Rote Teufel gegen lahme Schafe im Wölfe Trikot
12. Dezember 2010 | eingestellt von gk
Zum zehnten Mal durften die Wölfe auf dem Betzenberg steigen, doch nie konnten sie hier gewinnen. Die Roten Teufel hatten nach drei Spielen ohne Niederlage in St. Pauli unglücklich drei Punkte liegen lassen müssen, während der VFL nun schon vier Partien in Folge unentschieden gespielt hat. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel brachte es Florian Dick auf den Punkt: „Mit dem VFL Wolfsburg bekommen wir es mit einer Mannschaft zu tun, die wie Schalke über eine Hochkarätige Offensive verfügt. Wir müssen von Beginn an in die Zweikämpfe gehen und den Wolfsburger Offensive die Lust am Spielen nehmen. Unsere Stärke ist die mannschaftliche Geschlossenheit, diese müssen wir nutzen.“
Besonders schwer wog dass Top-Torjäger Srdjan Lakic nach seiner 5. gelben Karte dieses Heimspiel gesperrt war und sich bisher kein anderer als alleinige Spitze aufgedrängt hatte. So startete Marco Kurz mit Ilian Micanski für Lakic im Sturm und Stiven Rivic räumte seine Platz für den zuletzt gesperrten Thanos Petsos.
Wolfsburg kam gut in die Partie, doch die leichte Dominanz wurde ihnen von den Lauterer schnell abgenommen. Die erste Hälfte der Partie war ehr mäßig ohne gefährliche Torraumszenen. Die zweiten 45. Minuten spielte Nemec für Micanski, die er auch zu einer Torchance per Kopf im Fünfmeterraum nutzen konnte, die aber Benaglio auf der Linie vereitelte. Zwei Elfmeter nach Handspiel, die der 12. Mann der Roten Teufel gerne gesehen hätte gab der Schiri Peter Sippel nicht, sowie das Abpraller Tor, nach dem 25 Meter Lattenhammer von Ilicevic, durch Petsos mit dem Kopf, da Petsos im Abseits gesehen wurde.
So ging dies Begegnung torlos zu Ende, wobei die Wölfe eher zufrieden sein waren als die Lauterer. Die Offensive der Wolfsburger war durch die Abwehrreihen der Roten Teufel abgemeldet, doch selbst gelang es nicht die eher wenigen Chancen für das Tor zum Sieg zu nutzen.
So hat sich in der Tabellensituation nichts für die beiden Teams geändert. Im Letzten Spiel der Vorrunde muss Kaiserslautern an die Weser, während Wolfburg von den Hoffenheimern erwartet wird.
Wir wünschen unsern Roten Teufel viel Glück und einen Sieg in Bremen.
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