Mit Betzetugenden ein Punkt errungen
14. November 2010 | eingestellt von gk
Ein Spiel an das man sich erinnern wird war die Begegnung am 12. Spieltag im Fritz Walter Stadion gegen den VFB Stuttgart. Nicht zuletzt wegen der großartigen Coreo in der Westkurve, welche auch im aktuellen Sportstudio gezeigt wurde.
Der VFB konnte selbstbewusst mit einem 6:0 gegen Werder Bremen in die Pfalz reisen. Die erste Halbzeit ging für die Schwaben das Torefestival auch munter weiter, begünstiget durch Fehlern der Roten Teufel und des Herren an der Pfeife.
Lautern überraschte schon bevor das Spiel begonnen hatte mit einer neuformierten Startelf und darunter Thanos Petsos der sein Debüt für den FC Kaiserslautern hatte. Überraschend auch die Ersatzbank auf der sich vermeidliche Leistungsträger befanden. Der VFB begann erwartet offensiv und erspielte sich schon in den ersten 4 Minuten 3 Ecken, was den Gastgeber erkennbar nervös machte. Mit ungenaues Zuspiel und unnötige Ballverlusten brachten sich die Roten Teufel zudem selbst in Bedrängnis. Doch langsam erspielten sich die Lauterer auch ihre Chancen, auch wenn es oft durch Zufälle begünstigt war. Immer öfter kam Lautern über die Flügel durch, und so gab es auch die Torchance nach Hereingabe Kirch für Tiffert – doch der Ball geht übers Tor. Nach Straken Anfangs Minuten war vom VFB in dieser Phase nicht mehr viel zu sehen, darum war das Tor in der 19. Minute für die Schwaben um so bitterer. Nach schnellem umschalten der Schwaben auf Offensive im Mittelfeld nach gescheiterter Offensive der Lauterer, stand Boka frei nahe der Strafraumgrenze, behielt die Nerven und lupfte den Ball über den herbeistürmenden Tobias Sippel ins Netz der Gastgeber.
Dies stärke natürlich nicht das Selbstbewusstsein der Roten Teufel und die Bemühungen den Ausgleich zu erzielen wirkten verkrampft, während die Schwaben ihren Abwehrriegel formierten. Dem FCK fehlten die nötigen Ideen bis Tiffert sich ein Herz fasste und vom Mittelkreis sich durch die Reihen der VFB Defensive spielte bis er im Strafraum von den Beinen geholt wurde, doch der Pfiff von Babak Rafati bleibt aus. Während der umgehende Konter der Stuttgarter lief und Diskussion mit dem Schiedsrichter geführt werden, erzielte Cacau das zweite Tor für den VFB. Also statt Elfmeter der Konter mit dem 0:2 für die Gäste.
Die Wut der Lauterer Fans und spürbar auch dem Roten Teufel wächst. So holte sich in dieser Situation Sippel eine gelbe Karte ab. Mit Wut im Bauch und zwei Toren auf dem Buckel geht´s in die Kabine zum Halbzeit-Baldriantee.
Die zweite Hälfte schien gerade so weiter zu gehen wie die Erste in der 49. Minute der Schiripfiff als Amedick am rechten Strafraumeck Marica foult. Klar, hier sah Rafati eine Elfmeter. 0:3 für die Gäste, die Westkurve war kaum mehr zu halten und machte ihrer Wut lautstark Luft. Marco Kurz wechselte in der 52. Minute die Wende durch Ivo Ilicevic und Ilian Micanski ein, was dem Spiel der Roten Teufel deutlich gut tat. 6 Minuten später der Anschlusstreffer der Lauter. Die Stimmung weiterhin hitzig. Den der VFB kommt dennoch zu Großchancen die Sippel hervorragen pariert. 76. Minute Ilicevic hämmerte den Ball aus 16 Metern in den rechten Winkel zum 2:3 ins Schwabentor. Jetzt wackelten die Stuttgarter und die Teufel spielten auf. Die Hoffnung auf den Ausgleich , nein sogar auf einen Sieg keimt bei den Betzefans auf. Ausgleich!! Durch Mathias Abel noch keine 3 Minuten später und Kaiserslautern kämpft und spielt die Schwaben nieder – Kein Zweifel hier geht nur einer als Sieger vom Platz! Chancen über Chancen, die Gäste wirkten platt. Als Leon Jessen in der 87. Minute auf´s Feld geschickt wurde legte Lautern einen weiteren Gang zur Schlussoffensive ein, aber der ersehnte Siegtreffer gelingt nicht. Schade. :-/
Die Mannschaft wurde nach diesem Comeback nach 3:0 Rückstand zurecht gefeiert. Diese Leistung sollte dem Ziel Klassenerhalt nötigem Selbstbewusstsein kräftig Nahrung geben. Yes, we can!!!

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