Nach gutem Bundesligastart endet vorerst das FCK-Fanverwöhnprogramm

27. September 2010 | eingestellt von gk

Hatten unsere Jungs bisher mit ihrem Bundesligastart überrascht und verwöhnt, wird nun klar dass den Roten Teufeln ein schweres Stück Arbeit bevor steht um das Saisonziel „Klassenerhalt“ zu erreichen. Wurden Fehler in der 2. Bundesliga oft durch Unvermögen der Gegner  glücklicherweise nicht sofort bestraft, zeigen die letzen Spiele wie in der Deutschen Topliga diese Fehler gnadenlos bestraft werden.

Das dritte Heimspiel des 1. FCK begann mit einer leichten Dominanz der Gäste aus Hannover  die in dieser Phase einen Torschuss und eine Ecke für sich verbuchen konnten. Nach 10 Minuten war die Zeit der Roten Teufel mit 2 Freistößen mit Torgefahr und 3 Ecken. Danach plätscherte diese Partei so vor sich hin mit einer steigenden Fehlpassquote auf beiden Seiten.

Die in der 31. Minute glückliche Führung der Gäste bestätigt wie schnell schon kleine Nachlässigkeiten in dieser Bundesliga bestraft werden. In der 41. Minute der „Fastausgleich“ durch Jessen der den Ball aus etwa 20 Metern und spitzen Winkel an den Innenposten der Gäste hämmert. Trotzt besserem Chancenverhältnis für die Roten Teufel muss man mit einem Rückstand in die Kabine.

Die zweite Hälfte war mit vielen Spielunterbrechungen und dem Bemühen der Gäste die Führung bis zum Abpfiff zu halten bestimmt. Leider agiert der FCK zunehmend ideenloser und berechenbarer, was sich aber nach der Einwechselung von Moravek für Kirch in der 59. Minute und 76. Minute Walch für den gut arbeitenden Bilek besserte. Hannover gingen dann die fairen Mittel zeitweise aus, was ihnen 3 mal Gelb bescherte. Die letzte Einwechselung der Gastgeber in der 84. Minute Micanski für Jessen brachte noch etwas mehr Impulse nach vorne. Doch trotz 4 Minuten Nachspielzeit schaffte es der 1. FC Kaiserslautern nicht den Ausgleich zu erzielen der durchaus möglich und keines falls unverdient gewesen wäre.

Fazit: Es heißt erst mal wieder daran zu arbeiten das die „Null“ steht und man nach vorne mehr Chancen erarbeitet oder die Auswertung dieser verbessert. Das Potenzial dazu hat die Mannschaft auf alle Fälle und die Kraft und den Willen sich stetig zu verbessern, da bin ich mir ganz sicher!

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