die nächste Runde im DFB-Pokal</strong></p>
<div id="attachment_4042" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4042" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_tiffert_005-a/"><img class="size-medium wp-image-4042" title="Verbissen - dreckige Zweikämpfe" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Tiffert_005-A-300x223.jpg" alt="Verbissen - dreckige Zweikämpfe" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Spielerisches Bonbon aber viel Kampf - Christian Tiffert im Luftkampf (© thof2011)</p></div>
<p>Es war die 119. Minute. Gedanklich hatte sich nahezu jeder im weiten Rund der Frankfurter Commerzbank Arena bereits drauf eingestellt, dass die beiden Tams sich nun gleich vor einem der beiden Tore versammeln würden, um das alles entscheidende Duell aus 11 Metern Entfernung zur Torlinie auszutragen. Dorge Kouemaha schlägt den Ball eher unkontrolliert in den Frankfurter Strafraum, Richard Sukuta-Pasu unterläuft den Ball, setzt sich geschickt gegen seinen direkten Gegenspieler durch, steht plötzlich frei vor Nikolov und schiebt an diesem vorbei den Ball ins Netz. 1:0 für den 1.FC Kaiserslautern. In der Gästekurve entlädt sich die Spannung der zurückliegenden 119 Minuten in einer Explosion aus Emotion und Lautstärke!<span id="more-4039"></span></p>
<p>Es war über weite Strecken von beiden Mannschaften ein Grottenkick, bei dem die Frankfurter Eintracht zumindest in Halbzeit eins deutlich mehr vom Spiel hatte. Allein der ehemalige und immer noch stets gefährliche ehemalige Lauterer Erwin „Jimmy“ Hoffer hätte die Hessen mehrfach in Front ballern können. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn die Eintracht bei einer Führung von 2:0 oder gar 3:0 den Pausentee hätte schlürfen können? Spekulativ und unzulässig, denn auch wenn die Flüssigkeit des FCK-Spiels über weite Strecken fehlte, wenn eine nicht zu leugnende Unsicherheit in den Abläufen (wieder mal) zu erkennen war, die Defensive stand. Ja, sie wackelte bisweilen, aber sie stand! Hinten wird der Grundstein für Siege und für Meisterschaften zementiert – alte und dreckige Fußballerweisheit, die immer noch stimmt.</p>
<div id="attachment_4044" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4044" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_shechter_015-a/"><img class="size-medium wp-image-4044" title="Mangelware - dreckige Einschußmöglichkeiten" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Shechter_015-A-300x188.jpg" alt="Mangelware - dreckige Einschußmöglichkeiten" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Itay Schechter bei einer seiner wenigen Chancen vor dem Frankfurter Tor (© thof2011)</p></div>
<p>Marco Kurz hatte eben diese Defensive zu Beginn der Partie geändert. Der nach Rotsperre wieder spielberechtigte Rodnei kam für Mathias Abel. Noch gegen den SC Freiburg eine blitzsaubere Leistung und solide Arbeit mit Übersicht abgeliefert, nun wieder auf der Bank. Das tut weh, Matze, aber Du hast den Ehrgeiz weiter zu ackern. Damit und mit Deiner Grundsolidität wirst Du irgendwann belohnt werden. Aber auch Rodnei machte seine Sache gut. Trotz einiger Unsicherheiten, über die man sich als geneigter Zuschauer manchmal die Haare rauft (…wenn man welche hat!). Es mutet halt auch zuweilen drollig an, wenn dieses zu Muskeln und Fleisch mutierte Dauergrinsen mit den kurzgeschorenen Stoppelhaaren seine ganz individuellen Bewegungsabläufe in der Defensivarbeit zelebriert. Athletik mag man ihm ja gerne attestieren, aber es hat halt auch etwas von „groovig“ wenn er sich Ball und Gegner zurechtlegt. Aber auch er wird noch zu dem Punkt kommen, an dem er sagen darf, „entweder der Ball kommt an mir vorbei, oder der Gegenspieler, aber nie beide!“</p>
<p>Wie bereits bemerkt, die erste Halbzeit und dort vor allem die erste halbe Stunde gehörten der Eintracht. Erwin Hoffer wäre in Minute 6 beinahe durch gewesen, aber Martin Amedick hatte aufgepasst. In der 15. Minute lag den Fans der Eintracht der Torschrei gar auf der Zunge. Aber der Ball lag zu Unrecht im Netz, Hoffer stand im Abseits. In der 28. Minute scheiterte der Österreicher an dem glänzend aufgelegten Kevin Trapp. Durchatmen. Die Lauterer Mannschaft hatte bis dahin nicht wirklich und nicht richtig ins Spiel gefunden. Einzige nennenswerte Möglichkeit der Roten Teufel in Halbzeit 1, nach einer Ecke zieht Olcay Sahan beherzt ab, verfehlt aber das Tor um einige Meter.</p>
<div id="attachment_4045" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4045" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_sukuta_pasu_019-a/"><img class="size-medium wp-image-4045" title="Schlusspunkt - dreckige Verwertung" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Sukuta_Pasu_019-A-300x198.jpg" alt="Schlusspunkt - dreckige Verwertung" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Richard Sukuta Pasu setzt sich durch und netzt in der 119. Minute ein (© thof2011)</p></div>
<p>In Halbzeit zwei dann zunächst unverändertes Bild. Die Hessen bestimmten die Partie, erarbeiteten sich aber nicht wirklich zwingende Möglichkeiten. Erst nach etwas mehr als einer Stunde dann auch mal der 1.FCK. Nach feinem Bugera-Pass in die Mitte kam Itay Schechter zu einem Drehschuss, verpasste jedoch das Tor (64.). Ab der 65. Minute stand dann Richard Sukuta-Pasu für den enttäuschenden Pierre de Witt in der Partie. Der prüfte nach feiner Einzelleistung dann auch gleich Nikolov (73.) Bis zum Ende der regulären Spielzeit passierte indessen nicht mehr viel. Es ging in die Verlängerung.</p>
<p>Der 1.FCK wurde in der Sonderschicht stärker und erarbeitete sich Möglichkeiten durch Dick (95.), Kouemaha (104.) und Schechter (105.)- Es blieb weiter beim Remis! Im letzten Abschnitt hätte auch die Frankfurter nochmal zuschlagen können (107. und 108.), doch auf Kevin Trapp war an diesem Abend Verlass! In der 109. Minute hatte Richard Sukuta-Pasu den Frankfurter Keeper bereits rausgezogen. Sein nach innen gegebener Ball erreicht Itay Schechter, der abzieht. Ein Frankfurter Abwehrspieler klärt auf der Linie. Spannend! Und dann in Minute 119 fiel das alles entscheidende Tor! Ausgerechnet der viel gescholtene Richard Sukuta-Pasu erzwingt die Entscheidung zugunsten der Pfälzer. Die dann doch noch einmal in Gefahr geriet. Sekunden nach der Führung klärt Rodnei auf der Linie. Die letzte Frankfurter Chance im Spiel. Aus! Eine Runde weiter. Welche spielerische Qualität so einem dreckigen Sieg zugrunde liegt, das interessiert schon nach wenigen Tagen keinen mehr.</p>
<div id="attachment_4046" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4046" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_sukuta_pasu_023-a/"><img class="size-medium wp-image-4046" title="Leidenschaft - dreckiger Torjubel" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Sukuta_Pasu_023-A-300x193.jpg" alt="Leidenschaft - dreckiger Torjubel" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Sukuta-Pasu schreit die Erleichterung raus, er hat den 1.FCK in Front geschossen (© thof2011)</p></div>
<p>Bliebe in der Rückschau noch ein Blick auf die Fanszene. Auf jene Unverbesserlichen Hirnakrobaten, die noch immer nicht verstanden haben, dass es derzeit schlichtweg verboten ist Pyrotechnik in Stadien abzubrennen. Basta! Unstrittig bleibt für jeden, dass es zwar schön anzuschauen ist, aber es ist eben verboten! Wird’s trotzdem praktiziert, kostet es Geld. Viel Geld! Zahlen muss (mal wieder) der Verein. Den Schaden hat selbiger plus die Fanszene im Kollektiv. Da wird Geld verbrannt, das vor allem der 1.FCK dringend bräuchte und sinnvoller woanders einsetzen könnte. Ihr lernt es nie, Jungs!</p>
<p>Über den Rest der Vorkommnisse und Ereignisse jenseits des Spielfeldrandes an jenem Abend, hüllt man besser erst mal den Mantel des Schweigens. Niemand war überall dabei oder vor Ort, um sich ein objektives Urteil zu erlauben. Bei den vielen widersprüchlichen und von gegenseitigen Vorwürfen geprägten miesen Berichterstattungen fällt es schwer zwischen wahr und unwahr, übertrieben und verharmlost, falsch und richtig zu unterscheiden. Doch eines sollte nun endlich von den Verantwortlichen aller, auf Seiten von Organisation und Durchführung von Sportveranstaltungen dieser Art, angegangen werden. Wer Gewalt will, soll sich im Wald an einem Ster Holz abreagieren, aber bitte aus dem Stadion draußen bleiben. Wer das nicht freiwillig will, gehört dazu genötigt. Die überwiegende Mehrheit der Fan-Community ist friedlich und freut sich am Fußball. Egal ob ein dreckiger Grottenkick gewonnen wurde, oder man Zeuge einer denkwürdigen Partie war. Gewalt – gegen wen und was auch immer – haben im Stadion nichts verloren!</p>
<div id="attachment_4047" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4047" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_sukuta_pasu_063-a/"><img class="size-medium wp-image-4047" title="Erleichterung - dreckige Feierfreude" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Sukuta_Pasu_063-A-300x240.jpg" alt="Erleichterung - dreckige Feierfreude" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Matchwinner Sukuta-Pasu wird von Schechter beglückwünscht (© thof2011)</p></div>
<p>Der 1.FCK steht nun also in der Runde der letzten 16 Mannschaften, aber der DFB-Pokal ist nun wieder weit weg. Doch bei aller Nüchternheit und der auferlegten professionellen Haltung von Spiel zu Spiel denken zu wollen, zumindest die Fans dürfen durchaus träumen. Vor allem bei Betrachtung der Besetzung des restlichen Feldes.</p>
<p>Nun gut, dann träumen wir mal&#8230;! Manchmal offerieren das Leben und das Schicksal zuweilen Wege, die durchaus geeignet wären, der Geschichte einen Hauch von später Genugtuung zu verleihen. Folglich wäre im Achtelfinale kein Los (historisch) passender als den FSV Mainz 05 zuhause zu kriegen! Dann wäre es bei der gegebenen Terminierung möglich auf den Tag exakt 6 Jahre nach der Achtelfinal-Schmach von 2005 mit dem nicht gegebenen &#8220;Wembley&#8221;-Tor, dass wir die Mainzer wieder auf dem Tablett haben! 5:4 nach Elfmeterscheißen verloren wir damals am heimischen Betzenberg&#8230;! Es wäre nicht nur für den Autor ein Anliegen der besonderen Art dieses Mal die Karnevals-Truppe mit ihrem Seitenlinien-Kasper mit gleichem Ergebnis aus dem Stadion zu jagen! Man darf ja träumen.</p>
<div id="attachment_4043" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4043" href="http://www.queer-devils.org/2011/10/29/dreckiger-last-minute-triumph-bietet-platz-fur-pokal-traume/thof_sge_frankfurt_fck_fans_007-a/"><img class="size-medium wp-image-4043" title="Unnötig - dreckige Geldstrafe" src="http://www.queer-devils.org/wp-content/uploads/2011/10/thof_SGE_Frankfurt_FCK_Fans_007-A-300x186.jpg" alt="Unnötig - dreckige Geldstrafe" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Schön anzuschauen doch verboten - die Pyrotechniker werden den FCK wieder eine fette Stange Geld kosten (© thof2011)</p></div>
<p>Damit genug geträumt? Nein, weiter geht’s &#8211; im Viertelfinale wäre ein Auswärtsspiel bei der Hertha BSC wünschenswert! Dort mit knappem Vorsprung bestehen. Wir wären damit dann der erste Verein, der bis zum Finale gleich drei Mal in die Bundeshauptstadt reist &#8211; inklusive Finale! Klar, die Hertha putzen wir dann 2:3!!!</p>
<p>Im Halbfinale? Wurscht&#8230;.am liebsten ein Heimspiel! Nur nicht gegen Bayern. Vielleicht Schalke, die wir dann mit einem dezenten 5:0 nach Hause schicken&#8230;? Da war doch mal was? Tja&#8230;.und im Finale dann die Bayern. Da wäre dann noch eine Pokal-Rechnung aus 2003 offen! Der Schlusspunkt einer Genugtuungs-Reise durch die Pokal-Saison 2011/2012! Zugegeben – so gesehen birgt das Pokaljahr für den 1.FCK derzeit wahrlich brillante Chancen zu einem historischen Event zu werden. Aber das Leben ist bekanntlich kein Wunschkonzert. Ergo, Fresse abputzen und ab nach Hamburg. Dort wartet erst mal das nächste Spiel!</p>
<p>(mg)</p>
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