Hoffnung auf Konstanz im Team und Trendwende im Spiel
1. Februar 2010 | eingestellt von mms
Gute Nachrichten sind beileibe nicht Mangelware geworden: Hat zunächst Stefan Kuntz bei “Flutlicht” bestätigt, dass der FCK die Option ziehen will und Rodnei auf dem Betzenberg halten wird, so macht nun die Nachricht Freude, dass Alexander Bugera seinen Vertrag verlängert hat. Damit setzt sich eine Personalpolitik fort, die auf Konstanz und Bewährtes setzt. Für Rodnei mag es zwar einerseits natürlich auch eine schöne Option sein, nicht an die fast schon sicher absteigende Hertha gebunden zu sein. Andererseits zeigte er durch die Saison durch eine gute Leistung, arbeitete sich schnell in die Mannschaft ein und so wünschen wir uns alle, dass vielleicht nicht die Hertha, aber doch ihr – und bald “unser” – Rodnei wieder erstklassig spielt.
Fast noch erfreulicher allerdings ist die Nachricht über den Verbleib von Alex Bugera. Nicht nur, dass er einer der erfahreneren Spieler ist, die das junge Team doch derzeit so nötig hat. Er hat gerade in den letzten zwei Jahren bewiesen, wie man sich mit Herzblut und Kampfeswillen von einem fast aussichtslos erscheinenden Abwärtstrendsspieler zu einem Hoffnungsträger hocharbeiten kann. Genau dieser Alexander Bugera, dem noch vor zwei Jahren fast nichts gelingen wollte, der nach längerer Krankheitspause langsam auch daran denken musste, dass da junge und frische Konkurrenz heranwächst, genau dieser Bugera ist es, der heute durch eine hervorragende Passquote und einer wahnsinnigen Sicherheit in Standardsituationen überzeugt. Seine Erfahrung und seine Laufleistung haben in der laufenden (aber auch schon zum Teil in der vergangenen Saison) so manches Zeichen gesetzt! Und auch dass er sich offenbar in der Pfalz wohl fühlt, ist ein Zeichen dafür, dass der FCK nicht nur mit Gehalt und Image, sondern auch mit dem Charme der Umgebung punkten kann. Weiter so, Alex! Bleib’ noch ‘ne Weile.
So sind die ersten Zeichen gesetzt, weitere könnten bald folgen. Der FCK hat sich in der Winterpause nicht übermäßig am Transfermarkt bedient. Auch dies ist ein Zeichen einer ruhigen Hand. Welch eine Veränderung zu Zeiten, in denen wir mal eben kurz vor Transferschluss einen Dänen eingekauft haben … wer weiß noch, wie er hieß: genau … Esben Hansen. Und genau wie an den damaligen Trainer muss man sich auf dem Betzenberg nicht allzu intensiv an ihn erinnern. Gebracht hatte die Aktion null komma nichts.
Auch für die Fans bedeutet eine derartige Personalpolitik etwas: So sind doch Spieler, die über längere Zeit für den Verein spielen, eher Teil einer Identifikationskultur, als Einjahressöldner, denen es egal ist, welche Farben sie tragen. Klar, Spieler werden immer kommen und gehen, genauso wie Trainer und Manager. Aber für uns, die wir für immer und ewig bei dem Verein bleiben, ist es ein wunderschönes Zeichen, wenn gerade diejenigen, die traditionell am kürzesten verweilen, diese kurze Zeit in guten Tagen und bei guten eigenen Leistungen etwas verlängern!
Bleibt zu hoffen, dass diese positive Grundstimmung dazu führt, dass es “unserem” Verein heute gelingt, den “Kartoffelkäfern” drei Punkte zu stibitzen. Hilfreich wäre es allemal, denn bald heißt es: Antreten gegen die ganz Gefährlichen: in zwei Wochen in Duisburg und gleich danach gegen St. Pauli zuhause. Und selbst gegen die Paderborner kann es nicht schaden, mit breit geschwellter Brust als Tabellenführer anzutreten.
Also, Jungs! Unsere besten Wünsche begleiten Euch in Aachen … die, die nicht dabei sein können, werden Euch von ganzem Herzen vor dem Fernseher die Daumen drücken!
VIEL GLÜCK !!!
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