8. Spieltag und Platz 14 für den Pfälzer Traditionsverein
18. Oktober 2010 | eingestellt von gk
Das Stadion bis auf den letzten Platz gefüllt. Das sehr prestigeträchtige Duell zweier Gründungsmitglieder der Bundesliga zog zahlreiche Anhänger beider Vereine auf den Betzenberg. Nicht zuletzt durch provokante Internetankündigungen der Frankfurter Hooliganszene, war die Atmosphäre auf den Rängen von beginn an sehr hitzig.
Die Ausgangssituation beider Vereine war recht unterschiedlich. Während die Gäste mit einem glücklichen Auswärtssieg gegen den VFB Stuttgart in die Pfalz reisten, hatten die Roten Teufel eine unglückliche Niederlage in Hamburg erlebt. Dies lies Marco Kurz die wieder auf zwei Stürmer in der Startelf setzten. So lief neben Srdjan Lakic Erwin (Jimmy) Hoffer auf.
Von Anfang an steckt keiner der Akteure beider Team in Zweikämpfen zurück. Während Lautern zielstrebig das Spiel nach vorne machte, verlies sich die Eintracht auf ihre Abwehr und gefährliches Kontern. Dennoch schafften es die spielstarken Pfälzer immer wieder die Frankfurter Defensive auszuspielen und so sprang in der 25. Minute nach einem Zweikampf zwischen Lakic und Tzavellas ein Elfmeter für Kaiserslautern heraus. Lakic über nahm selbst die Verantwortung und zieht das Leder flach nach links, was der Keeper Nikolov aber glänzend parierte.
Obwohl die Begegnung weiter von den Roten Teufeln dominiert wurde, erspielte man sich keine nennenswerte Torchancen. In der Schlussminute der ersten Hälfte „der Schlag in Magengrube“ der Roten Teufel als Gekas das Tor für die Gäste erzielt. Mit dieser für die erste Halbzeit eher glückliche Führung der Frankfurter ging es in die Pause.
Die zweite Hälfte läuft Kirch für den verletzungsbedingt ausgewechselten Clemens Walch auf. Mit der Führung im Rücken tritt die Eintracht ganz ander auf und hat schon in der 3. Minute nach der Pause eine Großchance die Sippel auf der Linie prima pariert. Lautern kommt immer mehr unter Druck, kommt aber im Gegensatz zu Frankfurt lange ohne gelbe Karten aus.
In der 67. Minute wieder Gekas zum 0:2.
Fehlerquote der Lauterer stieg seit der Pause stetig an auch die Wechsel Movarek für Bilek und in der 79. Minute Nemec für Hoffer bringe keine Wende in der Partie. Die Lauterer Fankurve spürt dass die Mannschaft Unterstützung braucht und gibt alles.
83. Minute wieder landet der Ball im „faschen“ Netz der für Gekas eingewechselte Meier war der „Überltäter“. Die Lauterer kämpfen weiter jedoch leidet das Zusammenspiel darunter. In der 88. Minute holte sich nun auch Lakic eine gelbe Karte ab. Die zusätzlichen 2 Minuten Nachspielzeit konnte auch dem Ergebnis keine positiven Zähler für den FC Kaiserslautern mehr bringen.
Nun ist der Punktevorsprung zum Tabellenende langsam auf gebraucht und hoffentlich war dieser groß genug diese Durststrecke zu überstehen. Langsam sollte ein Aufbaugegner die Durststrecke für unsern 1. FCK beenden.

Kommentare
Kommentar hinterlassen
Bitte Beachten: Kommentare werden moderiert. Daher kann es zwischen dem Absenden und dem Erscheinen eines Kommentars zu einer Verzögerung kommen. Bitte senden Sie den Kommentar nicht erneut!
Beim Schreiben eines Kommentars bitten wir um die Einhaltung der grundlegenden Regeln des Umgangs miteinander, insbesondere um Beachtung der in Art. 3, GG genannten Diskriminierungsverbote. Ferner erwarten wir, dass in keinem Kommentar Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Identität geschrieben werden. Dies erwähnen wir explizit, da dieses Merkmal im Art. 3, GG (noch) keinen Einzug gehalten hat.