Kein Punkt aber auch kein Grund die Köpfe hängen zu lassen
2. Oktober 2010 | eingestellt von gk
Noch keine 3 Minuten waren gespielt und als Srdjan Lakic die Roten Teufel in Hamburg durch einen wunderschönen Treffer in Führung brachte. Schlimmer hätte es für den HSV nicht beginnen können, sofort war Unruhe auf den Rängen der Hamburger und das spiegelte sich auf dem Platz im Spiel des HSV wieder. In der 7. Minute holte sich der Abwehrspieler Mathijsen Gelb im Duell mit dem Torschützen Lakic.
Andere misslungene Abwehrkämpfe der Hanseaten blieben oft ohne Karte und die Aufsteiger erspielten sich Chancen, die für eine deutlich höhere Führung hätte reichen müssen. Alle Mannschaftsteile der Pfälzer zeigten tolles Zusammenspiel, während die Hamburger sich langsam aber sicher das Heft aus der Hand nehmen ließen. Dennoch kam der eine oder andere Eckball für den HSV zu stande und sorgte für Gefahr bei den Gästen, aber Tobias Sippel hält 69 Minuten lang den Kasten sauber. Bis der Ausgleich durch Gojko Kacar quasi aus dem Nichts fällt. Nun gelangen die Aktionen der Hamburger wieder und auch den Druck auf die Gäste wurde größer. Eckball 78. Minute ausgeführt von Trochowski, Kopfball Kacar, Glanzparade Tobias Sippel. Im Gegenzug hämmerte Ivo Ilicevic den Ball aufs Tor, der von Rost knapp über die Latte gelenkt wird. Das Spiel stand nun auf der Kippe und leider schlugt der Ball in der 84. Minute im „falsche“ Tor ein. „Das Glück ist ein Rindvieh und sucht seines Gleichen“, möchte man rufen, doch so ist eben Fußball.
Ein mehr als Glücklicher Sieg des Hamburger Sportvereins, der die ganz große Krise an der Elbe wohl nur aufschieben kann. Dem Aufsteigern aus der Pfalz bleibt nur der Respekt vor ihrer tollen Mannschaftsleistung und Spielkultur, auch wenn man diesen lieber gegen den Auswärtssieg eintauschen würden.
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