Aktuelles zu Homosexualität und Sport in der Presse
19. Januar 2010 | eingestellt von mms
Hier mal eine kleine Presseschau (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), was in letzter Zeit (also im letzten halben Jahr etwa) so los war auf unserem Kerngebiet “Homosexualität und Sport”:
- Der Tagesspiegel setzt sich damit auseinander, wie es denn so im französischen Fußball aussieht mit der Homophobie: “Zum Glück nicht verbreitet“
- Zum Thema Homosexuelle und Sport allgemein äußert sich die FAZ: “Einsame Spitze“
- Der SSC Neapel will seinen Spieler Jesús Alberto Dátolo mit Sanktionen belegen, weil der sich in einem Schwulenmagazin hat erotisch abbilden lassen. Queer.de hat’s aufgeschrieben.
- Gareth Thomas, einer der besten Rugbyspieler der Welt outet sich als schwul: Thema bei
- der Süddeutschen: “Ich war eine tickende Zeitbombe“
- der taz: “Comingout nach irrer Karriere“
- der Frankfurter Rundschau: “Macho wider Willen“
- Blick.ch: “Jubel bei Schwulen“
- Theo Zwanziger rückt von seinem Wunsch ab, dass sich doch bald ein schwuler Fußballprofi outen solle
- in der Welt: “Warum homosexuelle Profis Outings ablehnen“
- bei pride1-Radio: “DFB-Präsident Theo Zwanziger spricht über schwule Fußballprofis“
- Die Welt veröffentlicht einen Artikel über den ehemaligen Regionalliga-Südwest-Torwart Dieter Schroth: “Die Radikalspießer“
- Und schließlich geht der Kölner Stadt-Anzeiger der Frage nach, ob die Zeit für ein Outing langsam reif sei: “Die Angst der schwulen Fußballer“
Soweit mal als ein paar Informationen, wie’s “da darußen” so aussieht. Viel Spaß beim Lesen!
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Ein Kommentar zu “Aktuelles zu Homosexualität und Sport in der Presse”
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Nicht alle Menschen kennen jemanden in ihrem sozialen Umfeld der homosexuell ist und machen sich da wohl ihr Bild aus dem was sich ihnen dazu erschließt. Was möglicherweise vorwiegend aus negativen Schlagzeilen, Klischees und Vorurteilen besteht. Hinzu kommt das jede Gesellschaft, Religionsgemeinschaft oder sozialen Verbindungen ihre eigenen Schichtweise und Werte haben die nicht immer positiv auf das Thema sexuelle Orientierung treffen.
Da der überwiegende Teil der Menschen heterosexuell ist und dies sich auch meiner Meinung nach nie ändern wird oder ändern müsste, ist wohl der hauptsächlich Grund sich mit hetero Themen und Problemen auseinander zu setzten. Da scheint alles was anders ist erst mal störend oder gar ein weiteres Problem zu sein. „Um was soll man sich noch alles kümmern?“ Darum ist die vermeidliche Lösung, wie so oft auch bei Politikern zu sehen, das Ausklammern eines Problems oder das Verbieten von dem was einem einfachen Denken missfällt.
Wie wenig anders gerade was sexuelle Orientierung angeht es wirklich ist erstaunt dann viele.
z.B. Militärdienst – In meiner Jugend Clique (4 Jungs nur ich schwul) davon waren 2 hetero Freunde nicht beim Bund. – Hmm, blödes Klischee, was Stärke oder Männlichkeit angeht. So das schnelle Bild ohne alles zu wissen.
Ich bin fest davon überzeugt dass die Unterschiede zwischen Menschen größer ist als der Unterschied von Gruppen die unterschiedliche sexuellen Orientierungen haben.
Das eine oder andere „Fundstück“ haben wir auf unserer Homepage dazu schon gesammelt.